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Aeron

Fortgeschrittener

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21

Montag, 10. September 2007, 21:28

Zuletzt

Nun, ich habe das Buch nun auch mal durchgelesen und fand es ziemlich gut. Die Sprache ist super und der Plot ist auch gelungen. Natürlich ist der Ekelfaktor recht hoch und das finde ich auch gut so, denn schauern kann man bei dem Buch eigentlich nur am Ende, ich sag nur Diamantenschmuggel. Es war außerdem sehr wenig Phantastik (was ich aber nicht bemängeln will), bis auf die Szene im dunklen Raum mit Kali, aber das könnte auch auf die Drogen zurückzuführen sein. Das mit Das könnte ja auch erstunken und erlogen sein, man weiß es ja nicht genau, denn richtig aufgelöst wird das Buch nicht wirklich. Letztendlich ein ziemlich gutes Buch :) :) :) :)

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22

Donnerstag, 13. September 2007, 22:50

Super Buch! Gern gelesen!
Nach diesem Buch habe ich beschlossen in meinem ganzen Leben niemals nach kalkutta zu fahren. :) :) :)
Schon allein diese Wortwahl, diese Beschreibung von diesem Dreck in dieser Stadt.......

Ich habe es genossen und verschlungen.

Siwa

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23

Freitag, 29. Februar 2008, 17:29

Song of Kali war mein erstes Buch von Dan Simmons und wird nach dieser Lektüre auch bestimmt nicht mein Letztes sein!

Die Story fand ich klasse, die Einblicke in die Mythologie spannend und die Stadt Kalkutta hab ich durch die krassen Beschreibungen von Simmons als zusätzliche Bedrohung für den Protagonisten empfunden.

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24

Freitag, 29. Februar 2008, 18:23

@Siwa

Song of Kali war ebenfalls mein erster Roman von ihm.
Danach in Reihenfolge: Sommer der Nacht- und -Im Auge des Winters - im November letzten Jahres dann- Kinder der Nacht - und vor kurzem -Terror-

Ein genialer Schriftsteller
Lese zur Zeit: Terry Goodkind- Das Schwert der Wahrheit- 3. Teil- Die Günstlinge der Unterwelt

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25

Montag, 25. Juli 2011, 19:01

Göttin des Todes ist jetzt als ungekürztes Hörbuch bei Audible erschienen - ich bin gespannt (und gleichzeitig geschockt, wie bereitwillig ich den Geldbeutel bei dem Namen Simmons aufmache *Disgust ).

fictionmaster

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26

Montag, 25. Juli 2011, 19:47

Danke für die Info. Ob ich mir die Geschichte nochmals antun würde, weiß ich nicht (trotz des "Sommer der Nacht"-Bezugs). Die Story an für sich war nur gute Mittelklasse. Die Szene mit dem Baby allerdings echt heftig...
In Superior ging es um Popmusik und Liebeskummer,
jetzt um eine brutale Mordserie
Mein neuer Roman
Der Fall Nemesis
Ab sofort im Buchhandel erhältlich

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27

Freitag, 2. September 2011, 14:09

So, ausgehört ...

Ein guter Roman, auch wenn er meiner Meinung nach drei große Schwächen aufweißt, aber von vorne: Die Ausgangssituation (amerikanischer Dichter soll für einen Verlag das Manuskript eines verschollen geglaubten indischen Dichters in die USA überführen) bietet viel Spannung, weil man natürlich wissen möchte, warum Das verschwand und weshalb er plötzlich mit einem neuen Werk um die Ecke kommt.

Die Kapitel werden mit Zitaten von Lyrikern (?) eingeleitet, die die Stadt Kalkutta beschreiben. Die Stadt selbst spielt auch die größte Rolle in diesem Roman und hier kommen wir zu Problem Nummer 1: Simmons lässt Kalkutta zwar als widerlichen Moloch voller Armut, Müllbergen und Leichen auf den Straßen erscheinen, aber irgendwie geht er dabei nicht weit genug, um wirklich schockieren zu können.
Wir kennen alle Bilder aus den Favelas Südamerikas, von Slums in afrikanischen Metropolen oder eben auch aus Indien. Grausame Zustände, die uns über Reportagen vertraut sind. Simmons kann in diesem Bereich nicht punkten, da er Kalkutta als Mutter aller üblen Städte darzustellen versucht, aber nichts schildert, was über die Zustände in oben genannten Beispielen hinausgeht.
Außerdem musste ich sein Kalkutta immer mit dem London vergleichen, dass er in Drood beschreibt. Letzteres hat für mich tausendmal erschreckender gewirkt.

Angenehm finde ich, dass Simmons sich Zeit nimmt, dem Leser interessante Figuren näher zu bringen, wie beispielsweise den Vorsitzenden des Schriftstellerverbands.

Bemerkenswert: Die spannendsten Szenen des Buchs erlebt der Protagonist nicht selbst, sondern lässt sie sich in einer Bar erzählen. Der Kult der Kali und seine Aufnahmezeremonie sind das Highlight des Romans!
Auch die beiden Treffen des Prots. mit Das sind packend geschildert und das Verschwinden des Dichters und seine Veränderung plausibel erzählt.
Aber Kali und die Geschehnisse um Das nehmen für mich zu wenig Platz innerhalb des Buchs ein. Auf den Seiten findet sich einfach zu viel Geschwafel, es geht zu zäh voran.

Das dritte Problem: das Ende des Romans. Um eine grausige Wirkung zu erzielen, hätte es noch eines letzten großen Knalls oder zumindest einiger bitterer Eingeständnisse gebraucht. So bietet das Ende zu viel Positives, was das vorher Geschehene etwas relativiert (auch die Macht der Kali).

Trotzdem ein guter Roman, glaubhaft und mitfühlend geschrieben.