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ANUBIS

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1

Samstag, 13. August 2005, 19:51

Der Dante Club von Matthew Pearl

Der Dante Club von Matthew Pearl
Broschiert - Dtv
ISBN: 3423208260
8,90 Euro



Boston 1865. Ein Serienmörder geht um, der seine Opfer auf besonders grausame und spektakuläre Weise ermordet. Die Polizei ist ratlos. Ausgerechnet die Mitglieder des neugegründeten Dante Clubs, unter ihnen der Dichter Henry Wadsworth Longfellow und der Verleger J. T. Fields, ahnen, was es mit den Untaten auf sich hat: Die bestialischen Bostoner Morde setzen die in Dantes ›Inferno‹ beschriebenen Höllenqualen in die Praxis um. Doch wie kommt der Mörder an sein Wissen über Dante?

Der Dante Club ist gerade erst dabei, die ›Göttliche Komödie‹ nach und nach ins Englische zu übersetzen (und wird dabei angefeindet von traditionalistischen akademischen Kreisen, die fremdländische Einflüsse fürchten). Der Mörder kann Dantes Dichtung eigentlich noch nicht kennen, es sei denn, er hätte sie im italienischen Original gelesen. Ist er unter den italienischen Einwanderern zu suchen?

Fieberhaft versuchen die Gelehrten, die nächsten Schritte des Täters vorherzusehen – doch dieser verfügt über teuflische Schlauheit.

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Regency Rogue

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2

Samstag, 13. August 2005, 20:58

Das hab ich vor einigen Monaten in der HC-Ausgabe geschenkt bekommen, aber noch nicht gelesen. Sagt bescheid, wenn ich das unbedingt nachholen muss.
Miss Georgiana Halliday: »You’re wearing black again, I see.«
Lord Warwick: »I seldom wear colors, ma’am. Colors seldom suit my mood.«
– Maggie MacKeever: ›Cupid’s Dart‹

ANUBIS

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3

Sonntag, 27. November 2005, 01:44

Nach knapp der hälfte muß ich sagen ; der Roman ist gut...ziemlich gut!!

Stilistisch einwandfrei spielt der Autor mit der Sprache der Amerikanischen Autoren wie Longfellow oder Holmes, was eigentlich klar ist, denn der Roman spielt kurz nach dem Amerikanischen Bürgerkriegs in Boston!

Der erste schwarze Polizist gibt den Ermittler und der Autor lässt mich in die 70er des 19 Jahrhunderts versinken, so sprachgewandt und perfekt recherchiert ist der Roman!

Einzig schwierig(erfordert konzentriertes Lesen) sind die aprupten Rückblenden und Nebengeschichten die der Autor sicherlich absichtlich so in die Erzählung einfliessen lässt!
wenn man sich aber einmal an den Rhytmus der Story gewöhnt hat ist man ihr auch schon verfallen!

Was natürlich bei mir auch daran liegen mag das ich ein grosser Verehrer von Dantes " Divina Comedia " bin und ein Serienkiller der seine Opfer nach den in dem Buch von Dantes Höllenreise beschriebenen Höllenqualen tötet, hat bei mir schon einen Stein im Brett!!

@Peter D

Also die Morde würden auch Deinen Geschmack treffen, vorallem die genaue Schilderung :D
Wenn Du die Göttliche Komödie kennst weißt Du ja was ich meine( kannst Du Dir die Qualen vorstellen wenn Du bei lebendigen Leibe von Fruchtfliegen-Maden augefressen wirst und diese auch scön langsam dein Gehirn fressen und Du bemerkst wie Du zu einem lallenden Idioten wirst??)!
Für einen Soziopathen sind ja Dantes Beschreibungen der Höllenqualen der reinste Ideenfundus :D

Greetz
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Ginny

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4

Donnerstag, 1. Dezember 2005, 20:23

Hab ich mir nach der Beschreibung direkt mal bestellt ... :D
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5

Freitag, 2. Dezember 2005, 10:12

Ich auch. :)
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6

Freitag, 2. Dezember 2005, 10:41

Zitat

Original von ANUBIS
" Divina Comedia "
Greetz

Die sollte man wahrscheinlich kennen bevor man das Buch liest oder gehts ohne?
Lese gerade: Carlos Ruiz Zafon - Der Schatten des Windes
Danach: t.b.a.

kaigrimm

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7

Freitag, 2. Dezember 2005, 12:57

Zitat

Original von winternam

Zitat

Original von ANUBIS
" Divina Comedia "
Greetz

Die sollte man wahrscheinlich kennen bevor man das Buch liest oder gehts ohne?


Der Dante-Club ziert zwar z.Zt. auch noch meinen Ungelesen-Stapel, aber die göttliche Komödie sollte man so oder so kennen.

Insbesondere die Hölle ist - abgesehen von der Versform natürlich -schon deftiger Horror mit einem dicken Spritzer S/M. Dante hatte wahrlich liebreizende Vorstellungen, was mit den Sündern nach dem Tod so alles geschehen könnte...

Ein Serienkiller der sich dies zum Vorbild nimmt, nun, der muss wahrlich pervers sein...
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

ANUBIS

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8

Freitag, 2. Dezember 2005, 18:21

Nein, man muß Dantes Dichtung nicht kennen um den Roman lesen zu können zumal die relevanten Szenen gut erklärt werden:-)

Wenn man zb. den Film "Hinter dem Horizont " gesehen hat kann man sich gewisse Szenen auch bildlich vorstellen!

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
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