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ANUBIS

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Samstag, 13. August 2005, 19:57

Im Brunnen der Manuskripte von Jasper Fforde

Im Brunnen der Manuskripte von Jasper Fforde
Broschiert - Dtv
ISBN: 342324464X
15 Euro



Der bereits dritte Roman mit der symphatischen Jurisfiktion-Agentin Thursday Next!!!!

Mit seinen 26 Stockwerken bildet der „Brunnen der Manuskripte“ die Unterwelt der „Großen Bibliothek“, einem Gebäude, in dem jedes erdenkliche literarische Werk zu finden ist. Der Brunnen ist der Ort unveröffentlichter, teils hoffnungslos dilettantisch geschriebener Literatur. Der Clou: die Literatur lebt -- und man kann sich buchstäblich in sie versenken!
Klingt nach der perfekten Erholungschance für die schwangere Jurisfiktion-Agentin Thursday Next. Mittels eines Figuren-Austausch-Programms lässt sie sich in einen unveröffentlichten, vor allem drögen Krimi einschleusen und schlüpft in die Rolle einer scheinbar unbedeutenden Figur. Im Krimi ihrer Wahl trifft Thursday auf allerlei Gestalten -- und die halten sich für ziemlich eindimensional und langweilig im Gegensatz zu den „richtigen Leuten“, den Außenländern wie Thursday Next.

Diese Literatur-Welt entpuppt sich jedoch als weitaus gefährlicher, als erwartet: Ein Mörder geht um, der allem Anschein nach ausgerechnet auf Jurisfiktion-Agenten schlecht zu sprechen ist. Wie kann das sein? Sogar drei Hexen erscheinen Thursday, um sie vor der „Drei-Leser-Regel“ zu warnen. Nur, was ist damit gemeint? Allmählich schwant Next, dass diese Prophezeiung und der Mord an der Agentin Havisham mit den Machenschaften des Konzerns TextGrandCentral zusammenhängen. Der versucht nämlich rigoros das nicht gerade demokratische Betriebssystem „UltraWord“ durchzusetzen, um die Literatur-Welt entgegen dem Einfluss der real existierenden Außenwelt zu kontrollieren. Langsam bekommt Thursday Next es mit der Angst zu tun. Doch unterkriegen lässt sie sich bestimmt nicht.

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”