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Boris Koch

Schüler

  • »Boris Koch« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 92

Registrierungsdatum: 5. Mai 2003

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21

Samstag, 1. Oktober 2005, 15:38

Danke für das Lob, Christian, auch wenn ich am wenigsten dafür getan habe... Ich geb´s an die Autoren und Eddie weiter.

Grüße,
Boris

22

Samstag, 1. Oktober 2005, 19:07

Gern geschehen, und mit voller Überzeugung. ^^

Ganz "unschuldig" bist du sicherlich nicht am Entstehen des Buches, Boris. Immerhin muss sich ja erst einmal ein Verleger und Herausgeber finden.
;)

Aber das Lob gebührt natürlich auch Eddie Angerhuber und den Autoren, ganz klar!

ANUBIS

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23

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 02:06

Erste Story " Ein Wiedersehen mit der Gelben Zeit " gelesen.

Kafkaresk,verwirrend , undurchsichtig und stilistisch hochwertig!!

Famose Story...gefällt mir!

Eine dieser Storys die einen höchst nachdenklich zurücklässt( war das jetzt eine Fliege auf meinem Bildschirm :O)

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

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24

Montag, 18. September 2006, 16:28

Ich lese jetzt auch den Band !
Die erste Story von Thomas Wagner ist
grandios , könnte auch eine Inner Space Story
sein , erinnerte mich ein wenig an J.G.Ballard !
Er hat perfekt die düstere Stimmung ,
eines heißen,grellen Sommertages in
einem Wohnblock eingefangen,
in dem die Fliegen ihrer Tätigkeit nachgehn !
So für heute Schluß mit lesen ,
schau mir jetzt im Kino "Snakes on a Plane" an !*Cthulhu
Reality is lost - IKON

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Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

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25

Dienstag, 19. September 2006, 17:59

So fertig gelesen !
Die Kathleen Weise Geschichte um die Äonenwürmer
ist gut geschrieben , war aber nicht mein Fall !
John B. Ford s Clown Story war mir viel zu
LIGOTTI lastig , irgendwie schon fast langweilig,
hat aber gute Momente !
Die Siefener Story ist ein weiteres Highlight des
Bandes , gut verknüpft, Vergangenheit und Heute
mit Fiktion und Legende ! Klasse!
"Die Nummer" von Quentin S. Crip wartet mit
einem sehr guten Ende auf , gute Story!
Die 2 letzten Stories des Bandes waren wieder
sehr gut !
Reality is lost - IKON

HarryW

Profi

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26

Dienstag, 8. Juni 2010, 20:21

Ich nehme mal eine weitere Antho, über die schon viele Worte verloren wurden, zur Hand ... wird auch langsam mal
Zeit :) .

Thomas Wagner - <Die gelbe Zeit>

Die Auftaktstory des Bandes ist schon ein Meisterwerk - aber das trifft wohl auf jede Wagner-Geschichte zu. Ein Greis
kämpft mit der viel zu heissen Sonne, ihrem grellen Licht, der Hitze und dem Wahnsinn, der scheinbar über sämtliche
Bewohner eines Wohnhauses gekommen ist. Bedrückend schwül und bedrohlich. Wagner versteht es, nicht zuviel und
nicht zuwenig zu schreiben, er findet genau den richtigen Tonfall für seine Geschichte.

Kathleen Weise - <Die Geschichte der Äonenwürmer>
Leider kommt nach dem grandiosen Auftakt ein Schlag in die Nieren - zumindest für mich. Da stimmt meiner Meinung
nach gar nichts. Die sehr knappe, unschöne Sprache passt nicht zum Inhalt, die Charaktere wirken leer - viel eher wie
leblose Pappmachefiguren auf einer Bühne. Eine Dramaturgie habe ich nicht entdeckt - die Geschichte um eine Maske
und eine Frau, die bei Berührung aus Gegenständen und Menschen 'lesen', bzw. deren Ängste sehen kann, plätschert
einfach so vor sich hin. Nicht mein Fall.

John B. Ford - <Hinter dem bemalten Gesicht>
Ford ist angeblich bekennender Ligotti-Jünger, und scheinbar treffen auch einige seiner Geschichten den selben Tonfall.
Ich mag Ligotti mit seinem prätentiös-wahnsinnigen Geschreibsel nicht, aber die Story von Ford hat mir sehr gut gefallen.
Wie er durch seinen paranoiden Protagonisten von den wahren Intentionen der (bösartigen, ja geradezu dämonischen)
Clowns erzählt hat schon etwas beklemmendes, aber auch absurdes. Dieses Gemisch und eine schöne Sprache, die
zum Inhalt passt, haben wunderbar für mich funktioniert.

Michael Siefener - <Die steinernen Träume>
Ich muss es zugeben: auch Siefener steht nicht sehr weit oben auf meiner Liste der Lieblingsautoren. Eigentlich gefällt
mir nur der 'Edition Metzengerstein'-Band von ihm. Zu meiner Überraschung ist die Story vom Ehemann, dessen Frau und
Vater gestorben sind und der ins Haus seines alten Herren aufs Land zieht enorm stimmungsvoll. Gut, sehr innovativ ist
die Geschichte nicht ... ein altes Haus, ein trauriger Protagonist, eine Kirche mit einer bizarren Geschichte, ect. Trotzdem
... bei dieser Geschichte hat's wunderbar funktioniert und gepasst. Lediglich der Schluss enttäuschte mich und liess mich
unbefriedigt zurück.

(Bald mehr zum Rest.)

HarryW

Profi

Beiträge: 1 482

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27

Freitag, 11. Juni 2010, 22:52

So, die letzten drei Geschichten auch noch gelesen ...

Quentin S. Crisp - Die Nummer
Eine interessante Story (um Drogenexperimente, Schreiberei und eine erstaunliche Version einer persönlichen Hölle), die
ständig überrascht und auch etwas verwirrt. So richtig warm wurde ich zwar nicht damit, aber unterhalten hat mich die Geschichte
alles in allem recht gut.

Jörg Bartscher-Kleudgen - Die dreizehnte Kammer
Eine Geschichte um einen Walfänger und eine Schönheit, die wegen eines Schiffsunglücks auf der Insel des Seebären gestrandet
ist. In seinem Haus gibt es dreizehn Räume - zwölf davon darf die Schönheit jederzeit betreten, die dreizehnte birgt ein Geheimnis.
Als der Walfänger wieder in See stechen muss, überreicht er seiner Geliebten die Schlüssel zu den Kammern und bittet sie lediglich
darum, besagte dreizehnte Kammer nicht zu betreten ... und somit ist diese Story auch eine, in der es um Vertrauen geht. Stilistisch
und stimmungsmässig erinnert mich Jörg Bartscher-Kleudgens Beitrag etwas an William Hope Hodgson. Nur das Ende hat mir nicht
recht gefallen. Alles in allem aber ein Highlight der Sammlung.

Matt Cardin - Allem Fleisch ein Greuel
Eine echt gut geschriebene Geschichte um Religion, Religionsauslegung und Angstmacherei. Trotzdem hat sie mich emotional nicht
wirklich berührt. Es sind halt hundertmal durchgekaufte Themen und klischeehafte Charaktere, die nicht weiter überraschen. Schade
um die tolle Schreibe Cardins.

Alles in allem eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Sammlung, obwohl mir persönlich nicht alles gefallen hat. Und wieder
einmal merke ich, wie verdammt gerne ich eine Sammlung von Thomas Wagner hätte. Der Kerl soll mehr schreiben.