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Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

  • »Running Wild« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 136

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1

Donnerstag, 2. März 2006, 12:30

DANIEL KEYES / BLUMEN FÜR ALGERNON

Neu als HC erschienen!
DANIEL KEYES - BLUMEN FÜR ALGERNON

"Blumen Für Algernon" ist die bewegende Geschichte des geistig zurückgeblebenen Charlie Gordon, der durch eine Operation
eine überdurchschnittliche Intellegenz erlangt. Das Experiment ,
das man auch an der Maus Algernon durchführte,
erweist sich nach anfänglichem Erfolg
als tragischer Fehlschlag !

Das Buch wurde verfilmt,
und ist früher unter dem Titel "Charly" zB
in der Bibliothek der SF Literatur Band 57
im Heyne Verlag erschienen!

Leider will das Pic vom Buch nicht!
Reality is lost - IKON

Ginny

Rotfüchsin

Beiträge: 1 818

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2

Donnerstag, 2. März 2006, 12:50

<Pic nachreich>

Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

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Beiträge: 4 136

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3

Donnerstag, 2. März 2006, 15:57

@Ginny
Danke!
*TVTHREAD
Reality is lost - IKON

HarryW

Profi

Beiträge: 1 482

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4

Freitag, 3. März 2006, 09:17

Klingt sehr interessant. Hat's schon jemand gelesen und kann was dazu sagen?

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Beiträge: 1 575

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5

Freitag, 3. März 2006, 19:56

RE: DANIEL KEYES / BLUMEN FÜR ALGERNON

Komischer Zufall: Seit zwei Tagen geht mir das Wort "Algernon" nicht mehr aus dem Kopf, und jetzt sehe ich hier ein Buch, wo es drin vorkommt.

6

Freitag, 18. August 2006, 19:44

Zitat

Original von HarryW
Klingt sehr interessant. Hat's schon jemand gelesen und kann was dazu sagen?

Ich hab den Roman innerhalb von 24 Stunden verschlungen und geb ihm als Schulnote eine glatte 1.

Absolute Leseempfehlung!

Der tagebuchartige Bericht aus der Feder des Protagonisten zeigt seine Entwicklung vom Fast-Analphabeten zum Genie, reflektiert seine Probleme aus beiden Lebensphasen sehr eindrucksvoll und jagt einem zum Ende hin Schauer über den Rücken, wenn am Beispiel der Versuchstier-Maus Algernon absehbar wird, dass seine Wandlung nach dem operativen Eingriff möglicherweise nicht von Dauer ist.

Ein wenig hat mich der Roman an den Film "Zeit des Erwachens" mit Robert DeNiro erinnert, wobei ich jedoch davon ausgehe, dass der Film, in dem es um die Behandlung einer Erkrankung geht, nicht durch den etliche Jahre vorher geschriebenen Keyes-Roman inspiriert wurde.

HarryW

Profi

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7

Donnerstag, 31. August 2006, 11:03

Danke für diesen wundervollen Tip! Dies ist eines der raren Bücher, denen ich glatte 10 von 10 Punkten verleihe, da es meiner Meinung nach perfekt ist. Und obwohl es bereits 1959 geschrieben wurde, hat es nichts von seiner philosophischen Tiefe und der Aktualität seines Themas verloren. Die gewählte Form von Tagebucheinträgen und Berichten, die der Protagonist geschrieben hat, macht die Geschichte zudem greifbar und dramatisch.

Zum Inhalt:
Charly Gordon ist geistig behindert, geht jedoch an eine spezielle Schule, um lesen und schreiben zu lernen. Sein innigster (von der Vergangenheit geprägter) Wunsch ist es, intelligent zu werden. Den Lebensunterhalt verdient er sich seit 17 Jahren in einer Bäckerei, in der er Klos putzt, Bestellungen ausliefert und die Räume aufwischt. Hier hat er auch eine Menge Freunde, die ihn mögen.
Als er für ein Projekt ausgewählt wird, das ihn intelligenter machen soll (ein Kombination aus chirurgischem Eingriff und chemischer Stimulanz - in der Geschichte wird nicht weiter darauf eingegangen), scheint sich sein Wunsch endlich zu erfüllen. Der Eingriff wird vorgenommen und Charly beginnt sich zu entwickeln, legt Testreihe um Testreihe ab, lernt immer mehr und immer schneller und wächst über den normalen Menschen hinaus. Nur erkennt er mit diesem intellektuellen Wachstum auch die Falschheit der Menschen. Seien es nun seine angeblichen Freunde in der Bäckerei, die nicht Spässe mit ihm, sonder über ihn gemacht haben, oder die erwachenden Erinnerungen an die Eltern und wie sich seine Mutter vor der Welt schämte, weil sie einen retardierten Sohn hat. Was Charly fehlt, um damit umzugehen, ist die emotionale Reife, die nicht automatisch mit dem Wachstum der Intelligenz gewachsen ist. Als er dann auch noch erkennt, dass der errungene Zustand des übermenschlichen Genies nur von temporärer Natur ist, bricht die Welt für ihn zusammen und er wird immer verbitterter und vergräbt sich in der Forschung nach der Lösung seines Problemes.

Meine Meinung:
Das Buch führt einem vor Augen, wie kompliziert und komplex das Leben wirklich sein kann. Egal ob man nun dumm oder intelligent, hypersensibel oder emotional lahm ist - jeder Zustand hat seine lichten wie dunklen Seiten. Und nur wenn man versucht, seine Mitmenschen so wie sie sind zu respektieren, kann so etwas wie eine gesunde Gesamtheit entstehen. Besser kann eine Geschichte dieses Thema nicht wiedergeben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarryW« (31. August 2006, 11:05)


8

Donnerstag, 31. August 2006, 20:43

Zitat

Original von HarryW
Danke für diesen wundervollen Tip! Dies ist eines der raren Bücher, denen ich glatte 10 von 10 Punkten verleihe, da es meiner Meinung nach perfekt ist. Und obwohl es bereits 1959 geschrieben wurde, hat es nichts von seiner philosophischen Tiefe und der Aktualität seines Themas verloren. Die gewählte Form von Tagebucheinträgen und Berichten, die der Protagonist geschrieben hat, macht die Geschichte zudem greifbar und dramatisch.

Das Buch hat auf jeden Fall einen Platz in meiner All-Time-Favourite-Liste sicher.

Im letzten phantastisch! gab's eine recht ausführliche Rezension, und in der nächsten Ausgabe des Magazins wird ein noch ausführlicherer Artikel dazu folgen.

Running Wild

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9

Mittwoch, 27. September 2006, 18:39

Ich lese jetzt das Buch ,
bis jetzt Seite 100 ,
gefällt es mir sehr gut !
Wirklich ergreifend wie Charlie feststellen muß,
das Leute , von denen er meinte ,
sie würden ihn mögen ,ihn doch nur ausgenutzt haben
und ihm so machem bösen Streich gespielt haben !
Reality is lost - IKON

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Ulrich

Anfänger

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Registrierungsdatum: 5. Januar 2007

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10

Dienstag, 11. März 2008, 13:43

"Blumen für Algernon" ist immer wieder aktuell. Ich finde es sehr gut. Erstaunlich ist, dass es dazu zahlreiche Verfilmungen gibt, sogar auf Japanisch, und Theaterstücke. Das wird nicht vielen Romanen zuteil.