Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast, um »Horror Forum - Alles rund um Horror und Phantastik!« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 27. April 2006, 10:46

Laurell K. Hamilton

Ich lese zur Zeit die Anita Blake-Bücher von Laurell K. Hamilton und bin total begeistert. Ich habe von den bis jetzt gelesenen Büchern eine Rezi verfasst - vielleicht mögt Ihr sie ja lesen:

Wenn es Nacht wird, steigen sie aus ihren Gräbern, auf der Suche nach Blut. Vampire bevölkern jedoch nicht nur die karpatischen Berge, sie tummeln sich auch in modernen Horror-Romanen. Masse statt Klasse. Die wirklich guten Vampir-Romane sind selten. Okay, Anne Rice hat ihnen mit ihrer Chronik der Vampire ein epochales Denkmal gesetzt, doch die Zeiten der Sonja Blue-Romane von Nancy A. Collins sind vorbei. Auch Barbara Hambley macht keine Jagd mehr auf Vampire. Doch Bastei hat sich endlich der Anita Blake-Romane von Laurell K. Hamilton angenommen – auch wenn der 1. Roman erst 10 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung in den USA in deutscher Übersetzung gedruckt wurde ...

Laut Klappentext ist Anita Blake jung und schön und eine Vampirin, die ihre Artgenossen jagt. Da hat leider ein Redakteur geschlafen. Anita Blake ist zwar jung, aber zu klein um dem Schönheitsideal zu entsprechen, außerdem ist ihr Körper ist bedeckt mit Narben. Die verdankt sie einem Vampirangriff, den sie jedoch überlebte. Jetzt ist sie ein vom Staat eingesetzter Vampirhenker.
In Laurell K. Hamiltons Romanen verstecken sich Vampire nicht mehr vor der Realität, ein Vampir ist zwar kein Mensch mehr, aber doch eine Person. Das wirft natürlich rechtliche Fragen auf, denn was passiert mit dem Vermögen eines Vampirs. Denn er muss sterben, bevor er zum Geschöpf der Nacht wird. Die Erben haben sich zu früh gefreut, denn auch Tote haben Rechte.
Ein Vampir darf auch nicht einfach gepfählt werden, denn dass er zum Vampir wurde, ist an sich kein Verbrechen. Erst wenn er tötet, verhängt ein Richter die Todesstrafe. Jetzt kommt Anita Blake ins Spiel. Sie schnappt sich die bösen Blutsauger und vollstreckt das Todesurteil – auch wenn sie dabei ihr Leben aufs Spiel setzt.

Anita Blake trägt übrigens gerne Schusswaffen und silberne Messer mit sich herum. Das stellt sie vor Probleme, denn in St. Louis ist es oftmals heiß. Es gilt also Kleidung zu finden, die Narben und Waffen verdecken, die sie aber nicht an einem Hitzeschlag sterben lassen ...

... und noch eine kleine Eigenheit von Anita: Sie sammelt Stoffpinguine. Manchmal schläft sie mit einer geladenen Waffe unter dem kopfkissen – zur Sicherheit. Und dem Stoffpinguin Sigmund im Arm – auch zur Sicherheit.


Anita Blake Bibliographie:

1993 Bittersüße Tode (Guilty Pleasures)
1994 Blutroter Mond (The Laughing Corpse)
1995 Zirkus der Verdammten (Circus of the Damned)
1996 Gierige Schatten (The Lunatic Café)
1996 (Bloody Bones)
1997 (The Killing Dance)
1998 (Burnt Offerings)
1998 (Blue Moon)
2000 (Obsidian Butterfly)
2001 (Narcissus in Chains)
2002 (Cerulean Sins)
2004 (Incubus Dreams)
2006 (Danse Macabre)
2006 (Micah)


Laurell K. Hamilton:
Bittersüße Tode
Guilty Pleasures, USA 1993
Übersetzung: Angela Koonen
Bastei 15 053
ISBN: 3-404-15053-8
400 Seiten – 7,90 Euro

Willie McCoy war schon vor seinem Tod ein Blödmann gewesen. Dass er jetzt tot war, änderte daran nichts. So beginnt einer der innovativsten Vampir-Romane, den ich seit Jahren habe. Im Vampirclub-Vierte sind vier Vampire niedergemetzelt worden. Menschen wäre zu solchen Verstümmelungen nicht stark und schnell genug gewesen, aber was hat die Unsterblichen zu Sterblichen degradiert? Die Blutsauger von St. Louis bekommen Angst und der Meister der Stadt Nikolaus setzt Anita Blake auf die Morde an. Entweder sie beendet das Morden, oder ihre Freundin muss bluten ...

Der amerikanische Titel der Name des Stripclubs, in dem Vampire Menschen in ihren erotischen Bann ziehen. Nachtclubbesitzer ist der Meistervampir Jean-Claude, der ein Faible für Anita hat. Er beißt Anita, was beide mit einem magischen Band verbindet. Zeitweilig hat sie übernatürliche Fähigkeiten, die sie auch braucht, um mit dem Killer mitzuhalten ... allerdings möchte der Vampir die Henkerin auch anderweitig an sich binden – und wie sagt man nein zu einem Meistervampir, der einen mit einer einfachen Handbewegung töten könnte?

Die Romane von Laurell K. Hamilton sind oftmals hocherotisch, fast schon pornographisch. Einen Beispiel soll folgende Szene geben:

Vier riesige Ratten saßen wie Berge in der brodelnden Felsflut. Eine starrte mich mit schwarzen Augen an. Das war nicht der Blick einer Ratte.
Ein enormer nackter Schwanz war um ihre Beine geringelt wie ein dickes fleischiges Tau. Sie – nein er, ganz entschieden er – streckte seine Krallenhand vor. „Komm, gesell dich zu uns, Mensch!“
Er ringelte den Schwanz durch die Hände und streichelte ihn. Dann fuhr er sich durch das Bauchfell und streichelte weiter unten. Ich schaute ihm angestrengt ins Gesicht, und er lachte mich aus.
„Wir wollen dich die Freunden von Fell und Zähnen lehren!“ Er rieb sich die Oberschenkel mit den Klauen. Das zog meine Aufmerksamkeit zwischen seine Beine. Ich schaute weg, und Hitze ströhmte über mein Gesicht. Ich wurde rot. Verdammt!
(...)


Laurell K. Hamilton:
Blutroter Mond
The Laughing Corpse, USA 1994
Übersetzung: Angela Koonen
Bastei 15 258
ISBN: 3-404-15258-1
416 Seiten – 7,90 Euro

Anita Blake ist nicht nur Vampirhenkerin, sie ist auch Totenerweckerin. Ihr „Talent“ wurde entdeckt, als ihr Hund starb. Die kleine Anita vermisste ihn so sehr, dass sie ihn sich aus dem Grab herbeiwünschte. Das Voodoo-Erbe ihrer Großmutter.

Mittlerweile hat sie ihre magische Fähigkeit zum Beruf gemacht. Ein Toter ist gestorben und sie finden seine Lebensversicherung nicht? Erwecken sie ihn auf und fragen Sie ihn. Oder gibt es Streitigkeiten wegen eines Testaments – soll der Tote doch sagen, wie sein letzter Wille aussieht.
Normalerweise sind die erweckten Toten nur noch eine Spur ihrer selbst und es wird schwieriger sie zu erwecken, je länger sie tot sind.
Anita soll einen 300jährigen Toten aufwecken, was sie aber ablehnt, da dazu eine „menschliche Zige geopfert werden muss – Anita weigert sich, ein menschenopfer darzubringen. Andere sind nicht so zimperlich.
Ein Toter taucht auf, der sich benimmt, als würde er George Romeros Zombie-Filme nachspielen. Er schlachtet ganze Familien ab und frisst sie. Die harte Anita wettet mit einem Kollegen von der Polizei, wer am Tatort die besseren Nerven hat ... eine Wette, die keiner wirklich gewinnen kann.

Bei ihren Recherchen trifft Anita auf Dominga Salvador. Die sieht aus wie die liebe Oma aus der Nachbarschaft, ist aber die mächtigste Voodoo-Priesterin der Stadt. Jemand, den man sich nicht zum Feind machen sollte, aber auch jemand, der einige (untote) Leichen im keller hat. Klar, dass Anita die Klappe nicht halten kann. Die Voodoo-Oma hetzt ihr zwei Zombies auf den Hals. Die wollen ihr ans Fleisch und verwüsten so nebenbei Anitas Wohnung – wobei all die süßen Stoffpinguine in Blut getränkt werden ...

... dass Anita ihr das heimzahlen wird, kann man sich ja denken, aber der Schluss des Romans ist ein eichter Hammer. Anita will man wirklich nicht zum Feind haben!


Laurell K. Hamilton:
Zirkus der Verdammten
Circus of the Damned, USA 1995
Übersetzung: Angela Koonen
Bastei 15 371
ISBN: 3-404-15371-5
414 Seiten – 7,95 Euro

Der Meister der Stadt, Nikolaos, hat im ersten band ebenfalls Anitas Zorn zu spüren bekommen. Jean-Claude ist an ihre Stelle gerückt. Da sind aber auch noch andere Vampire, die die Machtstellung einnehmen wollen. Ein unglaublich alter Meistervampir sucht mit seinem Rudel St. Louis heim. Er hinterlässt eine Spur des Blutes, eine Fährte, die Antia aufnimmt.
m Mittelpunkt des dritten Teils der Anita Blake Serie stehen wieder die Vampire und insbesondere ihr Kampf um die Herrschaft in der Stadt. Blutleere Leichen werden gefunden, ein neuer Vampir-Meister scheint aufgetaucht zu sein und Jean-Claude geht mit seinen Versuchen, um Anita zu werben, noch einen Schritt weiter. Aber bei Anita dreht sich alles um den geheimnisvollen Richard, den sie im "Circus of the Damned" trifft, der neuen Attraktion im Nachtleben von St. Louis.
Vom Tempo her ist dieser Teil definitiv schneller als die beiden Vorgänger. Wie Anita auf der Jagd kommt man beim Lesen kaum zum Luft holen. Ein Ereignis jagt das andere, wenn ein Vampir bezwungen ist lauert schon der nächste Werwolf um die Ecke. Zum Teil wird es dann etwas hektisch. Und einige der Entscheidungen, die Anita im Verlauf der Geschichte trifft, sind nicht so einfach nachzuvollziehen, vor allem, was Jean-Claude betrifft. Hier fehlt ein wenig der Einblick in Anitas Denkweise und Motivation. Aber das unglaublich gute Finale entschädigt für alles und man fragt sich, wie Anita in Zukunft ihren Job und ihr Privatleben in Einklang bringen


Laurell K. Hamilton:
Gierige Schatten
The Lunatic Café, USA 19965
Übersetzung: Angela Koonen
Bastei 15 466
ISBN: 3-404-154663-1
460 Seiten – 7,95 Euro

lese ich gerade, aber es ist mal wieder SUPER!
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

DarkWriter

Meister

Beiträge: 1 662

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

  • Nachricht senden

2

Freitag, 28. April 2006, 13:23

Hallo,

jo - Laurell K. Hamilton ist auch meine liebste Autorin im Moment. Um Längen besser als Rice, spritzig und ironisch. Hab zu Band 1 der Anita-Blake-Serie auch mal eine Rezi geschrieben. Da sie im Moment bei Wild-Kingdom nicht online ist - die Seite wurde komplett runderneuert und die alten Rezis sind nicht online - kommt sie hier:

***
Der Vampir-Roman »Bittersüße Tode« aus der Feder von Laurell K. Hamilton ist neu in der Reihe »Bastei Lübbe Stars« als Taschenbuch zum Preis von nur 4,99 Euro erschienen. Grund genug also, diesen ersten Band um die taffe und überaus menschliche Vampir-Jägerin Anita Blake unter die Lupe zu nehmen.

Anita Blake, die für den geldgierigen Betreiber von Animators Inc. in St. Louis arbeitet, versieht im Grunde zwei Jobs.
Zum einen ist sie eine sehr talentierte Reanimatorin. Dies bedeutet, dass sie Tote zum Leben erweckt, also Zombies erschafft. In einer Welt, in der Vampire, Untote und ähnliche Wesen zum Alltag der Menschen gehören ist dies ein einträglicher Beruf. Gründe, um einen Verstorbenen zumindest kurzfristig zu erwecken gibt es schließlich viele. Und sei es nur, um ihn nach einem unklaren Passus in seinem Testament zu befragen.
Daneben ist Anita Blake aber auch als Kopfgeldjägerin tätig. Nur, dass sie keine Kautionsflüchtlinge verfolgt, sondern die von einem ordentlichen Gericht zum Tode verurteilte Vampire. Gerade diese Tätigkeit brachte ihr den Spitznamen Scharfrichterin ein, den sie auch mit einem gewissen Stolz trägt. Schließlich hasst sie Blutsauger und zu einem gewissen Grad auch jene, die sich mit ihnen abgeben.
Umso erstaunter ist Anita daher, als der Obervampir von St. Louis mit der Bitte an sie herantritt, eine brutale Mordserie unter den Blutsaugern der Stadt zu untersuchen. Um seiner Bitte Nachdruck zu verleihen, nimmt er Anitas Freundin als Geisel und setzt der Reanimatorin zudem eine Frist, innerhalb derer sie die Taten aufklären und ihm den Namen des oder der Mörder nennen muss. Schafft sie es nicht, tötet der Vampir ihre Freundin.
Also macht sich die Scharfrichterin auf, das Rätsel zu entschlüsseln. Ganz nebenbei sucht sie zudem nach einer Möglichkeit, dem Obervampir und seinen Getreuen den Garaus zu machen. Beide Aufgaben sind alles andere als leicht zu bewältigen und mehrfach gerät sie dabei in tödliche Gefahr. Aber zum Glück hat sie Freunde, die ihr zur Seite stehen. Tatkräftig, oder auch nur mit wertvollen Informationen. .

Laut Klappentext ist Laurell K. Hamilton die zurzeit erfolgreichste Horror-Autorin in den USA. Auch wenn die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken in keiner Weise den eigentlichen Inhalt des Buches widerspiegelt, glaube ich diese Behauptung gerne.
Um es kurz zu sagen – dieses Buch wusste mich von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten.
Hamilton schreibt auf eine sehr legere Art. Ihre Heldin erzählt rückblickend von ihrem Fall und zwar in der ersten Person. Dies ist nicht ungewöhnlich, schrieb doch auch Ann Rice ihre Vampir-Romane in dieser Form. Durchaus bemerkenswert ist jedoch der Sarkasmus und die Kaltschnäuzigkeit, die Hamilton ihrer Protagonistin mit auf den Weg gibt. Sie schafft mit Blake eine Heldin, die durchaus ihre Schwächen hat – und das auch offen zugibt. Keine Superfrau, keine Kriegerin also, die in jeder Situation eine Lösung parat hat. Sie fürchtet sich vor der ihr liegenden Aufgabe, sie fürchtet sich vor den Wegen, die sie einschlagen muss und auch vor etwaigen Konsequenzen, die sich aus diesem Vorgehen ergeben könnten. Aber genau das macht die Protagonistin so sympathisch. Zumal sie auch dann Galgenhumor beweist, wenn es ihr gerade an den Kragen geht.
Ein besonderer Pluspunkt geht auch an die ungewöhnliche Idee, die diesem Band (und allen weiteren Bänden der Serie) zugrunde liegt. Untote, die ihre Rechte einklagen. Tote, die mal kurz in Zombies verwandelt werden, damit sie Fragen zu ihrem Testament beantworten können und Menschen, die sich in Vampire verlieben und mit ihnen in einer Wohnung leben. Die Welt, die Hamilton hier schafft und sowohl in unserer Zeit als auch in unserer Realität beheimatet ist, bietet dem Leser einen sehr ungewöhnlichen Background. Zum anderen wirft sie – rein hypothetisch – interessante Fragen auf. Vampire sind keine Menschen. Aber sind sie Leute mit Rechten? Und darf man einen Polizisten aus dem Staatsdienst entlassen, nur weil er gestorben und als Blutsauger zurückgekehrt ist? Auf sehr subtile Art werden Bürgerrechtsfragen auf eine völlig neue Ebene gehievt. Damit gelingt der Autorin etwas, das man wahrlich selten findet.
Ein Roman also, der rundherum perfekt ist?
Nein, leider nicht. Mal abgesehen davon, dass es wohl keine perfekten Romane gibt, hat auch dieser hier seine Schwächen. Für das größte Problem des Romans kann die Autorin jedoch nichts, denn es betrifft die Übersetzung ins Deutsche. Hier hätte man bedeutend mehr Sorgfalt walten lassen müssen. Die Sätze klingen teils merkwürdig, manche Redewendungen passen nicht. Ein besserer Übersetzer hätte ein wesentlich besseres Buch hervorgebracht.
Der zweite Minus-Punkt betrifft den Schluss. Der Roman entwickelt sich rasant und strebt permanent dem Höhepunkt entgegen. Aber gerade dann, wenn man ein furioses Finale erwartet, ist es plötzlich mit einer schlichten Aktion vorbei. Der erhoffte und erwartete Knalleffekt bleibt aus. Dies macht sich im ersten Moment nicht einmal sonder stark bemerkbar. Aber wenn man dann das Buch zur Seite legt und den Schluss in Gedanken noch einmal rekapituliert, fühlt man sich plötzlich um das Feuerwerk betrogen, auf das man die ganze Zeit gewartet hat. Damit gleicht das Buch einem Dinner, dessen letzten Gang man schlingt und am Ende den köstlichen Geschmack der Mouse au Chocolate mit einem Schluck Mineralwasser von der Zunge spült.

Fazit:
Bittersüße Tode ist ein actiongeladener Roman, der auf einer wirklich ungewöhnlichen Idee basiert. Sofern man sich auf den Plot einlässt, wird man mit 397 Seiten praller Unterhaltung, Action und sarkastischem Humor belohnt. Die Schwächen können teils durch Kauf des englischen Originals ausgemerzt werden. Das schale Gefühl aufgrund des schwachen Schlusses am Ende des Romans kann die Lust auf den nächsten Band nicht tilgen. Wer Anita Blake und ihre Autorin noch nicht kennt, sollte hier unbedingt zugreifen. Allein schon, weil 4,99 Euro kein Risiko darstellen.

Laurell K. Hamilton
Bittersüße Tode (orig.: Guilty Pleasures). Bastei Lübbe, 397 Seiten. ISBN: 3-404-77080-3 Preis: 4,99€
2098 - Ich, Killerin :D
Hier bestellen!

Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

3

Freitag, 28. April 2006, 13:43

Das ist definitiv der gleiche Roman in einer anderen Ausgabe. 4,99 Euro? Ein Schnäppchen. Da sollte man zugreifen!
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Ginny

Rotfüchsin

Beiträge: 1 818

Registrierungsdatum: 2. August 2005

Wohnort: Köln

Beruf: Teilzeit-Muse.

  • Nachricht senden

4

Freitag, 28. April 2006, 13:51

Zitat

Original von Hunger-Gus
Das ist definitiv der gleiche Roman in einer anderen Ausgabe. 4,99 Euro? Ein Schnäppchen. Da sollte man zugreifen!

Das ist diese Lübbe-Ausgabe:

In der gleichen Aufmachung gibts auch Klassiker wie Dracula oder Lovecraft ... stehen bei uns in der Bücherei.
Ich hab bisher noch nichts aus der Reihe gelesen, weil mich das Thema Vampirjäger eigentlich nicht interessiert. Aber vielleicht leih ich's mal aus ... :]
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

Werbung

unregistriert

Werbung


Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

5

Freitag, 28. April 2006, 14:02

Meine Ausgabe sieht so aus:
»Hunger-Gus« hat folgende Datei angehängt:
  • 3-404-15053-8.jpg (13,68 kB - 63 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. Juni 2008, 15:51)
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

6

Freitag, 28. April 2006, 14:03

Der nächste Band:
»Hunger-Gus« hat folgende Datei angehängt:
  • 3-404-15258-1.jpg (11,48 kB - 62 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. Juni 2008, 15:51)
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

7

Freitag, 28. April 2006, 14:04

Und noch einer:
»Hunger-Gus« hat folgende Datei angehängt:
  • 3-404-15371-5.jpg (16,19 kB - 58 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. Juni 2008, 15:51)
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Ginny

Rotfüchsin

Beiträge: 1 818

Registrierungsdatum: 2. August 2005

Wohnort: Köln

Beruf: Teilzeit-Muse.

  • Nachricht senden

8

Freitag, 28. April 2006, 14:05

Ehrlich gesagt ziehe ich da die Cover der preiswerten Ausgabe vor. Die anderen schüren ... Vorurteile bezüglich des Inhalts.
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

9

Freitag, 28. April 2006, 14:06

Den Lovecraft-Band habe ich auch, aber ich hätte gerne die ursprüngliche Ausgabe, da ich diese hier hässlich finde!

Für tolle Lovecraft-Cover empfehle ich die Illus von Tim White (hier im Forum unter Hörbücher/sexy Fotos)
»Hunger-Gus« hat folgende Datei angehängt:
  • 3-404-77081-1.jpg (11,32 kB - 56 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. Juni 2008, 15:51)
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Werbung

unregistriert

Werbung


Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

10

Freitag, 28. April 2006, 14:07

Zitat

Original von GinnyVorurteile bezüglich des Inhalts


In welcher Hinsicht?
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Ginny

Rotfüchsin

Beiträge: 1 818

Registrierungsdatum: 2. August 2005

Wohnort: Köln

Beruf: Teilzeit-Muse.

  • Nachricht senden

11

Freitag, 28. April 2006, 14:12

Zitat

Original von Hunger-Gus

Zitat

Original von GinnyVorurteile bezüglich des Inhalts


In welcher Hinsicht?

Leichtbekleidete Frauen in ekstatischer Stimmung lassen eher auf Groschenhefterotik schließen. Das erinnert etwa an die Fantasycover, die Peter gerade im "Sex in der Phatastik"-Thread angesprochen hat.
Gibt da eine Autorin fast gleichen Namens (Laura Hamilton), deren Erotikromane von Covern der gleichen Machart geziert werden. <g>
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

12

Freitag, 28. April 2006, 14:16

Nun, in diesen Romanen (und noch mehr in der Merry Gentry-Reihe im Goldmann-Verlag) geht es sehr oft um Sex. Ausführlichen Sadomaso-Sex. Ganz schön heftig, aber absolut nicht heftromantauglich!

Aber das Problem mit dem Covern besteht ja grundsätzlich. Wenn Du das Titelbild zur Billig-Ausgabe anschaust, was sagt das über den Inhalt aus? Das ist ein Vampir-Roman? Wohl kaum! Ich kaufe mir selten Bücher wegen der Cover, meist akzeptiere ich sie nur, weil ich den Roman lesen will!
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Ginny

Rotfüchsin

Beiträge: 1 818

Registrierungsdatum: 2. August 2005

Wohnort: Köln

Beruf: Teilzeit-Muse.

  • Nachricht senden

13

Freitag, 28. April 2006, 14:28

Ich sag mal so: Wenn ich genug über den Inhalt weiß und mir recht sicher bin, dass mir das Buch gefällt, dann ist das Cover unerheblich, ich wähle höchstens ein schöneres, damit es sich im Regal besser macht. Wenn ich aber kaum etwas über ein Buch weiß bzw eh zwiegespalten bin, ob es mir zusagt, dann kann ein Cover schonmal das Zünglein an der Waage sein ...
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

Hunger-Gus

Meister

  • »Hunger-Gus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

14

Freitag, 28. April 2006, 14:34

Ich muss gestehen, dass ich manche Bücher in verschiedenen Ausgaben besitze (und bei Gelegenheit diese Bittersüßen Tode auch noch bestellen werde). Von den Büchern des Blutes habe ich teilweise 3 verschiedene Ausgaben ...
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de