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Beiträge: 868

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21

Montag, 26. Juni 2006, 19:26

Zitat

Aber es hat Fehler in der Story ,
so etwa als Natalie Bachner besucht -
im Text " Sie erfreuen mich zu so später Stunde"
- da geh ich aus , es dürfte tiefste Nacht sein ,
aber während beide von Brandon beobachtet werden ,
dem widerum die Sonne zu schaffen macht!


Die Stelle mit dem "Sie beehren mich zu so später Stunde" wurde vom Lektorat so gelassen, da Bachner über 350 Jahre alt ist und immer noch das Verhaltensmuster aus dieser Zeit besitzt. Vor 350 Jahren war es unüblich, dass man von einer Dame um 20 Uhr Besuch bekommen hat.

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

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22

Montag, 26. Juni 2006, 19:29

Sehr gut ! Danke für die Antwort ,
das wollte ich nur wissen !
Reality is lost - IKON

Rainer

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23

Montag, 26. Juni 2006, 20:17

Zitat

Original von kaigrimm

Okay, der Name beruht auf einer tatsächlich gelebt habenden Person. An diese hat wohl auch Frau Yarbro gedacht als sie ihren Vampirgrafen, mit dem ich neulich erst ein Buch gelesen habe, erdacht hat.


Ich bin immer noch bass erstaunt, dass jemand aus dem guten alten Grafen eine Romanfigur gemacht hat. Obwohl: So erstaunlich sollte es denn doch nicht sein, wenn man bedenkt, dass Autoren stets auf der Suche nach "unverbrauchten" Charakteren sind.
Nun hoffe ich nur noch, dass nicht allzu viele Leser das Buch von Frau Yarbro kennen und somit unvorbelastet an die Geschichte rangehen können.

Was mich noch interessieren würde: Stört der schwülstige Stil oder passt er eurer Meinung nach? Immerhin spielt das Ganze ja nicht zu Lovecrafts Lebzeiten sondern in der Gegenwart.

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24

Montag, 26. Juni 2006, 20:20

St. Germain kommt auch vor in "Die Pendragon-Legende", einem meiner Libelingsbücher.

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Rainer

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25

Montag, 26. Juni 2006, 20:34

Zitat

Original von Peter Dobrovka
St. Germain kommt auch vor in "Die Pendragon-Legende", einem meiner Libelingsbücher.


Ja, ja, macht mich nur fertig! Ich bin ja Ösi und kann mich nicht wehren... :D
Hattest du eigentlich deshalb Bedenken gegen den Charakter des Grafen? Ich kann nur erneut versichern, dass ich noch nie eine andere Geschichte gelesen habe, in der er eine Rolle gespielt hätte.

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26

Montag, 26. Juni 2006, 20:43

Zitat

Original von Rainer

Zitat

Original von Peter Dobrovka
St. Germain kommt auch vor in "Die Pendragon-Legende", einem meiner Libelingsbücher.


Ja, ja, macht mich nur fertig! Ich bin ja Ösi und kann mich nicht wehren... :D
Hattest du eigentlich deshalb Bedenken gegen den Charakter des Grafen? Ich kann nur erneut versichern, dass ich noch nie eine andere Geschichte gelesen habe, in der er eine Rolle gespielt hätte.

Nein, deswegen hatte ich die Bedenken nicht, er paßte nur irgendwie nicht so recht ins Bild. Ebensowenig wie Julius Cäsar oder Nostradamus.

Peter

27

Samstag, 1. Juli 2006, 10:39

Anfangs fehlte mir etwas der rote Faden, aber dann wurde es immer interessanter, durchaus spannend. Insgesamt für meinen Geschmack etwas zu lang geraten.

Oliver

Fortgeschrittener

Beiträge: 540

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28

Dienstag, 4. Juli 2006, 09:03

Eine sehr schöne Geschichte. Da ich immer erst die Vitae lese - gerade von einem Autor, der noch nicht so viel veröffentlicht hat, kann man/ich sowas nicht unbedingt erwarten.

Ausgezeichnet gefallen haben mir insbesondere die vielen kleinen Beobachtungen und vor allem die lebendigen Charaktere, die mich dazu gebracht haben (wer mich kennt, weiß, dass das eine kleine Sensation ist), gestern eine DVD sausen zu lassen :) und lieber die Geschichte noch zu Ende zu lesen. Die Geschichte ist lang, das macht aber nichts, weil sie recht fesselnd ist.

Die Story ist ansprechend und interessant, auch stilistisch las sich das (bis auf ein paar wenige Unsorgfältigkeiten) sehr erfreulich und zu nörgeln habe ich eigentlich nur wenig: So hätte der Hintergrund (also vor allem die Erzählungen von St. Germain gegenüber Brandon) kurz vor dem Finale für mich nicht ganz so ausführlich ausgebreitet werden müssen, das gab weder der vorhandene Raum vor, noch war es für das Erzähltempo günstig.

Das stört den Gesamteindruck aber nur wenig; eine fesselnde Geschichte.


Note 2
"Film und Buch - Oliblog". Mein Weblog.

Zur Zeit auf meinem Nachttisch:
- "Under the Dome", Stephen King
- "The Life of Charlotte Brontë", Elizabeth Gaskell

Rainer

Schüler

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29

Dienstag, 4. Juli 2006, 09:29

Hallo Oliver,

Zitat


Ausgezeichnet gefallen haben mir insbesondere die vielen kleinen Beobachtungen und vor allem die lebendigen Charaktere, die mich dazu gebracht haben (wer mich kennt, weiß, dass das eine kleine Sensation ist), gestern eine DVD sausen zu lassen :) und lieber die Geschichte noch zu Ende zu lesen.


Danke! Ich kenne dich zwar nicht, aber wenn du genauso ein Filmfan bist wie ich, kann ich mir diese innere Zerrissenheit in etwa vorstellen.

Zitat


auch stilistisch las sich das (bis auf ein paar wenige Unsorgfältigkeiten) sehr erfreulich


Kannst du mir da ein paar Beispiele geben? Lag es an der teils etwas altmodischen Sprache?

Zitat

So hätte der Hintergrund (also vor allem die Erzählungen von St. Germain gegenüber Brandon) kurz vor dem Finale für mich nicht ganz so ausführlich ausgebreitet werden müssen, das gab weder der vorhandene Raum vor, noch war es für das Erzähltempo günstig.


Ursprünglich hatte ich die Story weit ausführlicher geplant. Dann hätte es eine kleine Reise zurück in jene Zeit gegeben, als der Graf und Bachner noch Freunde waren.

Zitat

Note 2


Recht so! Eine 1 muss man sich hart verdienen...

Danke für deine Kritik. Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat, zumal viel Herzblut in ihr steckt.

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Oliver

Fortgeschrittener

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Wohnort: Norddeutschland

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30

Dienstag, 4. Juli 2006, 09:53

Zitat

Original von Rainer
Kannst du mir da ein paar Beispiele geben? Lag es an der teils etwas altmodischen Sprache?

Nein, nein, die Sprache hat mir sogar gut gefallen.

Beispiele? Was ich meine ist: Gerade am Anfang waren ein paar Bilder (müsste ich raussuchen), die für meinen Geschmack nicht so recht passen wollten.

Ich habe das Buch im Moment gerade nicht hier, aus dem Gedächtnis ist mir insbesondere folgendes hängen geblieben: An einer Stelle schreibst Du von einer religiös verbrämten Mutter, weswegen das Kind dann gelernt habe, immer die andere "Backe" hinzuhalten. Gerade an so einer Stelle fälschlich Wange mit Backe zu vertauschen, da bin ich zusammen gezuckt. Solche Sachen meinte ich. Irgendwas mit Wolken ist mir noch im Gedächtnis, aber, wie gesagt, im Moment habe ich das Buch leider nicht hier (schreibe aus dem Büro).
"Film und Buch - Oliblog". Mein Weblog.

Zur Zeit auf meinem Nachttisch:
- "Under the Dome", Stephen King
- "The Life of Charlotte Brontë", Elizabeth Gaskell

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oliver« (4. Juli 2006, 09:54)


Lucardus

unregistriert

31

Mittwoch, 5. Juli 2006, 18:51

So gerade ausgelesen. Hm, mein Eindruck ist durchwachsen. Ich finde, dass hier etwas zuviele Figuren herumlaufen, die kurz aufgebaut werden, nur um dann als Bauernopfer als Brutstätte für die Außerirdischen zu dienen. Insbesondere bin ich mir nicht sicher, ob Deborah Evans erst zum Schluß auftaucht. Ich war jetzt zu faul, um nochmal alles genau durchzusehen. Das wirkt auf mich etwas aufgesetzt, um eine Schlusspointe zu erzielen.

Desweiteren bin ich ein Korinthenkacker, was die Sprache anbelangt. Bachner redet zuweilen sehr geschwollen, dann wiederum nicht mehr. Und die pilosophischen Erläuterungen passen dann irgendwie nicht zum eher düsteren Umfeld.

An einer Stelle verwendet Bachner das Wort "Mädel", was Nathalie mit Unverständnis erwidert. Daraufhin Bachner:

"Mädchen", erklärte Bachner. "Bisweilen kramen meine Erinnerungen unbewusst Worte aus meiner Muttersprache hervor." Nun, wenn die Story in Englisch geschrieben wäre, würde das Sinn ergeben, aber so ist das eher merkwürdig für den Leser, denn die Muttersprache ist die selbe wie die, in der er die ganze Zeit redet.

Insgesamt fand ich die Story nicht schlecht, aber mir persönlich ist sie zu sehr mit typischen Horror-Charakteren bestückt. Diverse Schlachtopfer, der Antiheld, die Heldin, der Böse und der Gute. Hier hätte man meiner Meinung nach mit etwas weniger Zutaten mehr Stimmung heraufbeschwören können.

Meine Note: 3-

Lucardus

unregistriert

32

Mittwoch, 5. Juli 2006, 19:00

Zitat

Original von Oliver

Zitat

Original von Rainer
Kannst du mir da ein paar Beispiele geben? Lag es an der teils etwas altmodischen Sprache?

Nein, nein, die Sprache hat mir sogar gut gefallen.

Beispiele? Was ich meine ist: Gerade am Anfang waren ein paar Bilder (müsste ich raussuchen), die für meinen Geschmack nicht so recht passen wollten.

Ich habe das Buch im Moment gerade nicht hier, aus dem Gedächtnis ist mir insbesondere folgendes hängen geblieben: An einer Stelle schreibst Du von einer religiös verbrämten Mutter, weswegen das Kind dann gelernt habe, immer die andere "Backe" hinzuhalten. Gerade an so einer Stelle fälschlich Wange mit Backe zu vertauschen, da bin ich zusammen gezuckt. Solche Sachen meinte ich. Irgendwas mit Wolken ist mir noch im Gedächtnis, aber, wie gesagt, im Moment habe ich das Buch leider nicht hier (schreibe aus dem Büro).


Die verrußten Schlachtschiffe sind mir auch aufgefallen. Ich habe Olivers Kritik übrigens mit Absicht erst gelesen, als ich meine gepostet hatte. Wie man an meinem Urteil sieht, bin ich da wohl deutlich strenger, was die Sprache anbelangt, denn tendenziell habe ich die selben Punkte
wie er bemerkt, auch die etwas lange Erzählung von Saint Germain.

Was mich noch irritiert ist: "Eine dieser Reisen führte uns schließlich 1737 an den Hof des Schahs, wo wir in zahlreiche Geheimnisse des Okzidents eingeweiht wurden."

Wenn ich nicht irre, ist der Okzident aber das christliche Abendland, nicht Persien.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lucardus« (5. Juli 2006, 19:02)


Oliver

Fortgeschrittener

Beiträge: 540

Registrierungsdatum: 27. Februar 2003

Wohnort: Norddeutschland

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33

Donnerstag, 6. Juli 2006, 09:22

Ich kann Dir eigentlich in fast allen Punkten zustimmen, Lucardus, da ich die Geschichte aber wirklich "so" weglesen konnte, hat mich das alles nicht so gestört.

Hätte ich mich beim Lesen gelangweilt, hätte ich auf den o.g. Punkten auch mehr rumgehackt. Stimmt schon, manchmal ist die Sprache etwas unsorgfältig und ja, die Figuren erfüllen im wesentlichen funktionale Rollen, aber trotzdem haben wir einige davon sehr gefallen. Gerade diese junge Bibliothekarin hat der Autor für mich gekonnt zum Leben erweckt.
"Film und Buch - Oliblog". Mein Weblog.

Zur Zeit auf meinem Nachttisch:
- "Under the Dome", Stephen King
- "The Life of Charlotte Brontë", Elizabeth Gaskell

DarkDreamer

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Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

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34

Sonntag, 6. August 2006, 12:06

Phantasmagoria hat mir sehr gut gefallen. Konnte die Geschichte flüssig weglesen. Besonders die Bibliothekarin und Bachner mit seiner Sprache haben mir sehr gut gefallen. Zum Teil fand ich die Geschichte allerdings etwas Sprunghaft, sodass manchmal wirklich erst überlegen musste, wo das ganze jetzt spielt. Aber das liegt wohl an der Serienproduktion, wenn ich das richtig verstanden hab.
Das Ende habe ich schon fast, aber wirklich auch nur FAST erahnt.
Insgesamt also eine gelunge Geschichte, die mich überzeugen konnte und der es auch an Spannung bis zum Ende nicht fehlte.



Ach ja, wusst ich doch das Graf mir irgendwo her bekannt vor kam. Hatte die Bücher von Yarbro bei Festa gesehen und mir den Namen wohl gemerkt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DarkDreamer« (6. August 2006, 12:08)