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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 4. Juni 2006, 16:04

KURSCHATTEN von Uwe Vöhl

Nach vier kommt fünef:-)

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

kaigrimm

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2

Freitag, 9. Juni 2006, 16:11

RE: KURSCHATTEN von Uwe Vöhl

Wieder ein Beitrag mit einem dezenten SF-Einschlag, hier jedoch geht es eher um einen Exodus als eine Invasion. Die sehr stimmungsvolle Geschichte befasst sich losgelöst von der fantastischen Handlung mit der Auflösung des menschlichen Selbst. Gut.

Ach ja, kleiner Hinweis vom Experten: 15-jähriger Talisker, hm... der dürfte nicht so leicht zu finden sein.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

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3

Mittwoch, 21. Juni 2006, 20:28

Diese Zylinder mit den Kurschatten" sind ne Anleihe aus "Der Flüsterer im Dunkeln"?
Da kamen so ähnliche Dinger auch zum Einsatz, oder?

Edith:
Das der Hund Sonia (Greene) und die Kurschatten Howard (P. Lovecraft) und Clark (Ashton Smith) heißen, ist natürlich nur ZUFALL, oder? D^1
Wenn nicht, dann weiß ich nicht wer Violet war...
Und Dr. Akeley kommt mir im Zusammenhang mit Lovecraft auch bekannt vor.
Lese gerade: Carlos Ruiz Zafon - Der Schatten des Windes
Danach: t.b.a.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »winternam« (7. Juli 2006, 15:09)


Uwe Voehl

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4

Mittwoch, 21. Juni 2006, 23:06

Zitat

Original von winternam
Diese Zylinder mit den Kurschatten" sind ne Anleihe aus "Der Flüsterer im Dunkeln"?
Da kamen so ähnliche Dinger auch zum Einsatz, oder?

Edith:
Das der Hund Sonia (Greene) und die Kurschatten Howard (P. Lovecraft) und Clark (Ashton Smith) heißen, ist natürlich nur ZUFALL, oder? D^1
Wenn nicht, dann weiß ich wer Violet war...
Und Dr. Akeley kommt mir im Zusammenhang mit Lovecraft auch bekannt vor.


Die Zylinder sind in der Tat dem "Flüsterer" entnommen. Ich schrieb die Story zu einer Zeit, in der "Der Flüsterer im Dunkeln" für die Anthologie neu übersetzt werden sollte. Was den Rest angeht, ist es manchmal komisch wie das Unterbewusstsein arbeitet: Ehrlich, die Namen Howard und Clark habe ich unbewusst vergeben - obwohl Howard ja nun wirklich auf der Hand lag! Und Ronia bzw. Ronja: So heißt meine Hündin tatsächlich!

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Torsten

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5

Donnerstag, 22. Juni 2006, 20:19

Eine schöne Geschichte!
http://torstenscheib.blogspot.com/

Uwe Voehl

Horror-Autor

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6

Donnerstag, 22. Juni 2006, 20:37

Zitat


Das der Hund Sonia (Greene) und die Kurschatten Howard (P. Lovecraft) und Clark (Ashton Smith) heißen, ist natürlich nur ZUFALL, oder?

Und Ronia bzw. Ronja: So heißt meine Hündin tatsächlich!


Was ich sagen wollte: Habe dann nur das "R" gegen ein "S" getauscht. Aber an Sonia Greene habe ich da nicht gedacht. wenigstens nicht bewusst.

7

Sonntag, 25. Juni 2006, 11:21

Ich habe die Geschichte gestern gelesen (ja, ich komme langsam voran; das hat man davon wenn man paralell noch einen 1000-Seiten-Roman ließt). Sie hat mir gut gefallen, sie ist mein bisheriger Favorit in der Sammlung (dicht gefolgt von "Das Vermächtnis").

Bin schon gespannt wie es weitergeht...
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

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8

Montag, 26. Juni 2006, 11:57

Ich hab Sie eben gelesen !
Gute Story !
Doch wenn man Lovecraft kennt ,
dann ahnt man , das des Protagonisten
Leiden , nicht Wirkliche sind ,
sondern nur der Weg zum wahren Selbst !
Das mit Zylinder auch klar ,
und auch der Name des Arztes wurde der
Lovecraft Story entnohmen !
Wie erwähnt , gefiel mir sehr gut !
Diese Archen könnten ja auch Raketen sein ,
tja da kommt wieder meine Bradbury Anschauung
bzw Vorstellung durch !!!!
Reality is lost - IKON

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

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9

Montag, 26. Juni 2006, 19:42

Auf jeden Fall hat mich die Story überzeugt ,
das ich mir Uwe Voehl s Storysammlung
zulegen sollte , deshalb jetzt bestellt !!!
Reality is lost - IKON

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10

Samstag, 1. Juli 2006, 10:37

Stimmungsvoll erzählt, im Mittelteil zieht es sich ein klein wenig, zum Ende hin aber spannend.

Gute Story in meinen Augen.

Oliver

Fortgeschrittener

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11

Donnerstag, 6. Juli 2006, 09:46

Fangen wir von hinten an, denn für mich wurde die Geschichte gegen Ende schwächer. Natürlich sind die "Flüsterer"-Anspielungen nett. für mich ergab sich aber folgendes Problem:
Das, was der Autor am Ende vorstellen und beschreiben wollte, die Pointe der Geschichte (die hier nicht verraten werden soll), war einerseits zu kompliziert für so eine kurze Geschichte und andererseits wurde auf dem wenigen Raum der Komplexität dieser Idee nicht Genüge getan, so dass sie nicht ihre volle Wirkung entfalten konnte. Man wird also gleichzeitig erschlagen und sehnt sich nach mehr (Details), hier stimmte für mich die narrative Ökonomie nicht - da böte sich in der Tat ein "Extended Cut" an. Davon abgesehen und dass die Geschichte manchmal einen etwas drängenderen Erzählfluss vertragen hätte, soll es das mit dem Gemecker aber auch gewesen sein, denn schlecht ist die Geschichte keinesfalls.

Der Autor versteht es ausgezeichnet, die Atmosphäre und Stimmung dieses Kurortes zu evozieren und sowohl die vielen Anspielungen, als auch die starken Bilder vor den Augen des Lesers nehmen sehr für die Geschichte ein.
Genauso wie der größte Pluspunkt von "Kurschatten": Die besonders in der ersten Hälfte fast mit Händen greifbare, stilistisch gekonnt beschworene Melancholie, die einem auf jeder Seite entgegen weht und die Geschichte zu einem interessanten Leseerlebnis macht.
Unterm Strich macht das für mich eine


Note 3.




Einer Bitte nachkommend persönliche Passage selbst entfernt.
"Film und Buch - Oliblog". Mein Weblog.

Zur Zeit auf meinem Nachttisch:
- "Under the Dome", Stephen King
- "The Life of Charlotte Brontë", Elizabeth Gaskell

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oliver« (6. Juli 2006, 20:22)


Lucardus

unregistriert

12

Samstag, 8. Juli 2006, 19:37

An und für sich gut geschrieben, auch wenn ich den Arkham Advertiser eher nicht als okkulistisches Anzeigenblättchen sehen würde. Selbst in Arkham hätte ich die lovecraft'schen Mythen eher unter der Oberfläche brodeln sehen und nicht offen in den Kleinanzeigen. Der Plot ist mir etwas zu vorhersehbar, um hier eine Spitzennote zu setzen. Es mag sein, dass ich schon zuviel Lovecraft gelesen habe und somit nur noch entscheiden musste, ob der Protagonist später ins Meer geht oder anderswohin, aber es ist ja auch meine subjektive Meinung.

Mehr als Durchschnitt kann ich mir auch hier nicht abringen: 3

DarkDreamer

DD ... D²

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Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

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Beruf: Niederlandistik- und Skandinavistik-Student

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13

Montag, 7. August 2006, 16:25

Das Ende kam meiner Meinung etwas zu abrupt. Endlich wagt er sich tiefer in den Kurpark hinein um das Gradierwerk näher zu untersuchen, als es einfach Weg ist. Gut, eine Überraschung war es, zumindest für mich, dennoch, hatte ich noch nicht so früh damit gerechnet. Irgendwie hatte ich drauf gezählt das da noch etwas kommt. Nun gut... seine Wirkung hat es dann ja doch nicht verfehlt.
Insgesamt find ich die Geschichte aber gelungen, auch wenn sie vielleicht nicht herausragend ist.