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Registrierungsdatum: 1. März 2003
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Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär
Zitat
Original von kaigrimm
Eine coole Story wäre gewesen: Nazi-Spion soll mit wichtigen Infos (z.B. über den D-Day) vor der Küste Arkhams von einem U-Boot aufgelesen werden, gerät aber in die Hände eines Dagon-Kultes, der zufällig gerade einen Fremden zum Opfern braucht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MartinHoyer« (19. Juni 2006, 13:12)
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Registrierungsdatum: 1. März 2003
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Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär
Zitat
Original von MartinHoyer
Hallo Kai,
ich bin nicht der Ansicht, daß Dagon moralisiert - zumindest habe ich es nicht so darstellen wollen. Vielmehr spricht er der Menschheit das Recht ab, über sein Handeln moralisch zu urteilen.
Eigentlich ist es ihm ziemlich gleich, was Menschen einander antun, und gemäß seines Habitus' benutzt er die Schuldgefühle eines Menschen, um ihn auf seine Seite zu ziehen.
Nun gut, es mag sein, daß es mir in Deinem Fall (Oder im Allgemeinen?) nicht gelungen ist, das über den Text zu vermitteln. Vielleicht äußern sich hier noch Andere zu der Geschichte und dann werden wir schon herausbekommen, ob das Problem bei meiner Beschreibung oder bei Deiner Auffassung des Ganzen liegt.
<Erstmal hallo Martin,
so leid es mir tut, bei mir ist es wirklich so angekommen nach dem Motto "Du bist ein böser Nazi, Du kriegst deshalb jetzt was auf die Mütze". Vereinfacht gesagt. Eine Sichtweise, die übrigens perfekt mit dem schlechten Gewissen des Spions wegen des Holocaustes korrespondiert. Letzteres übrigens one dass es das Geschehen irgendwie fördert. Warum muss denn hier dem Nazispion vor seinem unweigerlichen Ende noch beigebracht werden, dass er auf dem Holzweg ist? Ganz im Ernst, ich finde das politisch korrekt/Überflüssig.
Kai>
Was Deine Idee ...
Zitat
Original von kaigrimm
Eine coole Story wäre gewesen: Nazi-Spion soll mit wichtigen Infos (z.B. über den D-Day) vor der Küste Arkhams von einem U-Boot aufgelesen werden, gerät aber in die Hände eines Dagon-Kultes, der zufällig gerade einen Fremden zum Opfern braucht.
... angeht, muß ich Dir ganz ehrlich sagen, daß "cool" das letzte Attribut ist, daß mir dazu einfällt.
Ein Plot der Marke "das Böse trifft auf etwas noch Böseres", kombiniert mit "der Fremde ist ein willkommenes Opfer für Sektierer" ist schon dermaßen ausgelutscht, der hatte schon 'nen Bart, als die Großen Alten noch klein und jung waren.
MfG
Martin
<Dass diese mir aus dem Bauch heraus nach dem Lesen der Tiefe eingefallene Idee nicht die Alleroriginellste sein mag, dem widerspreche ich gar nicht. Nun dennoch, für meinen Geschmack funktioniert Horror so deutlich besser. Das Opfer nach dem Zufallsprinzip, nicht nach dem Schuldprinzip. Das "Übersinnliches bestraft menschlichen Bösewicht"-Schema" halte ich jedenfalls spätestens seit Basteis Gespenstergeschichten für ausgelutscht mit dem besagten Bart. Ich lese gerade Horror, weil Horror eben nicht nur den Bösen widerfährt... Und: Wieviel Horror bleibt einer Horrorgestalt, die ihre Opfer sauber nach allgemeingültigen moralischen Maßstäben aussucht? Meiner Meinung nach wenig. Kai>
p.s.:
Übrigens wird im Horrorgenre ständig moralisiert. Es erwischt überwiegend die Dämlichen, die Klugscheißer, die Unsympathischen und diejenigen, die außerehelichen Sex haben. - Wie kommst Du überhaupt noch mit dem Genre klar? *g*
Zitat
Original von kaigrimmso leid es mir tut, bei mir ist es wirklich so angekommen nach dem Motto "Du bist ein böser Nazi, Du kriegst deshalb jetzt was auf die Mütze".
Zitat
Warum muss denn hier dem Nazispion vor seinem unweigerlichen Ende noch beigebracht werden, dass er auf dem Holzweg ist? Ganz im Ernst, ich finde das politisch korrekt/Überflüssig.
Zitat
Dass diese mir aus dem Bauch heraus nach dem Lesen der Tiefe eingefallene Idee nicht die Alleroriginellste sein mag, dem widerspreche ich gar nicht. Nun dennoch, für meinen Geschmack funktioniert Horror so deutlich besser. Das Opfer nach dem Zufallsprinzip, nicht nach dem Schuldprinzip. Das "Übersinnliches bestraft menschlichen Bösewicht"-Schema" halte ich jedenfalls spätestens seit Basteis Gespenstergeschichten für ausgelutscht mit dem besagten Bart. Ich lese gerade Horror, weil Horror eben nicht nur den Bösen widerfährt... Und: Wieviel Horror bleibt einer Horrorgestalt, die ihre Opfer sauber nach allgemeingültigen moralischen Maßstäben aussucht? Meiner Meinung nach wenig.
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Registrierungsdatum: 1. März 2003
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Original von kaigrimm
Das Opfer nach dem Zufallsprinzip, nicht nach dem Schuldprinzip. Das "Übersinnliches bestraft menschlichen Bösewicht"-Schema" halte ich jedenfalls spätestens seit Basteis Gespenstergeschichten für ausgelutscht mit dem besagten Bart. Ich lese gerade Horror, weil Horror eben nicht nur den Bösen widerfährt... Und: Wieviel Horror bleibt einer Horrorgestalt, die ihre Opfer sauber nach allgemeingültigen moralischen Maßstäben aussucht? Meiner Meinung nach wenig.
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Original von Hunger-Gus
Dagon braucht das U-Boot, und einen, der es bedienen kann - und ich frage mich (was man sich in Star Trek schon fragte) Warum braucht Gott ein Raumschiff?
Zitat
Gut hingegen fand ich, dass der Spion bereits über eigene Visionen verfügte, deren Lücken von Dagon gefüllt wurden. Nur, was gibt sich eiN Gott wie Dagon mit einer kurzen Episode in der Entwicklungsgeschichte der Menschen ab? Er sollte eher in kosmischen Dimensionen denken!
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Registrierungsdatum: 27. April 2006
Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland
Beruf: Apokalyptischer Schreiber
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Original von MartinHoyer
Gott braucht kein Raumschiff. Seine Jünger möglicherweise schon, denn im Gegensatz zu Gott (hier: Dagon) pflegen sie zu ertrinken, wenn sie sich länger unter Wasser aufhalten, als ihr Luftvorrat reicht.
Das wird in der Geschichte allerdings auch explizit erwähnt.
Zitat
Original von Hunger-Gus
Gelesen habe ich es schon. Dagon braucht also das U-Boot für seine Anhänger, damit die ihm nahe sein können - aber was machen die dann da in der Tiefe? Hocken sie in dem U-Boot und gucken ihren meister ständig an. Oder werden stolz betrachtet, wie Fische in einem Aquarium? Sie können ja nicht raus. Und was ist, wenn die Luft knapp wird?
Ziemlich blöde Fragen, gelle?
Zitat
Und mein wichtigstes Argument gegen das U-Boot ist: Die langsame Verwandlung der Bewohner von Insmouth in froschartige Wesen ist einfach viel, viel gruseliger!
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Weil Krieg ist, und Arkham an der Ostküste liegt. Alle paar Tage gurkt da das US-Militär lang, welches aufgrund der Bedrohung recht aufmerksam ist, und dem es auffallen würde, wenn die Einwohnerschaft Arkhams plötzlich Flossen, Tentakel und Kiemen hat. Und man kann die Patrouillen noch nicht einmal verschwinden lassen, weil dann erst recht weitere Fremde kommen, die nachschauen, warum die Meldekette unterbrochen wurde.
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Original von winternam
F: Aber was will Dagon mit Anhängern, die nicht bereit sind? Was nutzen die ihm?
A: Dagon will aufgrund des Krieges seine Schäfchen ins Trockene bringen
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MartinHoyer« (23. Juni 2006, 10:14)
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Original von MartinHoyer
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Original von winternam
F: Aber was will Dagon mit Anhängern, die nicht bereit sind? Was nutzen die ihm?
A: Dagon will aufgrund des Krieges seine Schäfchen ins Trockene bringen
Exakt. Die Situation gibt es einfach nicht her, daß man gemütlich abwarten könnte, daß sie sich in Kreaturen des Meeres verwandeln.
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Registrierungsdatum: 1. März 2003
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Original von Nanoc
ich frage trotzdem noch mal dumm nach: Dann hat er nicht tauchfähige Menschen in einem U-Boot unter Wasser. Und dann? Was machen die da unten? Die Frage finde ich noch nicht beantwortet. Oder gibt es da unten Orte, an denen diese Menschen atmen können?