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kaigrimm

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1

Donnerstag, 15. Juni 2006, 15:16

Arkham - Die Umfrage

Arkham - Die Abstimmung

Insgesamt 17 Stimmen

6%

Träume vom Hexenhaus (1)

6%

Der Doktor und der Geist des Kindes (1)

6%

Die lebenden Bücher von Arkham (1)

18%

Das dritte Kapitel (3)

18%

Die Scherben von St. Helen (3)

6%

Das reine Herz (1)

0%

Die Tiefe

0%

Das vergessene Haus

0%

Die Wiege

18%

Kurschatten (3)

6%

Das Vermächtnis (1)

0%

Phantasmagoria

6%

Träume im Hexenhaus (1)

12%

Endemion (2)

So, nun die Umfrage: Welche Story gefiel euch am besten?

Zusammenfassend möchte ich voranstellen, dass der Reiseführer eine sehr gute Anthologie geworden ist. Klar, natürlich haben mich nicht alle Storys restlos begeistert, aber das ist wohl bei 14 verschiedenen Autoren mit 14 verschiedenen Ideen auch kaum möglich. Dennoch gibt es hier Grusel/Horror auf hohem Niveau mit einigen wirklich sehr sehr guten Beiträgen.

So ist mir die Abstimmung letztendlich nicht leicht gefallen. Und ich habe mich dennoch für das dritte Kapitel von Christian von Aster entschieden. Ganz einfach weil das Schlachthaus den Gänsehautfaktor konstant hochhält und auch der finstere haitianische Kult am Ende für ein furioses und unvergessenes Finale sorgt.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Bachi

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2

Donnerstag, 15. Juni 2006, 16:43

Zum Arkham-Reiseführer habe ich bislang noch nichts gepostet, weil ich tatsächlich eher enttäuscht bin :O

Ja wirklich. Über ein viertel der Beiträge halte ich für schwach, ein weiteres viertel allerdings auch für überdurchschnittlich gut, und die restliche hälfte liegt irgendwo dazwischen.

Vielleicht liegt mein vernichtendes Urteil aber auch daran, dass ich mir im Vorfeld ganz andere Vorstellungen gemacht habe. Viele der Storys haben meiner Meinung nach kaum bis keinen Bezug zu Arkham, mit der Ausnahme, dass sie allesamt in Arkham spielen Manche Geschichte hätte auch in Fürth (bei Nürnberg) spielen können, denn auch dort beugen sich die Dächer der Häuser als hätten sie altersschwache Buckel... Ich habe gehofft, mehr über die Stadt zu erfahren. Ein Mythosbezug war mir eher wurscht, denn auch Lovecrafts Beitrag hat diesen nicht - daher verstehe ich nicht, weswegen den viele scheinbar vermissen.

Leute, keine Ahnung. Vielleicht ist auch einfach die Bezeichnung "Reiseführer" komplett falsch gewählt, weswegen ich mich geärgert habe, überwiegwend in der ersten Hälfte des Buches. Ich bemängele nicht die literarische Qualität, und auch ein Großteil der Ideen ist gut, wenn auch viele schwach umgesetzt wurden, wo ich mir denke, da hätte man aber mehr daraus machen können.

So, genug des negativen, der Band hat aber auch seine klaren Highlights, die mich in einen regelrechten Lesesog gerissen haben - und für eine Anthologie ist der Reiseführer tatsächlich sehr gelungen. Sehr schön fand ich auch, dass manche Geschichten Bezug nahmen zu anderen Geschichten im Buch.

Höhepunkt des Buches stellt für mich mit großem Abstand Uwe Voehls "Kurschatten" dar. Zumindest klang seine Geschichte nach der Lektüre noch am längsten nach. Daher für ihn, bzw. seine Story meine Stimme. Eine weitere Rangliste gebe ich nicht.

Und jetzt könnt ihr mich alle zerfleischen :e

Cthulhu.de

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3

Donnerstag, 15. Juni 2006, 16:58

Zitat

Original von Bachi
Zum Arkham-Reiseführer habe ich bislang noch nichts gepostet, weil ich tatsächlich eher enttäuscht bin :O

Ja wirklich. Über ein viertel der Beiträge halte ich für schwach, ein weiteres viertel allerdings auch für überdurchschnittlich gut, und die restliche hälfte liegt irgendwo dazwischen.


Schön zu sehen das es hier auch kritische Stimmen und nicht nur Lobhudelei gibt. Ich bin ein grosser Lovecraft Fan aber was einem in dem genannten Band so geboten wird ist teilweise mehr als schlecht. Ich hab versucht die verschiedenen Geschichten anzulesen, musste aber immer wieder aufgeben.
Ich finde es schade, hab nämlich einiges an Hoffnung in den Band gehabt, nur leider ist nix draus geworden.
Vielleicht schaffe ich es ja mich zu einem späteren Zeitpunkt zu begeistern. Vielleicht hab ich auch etwas ganz falsches erwartet, nämlich Geschichten im Stil von HPL und nicht der Versuch in seinem Universum mittelmäßige Horrorgeschichten zu schreiben.
It almost seems like the old spirit of the night, from my childhood has gone missing.

"Play the spirit of the game, not the rules"
-Robin D. Laws

Uwe Voehl

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4

Donnerstag, 15. Juni 2006, 17:12

Hallo Bachi,

danke fürs Lob, das geht runter wie Blut :e
Ich selbst habe bis auf Michael Siefeners Gechichte, die ein netter Einstieg war, noch keine der anderen Storys gelesen. Doch, eine noch: die des Meisters - und da habe ich ein paar Mal schlucken müssen. Er ist einfach unerreichbar!
Dass nun deutsche Autoren gebeten wurden, einen Reiseführer über Arkham in Form von Geschichten zu verfassen, habe zumindest ich so verstanden, dass wir die Chance hatten, dem Mythos etwa Eigenständiges, wenn du so willst: auch typisch Deutsches - hinzuzufügen. Da erinnern die sich beugenden Walmdächer vielleicht dann wirklich eher an Fürth als an Arkham. Im meinem Fall habe ich Arkham sogar so beschrieben wie meine Heimatstadt, die beschriebenen Gradierwerke der Außerirdischen inclusive:

http://www.staatsbad-salzuflen.de/home/

Also, kommt nach Bad Salzuflen, wenn ihr ein paar nette Tage in Arkham erleben wollt!
*Cthulhu

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Bachi

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5

Donnerstag, 15. Juni 2006, 17:32

@ Tom: Nein, stilistische Nachahmung wollte ich nicht. Ich finde, dass Autoren ihren eigenen Stil entwickeln und ihn vertreten sollten. Wenn ich Lovecraft lesen möchte, lese ich Lovecraft und niemanden sonst. Was will ich mit einem Nachahmer, wenn ich das Original im Regal stehen habe. Von daher war das schon ok.

Ich habe also schon Geschichten unterschiedlichen Stils erwartet. Allerdings nicht zwingend, dass diese im Cthulhu-Universum spielen, sondern eben im Arkham-Universum. Ich wollte sozusagen Arkhamer Stadtluft schnuppern, dachte, dass man sich nach dem Lesen ein genaueres Bild von Arkham machen kann, und teilweise war das ja auch so, aber eben nur teilweise.

Um ein Beispiel zu nennen: Ich bin großer Michael Siefener Fan. Ich halte ihn für einen der wichtigsten Autoren der deutschen Phantastikszene. Sein Text "Träume vom Hexenhaus" ist sicherlich qualitativ hochwertig. Gut geschrieben, guter Stil, liest sich flüssig, und leitet Lovecrafts "Träume im Hexenhaus" auf gelungene Art und Weise ein.

Von meiner Erwartungshaltung aber, die ich mir von der Antho gemacht habe, ist Siefeners Story aber dermaßen von überflüssig, da sie mir eben nichts von Arkham erzählt, und nicht mal neue Schlüsse zum etwaigen besseren Verständnis der Lovecraft-Story bereithält. Es ist eine Einleitung zu einer Geschichte, die bereits eine Einleitung hat, schön und gut, aber eben nicht mehr.

Vielleicht bin ich aber auch einfach zu kritisch an den Band herangegangen. D^1

@ Uwe: Damit habe ich ja auch gerechnet; dass sich jeder sein eigenes Bild von Arkham macht. Anders wäre es ja auch langweilig gewesen. Und im großen und ganzen ist es ja auch eine schöne Antho. Aber unter einem "literarischen Horror-Reiseführer" habe ich mir halt was anderes vorgestellt. Ich glaube, darin liegt mein Hauptproblem begründet.

Und was Bad Salzuflen angeht, vielleicht könnte man ja mal einen Arham-Foto-Bildband zusammenstellen... Cool

Uwe Voehl

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6

Donnerstag, 15. Juni 2006, 20:35

Zitat

Original von Bachi
@ Tom: Nein, stilistische Nachahmung wollte ich nicht. Ich finde, dass
Und was Bad Salzuflen angeht, vielleicht könnte man ja mal einen Arham-Foto-Bildband zusammenstellen... Cool


Bachi, du bringst mich da auf eine Idee. Hier schon mal ein weiterer sehr schöner Panorama-Link zu den außerirdischen Bauten . Noch ahnen die unwissenden Touristen nicht, was sich wirklich darin verbirgt ...*Cthulhu

Uwe Voehl

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Coach

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8

Donnerstag, 15. Juni 2006, 21:22

Marak hat mit "Endemion" eine unglaublich starke Story in diesem Werk veröffentlicht. Von Aster's "Drittes Kapitel" liegt jedoch bei mir "Kopf an Kopf" mit "Endemion". Den Ausschlag für Marak gab vielleicht dessen Schreibstil, der mich an einen "Großen" in der Horrorszene erinnert!

kaigrimm

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9

Freitag, 16. Juni 2006, 13:20

Zitat

Original von Coach
Marak hat mit "Endemion" eine unglaublich starke Story in diesem Werk veröffentlicht. Von Aster's "Drittes Kapitel" liegt jedoch bei mir "Kopf an Kopf" mit "Endemion". Den Ausschlag für Marak gab vielleicht dessen Schreibstil, der mich an einen "Großen" in der Horrorszene erinnert!


Bei mir war es ähnlich (wobei auch noch "Die Wiege" dick in der Verlosung mit dabei war), habe mich letztendlich nur andersrum entschieden, da "Das Dritte Kapitel" einfach zügiger auf den Punkt kommt. Hier liegt in der Kürze definitiv die Würze.

Bachi, ich glaube Du hast es Dir mit Deiner Erwartungshaltung selbst schwer gemacht.

Schau, hier spielt jede Geschichte in Arkham und mit jedem Beitrag lernen wir etwas mehr von Arkham, seinen maßgeblichen Orten, seinen Bewohnern und vor allem von der Stimmung, die die Stadt verbreitet, kennen. Mehr kann ich von einer Anthologie verschiedener Autoren nicht erwarten. Eine wirkliche Stadthistorie oder gar ein Episodenroman dürfte eher eine Aufgabe für einen Einzelautor sein. Und der Untertitel "Reiseführer" stimmt doch auch. Du hast eine Stadtkarte, in der die markanten Orte eingezeichnet sind und jedem dieser Orte ist eine Story gewidmet. Ich meine, ein Reiseführer ist ja schön und gut, aber ein paar Horrorstorys durften es dann doch schon sein. :)

Tom, die Anthologie gibt ja gerade Arkham als Handlungsort vor und nicht Geschichten, die zwingend im Rahmen des Cthulhu-Mythos spielen. Und 13 deutsche Autoren, die sich bemühen, so gut wie möglich Lovecraft zu imitieren, also ich weiss nicht ob ich das unbedingt bräuchte...
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Christoph Marzi - Somnia

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Bachi

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10

Freitag, 16. Juni 2006, 14:48

Zitat

Original von kaigrimm

Bachi, ich glaube Du hast es Dir mit Deiner Erwartungshaltung selbst schwer gemacht.



Da hast du wahrscheinlich recht... kommt halt manchmal vor, dass man mit falschen Erwartungen an eine Sache rangeht.

Einen Reiseführer im herkömmlichen Sinne habe ich natürlich nicht erwartet. Es fällt mir im Nachhinein aber auch schwer, zu formulieren, was genau oder wie ich mir das Buch vorgestellt habe.

Insgesamt ist es eine gelungene Anthologie mit Höhen und Tiefen, die der persönliche Geschmack diktiert - so, wie es eben bei (fast) jeder Antho der Fall ist.

@ Uwe: Ich mach mich demnächst mal auf die Suche, ob ich eine schöne Seite mit Fürther Impressionen finde. Aber ich finde kaum Innenstadtbilder. Evtl. mach ich selbst mal ein paar Bildchen und schick sie dir :D

Coach

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11

Freitag, 16. Juni 2006, 21:50

Was ich bei Marak einfach genial finde: Er hat wahnsinnig recherchiert und bringt dies dem Leser nicht trocken, sondern spannend rüber. Beispiel: Da verläßt jemand nicht so einfach Europa mitten im Weltkrieg, nein da wird dem Leser eine interessante Darstellung gegeben was sich sonst noch so alles an gerade diesem Tag in der Welt abspielte. Auch die Protagonisten werden nicht nur mit einem Satz abgehandelt sondern mit einigen charakterlichen Datails und Biografien so präzise beschrieben, dass diese dem Leser sofort vertraut werden. Genial auch die zitierte Bibelstelle zu Anfang der Geschichte. Mir fiel die Entscheidung zwischen Marak und von Aster sehr schwer. Beide haben einen starken Schreibstil und ich bin mir sicher, dass hier zwei sehr gute Autoren auf dem Weg sind.
Ich möchte jedoch die anderen Autoren des Buches nicht abqualifizieren. Ganz im Gegenteil! Insgesamt war das Buch sehr ansprechend.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coach« (16. Juni 2006, 21:51)


Simulakrum

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12

Sonntag, 18. Juni 2006, 16:46

Als begeisterter Rollenspieler gestehe ich, dass ich mir den "Reiseführer" vor allem wegen der darin enthaltenen Arkham-Stadtkarte besorgt habe. Leider ist die recht enttäuschend ausgefallen. Sobald ich die Anthologie aber durch habe, werde ich auch mehr zum eigentlichen Inhalt sagen können.

Gruß Simulakrum

Nanoc

Anfänger

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13

Freitag, 23. Juni 2006, 13:29

Hi.

Hab jetzt bis auf HPL (kenne die Geschichte aber) alle Storys gelesen. Finde den Band im Gegensatz zu Tom (hallo übrigens ;) ) gut.

Die Geschichten sind von unterschiedlicher Qualität, aber das ist bei Anthos ja normal. Thematisch finde ich das Buch durchaus gelungen, ein "HPL-Nachahm-Wettbewerb" hätte ich im Gegenteil schlecht gefunden.

Ich empfehle aber, nur 1-2 Geschichten am Tag zu lesen. Was mich etwas irritiert ist, dass mir die Geschichten nicht stark im Kopf geblieben sind. Darüber muss ich noch nachdenken, dann entscheide ich mich evtl. auch für meine Lieblingsgeschichte.

Gruß
Bernd Wachsmann / Nanoc der Wanderer

Running Wild

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14

Samstag, 24. Juni 2006, 18:57

Tja ich hab mich leider jetzt wieder in die
DUNKLER TURM Reihe Band 4 gestürzt ,
deshalb leider nicht weiter mit der Antho !
Und dann dieses Wetter , NIX MIT LESEN !
Baden,Radeln und Wandern ,
da kommen die Bücher halt zu kurz ,
ist aber auch OK , es gibt Jahreszeiten die besser
zum Lesen von phantastischer Literatur geeignet sind !
Und wenn es dann regnet , jammern eh wieder
Alle über das Wetter !!! :D :D
Reality is lost - IKON

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kaigrimm

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15

Sonntag, 25. Juni 2006, 14:13

Ach, es gibt doch nichts Schöneres als bei bestem Sommerwetter auf einer Hollywoodcouch oder an einem Swimmingpool zu liegen und zu lesen... :) :) :)
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Christoph Marzi - Somnia

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

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16

Montag, 26. Juni 2006, 11:49

Also ich hab jetzt doch schon einige Stories gelesen,
und mir gefallen Sie sehr gut ,
sie sind sauber geschrieben und haben Ideen ,
und spinnen natürlich meistens irgendeine
Idee Lovecrafts weiter !
Reality is lost - IKON

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17

Montag, 26. Juni 2006, 17:31

Sodala,

nun bin ich mit dem Buch auch durch, habe es in einem Rutsch während einer Zugfahrt nach Prag ausgelesen.

Ich schreibe das hier eigentlich nur noch, weil ich auch einen Punkt für jene Story vergeben möchte, die mir am besten gefallen hat.

In die engere Auswahl kamen auf jeden Fall:

- Uwe Voehls "Kurschatten" (schöner, flüssiger Stil)
- Markholf Hoffmanns "Die Scherben von St. Helen" (ebenso schön flüssig, wie interessant verfasst)
- Christian von Asters "Das dritte Kapitel" (gute Story)
- Michael Marraks "Endemion" (Novellen haben immer einen Pluspunkt)
- Günter Sudas "Das reine Herz" (hat einen schön gruseligen Lovecraft-Touch)

Schlussendlich hat aber dann doch Nicole Rensmanns "Das Vermächtnis" gesiegt, da mir die zahlreichen Ideen in dieser Story ganz einfach am besten gefallen haben, ohne dass der Text über-recherchiert wirkt. Meine konkrete Meinung zu dieser Story habe ich bereits an entsprechender Stelle deponiert.

Liebe Grüße,
Andreas

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18

Dienstag, 27. Juni 2006, 23:06

Puh, schwierig...
Gut gefallen hat mir "Endemion", "Das vergessene Haus", "Das Vermächtnis", "Das reine Herz", "Das dritte Kapitel" und die "Lebenden Bücher von Arkham".
Am besten aber "Kurschatten"
Lese gerade: Carlos Ruiz Zafon - Der Schatten des Windes
Danach: t.b.a.

Oliver

Fortgeschrittener

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19

Montag, 3. Juli 2006, 09:49

So, seit gestern bin ich jetzt auch dran an dem Band und werde mich hier hoffentlich kräftig beteiligen.

Erstmal, dafür nutze ich diesen Thread weil ich sonst keinen allgemeinen gefunden habe: Die Gestaltung des Bandes ist wundervoll, das Cover von M. Freier vielleicht sein bestes bisher, die Innenillus klasse und die vertretenen Autoren versprechen Vielfalt und Qualität. Eine sehr illustre Autoren-Runde, muss ich sagen!

Nicht kritisieren möchte ich, dass es für meinen Geschmack etwas viel Buchstaben pro Seite setzt, denn ich weiß ja, dass ein großzügigerer Satz zwangsläufig deutlich mehr Seiten und damit mehr Kosten nach sich gezogen hätte.
"Film und Buch - Oliblog". Mein Weblog.

Zur Zeit auf meinem Nachttisch:
- "Under the Dome", Stephen King
- "The Life of Charlotte Brontë", Elizabeth Gaskell

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Lucardus

unregistriert

20

Sonntag, 9. Juli 2006, 18:30

Meine Stimme geht an Christian von Aster, obwohl er für mich gleichauf mit Marrak und Hoffmann liegt. Ich habe leider nur eine Stimme und denke, dass er sprachlich einen Tick voraus ist.