Meine Stimme ging an "Die lebenden Bücher von Arkham" von Andreas Gruber.
Knapp dahinter rangieren bei mir (ohne wertende Reihenfolge):
Nicole Rensmann: Das Vermächtnis
Markolf Hoffmann: Die Scherben von St. Helen
Christian von Aster: Das dritte Kapitel
Michael Marrak: Endemion
Tolle Anthologie! Die relativ breite Streuung der Stimmen zeigt, dass die Qualität insgesamt recht hoch und für jeden Geschmack offensichtlich auch etwas dabei ist.
Ich bin kein ausgesprochener Lovecraft-Fan, bin mir aber durchaus bewusst, welchen Einfluss und welche Bedeutung er im Horrorgenre hat. Als ich mitbekommen habe, dass hier nicht eine Lovecraft-Nacherzählung im 100%-Lovecraft-Stil an die nächste gereiht wurde, sondern durchaus eigenständige Storys mit einer oftmals moderneren Sprache geboten werden, die Bezüge zu Lovecraft, insbesondere Arkham, aufweisen, hab ich mir das Buch zugelegt und bin sehr froh darüber. Sehr kurzweilige Lektüre insgesamt, und für Horrorfans auf jeden Fall empfehlenswert, zumal das Buch obendrein optisch sehr schön gestaltet ist.