Ein HF-Ebay-Tipp und ich habe das Buch für 1€ erstanden. Dann lag es herum, weil mich das Goldmann-Cover echt abgeturnt hat. Und jetzt bin ich durch.
Sehr temporeich mit einer rotzigen, aber nicht zu rotzigen Schreibe. Authentische und NICHT eindimensionale Charaktere, eine komplexe Rahmenhandlung, eine düstere Welt, Blut und Gekröse ohne Effekthascherei, spannende Nebenstränge, die im Plot gekonnt zuzsammenfließen, innovative Ideen zum Thema "Vampirismus" und ein sehr gelungenes Nachwort. Was will man mehr? Manchmal habe ich mich bei dem Tempo nicht mitgenommen gefühlt, da wurden Szenen "künstlerisch" angefangen, bei denen ich mich erst einmal ein paar Zeilen orientieren musste. Deshalb nur 9,5 von 10 Punkten und ein Highlight im Jahr 2011 für mich.
Frage ans Board: Diese Pretender-Idee, weiß da jemand, wer als Urheber dahintersteckt? Zur Erklärung: In dieser Kosmologie leben Menschen mit übernatürlichen Wesen (Pretender) zuzsammen, ohne diese im allgemeinen erkennen zu können. Diese Gabe besitzen nur wenige Menschen und diese sind meistens dem Wahnsinn anheim gefallen.