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ANUBIS

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Donnerstag, 20. Juli 2006, 02:03

Seelen in der großen Maschine. Greatwinter 1 von Sean McMullen

Wie konstruiert man einen Computer in einer Welt, in der sich alle elektronischen Geräte spontan selbst zerstören, sobald sie eingeschaltet werden? In McMullens postapokalyptischem Australien steht die brillante Bibliothekarin Zarvora vor genau dieser Aufgabe. 2.000 Jahre in der Zukunft ist die menschliche Zivilisation durch die Katastrophe "Greatwinter" weit zurückgeworfen worden. Australien ist in kleine Stadtstaaten zerfallen, Duelle sind an der Tagesordnung und Dampfkraft ist per religiösem Dekret verboten. In regelmäßigen Abständen werden alle Menschen von einem mysteriösen, telepatischen Sirenengesang in eine bestimmte Richtung gezogen und laufen bereitwillig auch in den Tod, sofern sie sich nicht vorher festgebunden haben.
Die bizarre Welt wird von Bibliothekaren regiert, die die Reste alten Wissens hüten. Die mächtigste unter ihnen ist Zarvora, die den "Calculor" bauen will -- mit versklavten Menschen als Bausteinen. Die riesige Rechenmaschine dient vordergründig dem Zweck, Verwaltungsaufgaben zu erleichtern, doch darüber hinaus verfolgt Zarvora noch einen ganz anderen Plan.

Aus dem Englischen von Jochen Schwarzer
(Orig.: Souls in the Great Machine, TOR, New York 1999)

Auflage: 1. Aufl. 2006

Ausstattung: Klappenbroschur, eine Karte

Seiten: 633
ISBN: 3-608-93779-X


Preis
EUR [D] 19.90*

Steht schon auf meiner Einkaufsliste:-))

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”