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Dieses harsche Urteil verwundert mich nun aber sehr. Ich habe bislang alle Smoky Barrett- Bücher gelesen, und hier war die Atmosphäre (im Gegensatz zum aktuellen Buch) eben von Beginn an fesselnd - der Ton - trotz aller düsterer Geschehnisse - warm und mitfühlend. Packende, brutale Spannung gepaart mit Humanität - eine für mich sehr überzeugende Melange.gerade ausgelesen: Die Blutlinie von Cody McFadyen. Absoluter Schrott.
Nachher fange ich mit Kinder der Nacht von Dan Simmons an.
Hallo Andreas! Ich hab die Blutlinie seinerzeit auch gelesen und fand den Roman jetzt auch nicht so pralle. Irgendwie ein typisch amerikanischer Thriller. Mit der üblichen Besetzung. Die weiteren Romane habe ich mir dann gespart. Allerdings würde ich den Roman jetzt auch nicht in die Sparte "Schrott" packen. Solide Krimi- / Thrillerkost mit austauschbaren Ermittlern trifft es eher. Hallo Andreas! Ich hab die Blutlinie seinerzeit auch gelesen und fand den Roman jetzt auch nicht so pralle. Irgendwie ein typisch amerikanischer Thriller. Mit der üblichen Besetzung. Die weiteren Romane habe ich mir dann gespart. Allerdings würde ich den Roman jetzt auch nicht in die Sparte "Schrott" packen. Solide Krimi- / Thrillerkost mit austauschbaren Ermittlern trifft es eher.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »arthur gordon« (15. Dezember 2010, 20:53)
Sorry, ich wollte Dir nicht zu nahe treten. Aber mich hat das Buch überhaupt nicht begeistert. Ich fand es völlig unspannend. Habe es mir nur geholt, weil ich in den Amazon-Kritiken gelesen habe, es sei ultraharte Kost. Manchmal tue ich mir sowas halt auch an.Dieses harsche Urteil verwundert mich nun aber sehr. Ich habe bislang alle Smoky Barrett- Bücher gelesen, und hier war die Atmosphäre (im Gegensatz zum aktuellen Buch) eben von Beginn an fesselnd - der Ton - trotz aller düsterer Geschehnisse - warm und mitfühlend. Packende, brutale Spannung gepaart mit Humanität - eine für mich sehr überzeugende Melange.gerade ausgelesen: Die Blutlinie von Cody McFadyen. Absoluter Schrott.
Kein Problem! Zu nahe getreten bist du mir auf keinen Fall.Sorry, ich wollte Dir nicht zu nahe treten. Aber mich hat das Buch überhaupt nicht begeistert. Ich fand es völlig unspannend.
Wir sind hier schließlich in einem Forum, das sich durch Meinungsvielfalt auszeichnen soll, und daher will ich Dich ganz gewiss auch nicht von meiner Ansicht überzeugen. "Diskussion" heißt hier das Zauberwort.Und das ist etwas, dem ich heftigst widersprechen möchte. Aber das wird vielleicht erst deutlicher, wenn man mehrere Smoky Barrett- Romane gelesen hat. McFadyen dringt von Mal zu Mal immer tiefer in die stark verwundete Seele seiner Protagonistin ein, und eigentlich verhält es sich andersherum; McFadyen zeigt heftigste Brutalität, um die Folgen - hier vor allem die psychischen - der überlebenden Opfer aufzuzeigen.Der Autor macht darauf aufmerksam, dass zuweilen eben nicht (nur) die Toten die Leidtragenden einer Bluttat sind, sondern die Überlebenden - vor allem dann, wenn sie Zeugen der Tat wurden. Smoky und ihre Adoptivtochter stehen hier stellvertretend für eine unbekannte Gruppe von Menschen, die sonst eigentlich von den Medien/der Polizei/der Bevölkerung kaum beachtet wird.Vor allem die Figur der Smoky Barrett. Der Autor will m.E. nicht unterhalten, sondern nur schockieren.
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Das ist allerdings ein Einwand, den ich auch nachvollziehen kann. Smokys Team ist eine Art Superhelden- Auswahl - jeder ist in seinem Job der Beste- absolut perfekt. Das wirkt dann doch ein wenig dick aufgetragen - und eben wenig überzeugend!Das einzige, was mich an den Smoky-Romanen stört, ist ihr Ermittler-Team, dass tatsächlich einer schlechten CSI-Staffel entnommen sein könnte.
Ich bleib dabei: McFadyen hat teilweise einen schön düsteren Stil, der manchmal poetische Formulierungen hervorbringt, die es fertigbringen mich zu begeistern. Dennoch: Die Mankos, die sich in den Romanen finden, ersticken jeden positiven Keim. Smoky ist ein Abziehbild. All das Leid, das ihr widerfährt, soll Tiefe suggerieren, trotzdem bleibt sie ein oberflächlicher Charakter.