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kaigrimm

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Sonntag, 19. November 2006, 14:22

David Weber - Honor Harrington

Wer sich wie ich zur Abwechslung gerne mal ein wenig Military SF reinzieht, dem sei diese Serie empfohlen.

Der Autor beherrscht das minutiöse Schildern von Raumschlachten wie kaum ein Zweiter.

Das Besondere an dieser Reihe: Das Sternenreich aus dem die Titelheldin stammt ist gesellschaftlich/politisch streng am viktorianischen England orientiert. Man kann das Ganze nun als erzkonservativ verteufeln oder so nehmen wie es bei mir ankommt: Herrlich absurd. So absurd, dass es richtig Spaß macht.

In Teil 4 gibt es z.B. Pistolenduelle, die eine Italowesternatmosphäre vom Feinsten in eine Space Opera einbringen.

Teil 5 habe ich gerade begonnen und es gibt am Anfang mal wieder eine deftige Raumschlacht...

Da kann ich nur sagen: Danke, Werner für den guten Tip!
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Christoph Marzi - Somnia

ANUBIS

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Sonntag, 19. November 2006, 18:21

RE: David Weber - Honor Harrington

Bitte gerne,ich lese gerne gute MilSf D^1

Vielleicht ein guter Tip: Walter H. Hunt " Die dunkle Schwinge " und " Der Dunkle Pfad "...sehr gute MilSf.

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

kaigrimm

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Montag, 20. November 2006, 13:08

RE: David Weber - Honor Harrington

Doch, das war wirklich ein guter Tip!

Ich habe mich gestern noch weggelacht wegen der Kulturschocks, die die gute "Dame Honor" ihren graysonitischen Leibwächtern in Serie verpasst.

Aber ob ich noch Kapazitäten für weitere Military SF habe? Ich fürchte im Moment eher weniger...

Andererseits: Walter Hunt liest sich in der amazon-Beschreibung nicht uninteressant....
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kaigrimm

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Freitag, 1. Dezember 2006, 14:08

RE: David Weber - Honor Harrington

So, Band 5 ausgelesen und er war bisher der Beste! Diesmal bringt David Weber zwei unterschiedliche Handlungsstränge (einen politisch-intrigant-terroristischen und einen militärisch-kriegerischen) in einem Roman unter und erzielt damit eine wunderbare Dynamik und Spannung, wenn sich ab Mitte des Buchs die Ereignisse überschlagen.

Zudem gibt es ein herrlich archaisches Samurai-Schwert-Duell. :D

Honor Harrington liest sich deutlich wie ein typischer marinehistorischer Roman, z.B. von Patrick O´ Brian (den ich auch sehr gerne lese), im Weltraum.
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kaigrimm

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Dienstag, 15. April 2008, 19:39

RE: David Weber - Honor Harrington

Und Teil 6 beendet:

Dieses mal ist die Handlung wieder stark weltraumorientiert und es gibt Einblicke in 2 bisher unterschlagene Reiche, zum einen die desolate Silesianische Konförderation, zum anderen das ziemlich kultige Anderman-Reich (eine Art idealisiertes Preussen, was ja gut zum viktorianischen England passt).

Gut gefällt mir, dass inzwischen auch die Haveniten durchaus menschlich und wertneutral geschildert werden (die Menschen, nicht die Regierung). Hier gibt es, was der Titel "Ehre unter Feinden" schon andeutet, durchaus sympathische Feinde und auf Schwarz/Weiß Malerei wird gottlob verzichtet.

Das Finale dieses sechsten Honor Harrington Romans ist übrigens an Detailtreue, Spannung und Dramatik nicht zu überbieten.

Ich werde der Serie mit Sicherheit die Treue halten.
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Kai Grimm

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Samstag, 27. Juni 2009, 15:25

Teil 7 - In Feindes Hand

Honor Harrington gerät in havenitische Kriegsgefangenschaft....

Wie schon bei den legendären Sten-Chroniken stellt auch bei Honor Harrington die Kriegsgefangenschaft des Helden bzw. hier der Heldin einen absoluten Höhepunkt der Serie dar. Zudem gibt es hier tiefe Einblicke in das postrevolutionäre Haven, welche zeigen, das der Autor sich bestens in der Geschichte des 18.ten Jahrhunderts auskennt, denn die Parallelen zur französischen Revolution (der Vorsitzende des Revolutionskomites Havens heißt Rob S. Pierre....) sind unübersehbar. Okay, man mag Sternenreiche, die der politischen Situation Europas Ende des 18.ten Jahrhunderts nachempfunden sind und das ständige Gegenüberstellen der ehrenhaften Raumflottenoffiziere und der zutiefst bösartigen Politiker als grotesk empfinden (ich finde es hochgradig amüsant und unterhaltsam) aber eines ist klar: Was Spannung, Dramatik, emotionalen Tiefgang und knallharte Action angeht, da macht dem David Weber so schnell keiner was vor.

Und da Honor Harrington am Ende auf einem havenitischen Gefängnisplaneten gestrandet ist, kann ich mir dieses mal auch hier nicht wieder ein Jahr Zeit lassen bis ich weiterlese.
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Kai Grimm

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Samstag, 2. Januar 2010, 17:40

Teil 8 - Die Siedler von Sphinx

Als letztes Buch 2009 habe ich den ersten Kurzgeschichten/Novellenband der Serie mit Stories außerhalb des chronologischen Handlungsablaufes der Reihe gelesen.

Die erste Story ist von David Weber persönlich verfasst und beschreibt den Erstkontakt der Menschen mit den Baumkatzen. Weber beweist hier, dass er nicht nur actionreich sondern auch höchst emotional schreiben kann. Für Baumkatzenfans unverzichtbar, sehr gut.

Die zweite Geschichte eines Gastautors, die sich mit einer Gruppe Archäologen, welche auf eimem Hinterwäldlerplaneten in den Krieg gegen Haven hineingezogen werden, beschäftigt ist ebenfalls gut und spannend lesbar, für die Serie aber nicht existenziell.

Die dritte Geschichte eines weiteren Gastautoren beschäftigt sich mit dem misslungenen Umsturzversuch auf Haven, der von Bürgerin Admiral McQueen vereitelt wird, ein Ereignis, das in Teil 7 nur kurz als Rückblende angerissen wird. Schön, auch dies noch einmal ausführlich zu lesen zu bekommen!

Außerdem gibt es noch ein gut 80-seitiges Essay über die Welt Honor Harringtons vom Erfinder der Serie persönlich, das sich in seinen wissenschaftlichen Teilen recht trocken und in seinen geschichtlich-politischen Teilen sehr interessant liest. Auf jeden Fall handelt es sich um eine dem Verständnis durchaus nützliche Lektüre!

Alles in allem ein gutes Buch, auch wenn es die Handlung, die am Ende von Teil 7 bei einem gemeinen Cliffhanger stehen blieb, nicht voranbringt.
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Kai Grimm

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Dienstag, 6. April 2010, 21:24

Teil 9 - Der Stolz der Flotte

Mensch, Teil 9 ist ja mal ein richtiger Brocken geworden. Fast 1000 Seiten! Es spricht für den Autor und die Handlung, dass es trotzdem nie langweilig wird. Allerdings könnte man dieses Buch auch problemlos splitten, denn erzählt werden 2 Geschichten parallel: In dem einen Handlungsstränge geht es um eine neue Großoffensive der Haveniten gegen die Allianz, in der anderen um die Flucht der Titelheldin vom Gefängnisplaneten Hades. Auch Band 9 hat wieder Spaß gemacht, der schiere Umfang des Buches gebietet jetzt allerdings mal eine kleine Pause. :-)))
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Samstag, 30. April 2011, 16:58

Teil 10 - Die Baumkatzen von Sphinx

Teil 10 enthält erneute 5 Novellen aus dem "Honorverse", 2 von David Weber persönlich, 3 von Gastautoren. Dem Titel des Bandes entsprechend dreht sich hier fast alles um die Baumkatzen von Sphinx, was mir sehr gut gefiel, da die Spezies eines der faszinierendsten Elemente der Serie darstellt. So wird hier die Gelegenheit ausgiebig genutzt, die Beziehung Baumkatze/Mensch näher zu beleuchten. Weber und seine Co-Autoren zeigen hier sehr gut, dass diese SF-Reihe nicht nur aus purer Action und Polit-Intrigen besteht, sondern dass auch der emotionale Aspekt nicht zu kurz kommt. Eine sehr gute Ergänzung zur Haupthandlung, das Buch gefiel mir noch besser als der erste Novellenband. 8 von 10 Punkten.
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Montag, 2. Mai 2011, 15:50

Ich habe mir Band 1 auf englisch geholt. Zwar verstehe ich gut englisch, aber wenn es um Begriffe geht, die ich nicht mal im Deutschen verstehen würde, habe ich Probleme. Das merke ich bei SF immer wieder. Wahrscheinlich, weil ich mir auch in meiner Muttersprache nichts unter einem Delderianischen Flux-Antrieb oder so vorstellen kann :]

Ich werde die Serie mal auf Deutsch beginnen, denn ich hörte schon häufiger, dass sie gut sein soll.
2098 - Ich, Killerin :D
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Kai Grimm

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Montag, 2. Mai 2011, 20:03

Die Fachterminologie ist schon auf Deutsch heftig, wenn ich mir das in einer Fremdsprache vorstelle.....
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Montag, 14. November 2011, 20:37

Band 11 - Wie Phoenix aus der Asche

Band 11 merkt man gerade in der ersten Hälfte stark an, dass der Autor nach Honor Harringtons Flucht aus der Kriegsgefangenschaft sehr viele verschiedene Themen zu beackern hatte: Persönliches, Militärisches, Geheimdienstliches, Politisches... gegen Mitte zieht das 900-seitige Mammutwerk aber gewaltig an und bietet Spannung pur um am Ende in einem Knalleffekt nach dem anderen zu münden. Hier wird gleich so viel Bekanntes über den Haufen geworfen (besser: gebombt), dass man wirklich gespannt sein kann, wie es denn im übernächsten Band (der nächste ist wieder eine Novellensammlung) in der Galaxis weitergeht. 8 von 10 Punkten.
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