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ANUBIS

Administrator

  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 16. Dezember 2006, 13:06

Gefallener Engel von Andreas Gruber

Ob man sich so einen Engel als Beschützer wohl wünschen würde...?
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Mammut

Der ErnstFall

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2

Sonntag, 17. Dezember 2006, 17:18

Na, ihr werdet euch schon was gedacht haben, gerade mit dieser Geschichte angefangen zu haben. Ich fand sie ein wenig dürftig. Für den Plot auf jeden Fall zu lang, die Aufzählung zu Beginn fand ich wenig spannend.

Torsten

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3

Sonntag, 17. Dezember 2006, 17:20

Also mir hat die Geschichte sehr gut gefallen! Sprachlich top, kurz und knapp gehalten und inklusive eines schön garstigen Endes! Ein weiterer Beweis, warum Andreas zur Speerspitze deutschsprachiger Phantasten gehört!
http://torstenscheib.blogspot.com/

Nyneian

Fortgeschrittener

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4

Sonntag, 17. Dezember 2006, 18:10

Hallo,

irgendwie liegt meine Meinung zwischen den Kommentaren von Mammut und Torsten. Die Story ist recht kopflastig (womit ich den 'seitenlangen' Anfang meine), aber die Sprache macht das wieder wett, und der Schluss ist richtig schön fies. Hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte.

Liebe Grüße, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

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Markus

P. M. C.

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5

Montag, 18. Dezember 2006, 15:18

Eine kleine, fiese Story gleich zum Auftakt.
Die Aufzählung zu Anfang fand ich berauschend schön, stilistisch bietet die Story das, was man von Andreas erwartet, auch wenn der Plot ein klein wenig "einfach gestrickt" war und nichts wirklich Neues bot.
Aber dafür war die Story auch kurz genug, um nicht in Gefahr zu geraten, loszuschwafeln.
Schöne Lektüre für zwischendurch ...

Markus
SCHWARZDUNKEL
Düstere Geschichten - ELOY EDICTIONS

6

Dienstag, 19. Dezember 2006, 21:02

Kurzer, guter Auftakt - ein Appetithappen für die restlichen Storys.

kaigrimm

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7

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 13:09

Ich sehe diese kleine gemeine Geschichte auch als gelungenen Auftakt, sozusagen das Gourmethäppchen vor der Vorspeise.

Klar, das ganze ist kurz, dafür aber wortgewaltig! Die Ich-Rede des gefallenen Engel hat mir deshalb auch gut gefallen.

Und was lernen wir: Ist in einem akuten Fall von Besessenheit gerade kein Exorzist in der Nähe, helfen auch keine Psychopharmaka...
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

DarkWriter

Meister

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8

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 18:09

Hallo,

also - ich fand die Geschichte als Opener nicht schlecht. Sie ist kurz, verwirrend und das Ende einigermaßen böse. Die Beschreibung des Dämons an sich ist aus dämonologischer Sicht sicherlich nicht korrekt, aber hey - darüber kann man hinwegschauen. ?(

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
Hier bestellen!

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9

Dienstag, 26. Dezember 2006, 12:39

Ein kleines sprachliches Highlight. Ja, in der Tat: Der Begriff "wortgewaltig" trifft es.
Inhaltlich, wie schon genannt, etwas dürftig.
Aber dafür wieder auch angenehm kurz.
Als Opener völlig in Ordnung.

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Felix W

Profi

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10

Freitag, 29. Dezember 2006, 14:34

Ein guter Auftakt.
Zwar gibt es im Grund ekeien Handlung und keine Spannung, aber die Sprache holt das wieder raus. Die Geschichte hat mich zunächst sehr an etwas erinnert, was ich selbst einmal geschrieben habe, doch der Schluss ist um so vieles besser. Was doch 3 kurze Passagen wörtlicher Rede aus etwas derartigem machen kann...
Mein Blog: |T|Ä|N|D|E|L|E|I|

DarkDreamer

DD ... D²

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Beruf: Niederlandistik- und Skandinavistik-Student

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11

Montag, 1. Januar 2007, 18:50

Die Aufzählungen am Anfang habe ich mit Spannung gelesen.
Die Auflösung fand ich dann doch etwas einfach, aber passend.
Man wird mitten hinaus gerissen aus der Story und muss völlig umdenken,
was die Person angeht.
Ein gelungener Auftakt.

Hätte ich sofort nach lesen eine Bewertung abgeben müssen,
wäre sie bedeutend schlechter ausgefallen.
Die Geschichte brauchte etwas länger um mir richtig zu gefallen.

12

Dienstag, 2. Januar 2007, 18:47

Sprachlich am Anfang durchaus ein Juwel. Allerdings finde ich, dass das ganze inhaltlich - je weiter es sich dem Ende nähert - etwas zu "greifbar" wird. Oft verliert vieles seinen Schrecken wenn es zu direkt bildlich dargestellt wird anstatt durch eine groteskere Bildwahl die Phantasie des Schreckens im Leser selbst zu wecken.
Die wörtliche Rede fällt sprachlich aus dem Rahmen heraus und kommt ein wenig zu unerwartet und plötzlich, wirkt dabei auf mich persönlich ein wenig karikativ, ebenso das Ende. Insgesammt jedoch gefällt mir diese Geschichte allein schon wegen der oft angesprochenen Sprachgewalt.
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka


13

Donnerstag, 11. Januar 2007, 10:53

So, auch ich habe nun mit "Liberate Me" angefangen.

"Gefallener Engel" ist eine ganz nette Einleitung zu der Sammlung, erscheint mir aber (ganz ähnlich wie die 1. Story in "Arkham - Ein Reiseführer") in erster Linie als "Übung" des Autors, in der er seine Beschreibungs-Fähigkeit trainiert - eine lange, wortgewaltige Beschreibung am Anfang, eine knappe Handlung am Ende.
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

mystery

Anfänger

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14

Donnerstag, 25. Januar 2007, 21:37

Viel Wortgewalt fürwahr - doch letztlich kein Highlight. Auch das Ende bleibt mir eher rätselhaft.

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Ginny

Rotfüchsin

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15

Sonntag, 25. März 2007, 17:30

Tja, ich weiß nicht recht ... sie ist nicht schlecht, aber wirklich gut auch nicht ... Wortgewaltiger Stil ist eigentlich nicht meins, kommt hier aber überzeugend. Die Aufzählungen lesen sich für mich dann wiederum etwas zu langatmig. Die Pointe ist passend, wenn auch nicht wirklich überraschend. Länger dürfte die Geschichte nicht sein. Insgesamt so im soliden Mittelfeld angesiedelt.
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

frankh

Fortgeschrittener

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16

Sonntag, 22. April 2007, 11:30

Für einen Autor dieses Formats ist ein derart dünne Story (nicht nur auf die Länge bezogen) aus meiner Sicht eher ein Armutszeugnis. Außer ein paar klischeebeladenen Worthülsen ist da ncihts, was die Erwähnung lohnte. 8)

Wenn ich als Autor für eine Anthologie angefragt werde, dann hänge ich mich entweder richtig rein (wie die überwiegende Mehrheit der Autoren dieses Bandes), oder ich lasse es mangels Zeit und Ideen ganz.

Gruß

Frank

17

Sonntag, 22. April 2007, 13:00

Es gibt immer unterschiedliche Ansichten, Frank.
Wir fanden die Story trotz ihrer Kürze gut und perfekt als schnellen, aber dennoch hochwertigen Opener.

Andernfalls hätten wir die Story nicht aufgenommen.

Die Belastbarkeit meines Nachttisches wird ermittelt mit freundlicher Unterstützung von:

-


frankh

Fortgeschrittener

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18

Sonntag, 22. April 2007, 16:28

Zitat

Original von Kayashi
Es gibt immer unterschiedliche Ansichten, Frank.
Wir fanden die Story trotz ihrer Kürze gut und perfekt als schnellen, aber dennoch hochwertigen Opener.

Andernfalls hätten wir die Story nicht aufgenommen.


Natürlich gibt es unterscheidliche Ansichten. Der Vorwurf ging auch nichtt gegen die Herausgeber. Was ich ausdrrücken wollte, war, daß ich als Autor eine deratige Geschichte nicht einreichen würde, weil man iihr schon ein wenig anmerkt, daß die Mühe beim Schreiben überschaubar war. :e

Gruß

Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankh« (22. April 2007, 16:28)


Markus

P. M. C.

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19

Sonntag, 22. April 2007, 17:02

Zitat

Original von frankh
weil man iihr schon ein wenig anmerkt, daß die Mühe beim Schreiben überschaubar war. :e


Das liegt imho aber natürlich auch am Umfang einer kurzen Geschichte, der mitunter zwar eine geniale Idee zugrunde liegen mag, dennoch kann man sich auch als Leser meist denken, daß einige wenige Buchseiten bevorzugt innerhalb einer Mittagspause oder zwischen Kaffee und Abendessen niedergeschrieben wurden.
SCHWARZDUNKEL
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