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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 16. Dezember 2006, 13:19

Felidae Rex von Markus K. Korb

Wer liebt sie nicht unsere putzigen Stubentiger, aber weiß man jemals was in ihnen vorgeht?....
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Torsten

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2

Dienstag, 19. Dezember 2006, 18:38

Ha! Auch diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Markus' Schreibstil habe ich ja schon lobend erwähnt - und tue es auch hier. Eine dunkle Schauermär, die einfach Spaß gemacht hat. Hätte auch gut in Insel des Todes gepasst!
http://torstenscheib.blogspot.com/

3

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 22:18

Zitat

Original von Torsten
Ha! Auch diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Markus' Schreibstil habe ich ja schon lobend erwähnt - und tue es auch hier. Eine dunkle Schauermär, die einfach Spaß gemacht hat. Hätte auch gut in Insel des Todes gepasst!


Hi Torsten,

danke für deine positive Kritik, hat mich sehr gefreut.
Cool
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NEU: "DIE ERNTEN DES SCHRECKENS" von Markus K. Korb

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kaigrimm

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4

Freitag, 22. Dezember 2006, 13:09

Na, das Grundgerüst dieser Geschichte (Protagonist dringt illegal in verlassenes/bespuktes Gebäude ein und kommt nicht lebend hinaus) kennen wir von Dir aber schon das ein oder andere mal, Markus.

Dennoch erzeugt auch Felidae Rex gekonnt Gänsehautstimmung, weil Markus die entsprechende Beschreibung von Orten und Situationen einfach drauf hat. Das Ende gefiel mir auch gut, irgendwie kamen Erinnerungen an einen gewissen Dr. Moreaux hoch...
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

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DarkWriter

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5

Freitag, 22. Dezember 2006, 19:32

Hallo,

so - die Geschichte auch gelesen. In gewohnter Qualität, wie man es von MKK kennt ?( Nicht wirklich überraschend, aber doch atmosphärisch. Nur eines hat der Geschichte doch etwas "verwässert" - der Name des Protagonisten. Kaum lese ich "John Griswold", schon habe ich das Gesicht von Chevy Chase vor Augen und sehe ihn in gewohnter Manier durch die Story stolpern. Okay, in den Filmen heißt er Clark W. Griswold. Aber dieser Nachname ist für mich untrennbar mit National Lampoon verbunden sowie den vier Filmen um die Familie Griswold.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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6

Samstag, 23. Dezember 2006, 12:43

Zitat

Original von DarkWriter
Hallo,

so - die Geschichte auch gelesen. In gewohnter Qualität, wie man es von MKK kennt ?( Nicht wirklich überraschend, aber doch atmosphärisch. Nur eines hat der Geschichte doch etwas "verwässert" - der Name des Protagonisten. Kaum lese ich "John Griswold", schon habe ich das Gesicht von Chevy Chase vor Augen und sehe ihn in gewohnter Manier durch die Story stolpern. Okay, in den Filmen heißt er Clark W. Griswold. Aber dieser Nachname ist für mich untrennbar mit National Lampoon verbunden sowie den vier Filmen um die Familie Griswold.

Grüße


Hallo,

ui - dabei hatte ich den amerikanischen Poe-Kritiker und Nachlassverwalter Rufus Wilmot Griswold (1815-1857) gemeint.

Ich sehe schon: Amerikanische Unterhaltungsfilme manipulieren uns zutiefst.
:D

Auf bald,

Markus
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7

Dienstag, 26. Dezember 2006, 13:23

Der Anfang mit dem gerüchtebefrachteten, vor sich hin faulenden Herrenhaus ist eine geballte Überdosis bekannter Klischees, die jedoch durch den bekannt wortgewaltigen Sprachstil versüßt werden. Die Auflösung ist ebenfalls Klischee, aber immerhin kommt Spannung auf, und die hab ich in letzter Zeit doch eher selten genießen können.

Peter

Felix W

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8

Freitag, 29. Dezember 2006, 14:43

Eine gute Korb-Geschichte, wie ich sie mag. Sprache und Atmosphäre stechen wie gewohnt hervor. Derzeit gibt es wenige, die mich in dieser Hinsicht so begeistern können wie Markus.

Ich freue mich schon auf die zwei bei Atlantis geplanten Titel von ihm.
Aber sie werden es neben "Insel des Todes" sehr sehr schwer haben.
Mein Blog: |T|Ä|N|D|E|L|E|I|

9

Samstag, 30. Dezember 2006, 21:06

Hallo Peter, hallo Felix,

habt Dank für Eure Meinungen zu "Felidae Rex".

@Peter: Schön, dass ich mit der Story bei dir Spannung erzeugen konnte. Aus deinem berufenen Munde wiegt diese Anmerkung schwer.

@Felix: Es freut mich außerordentlich, dass dir meine Schreibe so gut gefällt. Ich hoffe, auch mit meinen weiteren Arbeiten dein Gefallen finden zu können.
Cool

Auf bald,

Markus
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Astrid

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10

Samstag, 30. Dezember 2006, 21:32

Also mir hat die Geschichte auch wieder sehr gut gefallen, wie alles was ich bisher von Markus kenne.

Von der Art her natürlich ein altes Thema, aber absolut atmosphärisch und spannend geschrieben.

Was den Namen angeht muss ich zu meiner Schande gestehen auch ich hatte immer Chevy Chase vor Augen :)
Parrish`s magischer Spielzeugladen von Astrid Pfister

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DarkDreamer

DD ... D²

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11

Montag, 1. Januar 2007, 19:12

Was dem Anfang folgen musste war ja klar.
Wie hätte es auch anders sein können?
Ein altes vor sich hingammelndes Herrenhaus braucht nun mal ZU neugierige Personen.
Das Grisworld nichts riechen kann, fand ich überflüßig, schadet der Geschichte aber auch nicht weiter.
Die Beschreibung des inneren ist wie auch schon in "Die Wiege" aus Arkham wider einmal sehr gut gelungen.
Das Haus konnte man sich wunderbar bildlich vorstellen.
Ich habe es förmlich vor meinen Augen auseinanderfallen sehen.
Was das Ende anbelangt, ich fand es nicht ergiebig.
Vielleicht liegt es daran, dass ich etwas anderes erwartet habe,
aber das Harlaxton sich ausgerechnet in eine übergroße Miezekatze verwandelt hat,
kam bei mir nicht überzeugend genug herüber.
Ansonsten natürlich wider einmal eine schöne Geschichte.

Insel des Todes habe ich ja auch noch ungelesen im Regal stehen,
sodass ich mich auf weitere (hoffentlich) dichte atmosphärische Geschichten freuen kann.

12

Dienstag, 2. Januar 2007, 17:46

Hallo Astrid, hallo DarkDreamer,

danke für die positive Rückmeldung zu FELIDAE REX.

@Astrid: schön, dass ich bislang dir mit meinen Stories gefallen konnte. Ich hoffe, die Linie setzt sich fort.
:D

@DarkDreamer: freut mich, dass dir meine Beschreibungen der Atmosphäre des alten zerfaulenden Hauses gefallen haben. Ich mag derartige Szenerien ja sehr, so dass sie immer wieder mal in meinen Stories vorkommen, wie du auch anmerkst.
Schade, dass dir meine Plotidee mit der überdimensionalen Raubkatze nicht gefiel, ich dachte mir, das sei mal was anderes als Werwölfe oder dergleichen.
:e
Aber selbstredend ist deine Meinung akzeptiert, keine Frage.

Ich hoffe, dir gefällt meine Storysammlung INSEL DES TODES. Wäre schön, auch hier eine Rückmeldung zu erhalten.

Auf bald,

Markus
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Nyneian

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Wohnort: Köln

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13

Donnerstag, 4. Januar 2007, 16:51

Hallo,

mir hat der Anfang gut gefallen, obwohl ich schon ahnte, dass Harlaxton gar nicht wirklich tot ist. Zur Zeit gehe ich nämlich grundsätzlich davon aus, dass die betreffende Person wieder auftaucht, wenn es keine Leiche gibt. Wahrscheinlich zuviele entsprechende Krimis rezipiert...

Als John dann das Herrenhaus betritt, ging mir (leider) die Atmosphäre verloren. Ich kann nicht sagen warum, also tippe ich darauf, dass mir einfach diese Art von Story nicht liegt. Mir fehlen wohl ein paar Punkte, wo ich mit dem Hauptcharakter hätte "andocken" können.

Viele Grüße, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

14

Samstag, 6. Januar 2007, 18:28

Zitat

Original von Nyneian
Hallo,

mir hat der Anfang gut gefallen, obwohl ich schon ahnte, dass Harlaxton gar nicht wirklich tot ist. Zur Zeit gehe ich nämlich grundsätzlich davon aus, dass die betreffende Person wieder auftaucht, wenn es keine Leiche gibt. Wahrscheinlich zuviele entsprechende Krimis rezipiert...

Als John dann das Herrenhaus betritt, ging mir (leider) die Atmosphäre verloren. Ich kann nicht sagen warum, also tippe ich darauf, dass mir einfach diese Art von Story nicht liegt. Mir fehlen wohl ein paar Punkte, wo ich mit dem Hauptcharakter hätte "andocken" können.

Viele Grüße, Nyneian


Hallo Nyneian,

danke für deine Meinung zu der Story. Um deine Kritik in der richtigen Weise wahrnehmen zu können, würden mich einige Infos mehr interessieren:

- Was fehlte am Hauptcharakter, so dass ein "Andocken" unmöglich wurde?

- Was heißt "Andocken"? Identifizieren?

Würde mich freuen, wenn du kurz darauf eingehen könntest.
Danke und auf bald,

Markus
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Nyneian

Fortgeschrittener

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15

Mittwoch, 10. Januar 2007, 18:09

Zitat

Was fehlte am Hauptcharakter, so dass ein "Andocken" unmöglich wurde?


Charakter...? :D

Hallo Markus,

wie gesagt, ich kann nicht genau sagen, warum mich die Geschichte nicht so angesprochen hat. John bleibt ja sehr schemenhaft: Er ist gierig, (recht) furchtlos und hat keinen Geruchssinn. Aber das ist schon alles. Als Mensch blieb er mir völlig gleichgültig, da war es mir egal, ob er lebt oder stirbt - folglich blieb die Spannung aus.

Liebe Grüße, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

16

Mittwoch, 10. Januar 2007, 19:41

Zitat

Original von Nyneian

Zitat

Was fehlte am Hauptcharakter, so dass ein "Andocken" unmöglich wurde?


Charakter...? :D

Hallo Markus,

wie gesagt, ich kann nicht genau sagen, warum mich die Geschichte nicht so angesprochen hat. John bleibt ja sehr schemenhaft: Er ist gierig, (recht) furchtlos und hat keinen Geruchssinn. Aber das ist schon alles. Als Mensch blieb er mir völlig gleichgültig, da war es mir egal, ob er lebt oder stirbt - folglich blieb die Spannung aus.

Liebe Grüße, Nyneian


Hallo,

ok - danke für die Rückmeldung.
:e
Das wirft ein für mich interessantes Thema auf.

Das angesprochene Makel ist ein generelles Problem in Kurzgeschichten, wie ich finde. Eine ausführliche Darstellung des Protagonisten (= Hauptcharakter :D) und seines Hintergrundes unterbleibt per definitionem der Textgattung zumeist, verbleibt demnach als Fragment.

Mir selbst liegt wenig an meinen Protagonisten. In Horror-Stories gibt es für mich keine "Helden", mit denen ich mich identifizieren können muss/will. Das wie auch immer geartete Phänomen steht an vorderster Stelle gemeinsam mit der Atmosphäre.

So ergeht es mir auch als Leser.

Aber vielleicht stehe ich mit dieser Meinung ja alleine...?

Auf bald,

Markus
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17

Donnerstag, 11. Januar 2007, 13:34

Gut, der Inhalt mag nicht besonders innovativ sein, des weiteren hat mir das Thema Katze, auf welches die Überschrift schließen läßt, nicht besonders zugesagt (ich mag weder Katzen noch Literatur über Katzen besonders).

Ansonsten ist aber eine unterhaltsame, klassisch aufgebaute Geschichte von gewohnt hoher handwerklicher Qualität (also stimmungsvollen Schilderungen) dabei herausgekommen.
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

18

Montag, 29. Januar 2007, 00:54

Zitat

Original von kuno
"Felidae Rex" - Markus K. Korb

Ein altes, als verflucht geltendes Haus mit unheimlicher Ausstrahlung - hier kommt nicht nur durch den an alte Gruselgeschichten des 19. Jahrhunderts angelehnten Schreibstil (hätte noch konsequenter sein können) wohlige Gruselatmosphäre auf. Der Titel ist aber leider zu verräterisch. Ansonsten in
punkto Stil, Inhalt und Atmosphäre eine sehr gute Story, die bei mir als Katzenfan sowieso einen Bonus hat.


Hi kuno,

danke für deine Worte zu FELIDAE REX - freut mich, dass auch du ein Katzenfreund bist. Geht mir ebenso.
Cool

Auf bald,

Markus
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19

Mittwoch, 31. Januar 2007, 22:36

Hi kuno,

was du erleben musstest, tut mir aufrichtig leid, kuno.

Ich selbst besitze keine Katze, sondern habe eine Art "Leihkatze": das feline Wesen unserer Nachbarn verirrt sich immer wieder für längere Zeit am Tag zu uns ins Haus, wo es von allen Familienmitgliedern umsorgt wird. Sobald der Kater keine Lust mehr auf uns hat, macht er durch sanftes Kratzen an der Haustür uns klar, dass er wieder raus will.

Dieser Kater war mir ein wenig Inspiration für die Beschreibungen in "Felidae Rex".
:D
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