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ANUBIS

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1

Samstag, 16. Dezember 2006, 13:28

Wie mein Papa die Welt zum zweiten Mal rettete von Boris Koch

Wie ich schon immer sagte: Papa ist der beste!
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Nyneian

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2

Montag, 18. Dezember 2006, 21:08

RE: Wie mein Papa die Welt zum zweiten Mal rettete von Boris Koch

Ja, genau, Papa ist wirklich der Beste.

Marzipanpusteln.. ohjemine, und das so kurz vor Weihnachten. Aber immer noch besser als kurz vor Ostern, da hätte ich keinen Krokant mehr gewollt. ;-)

Die Geschichte hat mir wirklich Spaß gemacht. Als Erwachsener denkt man, ja ja, der Her Doktor macht Überstunden mit einer hübschen Krankenschwester, so so, alles klar. Aber Pustekuchen...

Es ist zwar fraglich, ob die Story noch zu der Phantastik zählt - phantastisch unterhaltsam war sie auf alle Fälle.

Liebe Grüße, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

Markus

P. M. C.

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3

Dienstag, 19. Dezember 2006, 14:35

RE: Wie mein Papa die Welt zum zweiten Mal rettete von Boris Koch

Eine wirklich witzige Story, die Boris da vorgelegt hat.
Mit Phantastik hatte sie zwar rein gar nichts zu tun, das trübte das Lesevergnügen jedoch nicht im Geringsten. Schon in seiner Story in NOC 6 beweist Boris ja, daß es auch sehr gut ohne phantastisches Element geht, wenn der Humor im Vordergrund steht. Und das beherrscht Boris vortrefflich!
Sehr surreal die Traumsequenz, sehr witzig die Gedankengänge des Kindes in Relation zur Wut der Mutter auf den Vater - einfach eine tolle Geschichte, die mich wie so vieles aus der Feder von Boris rundum begeistert hat!!!

Dagegen werden es die anderen Stories im LM bei der Abstimmung schwer haben ...

Greetz, Markus
SCHWARZDUNKEL
Düstere Geschichten - ELOY EDICTIONS

4

Dienstag, 19. Dezember 2006, 20:59

RE: Wie mein Papa die Welt zum zweiten Mal rettete von Boris Koch

Zitat

Original von Nyneian
Es ist zwar fraglich, ob die Story noch zu der Phantastik zählt - phantastisch unterhaltsam war sie auf alle Fälle.

Die erste Story, die ich im Buch gelesen habe - weil sie 1. kurz ist (grad wenig Zeit ...), 2. einen neugierig machenden Titel hat und 3. von Boris Koch ist.

Für mich gehört die Story in die Phantastik - nicht nur, weil sie phantastisch unterhält. Wundervolle Story, liest sich so beschwingt, wie ich es mir öfter wünschen würde, wenn eine Geschichte irgendwie nicht in Fahrt kommt und nicht an mich rangehen will.

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Mammut

Der ErnstFall

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5

Dienstag, 19. Dezember 2006, 21:29

Na, so ganz teile ich eure Meinung nicht. Liberate Me bietet bisher ein recht breit gestreute Spektrum, aber irgendwo frage ich mich, wo der Zusammenhalt in dem Buch ist. Die vorliegende Geschichte mag ja nicht schlecht sein, aber was hat die in einer Horroranthologie zu suchen.
Schade eigentlich.

6

Dienstag, 19. Dezember 2006, 22:27

Zitat

Original von Mammut
Die vorliegende Geschichte mag ja nicht schlecht sein, aber was hat die in einer Horroranthologie zu suchen.

So, wie ich es verstanden habe, ging es hier nicht primär darum, eine Horroranthologie herauszubringen - wobei ein Projekt "Deutschsprachige Horrorantho-Reihe" nach wie vor reizvoll wäre, und evtl könnte aus LIBERATE ME ja sowas entstehen ...

Unter das, was auf dem Buchrücken zur PHANTASTIK zusammengefasst ist, fällt diese Story für meine Begriffe schon.

ANUBIS

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7

Dienstag, 19. Dezember 2006, 23:05

@Mammut

wie Christian schon schrieb war das Grundkonzept der Anthologie jenes, das breitest mögliche Spektrum Phantastischer Literatur aufzuzeigen zu denen Autoren fähig sind, die ausschließlich aus dem HF kommen!

Ob LIBERATE ME eine regelmäßige Publikation mit "nur " dem Horror zuzurechnenden Storys wird, hängt natürlich davon ab wie sie A) einschlägt D^1 und B) der Verlag bereit ist auf dieses , engergestecktere Ziel,einläßt.

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
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8

Dienstag, 19. Dezember 2006, 23:22

LM ist (und war nie) nicht auf Horror festgelegt, sonst würde dieser Begriff auch bewusst auftauchen. Die Vorgabe lautete "Phantastik" und ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wo ich eine Story über die Seuche "Krokantblattern" sonst einordnen sollte :e

Boris hat die Grenze auf jeden Fall nach außen hin gedehnt. :)
Ich persönlich fand die Story "kindlich-grotesk" und wenn man einen Genrestempel zücken will, wäre sie schon leicht "phantastisch".

Es gab durchaus Einsendungen, die wir als zu fern vom Thema Phantastik entfernt abgelehnt bzw. eine Alternative angefordert haben - wir haben also nicht alles "ungesehen gekauft", nur weil vielleicht ein bekannter Name dabeistand ;)

Die Belastbarkeit meines Nachttisches wird ermittelt mit freundlicher Unterstützung von:

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kaigrimm

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9

Samstag, 23. Dezember 2006, 14:26

Ob Horror, Phantastik oder nicht: "Papa" ist eine sehr gelungene Abwechslung zu diesem Zeitpunkt, toll geschrieben und unterhält wunderbar.

Den Kniff hat Boris beim adressierten Jungen ja auch schon mal sehr erfolgreich angewandt:
Ereignisse aus der Sicht eines Kindes erzählt, die das Kind nicht wirklich versteht, der Leser aber sehr wohl. Dazu gibt es denn am Ende noch eine nette Überraschung, dass Papa in der Tat nicht wie Mama (und der Leser auch) vermutete die Krankenschwester beglückte sondern sich wirklich um die Bekämpfung einer neuen Seuche kümmerte.
Ich gehe dabei einfach mal davon aus, dass die Beschreibung der Seuche einer kindlichen Vorstellung von "Krokantblattern" entspricht.
Und wie der Erzähler das Verhalten seiner Mutter beschreibt ohne es wirklich zu verstehen, das ist schon großes Kino!

Tolle Geschichte!
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

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Torsten

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10

Samstag, 23. Dezember 2006, 19:51

Mein Vorredner nimmt mir dir Worte förmlich aus dem Mund ...
http://torstenscheib.blogspot.com/

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Montag, 25. Dezember 2006, 17:10

Hallo,

ich fand diese Geschichte ebenfalls sehr lustig, aber bis auf die Krankheiten an sich hatte sie natürlich mit Phantastik zu tun. Aber gut, bei der Antho ist ja ein breites Feld abgedeckt. Walters Geschichte hatte auch rein gar nichts mit Phantastik zu tun. Dennoch passte sie in die Antho. Mir hat "Papa" jedenfalls sehr gut gefallen und sie war wirklich eine angenehme Abwechslung.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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12

Dienstag, 26. Dezember 2006, 15:13

Ich werde ein paar Tage brauchen, bis ich sagen kann, wie ich die Geschichte finde. Sie ist gut geschrieben, lange Traumsequenzen mag ich halt nicht, mein Problem, na gut, aber die Auflösung war mir irgendwie bei aller Liebe zu platt.

Passen tut die Story auch nach meiner Meinung nicht in diese Anthologie, die einen geisterhaften Totenschädel auf dem Cover hat und wo was von Tiefen des horror-forum.com draufsteht. *räusper*

Nun ja. Bin ich halt auch hier wieder in der Opposition.

Peter

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13

Mittwoch, 3. Januar 2007, 17:49

Eine Geschichte die wohl aus den Reihen der anderen ausbricht.
Doch es hat Spaß gemacht sie zu lesen. Ein Grinsen musste ich
desöfteren unterdrücken. Dazu seine Frau, die falsches über ihren Mann denkt,
und deswegen überstürzt handelt. Sehr schön und witzig erzählt.
Eine gelunge Abwechslung, sowie eine sehr nette Geschichte.

Felix W

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14

Mittwoch, 3. Januar 2007, 18:12

Wow, die Geschichte hat mich überrascht. Aber das soll sie wohl auch.
Die Erzählperspektive ist genau passend, der doppelt ernste Inhalt leicht angemessen leicht erzählt.
Eine Geschichte, die sich selbst nicht zu ernst nimmt. Toll!
Mein Blog: |T|Ä|N|D|E|L|E|I|

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Ginny

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15

Sonntag, 25. März 2007, 17:06

Die Geschichte ist für mich bisher die beste in der Anthologie. Surreal, grotesk und ein wenig witzig, ohne albern zu sein. Dazu der sehr gelungene Stil. Man kann ja auch reinfallen, wenn man versucht, aus der Sicht eines Kindes zu schreiben, aber hier kommt es glaubwürdig rüber. Die Geschichte ist zwar fast etwas zu "lieb" für das Buch (und die Traumsequenz ein Hauch zu ausufernd), aber hat mir nichtsdestotrotz sehr gut gefallen. Ich glaub, ich muss mal mehr von Boris Koch lesen ...
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

HarryW

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16

Sonntag, 25. März 2007, 17:35

Zitat

Original von Ginny
Die Geschichte ist für mich bisher die beste in der Anthologie. Surreal, grotesk und ein wenig witzig, ohne albern zu sein. Dazu der sehr gelungene Stil. Man kann ja auch reinfallen, wenn man versucht, aus der Sicht eines Kindes zu schreiben, aber hier kommt es glaubwürdig rüber. Die Geschichte ist zwar fast etwas zu "lieb" für das Buch (und die Traumsequenz ein Hauch zu ausufernd), aber hat mir nichtsdestotrotz sehr gut gefallen. Ich glaub, ich muss mal mehr von Boris Koch lesen ...


Da kann ich dir 'Dionysos tanzt' nur ans Herz legen. HIER gibt's schon einen Thread mit infos zu den darin enthaltenen Geschichten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarryW« (25. März 2007, 17:36)


mikespooky

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17

Montag, 26. März 2007, 09:23

eine tolle Story, hat mich sehr überrascht der gesamte Ablauf
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