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ANUBIS

Administrator

  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 16. Dezember 2006, 13:30

Betty Sue & Billy Bob von Gunter Arentzen

Lynard Skynard, eine Prise Kautabak und ab ins Vergnügen....
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Nyneian

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2

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 09:58

RE: Betty Sue & Billy Bob

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Die Stimmung kommt sehr gut rüber, vor allem der "leuchtende Wald", und das Setting wirkt sehr authentisch und überzeugend. Und dann, so am Ende der Story, wenn irgendwie schon alles erzählt ist, kommt mit dem letzten Wort (!) noch ein Hammer hinterher. Das ist wirklich gut.
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

Ginny

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3

Mittwoch, 20. Dezember 2006, 15:08

Hab mal den Autornamen ergänzt ... :D
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

DarkWriter

Meister

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4

Donnerstag, 21. Dezember 2006, 07:06

Hallo,

vielen Dank für das Lob. Ach, das freut mich ... ?(

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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kaigrimm

Super Moderator

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5

Sonntag, 24. Dezember 2006, 13:54

Ich dachte beim Titel jetzt kommt etwas Bonnie & Clyde-mäßiges, aber weit gefehlt.

Eine klassische Gespenstergeschichte, nicht sonderlich spektakulär, aber unterhaltsam und einfühlsam geschrieben. Betty Sues Verzweiflung wird dem Leser sehr eindrücklich nahegebracht.

Das finale "Oder?" habe ich übrigens nicht als Storytwister gelesen, denn da ist gerade jemand freiwillig mit einem Gespenst in jenseitige Sphären geflohen, wer kann da schon sicher behaupten, dass es demjenigen gut geht?
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Astrid

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6

Montag, 25. Dezember 2006, 18:11

Als ich den Titel der Story gelesen habe und auch noch nach den ersten Seiten war ich etwas verwirrt und dachte mir : Bin ich immer noch im richtigen Buch? :D
Aber dann wandelte sich die Story und wurde zu einer schönen und klassischen Gruselgeschichte, dazu die sorgfältigen eingestreuten Details über den Vietnam Krieg...eine absolut gelungene Story.
Parrish`s magischer Spielzeugladen von Astrid Pfister

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http://www.astridpfister.de

Torsten

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7

Dienstag, 26. Dezember 2006, 00:45

Der eigentliche "Horror" ist ja im Grund der angesprochene Vietnam-Krieg, oder Gunter? Da hätte ein pessimistisches Ende definitv nichts zu suchen gehabt. Die ausführlichen Beschreibungen des Ortes und seiner Einwohner fand ich großartig. Die Menschen wurden beim Lesen vor dem inneren Auge lebendig. Ein gewisser Keene macht das ganz ähnlich. Eine wirklich verdammt gute Story.
http://torstenscheib.blogspot.com/

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8

Dienstag, 26. Dezember 2006, 17:35

Nicht Keene, mir fällt da eher ein gewisser King ein. Stephen mit Vornamen.
Sehr stimmungsvolle Geschichte, oder besser gesagt, sehr stimmungsvolles Setting. Die Geschichte selbst ist ... äh ... also sie reißt mich nicht vom Hocker, um es mal so zu sagen. Dabei hätte der Umstand, daß der Ich-Sheriff mal in Betty-Sue verliebt war, ein so schönes Konfliktpotential geboten. ("Geh weg, Billy! Du hattest sie schon einmal, jetzt hast du in dieser Welt nichts mehr zu suchen!")

Aber, um noch mal auf den Stil zurückzukommen: Gunter hat sich mächtig entwickelt in den letzten Jahren. Ich bin sicher, wenn man ihm einen ordentlichen Stoff gibt, schreibt er irgendwann mal einen richtigen Bestseller.

Peter

DarkWriter

Meister

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9

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 23:23

Hallo,

danke für das Lob an jene, die mich gelobt haben ?(

@ Peter: ich stimme dir zu, man hätte die Story sicherlich auch anders laufen lassen können. Der Sheriff, der den Geist bekämpft und Betty-Sue rettet. Aber ... wovor retten? Davor, in einer anderen Welt glücklich zu sein? Wäre es nicht egoistisch von ihm gewesen,. das zu tun? Er hatte sie einmal Billy überlassen und nun tut er ers wieder; mehr oder weniger. Daher habe ich mich letztlich für diese Variante entschieden. Wobei ich genau diese Frage ja auch stelle. Sie ist glücklich, und das ist doch die Hauptsache. Oder? Der Egoismus des vermeintlichen Helden steht zurück für der unsterblichen Liebe, die Billy für seine Frau empfindet.
Für dein Kompliment auf jeden Fall vielen Dank.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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10

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 00:20

Och, retten hätte er sie nicht müssen, er hätte beispielsweise versagen können und später den Gedanken entwickeln, daß wer liebt, notfalls loslassen können muß.
Die Geschichte lief mir einfach zu geradlinig und glatt.
Na ja, nur so Einwürfe meinerseits.

Peter

Felix W

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11

Mittwoch, 3. Januar 2007, 17:36

Hm. Eine intressante, sehr gut zu lesende Geschichte, die ine rster Linie durch ihre Stimmung zu überzeugen weiß. Dass die Phantastik nur sehr am Rande auftritt, tut ihr gut, auch das Ende gefält mir.
Allein das Setting sagt mir nicht zu.
Mein Blog: |T|Ä|N|D|E|L|E|I|

DarkDreamer

DD ... D²

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Beruf: Niederlandistik- und Skandinavistik-Student

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12

Donnerstag, 4. Januar 2007, 14:13

Eine eher seichte und einfühlsame Story, die hauptsächlich
durch das sehr gut beschriebene Gefühlsleben und der
Lebendigkeit der Figuren ihr Potential erhält.
Was Peter am Ende bemängelt verstehe ich nicht,
aber das ist wohl Ansichtssache des Lesers.
Mir hat ausgesprochen gut gefallen wie es ist.
Vor allem wirkt das "oder?" am Schluß,
als ob doch vielleicht nicht alles in Ordnung ist mit Betty Sue.
Ich finde dieses einzige Wort macht noch immer den größten
Schrecken des geschehenen aus.
Beim Setting sah ich die ganze Zeit ein kleines verstaubtes
Städtchen vor mir (hervorgerufen durch das Bild)
und daneben ein schillernder grüner Wald.
Mich hat das die ganze Zeit doch etwas irritiert.

Zitat

Sie reißt mich nicht vom Hocker

Genau das habe ich auch gedacht.
Vielleicht deswegen, weil es schon genug Geschichten dieser Art
mit ähnlichem Verlauf gibt.
Nichtdestotrotz ist sie wunderbar erzählt
und gehört garantiert nicht zu den schlechtesten!!!

Edit: Setting ergänzt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DarkDreamer« (4. Januar 2007, 14:16)


frankh

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13

Dienstag, 6. Februar 2007, 18:29

Eine melancholische Geschichte um Liebe und Tod, die mich nicht nur ein wenig an Ray Bradburys Südstaaten-Geschichten erinnert hat. Vielleicht ein paar Lokalkolorit-Utensilien zuviel für meinen Geschmack, aber in jedem Fall sehr stimmungsvoll.

Gruß

Frank

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankh« (6. Februar 2007, 18:29)


DarkWriter

Meister

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14

Mittwoch, 14. Februar 2007, 23:52

Hallo,

also - vielen Dank für die Kritik an jene, die seit meinem letzten Eintrag etwas geschrieben haben. Für das Lob und auch die kritsichen Anmerkungen. Interessant ist, dass der eine das "Oder" als besonders positiv betrachtet, der andere als störend. So sind eben die Geschmäcker der Leser und die sind zum Glück verschiedene.
Was das Setting betrifft, so fand ich es für diese Geschichte wichtig, da die Story imho kaum in eine andere Gegend passen würde.
Mein Ziel war es, eine sanfte Story ohne Monster etc. zu schaffen. Die ihren Flair - wie es auch manche empfunden haben - aus der Atmosphäre bezieht und am Ende auch ohne Gewalt auskommt ect.

Kuno: Dein Satz zum Einstieg hat mich sehr gefreut und ich fasse es durchaus als positiv auf, mit dem "Meister" verglichen zu werden.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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Ginny

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15

Sonntag, 25. März 2007, 18:06

Ein weiteres Highlight für mich. Eine sehr kingmäßige Geschichte (sehen hier ja viele so), aber im positiven Sinn, erinnert mich daran, ohne wie eine Kopie zu wirken. (Der Indianersommer, der lockere Stil des Ich-Erzählers, die schon von Torsten angesprochene Szenerie auf der Terasse ...). Eine ganz starke Geschichte mit etwas Romantik, mit viel Atmosphäre und überzeugendem US-Flair (hart an der Grenze zu Klischees, aber gut umschifft) und einem schönen Schluss. Genau die Art von Geschichten, die ich mag.
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~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

DarkWriter

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16

Sonntag, 25. März 2007, 23:16

?( Vielen Dank, Ginny. Das hört man gerne.
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mikespooky

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17

Montag, 26. März 2007, 09:26

war die erste Story die ich von DarkWriter gelesen habe, und was soll ich sagen. Perfekt, flüssiger Stil, phantastische Elemente richtig eingesetzt.
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Ginny

Rotfüchsin

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18

Montag, 26. März 2007, 17:27

Nur der Name "Billy Bob" war, zusammen mit "Betty Sue", ein bisschen übertrieben, das hat ein wenig was unfreiwillig Komisches. Und ich sah dauernd Angelinas Jolies Ex-Mann vor mir. ?(
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19

Montag, 25. Juni 2007, 15:12

Mich hat die Schilderung der Personen und der Umgebung stark an Joe R. Lansdale erinnert. Absolut überzeugend - besonders für jemanden, der nicht schon zeit seines Lebens dort drüben lebt.

Ob ihr's nun glaubt oder nicht, aber für mich war "Betty Sue & Billy Bob" nicht ein, sondern DAS Highlight der Anthologie!!!


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Die Gipfel meines MUST-READ- Gebirges haben momentan erobert:
Crisp: Dunkle Gestade - Aufgesang
Koontz: The Husband
Marshall: Der Zweite Schöpfer
Volpi/Urroz/Padilla: Drei Skizzen des Bösen
Braunbeck: In the Midnight Museum
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"Es ist idiotisch, sieben oder acht Monate an einem Roman zu schreiben, wenn man in jedem Buchladen für zwei Dollar einen kaufen kann." (Mark Twain)

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DarkWriter

Meister

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20

Montag, 25. Juni 2007, 16:23

Hallo,

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