Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast, um »Horror Forum - Alles rund um Horror und Phantastik!« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Ginny

Rotfüchsin

Beiträge: 1 818

Registrierungsdatum: 2. August 2005

Wohnort: Köln

Beruf: Teilzeit-Muse.

  • Nachricht senden

21

Freitag, 26. Januar 2007, 10:22

Dazu fände ich eine Grundsatzdiskussion ganz interessant, ob Horror übernatürliche Elemente beinhalten soll/muss, je nach Vorstellung ... oder haben wir so nen Thread schon? :]
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

Beiträge: 4 136

Registrierungsdatum: 5. Mai 2004

Wohnort: Österreich

  • Nachricht senden

22

Freitag, 26. Januar 2007, 10:28

Irgendwo hatten Wir den Diskurs schon mal ,
ich gaub im Thread "Die Besten Horror Romane " !
Reality is lost - IKON

HarryW

Profi

Beiträge: 1 482

Registrierungsdatum: 7. September 2005

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

23

Freitag, 26. Januar 2007, 13:01

Zitat

Original von Ginny
Dazu fände ich eine Grundsatzdiskussion ganz interessant, ob Horror übernatürliche Elemente beinhalten soll/muss, je nach Vorstellung ... oder haben wir so nen Thread schon? :]


Unter anderem wurde hier schon ausführlich darüber gesprochen:

THEMA

Edit: Probleme mit dem Link.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »HarryW« (26. Januar 2007, 13:04)


kaigrimm

Super Moderator

Beiträge: 4 347

Registrierungsdatum: 1. März 2003

Wohnort: Wuppertal

Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär

  • Nachricht senden

24

Freitag, 26. Januar 2007, 13:12

Ich sehe da überhaupt kein Problem drin, dass LM die Grenzen weit steckt. Gerade bei einer Antho, die nicht (wie beispielsweise Arkham oder Albions Alpträume) einem bestimmten Thema verbunden ist, ist es doch schön, stark unterschiedliche Geschichten und nicht 18 unterschiedliche Varianten der gleichen Story präsentiert zu bekommen. Ich finde dieses Diskutieren über Schubladen ziemlich überflüssig, denn was Horror und Phantastik eigentlich sind, da hat doch jeder ganz persönliche und eigene Vorstellungen. Wichtig ist doch nicht die Frage, in welche Schublade ein Beitrag passt sondern ob er gefällt!

Nebenbei: Ich würde Cujo als sauspannenden Thriller mit ein paar Horrorelementen einstufen...
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Werbung

unregistriert

Werbung


DarkWriter

Meister

Beiträge: 1 662

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

  • Nachricht senden

25

Freitag, 26. Januar 2007, 14:05

Hallo,

man kann Horror denke ich so oder so sehen. Als Bezeichnung für ein Genre ist mein Verständnis, dass Horror übersinnliche Elemente enthalten muss, etwa Vampire etc. Geht es um Serienmäörder oder Psychopathen, ist es imho per Definition ein Thriller, ein Psycho-Thriller ... solche Dinge eben.

Nun ist es aber so, dass man Horror eben auch anders sehen kann. Nicht als Genre, sondern als Gefühl. Als etwas, das einem beim Lesen befällt und somit fallen auch Storys wie "Evil" darunter. Andersd wiederum ist es bei Phatastik. Hier geht man imho davon aus, dass es etwas Übersinnliches gibt, denn eine Erkrankung, eine psych. Störung oder Triebtäter sind nicht phantastisch. Leider sind sie es nicht, auch wenn man natürlich argumentieren könnte, dass diese Krankheiten nicht zu dem Normalen passen und daher "in die Welt der GEsunden einbrechen", wenn ein Täter zuschlägt. Aber dies ist mir persönlich eine weit gefasste Erklärung.
Ich bin ehrlich, dass mich daher manche Geschichten in LM ein wenig überrascht haben. Ich merkte ja auch an, dass es sich nicht um Phantastik handelt.

ABER ... schaut man sich den Rückentext von LM an, dann wird sehr schnell deutlich, worauf der Schwerpunkt der Antho liegt. Nämlich darauf, dass die Autoren ihre persönliche Definition von "Phantastik" beschrieben durften und nicht einer vermeintlich allgeim gültigen. Die Frage, was Phantastikl ist, wird in diesem Rückentext aufgeworfen, nicht aber beantwortet. Kann man daher sagen, dass Geschichten ohne "phantastischen" Anteil in der falschen Anthologie sind?
NEIN. Denn gerade darum geht es ja. Den Autoren die Möglichkeit zu geben, ihre Definition zu finden. Wir, die wir die Geschichten beisteuerten, waren völlig frei. Die einen entschieden sich für gefallene Engel, andere für Geister oder eben für Psychopathen und Kanibalen. Jemandem zu sagen, er habe die falsche Antho für seine Geschichte gewählt heißt auch, er habe die falsche Vorstellung von Phantastik. Und das ist etwas, das man keinesfalls tun sollte den es bedeutet ja auch, von sich zu behaupten die "richtige" Vorstellung zu haben. Aber wer will das von sich behaupten?

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
Hier bestellen!

Nyneian

Fortgeschrittener

Beiträge: 465

Registrierungsdatum: 28. Juli 2005

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

26

Freitag, 26. Januar 2007, 14:45

Zitat

ist hier irgend jemand, der "cujo" von king noch als horror bezeichnet? es ist ein drama,


Ein "Drama" ist Cujo auf keinen Fall, da es sich um einen Roman und kein Theaterstück handelt. "Drama" unterscheidet sich in die Kategorien "Komödie" und "Tragödie" und steht in klarer Abgrenzung zur "Epik" ('Prosa") und "Lyrik" ("Dichtung").

ciao, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

Bachi

Arkham-Sanatorium-Insasse

Beiträge: 869

Registrierungsdatum: 4. Juli 2005

  • Nachricht senden

27

Freitag, 26. Januar 2007, 15:51

Die einzigen Genres, die ich kenne, nennen sich:

[list]
- Roman
- Novelle
- Erzählung
- Kurzgeschichte
[/list]

Ob, und wennn ja, welche phantastischen, übersinnlichen, dramatischen, fiktiven, realen, perversen, spannenden, historischen, erotischen, authentischen, surrealen, weiß der Teufel, was für analen... äh... Elemente oder Motive darin auftauchen, überlasse ich der Story als solche.

Was ich nicht mag, sind Schubladen (ich habe daheim nur eine einzige, und da ist Besteck drin...), und ich gehöre auch nicht zu den Buchliebhabern, bzw. -Narren, oder -Sammlern, die darauf stehen, dass die Bücher einer Serie, Reihe oder sonstwas ein und das selbe Buchrückendesign haben. Ich finde das furchtbar. Diese Rahmen, dieses Dingsbums-Reihe-der-Dingsbums-Literatur-gehabe, alles mit dem selben verschörkelten Design, und irgendwo ganz klein der Name des Autors... Ich weiß, das darauf ein Großteil der Leser und Büchernarren abfährt - warum auch immer... aber ich mag es lieber bunt gemischt, mal groß mal klein, mal laut mal leise - je nachdem, wie es zum Buch, bzw. zur Story passt...

so - jetzt hab ich auch mal wieder was gesagt... :]

DarkWriter

Meister

Beiträge: 1 662

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

  • Nachricht senden

28

Freitag, 26. Januar 2007, 16:15

Hallo,

Zitat

Original von Bachi
Die einzigen Genres, die ich kenne, nennen sich:

[list]
- Roman
- Novelle
- Erzählung
- Kurzgeschichte
[/list]


Ich bin ja kein Literaturwissenschaftler, aber imho ist das so nicht ganz richtig. Das, was du aufzählst, ist die Form und zudem gehören sie alle imho zur Prosa.
Ein Genre in der Literatur hingegen gibt an, welche Grundthematik einem Werk zugrunde liegt. Nicht die Länge oder Form. So kann auch ein Gedicht dem Horror zugeordnet sein, oder der Satire.
Hier ist es nicht anders als beim Film. Ein Kurzfilm kann ebenfalls Horror, Action, Thriller oder Komödie sein, genau wie ein 90-Minuten-Streifen oder ein Peter Jackson.

Ob man nun in Schubladen denkt oder nicht, ist sicher jedem überlassen. Ich mag Crossover-Werke gerne, aber auch nicht in jedem Fall. Wenn ein Leprachen plötzlich im All auftaucht und so die Genre vermischt werden, graust mich das.
Bei Resident Evil oder "The Rising", wo Menschen aufgrund von Wissenschaft zu Zombies werden hingegen gefällt es mir.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
Hier bestellen!

Bachi

Arkham-Sanatorium-Insasse

Beiträge: 869

Registrierungsdatum: 4. Juli 2005

  • Nachricht senden

29

Freitag, 26. Januar 2007, 16:28

Das war auch eher ironisch gemeint, im Sinne von: "Genre? Wozu ein Genre?"

Oder, ausführlicher gesagt: Ich scheiß auf Genresbezeichnungen. Ob es sich um einen Horrorroman, einen Liebesroman, einen historischen Roman handelt - es ist und bleibt ein Roman. Auf meine Manuskripte schreibe ich auch immer nur "Roman" drunter - nicht "Horrorroman" oder "Thriller"... das machen die Verlage dann schon selbst... Insbesondere, weil ich selbst dazu neige, Mischformen zu kreieren, so dass ich es bei "Die Ruhe nach dem Tod" einmal auf die Spitze getrieben habe, in dem ich dann doch darunter schrieb: "ein schauriger, okkulter Science-Fiction Endzeit Verschwörungsthriller" - mit dem Ergebnis, dass niemand das Buch haben wollte... von daher bin ich wieder zu meinem schlichten "Roman" etc. zurückgekehrt. Alles andere ist doch Käse... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bachi« (26. Januar 2007, 16:34)


Werbung

unregistriert

Werbung


kaigrimm

Super Moderator

Beiträge: 4 347

Registrierungsdatum: 1. März 2003

Wohnort: Wuppertal

Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär

  • Nachricht senden

30

Freitag, 26. Januar 2007, 17:18

Nun ja, ein wenig Orientierung für den potentiellen Käufer sollte schon sein. Wer nunmal gar nicht auf Mittelerde mit Elfen und Zwergen steht, sollte vor dem Kauf schon feststellen können, dass er keinen Psychothriller, sondern ein Fantasybuch in der Hand hat...
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Nyneian

Fortgeschrittener

Beiträge: 465

Registrierungsdatum: 28. Juli 2005

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

31

Freitag, 26. Januar 2007, 19:24

Roman - Novelle - Erzählung - Kurzgeschichte ... sind Literaturgattungen.

Im Zweifel einfach mal in einem Lexikon nachschauen. Wörter haben nun einmal ihre Bedeutungen, und wenn wir über ein Thema reden wollen, müssen wir die Begriffe kennen. Oder anders gesagt: Ein Stuhl ist ein Stuhl. Natürlich kann ich ihn auch Fenster nennen, aber wer versteht mich dann noch?

@Bachi: Für mich sind Genre-Einteilungen relativ wichtig, weil ich z.B. Liebesromane überhaupt nicht lesen mag. Gegen gut gemachte Genre-Kreuzungen habe ich nichts einzuwenden, z.B. der gute alte Klassiker "Alien" (SF-Horror) oder "Der Rabe" von Poe (Horror/Lyrik).

Aber: Wir kommen hier vom Thema ab. Wie wäre es mit einer Verschiebung in einen neuen bzw. alten Thread?

Gruß, Charlie
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

Bachi

Arkham-Sanatorium-Insasse

Beiträge: 869

Registrierungsdatum: 4. Juli 2005

  • Nachricht senden

32

Samstag, 27. Januar 2007, 00:34

Sicherlich, doch ergibt sich das vermeintliche Genre doch meist schon aufgrund des Covers, bzw. des Klappentextes... wenn nicht gar der Titel allein genügt.

Natürlich braucht es Genres zu Definitionsgründen. Ich wollte bloß etwas gegen dieses dämliche Schubladendenken sticheln... :D

Ginny

Rotfüchsin

Beiträge: 1 818

Registrierungsdatum: 2. August 2005

Wohnort: Köln

Beruf: Teilzeit-Muse.

  • Nachricht senden

33

Sonntag, 25. März 2007, 13:36

Bei der Geschichte bin ich hin- und hergerissen. Setting und Grundidee sind schonmal gut. Die Pointe ist etwas zu ausgewalzt bzw wird zu früh verraten. Eleganter wäre gewesen, wenn man nicht direkt durch die Ich-Erzählung die Geschehnisse präsentiert bekommen hätte, das war mir zu sehr auf dem Servierteller, sondern vielleicht durch einzelne Gedankengänge und durch solche Elemente wie ganz am Schluss die Karte aus Menschenhaut, was ich übrigens sehr stark fand. Besser als wenn sich jemand hinstellt und genau erklärt, wie es dazu gekommen ist.
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~