Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast, um »Horror Forum - Alles rund um Horror und Phantastik!« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ANUBIS

Administrator

  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 432

Registrierungsdatum: 1. März 2003

Wohnort: Wien

Beruf: Schakalgott

  • Nachricht senden

1

Samstag, 16. Dezember 2006, 13:34

Das Buch von Astrid Pfister

Mitz Büchern ist das so eine Sache; man weiß nie was sich zwischen den Buchdeckeln wirklich verbirgt!
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Markus

P. M. C.

Beiträge: 2 749

Registrierungsdatum: 3. Juli 2005

Wohnort: Bad Kastenholtz

Beruf: Wortmagier

  • Nachricht senden

2

Montag, 18. Dezember 2006, 15:28

RE: DAS BUCH von Astrid Pfister

DAS BUCH hat mich ein einigen wenigen Punkten ein bisserl enttäuscht.

Unter anderem wurden einige Fragen gestellt, die ich gern beantwortet hätte:
- Warum wurde der Buchhändler ermordet?
- Von wem wurde er ermordet?
- Von wem wird Laura verfolgt?
Vielleicht macht aber gerade diese Tatsache die Story auch spannend und reizvoll ... da muß jeder für sich entscheiden.

Als Laura abends in ihrer Wohnung feststellt, sie wird beobachtet, hatte ich vermutet, eben jener Mensch legt gerade vom gegenüberliegenden Gebäude mit einem Gewehr auf sie an - eine schöne Falle, in die ich voll reingetappt bin ... :)

Auch hätte ich mir gewünscht, daß der Leser schon früher erfährt, wie viele Geschichten sich in dem Buch befinden. Wenn man ein Buch in die Hände bekommt, blättert man logischerweise durch, auch wenn sich keine Illustrationen darin befinden.

Und: In der Szene, in der Laura das Buch entdeckt und schließlich geschenkt bekommt, taucht der Ausdruck "Buch" imho ein bisserl zu oft auf, da hätte man ein, zwei Synonyme stattdessen nehmen können (aber gewiß nicht müssen).

Ich finde, Astrid ist deutlich anzumerken, wie ihr Stil mit zunehmendem Schreiben routinierter und geschliffener wird, ohne prägnante Kanten zu verlieren. Hier und da ist mir dieser Stil noch ein wenig zu knapp, was auf meinen persönlichen Vorlieben zurückzuführen sein mag.
Da macht es richtig Spaß, die Entwicklung weiter zu verfolgen und im Auge zu behalten.

Jedenfalls - trotz meiner Kritik - eine kurzweilige Geschichte, die zu gefallen weiß.


Markus
SCHWARZDUNKEL
Düstere Geschichten - ELOY EDICTIONS

kaigrimm

Super Moderator

Beiträge: 4 347

Registrierungsdatum: 1. März 2003

Wohnort: Wuppertal

Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 24. Dezember 2006, 14:26

RE: DAS BUCH von Astrid Pfister

Zitat

Original von Markus

Und: In der Szene, in der Laura das Buch entdeckt und schließlich geschenkt bekommt, taucht der Ausdruck "Buch" imho ein bisserl zu oft auf, da hätte man ein, zwei Synonyme stattdessen nehmen können (aber gewiß nicht müssen).


Markus


Diesem Kritikpunkt schließe ich mich an.

Den anderen allerdings nicht.

Ich finde, diese Geschichte gibt genau so viel Preis, wie sie muss. Jedes mehr hätte hier meiner Meinung nach die Wirkung eher zerstört als gefördert.

Und diese Wirkung war auf mich so richtig herrlich-schön-schaurig-gruselig.

Protagonistin Laura ist in die Fänge eines richtig bösartigen übersinnlichen Phänomens geraten und als sie es viel zu spät bemerkt gibt es kein Entrinnen mehr. Und ich gehe jede Wette ein: Was sie am Ende auch getan hätte, im letzten Kapitel hätte so oder so ein böses Ende für sie gestanden. Eine Horrorstory ganz nach meinem Geschmack!

Klar, man kann sich jetzt den Kopf zerbrechen, war das reale Geschehen vor dem jeweiligen Kapitel im Buch da oder umgekehrt?

Wie gesagt, ich denke hier ist es besser, diese und andere Fragen im Nebel des Mysteriösen zu belassen.

Das Buch jedenfalls steht bei mir auf der Favoritenliste für die Abstimmung.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Mammut

Der ErnstFall

Beiträge: 2 712

Registrierungsdatum: 21. Januar 2004

Wohnort: Weltkulturerbe Mittelrhein

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 24. Dezember 2006, 16:33

Ich fand diese Geschichte auch vorhehrsehbar. Irgendwie passierte das, was man erwarten konnte.

Werbung

unregistriert

Werbung


Astrid

Profi

Beiträge: 1 448

Registrierungsdatum: 29. September 2005

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 26. Dezember 2006, 08:59

@Markus und Kaigrimm

Freut mich, dass Euch die Geschichte gefallen hat.

Was die Kritik angeht, da habt ihr Recht, Buch taucht tatsächlich ein bißchen oft auf, aber irgendwie fällt einem soetwas imer erst im Nachhinein auf. Das ist so eine Art "Betriebsblindheit" bei eigenen Storys.

@Markus
Das mit den offenen Fragen war beabsichtigt, Du sollst ja noch was zum Nachdenken haben :D
Parrish`s magischer Spielzeugladen von Astrid Pfister

Parrish`s magischer Spielzeugladen bestellen
http://www.astridpfister.de

Beiträge: 1 575

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

Wohnort: Area 52

Beruf: verkanntes Genie

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 19:47

Daß das Wort "Buch" zu oft auftauchen würde, ist mir überhaupt nicht störend aufgefallen. Eher schon, daß dem Show dont Tell nicht immer genügend Beachtung gezollt wurde. Am störendsten, wenn behauptet wird, daß "jede Kleinigkeit" stimmte.
Ansonsten ganz gut. Astrids Stil verbessert sich, da stimme ich Markus zu.
Story: Nun ja, das Handelsübliche halt. Wobei mir nicht einleuchtet, warum in dieser Anthologie nur drei Geschichten sind, und warum Laura sich am Ende so sicher ist, wovon die letzte gehandelt haben muß.

Was die Vorhersehbarkeit vieler Horrorstories angeht, ist das häufig ein Problem des Umfeldes. Wenn man in einer Horror-Anthologie ist, weiß man einfach, daß die gerade zu lesende Geschichte auf ein Verderben gleichwelcher Art hinauslaufen muß, und aufgrund der Limitationen einer Kurzgeschichte gibt es da nicht viele Möglichkeiten, die Erwartungshaltung des Lesers positiv zu enttäuschen. Ich bin bei Astrids Geschichte ja schon froh, daß Laura das letzte Kapitel eben nicht gelesen hat, wie erwartet.

Peter

Mammut

Der ErnstFall

Beiträge: 2 712

Registrierungsdatum: 21. Januar 2004

Wohnort: Weltkulturerbe Mittelrhein

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 20:44

Zitat

Was die Vorhersehbarkeit vieler Horrorstories angeht, ist das häufig ein Problem des Umfeldes.


Auch! Aber auch immer das Problem der Umsetzung meiner Meinung. Das hängt allerdings auch im Auge des Betrachters.

kaigrimm

Super Moderator

Beiträge: 4 347

Registrierungsdatum: 1. März 2003

Wohnort: Wuppertal

Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 13:16

Ich habe ja schon früher in einem anderen Thread die Frage gestellt, warum eine Kurzgeschichte aus dem Horrorbereich eigentlich immer eine Überraschung, eine Wende oder das Unerwartete präsentieren muss.

Oftmals ist es die Spirale abwärts, der erwartete Gang in den Untergang, was, packend geschildert, gerade die Faszination einer Horrorstory ausmachen kann.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

DarkWriter

Meister

Beiträge: 1 662

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

  • Nachricht senden

9

Samstag, 30. Dezember 2006, 17:35

Hallo,

so - auch diese Geschichte gelesen. Die angesprochenen Punkte sind auch mir aufgefallen. Vor allem der Tod des Buchhändlers leuchtet mir absolut nicht ein.
Die Idee an sich fand ich jedoch recht gut. Auch wenn man die Story vom "Buch des Lebens" auf die ein oder andere Art umgesetzt sah, war diese hier doch angenehm anders. Auch dass sie das letzte Kapitel nicht liest und sich doch sicher ist, es zu kennen fand ich gut. Dies stellt für mich auch keine Frage da, woher.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
Hier bestellen!

Werbung

unregistriert

Werbung


Astrid

Profi

Beiträge: 1 448

Registrierungsdatum: 29. September 2005

  • Nachricht senden

10

Samstag, 30. Dezember 2006, 21:28

Hallo Gunter

Es freut mich, dass Dir meine Geschichte gefallen hat.

Was den Tod des Buchhänndlers und die anderen offenen Fragen angeht, dass habe ich ganz bewusst so ihm Dunkeln gelassen, damit es jedem Leser selber überlassen bleibt zu entscheiden, ob das Buch die Ereignisse bestimmt oder ob es genau umgekehrt ist :D
Parrish`s magischer Spielzeugladen von Astrid Pfister

Parrish`s magischer Spielzeugladen bestellen
http://www.astridpfister.de

Torsten

Profi

Beiträge: 1 116

Registrierungsdatum: 13. Juli 2003

Wohnort: Ludwigshafen am Rhein

Beruf: Groß- und Außenhandelskaufmann

  • Nachricht senden

11

Montag, 1. Januar 2007, 17:41

Ich schließe mich meinen Vorrednern an: gute Geschichte, die gerade durch die offen gebliebenen Fragen einen ganz besonderen Touch kriegt.
http://torstenscheib.blogspot.com/

Nyneian

Fortgeschrittener

Beiträge: 465

Registrierungsdatum: 28. Juli 2005

Wohnort: Köln

  • Nachricht senden

12

Montag, 1. Januar 2007, 18:37

"Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen." - (Heinreich Heine)


Hallo,

mir hat die Geschichte auch gut gefallen. Gerade der Anfang im Buchladen hat mich als Bücherfan sehr begeistert. Solche Buchhandlungen sind doch ein echter Genuss.

Was die offenen Fragen angeht: Hätte Laura das letzte Kapitel überlebt, hätte ich Erklärungen erwartet, wer wie wo was und überhaupt. Aber mit dem Ende des Buches endet auch die Möglichkeit, dass diese Fragen beantwortet werden.

Liebe Grüße, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

DarkDreamer

DD ... D²

Beiträge: 1 364

Registrierungsdatum: 8. Juli 2006

Wohnort: Münster

Beruf: Niederlandistik- und Skandinavistik-Student

  • Nachricht senden

13

Samstag, 6. Januar 2007, 01:30

RE: DAS BUCH von Astrid Pfister

Zitat

Original von Markus
- Warum wurde der Buchhändler ermordet?
- Von wem wurde er ermordet?
- Von wem wird Laura verfolgt?


Die ersten beiden Fragen sind mit gar nicht erst gekommen, da dies im Buch steht. Es steht dort und passiert halt. Vielmehr bin ich immer mehr ins grübeln gekommen, passiert jetzt das was Laura gelesen hat, oder liest Laura das was passiert ist?
Lösung: Laura ließt die erste Geschichte, es ist schon passiert.
Laura ließt die zweite Geschichte, es wird noch passieren. Ergo, das Buch macht sich nach dem Lesestart, den es brauchte, selbstständig und wickelt die Geschichte weiter.
Anders könnte ich mir nicht vorstellen, wie die Lesen/Geschehen Reihenfolge funktionieren soll. Außerdem macht es die Geschichte noch eine ganze Ecke gruseliger.

Dritte Frage habe ich mir allerdings auch gestellt, da ich dachte, dass dies noch ein wichtiger Fakt in der Geschichte wird. Nun, so war es auch, auch wenn es völlih egal ist, von wem Laura verfolgt wird. Es hat seinen Zweck erfüllt. Auf eine gemeine und fiese Weise.
Die anfängliche Handlung in dem Buchladen fand sehr schön, da man es sich als Bücherliebhaber doch sehr gut vorstellen kann. Außerdem kenn ich das Entspannungsgefühl nur zu gut.

Fazit. Eine Story über die man ein bischen nachdenken muss, ohne das es schadet. Beantwortete Fragen wären hier Fehl am Platz gewesen und hätten nur die Atmosphöre gestört.

14

Donnerstag, 15. Februar 2007, 19:28

Zitat

Original von kuno
Warum gelingt es manchen (deutschsprachigen) AutorInnen nicht, ihren Geschichten mehr Fülle zu geben, um ihre Plots entsprechend auszuarbeiten?

Auf anderssprachige Autoren wird das vermutlich ebenso zutreffen - nur kriegt man deren Geschichten hierzulande meist nicht zu lesen.
;)

Es mag generell daran liegen, dass die Devise "in der Kürze liegt die Würze" weitverbreitet ist - z.B. auch vorgegeben durch Längen- bzw. Zeichenbeschränkungen bei Wettbewerben oder Ausschreibungen. Wenn ein Nachwuchsautor auf Veröffentlichungen hin schreibt, hat er selten die Chance, einen Plot auszubauen, da er sonst die Längenbeschränkungen nicht einhalten kann, die wiederum aber fast unumgänglich sind, wenn ein Herausgeber nicht gehäuft seitenlanges inhaltsleeres Geschreibsel lesen möchte.

Die Kunst ist es, dieses Mehr an Fülle durch ein Mehr an Substanz zu erreichen. Das sollte zumindest das Ziel sein, und das braucht Übung.

Werbung

unregistriert

Werbung


DarkWriter

Meister

Beiträge: 1 662

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

  • Nachricht senden

15

Donnerstag, 15. Februar 2007, 20:00

Ei, das ist mal eine gute Analyse. ?(
2098 - Ich, Killerin :D
Hier bestellen!

Running Wild

RUNNING WILD PHANTAST

Beiträge: 4 136

Registrierungsdatum: 5. Mai 2004

Wohnort: Österreich

  • Nachricht senden

16

Freitag, 16. Februar 2007, 10:45

@Kuno
Ich muß hier mal deutlich vermerken ,
du erwartest oder verlangst Viel zu Viel
von den deutschen Autoren !
Die meisten Autoren kommen aus dem Fandom ,
sind noch mitten in ihrer Entwicklung ,
schreiben aber oder versuchen es zumindest
so gut wies nur geht ! Die Englischsprachige
Phantastik und auch Literatur ist der deutschen
einfach noch voraus , was
auch einige Gründe hat .
Ich lese auch sehr viel deutsche Phantastik,
ich trau mir also zu , entscheiden zu können,
ob etwas taugt oder nicht .
Die Stories hier in "Liberate Me" zeigen
auf , was deutsche Phantastik Autoren
zustande bringen können . Mal ist es gut ,
und dann auch wieder nicht !
Ein Herr Siefener hat schon viel Schlechteres
geschrieben , als die "Stein" Story ,
und Siefener gilt derzeit als einer der besten
Autoren überhaupt . Entweder ist der
Autor nicht auf der Höhe seines Könnens ,
oder der Leser ist es nicht !
Eines von beiden trifft ja meistens zu ,
aber "Liberate Me" ist eine gute Antho .
Deine Kritik müßte eigentlich auf deutsche
Phantastik Literatur überhaupt abzielen ,
und nicht auf diese Antho !
Reality is lost - IKON

HarryW

Profi

Beiträge: 1 482

Registrierungsdatum: 7. September 2005

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

17

Freitag, 16. Februar 2007, 13:02

Zitat

Original von Running Wild
@Kuno
Ich muß hier mal deutlich vermerken ,
du erwartest oder verlangst Viel zu Viel
von den deutschen Autoren !


So ganz bin ich da nicht deiner Meinung. Ob es sich nun um Autoren aus dem Fandom oder Profis handelt, spielt letzten Endes keine Rolle, wenn das Geschriebene gedruckt wird. Der Kunde bezahlt Geld und sollte (im Idealfall) eine zufriedenstellende Ware bekommen. Diese Aussage bezieht sich übrigens nicht nur auf Bücher, sonder auf CD's, auf Möbel, auf PC-Spiele, ect.

Was man ebenfalls bei den ganzen Vergleichen zwischen Deutscher und Amerikanischer Phantastik nicht vergessen darf, ist folgendes: Amerika hat unheimlich viel mehr Einwohner, als die deutschsprachigen Länder. Dass da jemand ganz gross Rauskommt, ist halt viel wahrscheinlicher. Grundsätzlich denke ich, dass von den Voraussetzungen und Veranlagungen dieser beiden Sprachregionen beide das selbe erreichen können.

kaigrimm

Super Moderator

Beiträge: 4 347

Registrierungsdatum: 1. März 2003

Wohnort: Wuppertal

Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär

  • Nachricht senden

18

Freitag, 16. Februar 2007, 13:17

Ich habe in den letzten 2 bis 3 Jahren sehr viele Kurzgeschichten gelesen und kann beim besten Willen keinen grundsätzlichen Qualitätsunterschied zwischen deutsch- und englischsprachiger Phantastik feststellen (mit Ausnahme von Briane Keene vielleicht, der ist ein Ausreißer nach ganz oben). Gäbe es einen, würde ich wohl kaum so viele deutschsprachige Anthologien lesen und kaufen.

Manches gefällt, manches weniger, einiges vielleicht auch gar nicht... Das ist aber eher von Thema und Art der Geschichte abhängig als von der Muttersprache des Autors.

Mir hat auch in "Das Buch" nichts gefehlt. Das Dingen ist halt eine Kurzgeschichte und funktioniert als solche einfach gut. Natürlich eignet sich die Grundidee auch für eine Novelle oder gar einen 250-Seiten-Roman, in dem dann das Geschehen noch wesentlich detailfreudiger beschrieben werden könnte. Ein Merkmal, das im Übrigen auf viele Kurzgeschichten zutreffen dürfte. Viele Autoren haben ja auch schon eigene Kurzgeschichten als Basis für einen Roman genommen.

Tja, Astrid, da musst Du Dich jetzt wohl ans Schreiben begeben. :)
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Markus

P. M. C.

Beiträge: 2 749

Registrierungsdatum: 3. Juli 2005

Wohnort: Bad Kastenholtz

Beruf: Wortmagier

  • Nachricht senden

19

Freitag, 16. Februar 2007, 13:37

Zitat

Original von kuno



Da kann ich einfach nur den Rat geben, es besser zu machen, weitab von Zeichenbegrenzungen und Zeitdruck ... :D

Markus
SCHWARZDUNKEL
Düstere Geschichten - ELOY EDICTIONS

Werbung

unregistriert

Werbung


Hunger-Gus

Meister

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 27. April 2006

Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland

Beruf: Apokalyptischer Schreiber

  • Nachricht senden

20

Freitag, 16. Februar 2007, 13:38

Also mir hat die Geschichte sehr gut gefallen - sie ist zwar nicht meine Lieblingsgeschichte (das ist die von Christel Sheja), aber immerhin im oberen Drittel!
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de