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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 16. Dezember 2006, 13:45

Unter Monstern von Torsten Scheib

Ist es nicht schon jetzt so in unserer Gesellschaft?
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

kaigrimm

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2

Montag, 25. Dezember 2006, 15:06

RE: Unter Monstern von Torsten Scheib

Torstens Geschmack aus zahlreichen Beiträgen hier kennend hatte ich auf eine Geschichte in dieser Art von ihm gehofft und bin nicht enttäuscht worden.

Im Gegenteil, diese Endzeit-Vampir-Splatterstory ist wirklich ein Hammer. Detailverliebt und brachial beschrieben wird das Ganze noch von einem zynisch-fiesen, Hoffnungslosigkeit verbreitenden Ende gekrönt.

"Unter Monstern" hat genau dieses große H im Horror, das ich so sehr schätze und kommt deshalb bei mir ohne Frage mit auf die Favoritenliste.
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Christoph Marzi - Somnia

Torsten

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3

Montag, 25. Dezember 2006, 16:05

Das freut mich wirklich sehr, dass dir meine Geschichte gefallen hat - denn ich hatte anfangs wirklich Zweifel, ob die Story auch gut genug für LM sei (und für solch eine tolle Antho will man ja auch etwas ganz Besonderes schreiben). Keine Ahnung wie lange ich rumgebastelt, Korrekturen vorgenommen, Dialoge geändert bzw. gekürzt oder am Titel selbst gefeilt habe ... und dennoch immer noch nicht ganz zufrieden war. Wie bei einem Koch, der sein Fünf-Sterne-Menü kreirt, aber trotz aller Bemühungen immer noch der Meinung ist, dass da noch etwas fehlt. Aber offensichtlich habe ich mich getäuscht ...
Ursprünglich war ja eine Zombie-Story geplant (die mittlerweile ebenfalls so gut wie fertig ist und hoffentlich bald das Licht der Welt erblicken wird), aber leider fand ich damals keinen richtigen Zugang zu der Materie. Da ich allerdings schon immer eine kleine Verbeugung vor Richard Mathesons I am Legend im Sinn hatte, entstand eben diese kleine Geschichte - mit ein paar Anspielungen auf den Omega-Mann inklusive.
Ach ja, und falls es dich interessiert - Unter Monstern nimmt am Rande eine Storyline auf, die ich vor ca. 2 Jahren bereits detaillierter erzählt habe. Du kannst sie HIER nachlesen (auch wenn mein Stil zu der Zeit ... naja, etwas "anders" war und auch die eine oder andere Ungereimtheit vorhanden ist ...). Unter Monstern wird wohl allerdings nicht die letzte Erzählung aus diesem "Universum" bleiben, so viel steht fest.
http://torstenscheib.blogspot.com/

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Torsten« (27. Dezember 2006, 13:57)


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4

Montag, 25. Dezember 2006, 16:59

Ich mag es, wenn Autoren eigene Universen erschaffen.

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Mammut

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Montag, 25. Dezember 2006, 18:05

Mir gefiel die Geschichte eigentlich auch recht gut, aber das Ende war dann doch ein wenig blaß.

kaigrimm

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6

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 12:50

Zitat

Original von Mammut
aber das Ende war dann doch ein wenig blaß.


Da muss ich widersprechen. Wie tragisch kann denn der Tod des Überlebenden einer globalen Katastrophe noch sein?

@Torsten: Ja bitte, sehr gerne mehr davon! :D
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Torsten

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7

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 13:54

Schon sehr früh kristallisierte sich beim Schreiben der Geschichte heraus, dass der Tod des Protagonisten imho einfach der konsequente Abschluss sein würde. Sicherlich kein besonders aufbauendes Ende, aber, wie bereits gesagt, meiner Meinung nach ein konsequenter.

Zitat

@Torsten: Ja bitte, sehr gerne mehr davon!


Ist schon in Arbeit ... mal sehen, wo ich's unterbringen kann. Hast du die oben erwähnte Story schon gelesen? Würde mich interessieren, wie sie dir gefallen hat.
http://torstenscheib.blogspot.com/

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Torsten« (27. Dezember 2006, 13:56)


kaigrimm

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8

Mittwoch, 27. Dezember 2006, 17:04

Zitat

Original von Torsten
Hast du die oben erwähnte Story schon gelesen? Würde mich interessieren, wie sie dir gefallen hat.


Auch nicht übel, obwohl sie deutlich actionlastiger und in manchen Teilen auch etwas klischeebehaftet (die Rede des Reverend) ist als "Unter Monstern", welches mehr Horrorpotential besitzt. Man merkt aber, dass sie schon 2 Jahre auf dem Buckel hat und Du Dich seitdem sprachlich deutlich verbessert hast.

Trotzdem gut.
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Nyneian

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9

Montag, 1. Januar 2007, 21:39

Hallo,

mir hat die Geschichte gut gefallen. Mit dem Setting erinnerte sie mich ein wenig an "Unterwegs nach Clearwater" von Markus Böhme ("Welt der Geschichten 1), auch wenn es hier um Vampire ging und nicht um Zombies. Besonders gut gefielen mir die Idee von der Evolution und die Beschreibung, wie der geflügelte Vampir erscheint.

Liebe Grüße, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
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Torsten

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Montag, 1. Januar 2007, 21:49

@Nyn: Dankeschön!
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Dienstag, 2. Januar 2007, 23:10

Eine atmosphärisch verdammt dichte Kurzgeschichte, zweifellos wieder ein Highlight der Antho. Und ja, auch ich sage: Mehr davon, bitte.
Das ist, glaube ich, die erste Geschichte vom anderen Torsten, die ich lese. Das wird sich demnächst ändern. So gute Autoren muß man im Auge behalten.

Der Schluß hätte vielleicht etwas frappierender sein können. Daß er erschossen wird, weil er durchgedreht ist und Freund und Feind nicht mehr auseinanderhalten kann, kam mir etwas banal und auch aufgesetzt vor. Nichts deutete zuvor an, daß er paranoid wäre, und ich konnte seine Paranoia auch in der Endszene nicht nachfühlen. Am liebsten hätte ich ihm zugerufen: "He, du Trottel, was machst du da!"

Komisch, ich habe mit fast allen Stories in dieser Antho ein Problem mit der jeweiligen Konfliktauflösung. Ich weiß aber auch warum: Es ist der mit Abstand schwierigste Part beim Geschichtenerfinden. So wie der Anfang der leichteste ist.

Peter

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Mittwoch, 3. Januar 2007, 20:34

Zu Tränen gerührt ist vielleicht etwas übertrieben, aber solch ein tolles Kompliment und noch dazu aus berufenem Munde geht natürlich runter wie Öl. Darum: herzlichen Dank, Peter!
Und jetzt, da ich unter "Beobachtung" stehen werde, muss ich mir noch mehr Mühe geben, als vorgesehen ... :)
Was den "banalen" Schluss angeht, so muss ich dir teilweise zustimmen, Peter. Schon Mammuts Kommentar hat mich deswegen nachdenklich werden lassen. Er hätte durchaus noch frappierender sein können; keine Frage (ist mir unlängst klar geworden). Vielleicht liegt ja an der (noch?) fehlenden Routine beim Schreiben, vielleicht wollte ich auch durch ein noch pessimistischeres Ende nicht mit runtergezogen werden; keine Ahnung. Naja, Storys mit Peckinpahschem Abgang wird's auch mal geben, versprochen.
Andererseits bin ich jedoch auch froh, nicht alle Protagonisten ins Jenseits befördert zu haben ... :D
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Torsten« (3. Januar 2007, 20:49)


DarkDreamer

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Samstag, 6. Januar 2007, 02:12

Von Vampirgeschichten kann ich in der Regel nicht die Finger lassen,
umso gespannter war ich, als klar wurde, worum es hier geht.

Die wütende Einstellung des Mannes kommt sehr schön herüber,
erst recht als geklärt wird, dass seine Frau verstorben ist.
Schnell hat mich diese Geschichte an Resident Evil 2 erinnert,
da die Vampire eher nicht als klischeebehaftete Vampire herüberkommen,
sonder viel mehr als die Zombies aus besagtem Film
(den ich mir übrigens immer wider gerne anschaue).
Wahrscheinlich liegt das daran, dass du deine Story doch sehr brutal
und geradlienig gehalten hast, was ihr sehr zugute kommt.

Das Ende hätte daher ruhig noch ein kleines bischen heftiger ausfallen können, so tanzt es doch etwas aus der Reihe.
Umso schöner fand ich hier, dass der Mann in seinem Überlebensdrang offenbar nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden kann.
Selbst ich hatte hier kurzfristig meine Zweifel, da seine Gefühle sehr stimmig und vor allem überzeugend herüber kommen.

Markus

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Samstag, 6. Januar 2007, 13:54

Eine gute Story mit sehr stimmiger Atmosphäre, die einfach Spaß gemacht hat zu lesen. Für mich ein Aspekt übrigens - ähnlich wie bei Peter -, ob ich eine Geschichte am Stück lese oder zwischendrin aufhöre. Nun, "Unter Monstern" habe ich an einem Stück konsumiert.

Hat mir gefallen!!!

Und auch wie bei Werners Story gilt hier:
BITTE MEHR DAVON!!! Friends


Greetz, Markus
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Torsten

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Montag, 8. Januar 2007, 22:58

DarkDreamer hat folgendes geschrieben:

Zitat

Schnell hat mich diese Geschichte an Resident Evil 2 erinnert,da die Vampire eher nicht als klischeebehaftete Vampire herüberkommen,
sonder viel mehr als die Zombies aus besagtem Film
(den ich mir übrigens immer wider gerne anschaue).

Das war eines meiner wichtigsten Vorhaben, als ich die Geschichte schrieb: keine Klischee-Blutsauger ... die x-te Graf-Dracula-/Lestat-Kopie wird doch auf die Dauer (meist) langweilig. Aber obwohl ich beim Schreiben nicht an RE und Konsorten gedacht habe, gibt es schon eine gewisse Verbindung. Wie die Zombies auch, sollte ein Großteil über die titelgebenden Monster unklar bleiben; sprich ihre Motivation, ihre Herkunft etc. Dadurch gewinnt der Schrecken mehr an Kraft wie ich finde.
Jedenfalls Danke für deine lobenden Worte!

Gleiches gilt auch für Markus - und es freut mich, dass dir die Geschichte zugesagt hat.

Und ... ja, es wird sicherlich noch was folgen ...
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DarkWriter

Meister

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16

Sonntag, 28. Januar 2007, 03:53

Hallo,

ja, mir hat die Geschichte auch gefallen. Sehr dicht, aber leider am Schluss etwas schwächelnd - da muss ich mich meinen Vorschreibern anschließen. Nur eines ist mir aufgefallen - ist da ein Lektoren-Hinweis drin geblieben? Ganz am Anfan g, in Klammern steht ein (wirklich?), und davor endet der mit einem Komma :)

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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Torsten

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17

Donnerstag, 8. Februar 2007, 00:42

Ist kein Lektorenfehler. Hat der Autor bewusst so gemacht, soviel ich weiß (King macht es manchmal genau so ... echt dreist, so ´ne Kopie ... :) ).
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Torsten

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18

Mittwoch, 21. Februar 2007, 22:20

Nicht der Prolog ... :D
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