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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 16. Dezember 2006, 13:47

Lumiere Noire von Sven Kössler

Was sich alles in der Pariser Unterwelt herumtreibt, sollte manchen Flic zu denken geben bevor er sie betritt.
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Astrid

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2

Montag, 25. Dezember 2006, 18:08

Was mir an dieser Story ganz besonders gefallen hat, das habe ich Sven auch schon gesagt, ist die besondere Atmospähre.
Man sieht beim Lesen Paris praktisch vor sich und kann sich perfekt in die Story hineinversetzen.
Er schafft es die Atmospähre und den Flair von Paris in der Geschichte einfangen.

Bin auf jeden Fall neugierig geworden und hoffe Sven erfreut uns bald mit mehr Storys.
Parrish`s magischer Spielzeugladen von Astrid Pfister

Parrish`s magischer Spielzeugladen bestellen
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kaigrimm

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3

Dienstag, 26. Dezember 2006, 18:00

Stimmt, Astrid, atmosphärisch ist diese Geschichte ein Knaller. Pariser Katakomben, Klaustrophobie und dann dieses wirklich überraschende Ende. Obwohl, man hätte darauf kommen können, dass die Haupthandlung nicht heutzutage spielt. Da sind im Nachhinein einige Andeutungen im Text zu finden: Keine moderne Technik und wer schleppt als Tourist in unserer Zeit noch seine gesamte Reisekasse im Portmonee mit sich durch die Gegend?

Eine Sache im Plot hat mich allerdings nicht überzeugt:
Wie ist der Polizist nachdem er niedergeschlagen wurde eigentlich in diese Abflusskammer geraten? Ein Dieb würde sich doch nicht die Mühe machen, ihn dort hin zu schleppen sondern ihn eher einfach liegen lassen oder ihm gar die Kehle durrchschneiden.

@Sven: Stand bei der Beschreibung des Lichtphenomens Lovecrafts Farbe aus dem All Pate?
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

4

Donnerstag, 28. Dezember 2006, 20:21

Zitat

Original von kaigrimm
Eine Sache im Plot hat mich allerdings nicht überzeugt:
Wie ist der Polizist nachdem er niedergeschlagen wurde eigentlich in diese Abflusskammer geraten? Ein Dieb würde sich doch nicht die Mühe machen, ihn dort hin zu schleppen sondern ihn eher einfach liegen lassen oder ihm gar die Kehle durrchschneiden.


Stimmt, da gebe ich dir vollkommen recht.
Warum sollte ein Dieb sich noch darum kümmern, den Polizisten in die Katakomben zu stecken? Und wie kam er da hin, wenn das Opfer dort nicht mehr rausfindet?

Vielleicht wurde er aber auch gar nicht vom Taschendieb niedergestreckt, sondern von jemand ganz Anderem?

Nun, so ists auf jeden Fall etwas zu lückenhaft.

Mit der "Einleitung", die zum einen etwas sehr lang geraten und vom Übergang her auch sehr holprig ist, bin ich auch nicht so wirklich zufrieden. 8)

Zitat

Original von kaigrimm
@Sven: Stand bei der Beschreibung des Lichtphenomens Lovecrafts Farbe aus dem All Pate?


Auf jeden Fall nicht bewusst der geplant.
Aber wenn ich mal ins Regal schaue und dort tonnenweise Bücher mit der Aufschrift "Lovecraft" sehe - da müsste ich schon lügen wenn ich sage, das hat mich in keinsterweise beeinflusst :)

Ich dachte mir - was könnte in Katakomben für Angst sorgen und dazu noch "schön spukig" sein? Jau - Licht! :)

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kaigrimm

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5

Freitag, 29. Dezember 2006, 13:00

Ich musste jedenfalls gleich an die Farbe aus dem All denken, vielleicht auch deshalb, weil ich diese Story dieses Jahr noch gelesen habe.

Was aber gar nicht schlecht ist, denn so habe ich während des Lesens mit Vielem gerechnet, aber nicht mit dem Ende, das dann kam.

Den Anfang fand ich übrigens sehr gut, er vermittelt eine Menge Lokalflair und gibt dezente Hinweise, dass das Geschehen eben nicht heutzutage stattfindet.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

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6

Freitag, 29. Dezember 2006, 13:31

Habe ich da Paris gelesen...

und keiner sagt was! Wo kann man dieses Buch kaufen? Bei amazon hab ichs nicht gefunden.

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7

Freitag, 29. Dezember 2006, 13:34

Ah, ich hab mal wieder einen Schnellschuss abegeben :D Mann, jetzt habt ihr Liberate Me schon wie lange hier stehen und ich stoß erst jetzt drauf - muss ich doch malö gucken wo man bestellt.

8

Freitag, 29. Dezember 2006, 15:14

Hier kannst du direkt beim Verlag bestellen: www.eloyed.com

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9

Dienstag, 2. Januar 2007, 20:53

Klasse Geschichte, klasse geschrieben!
Daß der Polizist nicht in der Gegenwart lebte, war eine gelungene Überraschung zum Ende, jedoch empfand ich das als etwas zu gewollt. Will sagen, der Umstand der Zeitreise hängt ohne Zusammenhang im Raum, Kein Aha-Effekt, es ist halt so und fertig. Das wirkt etwas unbefriedigend.

Peter

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DarkDreamer

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10

Samstag, 6. Januar 2007, 02:25

Das Paris Flair kommt sehr schön herüber.
Ich hab die Stadt regelrecht vor mir gesehen.

Wie schon von anderen angemerkt habe auch ich mich ein bischen gewundert,
wie der Polizist nun in diese Kammer hineingekommen ist.
Beanwortet habe ich sie so: Warum sollte ein Dieb ihn den dort liegenlassen?
Warum ihn nicht auf Dauer beiseite schaffen?
So ist er wenigstens auf Dauer nicht mehr fähig den Dieb zu behelligen.
Und das der Polizist nicht mehr hinausfand,
nun der zweite Raum war ja unweit größer und hat ihn gar nicht ganz erkundet.
Der Ausgang hätte ja auch hinter einer Gangbiegung liegen könne.
Ganz so störend fand ich dann diese Sache doch nicht.
Ich hab mir nur immer wider ausgemalt wie er in dem brackigen Wasser herumstolpert :)
Die lange Anfangssequenz in der Kammer fand ich allerdings etwas zu sehr in die Länge gezogen.

Das Ende kommt dann ziemlich plötzlich und überraschend
(und zwar in zweifacher Hinsicht).
Ich finde dies jedoch keinesfalls verstörend,
sondern es gibt der Story genau das Ende,
dass sie braucht um noch überzeugen zu können.

Nyneian

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11

Mittwoch, 10. Januar 2007, 17:58

Hallo.

In der Story steht eindeutig, wann sie spielt: Kurz nach der Weltausstellung, zu der der Eiffelturm errichtet wurde. Also so um 1889 (100 Jahre frz. Revolution, Sturm auf die Bastille). Ein weiterer Hinweis ist, dass sie gerade an Sacre Coeur bauen. Ich finde jedoch, das Flair der Zeit hätte sich stärker in den Beschreibungen widerspiegeln können. Dann wäre die zeitliche Einordnung klarer zu erkennen gewesen.

Gut gefiel mir die Beschreibung, wie der Protag durch die Kanalisation irrte. Etwas zu unvermittelt kam für mich der letzte Teil, der Perspektivenwechsel und der Zeitsprung. Aber insgesamt hat mir die Story recht gut gefallen. Schön, dass sie in LM dabei ist.

Liebe Grüße, Nyneian
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
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DarkWriter

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12

Montag, 29. Januar 2007, 03:40

Hallo,

so, nun habe ich die Story auch gelesen. Ich muss sagen - sehr schön. Wirklich gelungen. Ihc fand den Anfang gar nicht holprig, im Gegenteil. Er führt schön in die Zeit ein und zeigt auch. wie die Pariser damals zu dem Eiffelturm standen. Sehrrrr gut. Die Frage, wie der Polizist in die Kammer kam, beschäftigte natürlich auch mich. Das ust verwirrend. Das Ende hingegen wieder gelungen. Gratulation!
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Ginny

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13

Donnerstag, 29. März 2007, 17:08

Eine interessante Geschichte mit einem Setting, das natürlich prädestiniert ist für unheimliche Texte. Gut, das Lokalkolorit hätte ruhig noch ein bisschen stärker ausfallen können. Aber die Szenen in der Kanalisation sind schön atmosphärisch.

Zitat

Original von kuno
So beendet der letzte Abschnitt die Geschichte auch eher unbefriedigend und auch enttäuschend und es wäre besser gewesen, das Heute wegzulassen. Dies hätte dem Leser viel mehr Möglichkeiten zur eigenen Interpretation des Geschehenen gegeben. .

Hm ... keine uninteressante Überlegung, aber mir wäre das doch etwas zuviel an Spekulation gewesen.
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

~ * ~ Der Zauber existiert ~ * ~