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Zitat
Eine wichtige Grundlage des Mensch-Seins ist der Sieg der Vernunft über die Triebe.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrick Grieser« (9. Februar 2009, 21:12)
Aus Freud'scher Sicht entstehen aber gerade daraus die ganzen seelischen Leiden und psychischen Störungen. Also: Triebe ausleben, ist sehr wichtig.
Zitat
BTW finde ich es hahnebüchen, mit Freud zu kommen
Zitat
Meines Erachtens deutet es von einer ungesunden Geisteshaltung, wenn man von devoten Frauen "träumt". Oder dass man mental bei seinen Vor-Vorfahren verblieben ist, die sich vor Angst ins Bärenfell machten, sobald das Grollen eines Säbelzahntigers durch die Savanne ertönte.

*lacht*
hmm ... das hat man nu davon.
Gleich mal vorweg sei erwähnt, daß meine Interpretation dieser Dinge fehlbar ist.
Ich erhebe auch keinen Anspruch auf Alleinvertretung der "einzig richtigen" davon.
Wie viel kennst Du von J.Norman?
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrick Grieser« (9. Februar 2009, 21:58)
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »MoE« (10. Februar 2009, 06:51)
Das, was hier gerade geschieht, ist leider sehr oft zu beobachten, wenn man die Thematik "GOR" berührt.
Wir leben in unseren Beurteilungen immer von den moralischen und ethischen Vorstellungen, die wir uns
im Laufe unseres Lebens erworben haben.
Man setzt diese gerne als absolut an. Sind sie das aber auch wirklich?
Unter allen Umständen? In allen Gesellschaften, die so denkbar wären?
Diese Gegenkonstruktion geht nicht von der Unterdrückung des "schwachen" Geschlechts aus.
Es geht davon aus, daß Mann und Frau zwei unterschiedliche Teile sind, die so gestaltet sind, daß sie gemeinsam und gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit ein Ganzes bilden, sich nur in der gegenseitigen Ergänzung erfüllen. Also das Glück des einen auch das des anderen ist. Sein muss.
Und Norman lässt auch keinen Zweifel daran, daß er der Natur zutraut, darin über die Jahrtausende vieles richtig gemacht zu haben.
Insgesamt findet man also in Diskussionen gerne rasche Eskalationen vor, weil gerne überlesen wird, daß die GOR-Geschichten fiktional sind, daß sie neben der oberflächlichen (und oft sehr überschaubaren) Handlungsebene noch viele andere (für mich jedenfalls viel interessantere) inhaltliche Ebenen enthalten.
Ich versuche mich in solchen Fällen daran zu erinnern, daß Norman Philosoph ist. Solche Leute versuchen, sich dem mit der größten ihnen möglichen Gelassenheit, der Gier auf Neues (Neugier) und dem gedanklichen "Was wäre wenn ...", das die Menschheit ihre animalischen Grenzen hat überschreiten lassen und das die Menschen hat gestalterisch auf ihre Welt zugehen lassen, zu nähern und zu öffnen. Als eine Art Denksportaufgabe.
Als ich das las, musste ich wirklich lachen.Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass John Norman sich bei den ersten GOR-Romanen so viele tiefenpsychologische und gesellschaftskritische Gedanken gemacht hat. Jetzt, Jahrzehnte später kann man viel hineindichten - im Nachhinein.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Felix W« (10. Februar 2009, 11:57)
Wie soll ich daran denken können, wenn die Vorstellung von zwei Geschlechtern für mich eine unumstößliche biologische Tatsache ist?!
Zitat von »FelixW«
Bitte denk daran, dass die Vorstellung von zwei Geschlechtern keine biologische Tatsache (...) ist, ...
Ja richtig. Hier und da kommt so etwas mal vor ... und verschwindet wieder oder bleibt Nieschenlösung auf EINER einsamen Südseeinseln. Von einem biologischen Erfolgsmodell kann man da in meinen Augen wohl kaum reden, oder?
Zitat von »FelixW«
Und auch für Homoxualität, eine hierarchische Hörstellung der Frau über den Mann und ein in mehrfacher Hinsicht unterlegener Mann finden sich genug Beispiele in der Natur.
Erneute Zustimmung mit Einschränkungen: Dann aber bitte auch hinsichtlich der Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten - und nicht nur die "Kolibris" berücksichtigen.
Zitat von »FelixW«
Wenn man einen solchen Biologismus betreibt, dann muss man auch konsequent sein.
Sicher ein wichtiger Aspekt. Gesellschaftliche Veränderungen dieser Art kann man toll finden, kann es aber sicher auch mit gleichem Recht - eben aber heutzutage leider nicht mit gleicher "political correctness" für abwegig halten. Mittelwege dazwischen gibt es - wenn überhaupt - nicht viele.
Zitat von »Arielen«
Ich fände es mal interessant, wenn ihr GOR-Fans euch die Serie mal aus dem Licht der Zeit, in der sie entstanden ist anschaut und beleuchtet. Das ist nämlich auch interessant. Zumindest ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Werke, die heute ungewöhnlich erscheinen einfach auch Kinder ihrer Zeit sind, und die Zeit zwischen 1965 und 1975 hat wohl so einiges in der Gesellschaft umgewälzt. Warum soll das nicht auch den GOR-Zyklus beeinflusst haben?
Dann lach doch! Ich habe kein Problem mit Deiner Heiterkeit in diesem Punkt, im Gegenteil: Es freut mich, daß ich also wenigstens zu Deiner Erheiterung beitragen
Zitat von »FelixW«
Das ist aber eine sehr verquere Definition, was ein Philosoph ist.![]()
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Als ich das las, musste ich wirklich lachen.
Ich mag allerdings gern einräumen, daß das natürlich nicht beweist, daß er seine fiktionalen Werke auch als philosophische Werke geschrieben oder selbst so gesehen hat. Ich glaube aber, daß sich berufliche Systematiken oft in Bereiche außerhalb des eigentlichen Berufslebens ausweiten, wie es auch bei Soldaten, Juristen, Ärzten oder Theologen zu beobachten ist und daher auch das nicht einfach so in Bausch und Bogen ohne Weiteres von der Hand zu weisen wäre.
Zitat
Prof. John Frederick Lange, Jr., Ph.D. (...) In 1963 he obtained his Ph.D. from Princeton with a
149 page dissertation entitled In Defence of Ethical Naturalism: An Examination of Certain Aspects of the Naturalistic Fallacy, With Particular Attention to the Logic of an Open Question Arguement (Princeton University, 24-12, Page 5636; order #AAI6401330).
Professional correspondence should be directed to Prof. John Lange care of the Department of Philosophy, Queens College of the City of New York, Flushing NY 11367. (Anm: retired in between)
As John Lange he has written 'The Cognitivity Paradox: An Inquiry Concerning the Claims of Philosophy' (© 1970 Princeton University Press, ISBN 691-07159-4) and edited C.I.Lewis' 'Values and Imperatives: Studies in Ethics' (Stanford, 1969).
Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »MoE« (10. Februar 2009, 23:53)
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MoE« (11. Februar 2009, 00:51)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MoE« (14. März 2009, 06:42)
patrick wann gehen die bücher denn in den versand ? *ganz ungeduldig wird*