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  • »Patrick Grieser« ist der Autor dieses Themas

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321

Montag, 9. Februar 2009, 21:07

Zitat

Eine wichtige Grundlage des Mensch-Seins ist der Sieg der Vernunft über die Triebe.


Aus Freud'scher Sicht entstehen aber gerade daraus die ganzen seelischen Leiden und psychischen Störungen. Also: Triebe ausleben, ist sehr wichtig. Bei der restliche Sache reden wir aneinander vorbei.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrick Grieser« (9. Februar 2009, 21:12)


322

Montag, 9. Februar 2009, 21:15

Eine Gesellschaft in der JEDER gleichberechtig alle seine Triebe ausleben kann ist nicht machbar, und das Vermeiden/Lindern von Leid über diese Schiene höchstens in einer sehr abgespeckten/unkompletten Theorie möglich. Die Frage ist, ob das Leid nicht dadurch erträglicher wird, dass man moralisch richtig handelt. (Vorrausgesetzt man glaubt an eine übergeordnete Moral.. intrinsische Werte o.s.ä.). Es geht mir lieber schlecht, weil ich das Richtige gemacht habe als dass es mir schlecht geht, weil ich das (moralisch) Falsche gemacht habe.
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka


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323

Montag, 9. Februar 2009, 21:19

@Lars:

Mein Beispiel bezog sich auf ein System, in dem moralisches Verhalten keine evolutionär erfolgreiche Strategie ist.

Markus

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324

Montag, 9. Februar 2009, 21:19


Aus Freud'scher Sicht entstehen aber gerade daraus die ganzen seelischen Leiden und psychischen Störungen. Also: Triebe ausleben, ist sehr wichtig.

Triebe ausleben ist wichtig? Nun, ein existentieller Trieb ist der ÜBERLEBENSTRIEB, und dazu gehört seit Menschengedenken, diejenigen zu eliminieren, die einem im Weg stehen. Sollte das ein Aufruf zum Amoklauf sein? Wohl kaum.

BTW finde ich es hahnebüchen, mit Freud zu kommen. Ich verstehe diese Textpassage entweder als persönliches Statement oder als "Philosophie von Gor" und überlegte selbst, etwas dazu zu schreiben, wollte dies aber bleiben lassen. Manchmal muss man seine Meinung aber auch ändern.

Meines Erachtens deutet es von einer ungesunden Geisteshaltung, wenn man von devoten Frauen "träumt". Oder dass man mental bei seinen Vor-Vorfahren verblieben ist, die sich vor Angst ins Bärenfell machten, sobald das Grollen eines Säbelzahntigers durch die Savanne ertönte.

Denn was ist der nächste konsequente Schritt? Dass Frauen nur an ihren Haaren in die Höhle gezerrt werden? Dass man die Frau in einem Käfig hält und sie nur rauslässt, wenn man sexuelle Bedürfnisse verspürt?

Wenn das die Intention von GOR ist, dann PROST MAHLZEIT!!! :evil:

Markus
SCHWARZDUNKEL
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325

Montag, 9. Februar 2009, 21:25

Für mich bestehen bestimmte Werte grundsätzlich ausserhalb einer evolutionären Entwicklung, haben also auch volle Bedeutung selbst wenn sie einer Evolution im Wege ständen (vielleicht meine Idee von etwas übernatürlichem im Sinne von überbiologischem ... den Begriff "Gott" zu verwenden ginge mir allerdings zu weit. Trotzdem an dieser stelle eher eine Glaubensfrage und daher wahrscheinlich nicht diskutierbar).
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326

Montag, 9. Februar 2009, 21:27

Zitat

BTW finde ich es hahnebüchen, mit Freud zu kommen


Sei ehrlich, du hast noch nie etwas von Freud gelesen, richtig? Du solltest vielleicht in diesem Zusammenhang erst mal den Abriss der Psychoanalyse lesen, dann können wir gerne miteinander weiterdiskutieren*ist jetzt nicht böse gemeint*

Zitat

Meines Erachtens deutet es von einer ungesunden Geisteshaltung, wenn man von devoten Frauen "träumt". Oder dass man mental bei seinen Vor-Vorfahren verblieben ist, die sich vor Angst ins Bärenfell machten, sobald das Grollen eines Säbelzahntigers durch die Savanne ertönte.


Zu dem Satz fällt mir eigentlich nur C.G. Jungs Persona ein: Die Maske, in der Jungschen Psychologie ‚Persona’ genannt,„ist ein kompliziertes Beziehungssystem zwischen dem individuellen Bewusstsein und der Sozietät, passenderweise eine Art Maske, welche einerseits darauf berechnet ist, einen bestimmten Eindruck auf die anderen zu machen, andererseits die wahre Natur des Individuums zu verdecken." Mehr werde ich zu dem Thema nicht mehr schreiben, weil es´ebenso off-topic führt ...

Markus

P. M. C.

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327

Montag, 9. Februar 2009, 21:35

Schade, Patrick, dass du zwar viel GESPROCHEN, aber NICHTS GESAGT hast.

Jedenfalls bist du auf keine meiner Fragen auch nur annähernd eingegangen und meinst, mich stattdessen mit Psychologie à la Wikipedia beeindrucken zu können (jedenfalls drängt sich mir dieser Eindruck auf; widersprich mir ruhig, wenn ich mich irre).

Tut mir Leid, dich enttäuschen zu müssen, ich habe zwar keine Psychologie studiert, meinen Freud jedoch ebenso wie die analytischen Schriften von C.G. Jung und Eysenck sowie Watzlawick sehr aufmerksam studiert. Schon vor Jahren, also noch bevor du dich damit beschäftigt hast.

Grüße, Markus
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Felix W

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328

Montag, 9. Februar 2009, 21:42

Da kommt man nach Hause und muss dann so etwas lesen. Eine solche Debatte hatte ich nun wirklich nicht anstoßen wollen und muss nun kräftig grinsen. :)
*lacht*
hmm ... das hat man nu davon.
Gleich mal vorweg sei erwähnt, daß meine Interpretation dieser Dinge fehlbar ist.
Ich erhebe auch keinen Anspruch auf Alleinvertretung der "einzig richtigen" davon.

Das ist mir klar. Nur damit sie auch in sich schlüssig wird (was ja etwas anderes ist), hätte ich einfach ein paar Ausführungen mehr dazu gehabt. Ganze Theriegebilde habe ich nicht erwartet,d ass würde dann wirklich zu sehr offtopic.

Wie viel kennst Du von J.Norman?

Wenig. Ich werde es mit dem nächsten Band noch einmal probieren. Vielleicht komme ich dann ja nicht von Gor los.

@Patrick
Danke für dein Angebot. Aber ich glaube, mir fehlt im Moment die Zeit, mich ausreichend damit auseinanderzusetzen. Aber vielelicht komme ich darauf zurück.

Gruß, Felix
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329

Montag, 9. Februar 2009, 21:47

Lieber Markus,

ich will hier niemanden mit Psychologie à la Wikipedia beeindrucken, im Gegensatz zu dir habe ich aber Psychologie studiert und schreibe gerade im Fach Klinische Psychologie meine Doktorarbeit. Dass du Schriften von Jung, Eysenck oder Watzlawick gelesen hast, streite ich ja nicht ab, aber dann solltest du auch kompetenter bzw. fachkundiger argumentieren - denn das vermisse ich leider bei dir. Das ist aber nur meine persönliche Einschätzung. Ich möchte auch bitten in diesem Zusammenhang zum Ursprungsthema zurück zu kehren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Patrick Grieser« (9. Februar 2009, 21:58)


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MoE

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330

Dienstag, 10. Februar 2009, 05:59

Das, was hier gerade geschieht, ist leider sehr oft zu beobachten, wenn man die Thematik "GOR" berührt.
Wir leben in unseren Beurteilungen immer von den moralischen und ethischen Vorstellungen, die wir uns
im Laufe unseres Lebens erworben haben.
Man setzt diese gerne als absolut an. Sind sie das aber auch wirklich?
Unter allen Umständen? In allen Gesellschaften, die so denkbar wären?

Und an dieser Stelle setzt Norman an.

Meiner Meinung nach geht es ihm nicht darum, seine Vorstellung von einer Art "besseren Welt" vorzustellen.
Ich glaube, er versucht im Hintergrund einer Fantasy/Science Fiktion Geschichte lediglich, durch die Unterschiede einer fiktionalen Welt die Finger auf bestimmte Schwachstellen in der bestehenden zu legen. - da zum Beispiel, wo wir uns der Illusion hingeben, das "Tier im Menschen" besiegt zuhaben und diesem jedes weitere für sich allein stehende Bedürfnis (Trieb) absprechen.

Was auch gern fehl gedeutet wird:
Diese Gegenkonstruktion geht nicht von der Unterdrückung des "schwachen" Geschlechts aus.
Das uns das so erscheint, liegt sicher daran, daß heutzutage schon fast jede Einordnung in ein hirarchisches System als eine Art Freiheitsberaubung empfunden wird ;-)
Es geht davon aus, daß Mann und Frau zwei unterschiedliche Teile sind, die so gestaltet sind, daß sie gemeinsam und gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit ein Ganzes bilden, sich nur in der gegenseitigen Ergänzung erfüllen. Also das Glück des einen auch das des anderen ist. Sein muss.
Und Norman lässt auch keinen Zweifel daran, daß er der Natur zutraut, darin über die Jahrtausende vieles richtig gemacht zu haben.

Insgesamt findet man also in Diskussionen gerne rasche Eskalationen vor, weil gerne überlesen wird, daß die GOR-Geschichten fiktional sind, daß sie neben der oberflächlichen (und oft sehr überschaubaren) Handlungsebene noch viele andere (für mich jedenfalls viel interessantere) inhaltliche Ebenen enthalten.

Ich glaube ja, daß der Wesentliche zu Grunde liegende Konflikt, der sich dann in solchen aufgeheizen Diskussionen äußert, nicht der mehrerer aufeinanderprallender Meinungen und Ansichten ist, sondern der, daß das Lesen dieser Romane in jedem einzelnen Leser stark ambivalente Emotionen erzeugt, die erst einmal für sich selbst zu ordnen nicht so einfach ist, und die in dem ein oder anderen Fall sicher mal bisherige weltanschauliche Anxiome in Frage stellen kann. Mir jedenfalls geht das auch so.
Daß einem das durchaus sogar Angst machen könnte, wäre zum Beispiel der Fall, wenn es vielleicht eine Situation gäbe, in dem sich in einem selbst die intellektuelle Erkenntnis eine andere Wahrheit mitteilt als das Gefühl einem sagt. - einem der Verstand sagt, daß bestimme Dinge nun wirklich überhaupt nicht erst zur Diskussion stellen darf, das eigene Gefühl das aber sehr gerne würde ...

Und da ist ja vielleicht Angriff die beste Verteidigung ... ;-)
Und das ist um so einfacher, wenn es bereits eingetretene, "vorgedachte" Trampelpfade für bestimmte Argumentationen gibt. Und die gibt es ja, sagt uns unsere Sozialisation ...

Ich versuche mich in solchen Fällen daran zu erinnern, daß Norman Philosoph ist. Solche Leute versuchen, sich dem mit der größten ihnen möglichen Gelassenheit, der Gier auf Neues (Neugier) und dem gedanklichen "Was wäre wenn ...", das die Menschheit ihre animalischen Grenzen hat überschreiten lassen und das die Menschen hat gestalterisch auf ihre Welt zugehen lassen, zu nähern und zu öffnen. Als eine Art Denksportaufgabe.

Manchmal sieht man dann etwas, das einem vorher verschlossen war. Manchmal aber auch nicht.
Den einen packt´s vielleicht am Gefühl, den anderen nicht.
Der eine fühlt sich vielleicht angegriffen (*schmunzelt*), ein anderer bestätigt ...

Man kommt aber in aller Regel ohne Beschimpfungen und Verunglimpfungen erst zu vernünftigen Ergebnissen.

In diesem Sinne liebe Grüße

Markus
HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
( Vaclav Havel)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »MoE« (10. Februar 2009, 06:51)


Arielen

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331

Dienstag, 10. Februar 2009, 09:04

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass John Norman sich bei den ersten GOR-Romanen so viele tiefenpsychologische und gesellschaftskritische Gedanken gemacht hat. Jetzt, Jahrzehnte später kann man viel hineindichten - im Nachhinein.

Aber damals, als er die Bücher schrieb (Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger), war mit Barbarenepen im Stil von EDgar Rice Burroughs leicht Geld zu verdienen. Und während Alan Burt Akers auf Humor setzte, Lin Carter einfach nur kopierte, hat John Norman einfach nur die Zeichen der Zeit genutzt. Schließlich sind damals viele Tabus gefallen und Sex hat die ganze Sache noch mehr gewürzt, die die Frauenbewegung entwickelte sich gerade erst und konnte ihm noch nicht dazwischenfunken. Und da hat er natürlich mit seinen Beschreibungen voll ins Schwarze getroffen, weil vorher vermutlich kaum einer außerhalb der eigenen Szene gewagt hat, darüber zu schreiben.

Als sich das Blatt dann wieder wendete hatte er schon seine Fan-Gemeinde - die Leute gibt es ja heute immer noch. Was mich an GOR wirklich nervt ist die Einseitigkeit der Gesellschaft und die ständige Wiederholung der immer gleichen Rituale und Regeln. Und das seit mehr als dreißig Jahren.

Ich fände es mal interessant, wenn ihr GOR-Fans euch die Serie mal aus dem Licht der Zeit, in der sie entstanden ist anschaut und beleuchtet. Das ist nämlich auch interessant. Zumindest ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Werke, die heute ungewöhnlich erscheinen einfach auch Kinder ihrer Zeit sind, und die Zeit zwischen 1965 und 1975 hat wohl so einiges in der Gesellschaft umgewälzt. Warum soll das nicht auch den GOR-Zyklus beeinflusst haben?

Aber wie gesagt, letztendlich lohnt es nicht, so viel da hinein zu dichten - schließlich ist es nur reine Unterhaltungsliteratur, die sich meiner Meinung nach doch inzwischen etwas überlebt hat. Ich weiß aber auch, dass die für viele jetzt doch wieder interessant ist, weil bestimmte Inhalte heute nicht mehr ganz so deutlich ausgesprochen und viel mehr verklausuliert wurden - ich denke da nur an die vielen vielen oberdominanten und imposant ausgestatteten Supervampire bei den Liebesromanen. Vielleicht mögen das immer gleiche hin und her zwischen dem Heldenpaar manche Frauen, alle sicher nicht - und viele haben nach dem zehnten Buch dieser Art auch irgendwann die Nase voll. ^^

Und nein - das ist kein Angriff. Das sind nur meine Gedanken zu eurer Diskussion.
Codename: Ratt-zensentin

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Felix W

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332

Dienstag, 10. Februar 2009, 11:45

Das, was hier gerade geschieht, ist leider sehr oft zu beobachten, wenn man die Thematik "GOR" berührt.
Wir leben in unseren Beurteilungen immer von den moralischen und ethischen Vorstellungen, die wir uns
im Laufe unseres Lebens erworben haben.
Man setzt diese gerne als absolut an. Sind sie das aber auch wirklich?
Unter allen Umständen? In allen Gesellschaften, die so denkbar wären?

Das bezweifelt niemand, der sich jemals mit Ethik auseinandergesetzt hat. Und niemand, der das getan hat, setzt ein Ethiksystem als absolut an.
Auch hier hat das niemand getan.

Diese Gegenkonstruktion geht nicht von der Unterdrückung des "schwachen" Geschlechts aus.
Es geht davon aus, daß Mann und Frau zwei unterschiedliche Teile sind, die so gestaltet sind, daß sie gemeinsam und gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeit ein Ganzes bilden, sich nur in der gegenseitigen Ergänzung erfüllen. Also das Glück des einen auch das des anderen ist. Sein muss.

Entschuldige, wenn ich hier einharke, aber dass ist ein klassischer naturalistischer Fehlschluss. Der Argumentationsgang löst sich dadurch in nichts auf.

Und Norman lässt auch keinen Zweifel daran, daß er der Natur zutraut, darin über die Jahrtausende vieles richtig gemacht zu haben.

Bitte denk daran, dass die Vorstellung von zwei Geschlechtern keine biologische Tatsache, sondern eine gesellschaftliches Kosntrukt ist, von der wir uns derzeit zum Glück langsam lösen. Und auch für Homoxualität, eine hierarchische Hörstellung der Frau über den Mann und ein in mehrfacher Hinsicht unterlegener Mann finden sich genug Beispiele in der Natur.
Wenn man einen solchen Biologismus betreibt, dann muss man auch konsequent sein. Und weder Normans Gesellschaft (soweit ich sie kenne), noch reale Geselslchaften lassen sich meines Erachtens ausschließlich durch bilogisch festellbare, evolutionäre Entwicklungen ableiten. Eine solche Sichtweise halte ich für verkürzt und oftmals gefährlich. Trotzdem lehne ich es nicht ab, mich damit auseinanderzusetzen (Ein Grund meiner Nachfrage, auf die ja jetzt diese Diskussion gefolgt ist.)

Insgesamt findet man also in Diskussionen gerne rasche Eskalationen vor, weil gerne überlesen wird, daß die GOR-Geschichten fiktional sind, daß sie neben der oberflächlichen (und oft sehr überschaubaren) Handlungsebene noch viele andere (für mich jedenfalls viel interessantere) inhaltliche Ebenen enthalten.

ich muss sagen, ich habe ein problem mit diesem Satz, und er ist in ähnlicher Form schon mehrfach in diesem Thread gefallen. An anderer Stelle in diesem Forum habe ich ihn allerdings nicht gelesen.
Diejenigen, die Gor hier verteidigen (obwohl ich den Eindruck habe, dass Gor gar nicht über die Maßen angegriffen wird), machen immer wieder - wie bei kaum einem anderen Werk - das Gesellschafstsystem Gors hervor, seine Qualitäten, Stärken und Vorzüge, nur um es anschließend wieder zu relativieren. Warum?
Natürlich ist das Buch fiktional - so wie in gewisser Weise alle erzählende Literatur - und natürlich ist Gor fiktiv. Das ist doch nichts, was mich überrascht. Aber was heißt das für eine Diskussion darüber? Eigentlich doch nichts.

Ich versuche mich in solchen Fällen daran zu erinnern, daß Norman Philosoph ist. Solche Leute versuchen, sich dem mit der größten ihnen möglichen Gelassenheit, der Gier auf Neues (Neugier) und dem gedanklichen "Was wäre wenn ...", das die Menschheit ihre animalischen Grenzen hat überschreiten lassen und das die Menschen hat gestalterisch auf ihre Welt zugehen lassen, zu nähern und zu öffnen. Als eine Art Denksportaufgabe.

Das ist aber eine sehr verquere Definition, was ein Philosoph ist. :) :) :) Als ich das las, musste ich wirklich lachen.
Aber ich bestreite natürlich nicht, dass Norman ein Philosoph ist, wenn er sich über die Welt Gedanken gemacht hat.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass John Norman sich bei den ersten GOR-Romanen so viele tiefenpsychologische und gesellschaftskritische Gedanken gemacht hat. Jetzt, Jahrzehnte später kann man viel hineindichten - im Nachhinein.

Wenn man die Entstehungsgeschichte des ersten Bandes beachtet, kann man wirklichd avon ausgehen, dass hier keine jahrelangen tiefenpsychologischen Betrachtungen sogfältig einflochten wurden. Bei den anderen Romanen mag das anders sein.
Eigentlich ist auch relativ, wass Norman sich dabei gedacht hat. Viel wichtiger ist, was sich in den Texten selbst findet, auch wenn es zufällig hereingeraten ist. Und wenn sich eine in sich schlüssige Interpretation ergibt, dann ist schwer abzustreiten, dass eben die Erkenntnis, die aus dieser Interpretation folgt, im Text zu finden ist. Ein ander Leser mag den Text anders lesen und zu anderen Ergebnissen kommen.
Das ist kein Relativismus, sondern verschiebt nur den Fokus von dem Autor auf Text und Leser.

Gruß, Felix
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Felix W« (10. Februar 2009, 11:57)


MoE

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333

Dienstag, 10. Februar 2009, 21:01

Nun also: Aus meiner Sicht liefern wir beide - Du und ich - FelixW, gerade ein wunderbares Beispiel dafür, warum man sich bestimmte Dinge einfach nicht überein bringen lassen, weil die Standpunkte und Sichtweisen annähernd diametral entgegengesetzt sind:

Zitat von »FelixW«

Bitte denk daran, dass die Vorstellung von zwei Geschlechtern keine biologische Tatsache (...) ist, ...
Wie soll ich daran denken können, wenn die Vorstellung von zwei Geschlechtern für mich eine unumstößliche biologische Tatsache ist?!
Wie soll ich das glauben können, wenn mir doch jeden Tag genau diese beiden Geschlechter hundertfach in mehr oder weniger typischer Weise über den Weg laufen?
So etwas mag ich einfach nicht glauben. Kann es auch nicht. Weil es meiner erlebten Welt und Gesellschaft einfach nicht entspricht.
Einzelne Ausnahmen bestätigen da für mich eher die Regel.

Zitat von »FelixW«

Und auch für Homoxualität, eine hierarchische Hörstellung der Frau über den Mann und ein in mehrfacher Hinsicht unterlegener Mann finden sich genug Beispiele in der Natur.
Ja richtig. Hier und da kommt so etwas mal vor ... und verschwindet wieder oder bleibt Nieschenlösung auf EINER einsamen Südseeinseln. Von einem biologischen Erfolgsmodell kann man da in meinen Augen wohl kaum reden, oder?

Zitat von »FelixW«

Wenn man einen solchen Biologismus betreibt, dann muss man auch konsequent sein.
Erneute Zustimmung mit Einschränkungen: Dann aber bitte auch hinsichtlich der Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten - und nicht nur die "Kolibris" berücksichtigen.
Die Natur zeigt eine hohe Varianz, aber auch einen nicht unerheblichen Anteil Irrung und Wirrung, der sich aber in der Regel über die Zeit "rausmendelt".

Ich stimme Arielen zu:
Tiefenpsychologische Überlegungen hat sich Norman vermutlich nicht gemacht. (Es gibt sogar ein Gerücht, daß die Veröffentlichung des ersten Buches Ergebnis einer gewonnenen Wette Norman´s sei, in der es darum ging, in einer bestimmten Zeit für einen eigenen Roman (Novelle) einen Verleger zu finden ;-)) Aber Deine - besser die von Dir hier zitierten - Thesen und ihre Folgen für Gesellschaft und Familie sind sicher gerade Mitte/Ende der 60er Jahre der genau der Motivationsanteil gewesen, den ich als "gesellschaftskritischer Ansatz" Normans in seinen Büchern zu erkennen glaube.

Zitat von »Arielen«

Ich fände es mal interessant, wenn ihr GOR-Fans euch die Serie mal aus dem Licht der Zeit, in der sie entstanden ist anschaut und beleuchtet. Das ist nämlich auch interessant. Zumindest ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Werke, die heute ungewöhnlich erscheinen einfach auch Kinder ihrer Zeit sind, und die Zeit zwischen 1965 und 1975 hat wohl so einiges in der Gesellschaft umgewälzt. Warum soll das nicht auch den GOR-Zyklus beeinflusst haben?
Sicher ein wichtiger Aspekt. Gesellschaftliche Veränderungen dieser Art kann man toll finden, kann es aber sicher auch mit gleichem Recht - eben aber heutzutage leider nicht mit gleicher "political correctness" für abwegig halten. Mittelwege dazwischen gibt es - wenn überhaupt - nicht viele.
Vielleicht ist ihm - gerade als jemand, der in dieser Zeit als Lehrer/Professor viel mit studentischen- und intellektuellen Kreisen befasst war - ja auch schlicht und einfach das ideologische Gefasel und Gehabe gewisser militanter Emanzen so derbe auf die Nerven gegangen, daß ihn das bewogen hat, dem mal entgegenzutreten. Die Tatsache aber, daß er das nicht unter seinem Namen und als fiktionales Werk "getarnt" getan hat, widerspricht, liebe arielen, aus meiner Sicht Deiner These, daß diese ihm (noch) nicht hätten schaden können. Später allerdings war das sicher noch stärker so. Dieser Druck war es auch der bewirkte, daß sich in den Staaten lange Zeit kein Verlag für die weitere Veröffentlichung fand.
(In diesem Zusammenhang nochmals Patrick Grieser und dem Basilisk Verlag meinen ausdrücklichen Dank, auch für den politischen und wirtschaftlichen Mut - die Indexgesetze haben sich ja schließlich nicht geändert, und was Emma und Co auch heutzutage noch anrichten können, hat ja der Fall Herman jüngst noch gezeigt - Meinungsfreiheit in Deutschland in solchen Fragen, hmm...)
Obwohl also der damalige "Genderism" in Psychologenkreisen kaum noch ernsthafte und nicht ideologisch an Emma-ähnliche Konstrukten haften gebliebene Verfechter findet, ist eine sachliche Auseinandersetzung zum Beispiel mit der Frage, wieviel unserer Verhaltens- und Emotionsspektrums anerzogen und wie viel gerade auch geschlechtsspezifisches genetische Erbmasse und Hormonwirkung ist, bis heute heikel und frei von (teilweise massiven und auch aggressiven) Emotionen kaum führbar.

Zitat von »FelixW«

Das ist aber eine sehr verquere Definition, was ein Philosoph ist. :) :) :) Als ich das las, musste ich wirklich lachen.
Dann lach doch! Ich habe kein Problem mit Deiner Heiterkeit in diesem Punkt, im Gegenteil: Es freut mich, daß ich also wenigstens zu Deiner Erheiterung beitragen
kann. Ich dagegen lache eher - und aus vollem Halse - über so Dinge wie die mit Deinen Geschlechtern. So sind halt die Freuden, wie auch das Unbehagen von Fall zu Fall unterschiedlich verteilt.
Allerdings lege ich Wert auf die Feststellung, daß ich nirgendwo "Philosophie definiere". Im Gegensatz zu der Sache mit den Geschlechtern, die sich in meinen Augen zwischenzeitlich eh als eine Frage von Ideologien und Weltanschauungen entlarvt hat, ist aber die Frage, ob John Norman, bzw. die Person John Frederick Lange , der hinter diesem Pseudonym steht Philosoph ist, keine Frage der Weltanschauungen und auch keine, die davon abhängt, ob er sich "Gedanken über eine Welt" gemacht hat. Es ist schlicht sein Beruf:

Zitat

Prof. John Frederick Lange, Jr., Ph.D. (...) In 1963 he obtained his Ph.D. from Princeton with a
149 page dissertation entitled In Defence of Ethical Naturalism: An Examination of Certain Aspects of the Naturalistic Fallacy, With Particular Attention to the Logic of an Open Question Arguement (Princeton University, 24-12, Page 5636; order #AAI6401330).

Professional correspondence should be directed to Prof. John Lange care of the Department of Philosophy, Queens College of the City of New York, Flushing NY 11367. (Anm: retired in between)
As John Lange he has written 'The Cognitivity Paradox: An Inquiry Concerning the Claims of Philosophy' (© 1970 Princeton University Press, ISBN 691-07159-4) and edited C.I.Lewis' 'Values and Imperatives: Studies in Ethics' (Stanford, 1969).
Ich mag allerdings gern einräumen, daß das natürlich nicht beweist, daß er seine fiktionalen Werke auch als philosophische Werke geschrieben oder selbst so gesehen hat. Ich glaube aber, daß sich berufliche Systematiken oft in Bereiche außerhalb des eigentlichen Berufslebens ausweiten, wie es auch bei Soldaten, Juristen, Ärzten oder Theologen zu beobachten ist und daher auch das nicht einfach so in Bausch und Bogen ohne Weiteres von der Hand zu weisen wäre.

Was also, wenn doch?

LG

Markus
HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
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Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »MoE« (10. Februar 2009, 23:53)


Felix W

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334

Dienstag, 10. Februar 2009, 23:58

Lieber MoE
ich würde dir ja gerne antworten, auch auf die Gefahr hin, dass wir immer weiter ins Offtopic schlittern. Aber nachdem du deinen Beitrag mittlerweile bereits 9 mal, zum Teil massivst geändert hat, fehlt mir der Ansatzpunkt und ehrlich gesagt die Lust. Vielleicht hast du ja bis morgen deine Gedanken geordnet und dich auf eine Version geeinigt.
Vielleicht antworte ich dann.

Viele Grüße und nichts für ungut
Felix

Edit: Tippfehler, nichts Inhaltliches.
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MoE

Anfänger

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335

Mittwoch, 11. Februar 2009, 00:09

Hallo Felix,

stimmt schon: Ich ändere und feile gern mal hier und da was nach oder erweitere was, ändere Formatierungen, füge Zitate ein, etc.
Der Tenor bleibt aber in der Regel erhalten.
Wenn aber ein weiteres Posting meinem folgt, mache ich das höchstens noch mit Tippfehlern so (kommt bei mir als Gelegenheits-Legasteniker durchaus nicht sooo selten vor) und ändere dann eben nicht mehr inhaltlich, und schon gar nicht mehr "massivst".

Also nur mal los!
Und mach Dir keine Sorgen wegen meiner Gedanken. Die ordne ich ohnehin dann schon selbst *zwinkert*.

LG

Markus

edit: keine(!) "massivsten" oder inhaltliche, sondern lediglich eine Satzstellung, eine Formatierung (fett und Unterstrich) und ein paar Tipfehler betreffende Änderung *schmunzel*
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( Vaclav Havel)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »MoE« (11. Februar 2009, 00:51)


Rarius

manchmal witzig

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336

Mittwoch, 11. Februar 2009, 09:18

Nun, in erster Linie ist GOR Unterhaltungslektüre.
GOR gehört zum Genre "Science Fiction". Währemd die typische Scinece Fiction naturwissenschaftliche Fiktionen als Basis der Was-wäre-wenn-Geschichte hat, so weist GOR sozialwissenschaftliche Fiktion als Handlungsbasis auf.
Es sollte aber auch die Entstehungsgeschichte brücksichtigt werden. Der erste Roman entstand wie man munkelt, als Ergebnis einer Wette. Professor Lange hatte angesichts des Boomes an Fantasyromanen in den 1960er Jahren gewettet, dass es ihm gelänge, binnen eines (oder waren es zwei?) Jahres einen heroischen Fantasyroman zu schreiben und zu publizieren. Die Wette gewann er nicht nur, der Roman verkaufte sich so gut, dass Nachschub gewunscht wurde.
So entstand dann Band zwei und in der Folge weitere Romane.
Dabei entwickelte er mehr und mehr EInflüsse jener gesellschaftlichen Fiktion, die er immer weiter ausbaute.
Gleichzeitig geriet er in Konflikt mit radikalem Feminismus, was ihm eine gewisse Freude bereitete. Denn anders als andere Autoren war und ist Lange nicht vom Schreiben finanziell abhängig, seinen Job als Hochschullehrer übte er weiter aus. Also 'gab er dem Affen Futter' und schreib mit diebischer Freude Storys, die ganz genau jene Reaktionen beim empörten politisch korrekten Publikum hervorriefen, die er erwartet hatte. Als es dann alledings sogar zu Gewaltaktionen radikaler Feministinnen kam (Büchergeschäfte wurden überfallen, es gab sehr unschöne Vorkommnisse), war ihm das zuviel und er hörte mit dem Schreiben von GOR-Romanen auf.

Viele Jahre später kam das Internet und die BDSM-Szene entdeckte diese Romane. Einzelne Aspekte der Romane gefielen diesem Publikum und sie - das muss man anerkennend sagen - hielten GOR durch private Nachdrucke und online-Kopien am Leben. Inzwischen haben sich die Zeiten wieder geändert, man ist toleranter und ruhiger geworden, heute kann man wieder GOR-Romane lesen ohne dass man befürchten muss, von lila Schals tragenden Furien angefallen zu werden. Allenfalls in drögen SF-Fankreisen werden dreißig Jahre alte Parölchen nachgebetet.

Natürlich ist jede gute Science Fiction vernünftig recherchiert. Bei technischer SF muss das naturwissenschaftliche Setting stimmen, sonst ist der tollste Weltraumroman nur Murks. Ganz so ist auch John Normans gesellschaftliche Fiktion gut fundiert. Es finden sich ganz erhebliche Anleihen bei Philosophen und Gesellschaftstheoretikern, was dem Ganzen einen beachtlichen intellektuellen Anspruch verleiht.
Aber auch wer die vielen Bezüge zu antiker, klassischer und moderner Philosphie und Soziologie nicht bemerkt, hat an den Romanen Freude - weil sie gut erzählte Unterhaltungsromane sind.

MoE

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337

Donnerstag, 12. Februar 2009, 21:23

Beitrag gelöscht: Nachfrage hat sich erübrigt.
HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
( Vaclav Havel)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MoE« (14. März 2009, 06:42)


Tyrgar

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338

Sonntag, 15. Februar 2009, 13:45

Nun bleibt mal auf´m Teppich!

@Rarius: Bravo, diesen Post kann ich unterschreiben. Dieses ganze Psychogequatsche ist doch total übertrieben und zerredet die schönen Fantasy-Romane einfach nur!

MoE

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339

Samstag, 14. März 2009, 06:47

Ich mag nicht bestreiten, daß man sie auch einfach als Fantasy gut lesen kann.
Ich finde halt nur, daß einem dann vieles entgeht, was es in meinen Augen erst richtig gut macht.

Markus
HOFFNUNG ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
( Vaclav Havel)

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Melandro

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340

Montag, 16. März 2009, 03:30

meh mitte märz :( patrick wann gehen die bücher denn in den versand ? *ganz ungeduldig wird*