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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankh« (13. Dezember 2008, 11:41)
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Registrierungsdatum: 1. März 2003
Wohnort: Wuppertal
Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär
Hier meine Meinung zu dem Buch:
Die Schatten des Mars ist kein Actionroman und eigentlich auch kein Spannungsroman, sondern hochintelligente, anspruchsvolle, in manchen Teilen nahezu esoterische SF. Obwohl das Genre "Episodenroman" in gewisser Weise von Natur aus an einem gewissen fehlenden Handlungsfluss leidet, besonders wenn die dargestellten Ereignisse einen längeren Zeitraum beschreiben, fügt sich hier am Ende alles sehr schön rund zusammen.
Die einzelnen Episoden des Romans geizen nicht mit Randinformationen, sodass sich am Schluss wunderbar rund die zukünftige Geschichte der Menschheit, der Besiedlung des Mars und des Erstkontaktes mit einer außerirdischen Intelligenz am Beispiel einzelner Protagonisten ergeben.
Man merkt dem Buch auf jeder Seite an, dass Frank viel Herzblut und Phantasie in seine Visionen von der Besiedlung des Mars gelegt hat.
Für mich ein eher ungewöhnliches Buch, das mir vielleicht gerade deshalb viel Spaß gemacht hat.