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Wiswedaemon

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  • »Wiswedaemon« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 30. Juli 2007, 18:25

Der Strumpf von Campbell

Hi Leute.

Habe soeben zum dritten Mal "Der Strumpf" von Ramsey Campbell gelesen und leider immer noch nicht kapiert!
Wer hilft?

Grüße
Marc

rungholt

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2

Montag, 30. Juli 2007, 19:40

Kenne die Geschichte nicht. Wo ist die denn her?

ANUBIS

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3

Montag, 30. Juli 2007, 19:50

??????

Nenn mal den Englischen Titel

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Spooky

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4

Montag, 30. Juli 2007, 20:07

"Der Strumpf" (engl. The Stocking) stammt aus Ramsey Campbells Kurzgeschichtensammlung "Dämonen bei Tag"

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Wiswedaemon

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5

Montag, 30. Juli 2007, 20:13

Zitat

Original von Spooky
"Der Strumpf" (engl. The Stocking) stammt aus Ramsey Campbells Kurzgeschichtensammlung "Dämonen bei Tag"


So isses. Edition Metzengerstein, Bd. 8

Bachi

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6

Montag, 30. Juli 2007, 20:36

"Dämonen bei Tag" aus der guten alten Edition Metzengerstein dürfte mit zu den am schlechtesten übersetzten Werken der phantastischen Literatur gehören :D

Ich für meinen Teil stolperte seiner Zeit beim lesen ständig über die obskursten Formulierungen, und einige Stories (etwa die oben benannte) sind einfach nicht zu kapieren. Leider fehlt mir die Originalversion zum Vergleich.

Da ich Ramsey Campbell ansonsten jedoch sehr schätze, insbesondere seinen gepflegten Schreibstil, kann ich als Leser einfach nur von einer miserablen Übersetzung ausgehen. Auch wenn es sich um Campbells Debut handelt.

Spooky

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7

Montag, 30. Juli 2007, 20:42

Generell kann ich sagen, dass "Dämonen bei Tag" vom Verstehen her nicht unbedingt das einfachste Buch von Ramsey Campbell ist und ich bei der erstmaligen Lektüre vor etwa 6 Jahren bei einigen Geschichten auch meine liebe Mühe hatte, sie restlos zu begreifen.

Ob das an der deutschen Übersetzung liegt oder Ramsey seine Art zu schreiben verändert hat (immerhin ist DbT ja soviel ich weiss sein zweites Buch, und das dürfte er so mit 19 Jahren herausgebracht haben!), mag ich nicht zu sagen. Als Einstieg in die Schreibe von Campbell würden sich meiner Meinung nach seine Bücher "Alptraumwelten" und "Späte Gäste" besser eignen.

Trotz (oder gerade wegen) der z.T. nicht eindeutigen Handlungsauflösungen in DbT haben seine Geschichten eine grosse Faszination auf mich ausgeübt, gerade weil Vieles der eigenen Fantasie vorbehalten bleibt.

Im Falle von "Der Strumpf", denke ich, gehts um das altbekannte Thema "Wenn aus Spiel Ernst wird".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spooky« (30. Juli 2007, 20:48)


Spooky

Super Moderator

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8

Montag, 30. Juli 2007, 20:48

Zitat

Original von Bachi
Da ich Ramsey Campbell ansonsten jedoch sehr schätze, insbesondere seinen gepflegten Schreibstil, kann ich als Leser einfach nur von einer miserablen Übersetzung ausgehen. Auch wenn es sich um Campbells Debut handelt.


Nicht Debut! Ramsey Campbell debütierte mit den Geschichten "à-la Lovecraft" in "The Inhabitant of the Lake & less welcome tenants", das ich in meinem Büchergestell stehen habe. Das gibt's allerdings bislang nur auf Englisch. Wäre ja vielleiccht mal was für "Lovecrafts Bibliothek des Schrecken" ???

9

Montag, 30. Juli 2007, 20:57

Zitat

Original von Spooky
Generell kann ich sagen, dass "Dämonen bei Tag" vom Verstehen her nicht unbedingt das einfachste Buch von Ramsey Campbell ist und ich bei der erstmaligen Lektüre vor etwa 6 Jahren bei einigen Geschichten auch meine liebe Mühe hatte, sie restlos zu begreifen.


Ich fand die Sammlung seiner Zeit auch mehr als schwierig, glaube aber, dass Campbell damals auch so verquer geschrieben hat. Neben den schon erwähnten Sammlungen würde ich noch "Alone with the horrors" empfehlen (auch eine Sammlung, die noch nicht auf Deutsch erschienen ist). Hier bekommt der Leser ein wesentlich stimmigeres Bild von der Entwicklung Campbells. In chronologischer Folge sind hier Stories von 1961 -91 abgedruckt. Besagte Story ist hier allerdings nicht vertreten.

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Die Gipfel meines MUST-READ- Gebirges haben momentan erobert:

Volpi/Urroz/Padilla: Drei Skizzen des Bösen
Cleave: Der siebte Tod
Schmitz: Haschisch
Preston: Canyon
Meyer: Giebelschatten
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"Wer keine guten Bücher liest, hat keinen Vorteil gegenüber jemandem, der sie nicht lesen kann." (Mark Twain)

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Wiswedaemon

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10

Montag, 30. Juli 2007, 22:43

Hab sogar ein englisches Büchlein mit Geschichten des Herrn: "Ghosts & Grisly things". War mir aber auf Englisch dann doch zu schwer. Bin doch nur ein Sonderschullehrer, da reicht mein Englisch gerade mal für Lansdale, nicht aber für Campbell oder gar Ligotti. :D