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ROLAND

Anfänger

  • »ROLAND« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 6. August 2007, 18:45

stephen king

hi ,suche leute die gern stephen king lesen zum gedankenaustausch oder einfach nur labern...bis denne mfg roland

orlac666

Anfänger

Beiträge: 6

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2

Dienstag, 7. August 2007, 12:02

Hallo,

ich habe alles (hoffe ich zumindest) von King gelesen. Er war immer ein Garant für gute Unterhaltung. Das letzte Buch (LOVE) war sein erstes welches ich nicht zuende gelesen habe. Manchmal befürchte ich Ihm sind die Ideen ausgegangen. Seine Bücher werden immer langatmiger, mal abgesehen von PULS, das fand ich wiederum richtig gut. Wollen wir mal hoffen das sein nächstes Buch mal wieder gut wird....

Bachi

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3

Mittwoch, 8. August 2007, 23:58

Meine Erfahrungen mit King sind höchst unterschiedlich, und auch teilweise widersprüchlich.

Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, war auch sein erster, veröffentlichter Roman: "Carrie". Ich war 11, glaube ich. Richtig gefallen hat es mir nicht. Mit 13 Jahren war es dann soweit, dass King in meinem Bekanntenkreis IN war, und es als regelrecht mutig galt, ihn zu lesen. Also las ich ihn auch: "Cujo", "Brennen muß Salem" (was mir außerordentlich gut gefiel), "Christine", "Nachtschicht", die wirklich großartigen Bachman-Bücher (alleine der Namensverwandtschaft wegen...) usw., bis dann irgendwann mit "The Stand" die überarbeitete Version von "Das letzte Gefecht" rauskam - ich fragte mich langsam, ob das alles sei, was es auf diesem Sektor gab. Zwischenzeitlich hatte ich bereits Bekanntschaft mit Poe und Lovecraft gemacht, und verfasste meine ersten eigenen Geschichten... Wie auch immer "The Stand" fand ich richtig scheiße. Ich warf das Buch nach etwa 250 Seiten in die Ecke, und rührte fortan keinen King-Roman mehr an. "Immer das selbe", sagte ich, "nichts als klischeebelasteter, amerikanischer Vorstadthorror", das alles waren meine Argumente.

Ich las anderes, las sehr viel, schrieb anderes, schrieb sehr viel, und gerade mit dem Schreiben kehrte mein Interesse an Stephen King wieder zurück. Der Kerl ist und bleibt ja verflucht erfolgreich. Warum? Diese brennende Frage musste beantwortet werden - und so las ich King wieder. Ich las ihn anders, versuchte seine Technik herauszufinden, sein Geheimnis zu lüften... und so stellte ich zwei Dinge fest:
1.: Stephen King hat wahrlich hervorragende Bücher geschrieben, die man einfach mal gelesen haben sollte. Da stimmt einfach alles, oder zumindest das meiste, und selbstverständlich trumpft er vor allem durch seine lebendig erscheinenden Charaktere.
2.: Stephen King hat wahrlich schlechte Bücher geschrieben, die man auf keinen Fall lesen sollte - sie sind unlogisch, ideenlos und die Charaktere sind platt und nichtssagend.
Sprich: Mal so - mal so. King ist definitiv ein Bauchschreiber, und dem Bauchschreiber merkt man die Verfassung an. Manche Bücher scheinen für ihn eine echte Qual gewesen zu sein, was man daran merkt, wenn er seitenlang um den heißen Brei herumlabert, und einfach nicht auf den Punkt kommt; seitenlanges Gefasel über Nebensächlichkeiten, die nicht zur Handlung beitragen sondern schlichtweg zum unnötigen Umfang des Buches. Und dennoch kommen immer wieder Bücher von ihm, die so voll sind mit originellen Ideen, so abwechslungsreich, genial, faszinierend, die einen regelrecht reinziehen in einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann... Wahnsinn!!!

Und was will ich damit jetzt sagen? Keine Ahnung. Sein Erfolgsgeheimnis ist mir nach wie vor nicht bekannt. Ich denke es ist auch müßig das ergründen zu wollen, zumal er ja auch ein Buch mit leeren Seiten verkaufen könnte, so lange da sein Name drauf steht. Der Mann ist einfach gut, kein Zweifel. Er mag einer der routiniertesten Autoren der Gegenwart sein, und alleine seine Erfahrung merkt man jedem Buch an. Eigentlich interessiert mich sein Erfolgsgeheimnis auch gar nicht. Ich denke, es war wie bei den Beatles. Die waren auch zur richtigen Zeit mit der richtigen Musik am richtigen Ort. King veröffentlichte zur richtigen Zeit den richtigen Roman im richtigen Verlag. Der Rest ist - wie man so schön sagt - Geschichte.

Mittlerweile ist es so, dass ich eigentlich jedes Jahr immer mal wieder ein Buch (selten eine Neuerscheinung von ihm - ich bin bei King ein ziemlicher Nachzügler...) von ihm lese. Und wenn es das richtige Buch ist, gerate ich in diesen King-Sog, und lese noch eins von ihm und noch eins, so lange, bis ich wieder an eins gerate, das mir garnicht gefällt, und dann ists wieder gut für mindestens ein Jahr. Momentan befinde ich mich in so nem Sog. Ich lese (zum zweiten mal) "Es", und ich liebe diesen dicken Schinken, weil ich ihn genial konstruiert finde. Eine Menge seiner Bücher stehen in meinem SUB - mal sehen, was danach kommt. Und ich freue mich schon drauf, wenn ich wieder genug von ihm habe. Wenn mir der olle King zu den Ohren rausquillt...

Ein Teufelskreislauf...

Man, war das nun viel Text :]

mikespooky

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4

Donnerstag, 9. August 2007, 08:08

mir geht es ähnlich wie bachi. unlängst las ich ES von ihm, das Buch, das es mir am meisten von ihm angetan hat. Durch zufall fand unlängst auf einen Flohmarkt Cujo und Shining von ihm, habe dafür satte 2 Euro hingelegt und nun bin ich wieder einmal auf den King Bus aufgesprungen.
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fictionmaster

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5

Donnerstag, 9. August 2007, 13:22

Durch King kam ich an die Horrorliteratur und das werde ich ihm nie vergessen. Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe, war "Es" und noch immer ist es eines meiner Lieblingsbücher.
Weshalb bachi mit "The Stand" nichts anfangen konnte, verstehe ich nicht. Ich fand / finde das Buch großartig und habe zusammen mit den Protagonisten Stu, Nick und all den anderen eine tolle Zeit erlebt. :-)
"Brennen muss Salem" und "Shining" sind ebenfalls Glanzlichter von King. So wie ein Großteil seiner "Dunklen Turm" - Saga.
In den letzten Jahren (eigentlich schon seit den Neunzigern) hat King ein wenig zu schwächeln begonnen. Manche Bücher sind herausragend gut ("Puls", "Schlaflos" oder "Green Mile") andere hingegen waren recht mühsam zu verdauen (z.B. "Love" oder "Susannah"). Manchmal schwafelt der gute Herr King einfach zu viel. Und das ist im Laufe der Jahre leider immer schlimmer geworden.
Hätte er "Es" erst in diesem Jahrtausend geschrieben, wäre es wahrscheinlich 3000 Seiten. :D
In Superior ging es um Popmusik und Liebeskummer,
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Astrid

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6

Donnerstag, 9. August 2007, 15:16

Mein erstes Buch aus dem Horror Genre überhaupt war seiner Zeit mit neun Jahren "Friedhof der Kuscheltiere".
Davon war ich so begeistert, dass ich danach alles von King verschlungen habe.
Im Laufe der Zeit habe ich eine riesige King Sammlung angehäuft.
Alle deutschen Ausgaben, Sonderausgaben, signierte Exemplare, ausländische Ausgaben und auch unzählige Fanartikel.
Mittlerweile hat die King - Sucht nachgelassen, aber nicht so sehr, dass ich nicht jede Neuerscheinung sofort haben muss :D
Sicherlich gibt es bessere und schlechtere Bücher von King. Viele spiegeln auch expliziet sein Leben zu der bestimmten Zeit wider.
Aber er ist und bleibt einer der besten Horror Autoren.
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fictionmaster

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7

Donnerstag, 9. August 2007, 18:54

Zitat

Original von Astrid
Mittlerweile hat die King - Sucht nachgelassen, aber nicht so sehr, dass ich nicht jede Neuerscheinung sofort haben muss :D
[...]
Aber er ist und bleibt einer der besten Horror Autoren.


Bei Teil gehe ich komplett mit. Genau meine Meinung.
In Superior ging es um Popmusik und Liebeskummer,
jetzt um eine brutale Mordserie
Mein neuer Roman
Der Fall Nemesis
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8

Donnerstag, 9. August 2007, 19:18

Auch bei mir war "Friedhof der Kuscheltiere" der erste, "richtige" Horror-Roman, den ich gelesen habe. Dieser gefiel auch mir so gut, dass ich noch zahlreiche andere King-Bücher gelesen habe. Besonders gut gefielen mir noch "Sie", "Frühling, Sommer, Herbst und Tod", "Christine", "Es" und "Brennen muss Salem".

Allerdings vielen mir dann immer mehr Romane von ihm in die Hand, mit denen ich nicht sonderlich viel anfangen konnte, wie "Schlaflos", "The Stand" und "Shining" (Gerade von letzterem hatte ich mir aufgrund seiner Bekanntheit mehr erhofft, das Buch fand ich aber extrem zäh zu lesen und auch nicht besonders spannend. Auch die kurze Zeit später gesehene Verfilmung sagte mir nicht besonders zu...muss ich mir Sorgen machen, weil ich den Drang, die Frau und das Kind umzubringen eigentlich ganz gut nachvollziehen konnte, da ich die ziemlich nervig fand :D ? ).

Danach ist das Lesen von King-Büchern irgendwie bei mir eingeschlafen... spiele aber im Augenblick ernsthafter mit dem Gedanken, ihm mal wieder eine Chance zu geben.
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sar-Sargoth« (9. August 2007, 19:19)


Ginny

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9

Donnerstag, 9. August 2007, 19:54

Ich kam über meinen Bruder an Stephen King, der rund 15 Bücher von ihm im Regal stehen hatte. Ich weiß gar nicht mehr, welches ich als erstes las ... vielleicht Kurzgeschichten. Jednefalls sah ich mit 13 Jahren "Es" und mir gefiel der Film so gut, dass ich mir das Buch kaufte. Danach folgten dann innerhlab der nächsten Monate "Christine", "Friedhof der Kuscheltiere", die Kurzgeschichtenbände, "In einer kleinen Stadt", "Frühling, Sommer, Herbst und Tod" usw, sodass ich heute den größten Teil gelesen habe. Vor ca 6 Jahren wurde ich Moderatorin auf stephen-king.de und kam mit meinem damaligen Freund zusammen, der King-Fan war (und machte Schluss mit meinem Ex, der keiner war), sodass ich mich aufs Neue mit den Büchern befasste und viele zum wiederholten Mal las. Zugegeben, ein paar Werke sagten mir nicht so zu, aber dafür fand ich andere grandios, daher ist und bleibt King einer meiner liebsten Autoren.
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10

Donnerstag, 9. August 2007, 20:20

Auch ich habe Stephen King viel zu verdanken, zeigte er mir doch erstmals eine moderne Variante des klassischen Horrors a la Poe, Lovecraft oder Bierce. Ich habe ihn damals eher zufällig in der Leihbücherei entdeckt. Ich habe die erste gebundene Fassung von Carrie gelesen (wer weiß, was diese Ausgabe heute wert wäre!) als King in Deutschland noch kein Begriff war. Erst einige Jahre später begann dann der Boom mit den Bastei Paperbacks. Schon damals hatte ich angefangen, die Bücher im Original zu lesen. "Cujo","Salem's Lot", "Pet Sematary" (eigentlich hätte die deutsche Übersetzung ja "Vriehdhoff der Kuhscheltirre" lauten müssen :)) oder auch "Christine" (den ich auch heute noch wegen seiner Gesamt -Komposition hoch schätze) waren für mich regelrecht Offenbarungen. Und natürlich die Kurzgeschichten- Sammlungen wie "Night Shift" oder "Skeleton Crew". Seit dieser Zeit habe ich alles gelesen, was der Bärtige aus Maine publiziert hat. Und natürlich gibt es auch bei mir so einige seiner Bücher, die ich persönlich einfach als 'misslungen' betrachte (gemessen an seinen hohen Standards): Schlaflos, Die Augen des Drachen (ja, sogar den!), Sara, Black House, Puls und Love gehören für mich dazu. Dagegen waren "Atlantis", "Das Mädchen", "The Green Mile" und der überwiegende Teil des Dunklen Turms für mich wieder Lehrstunden des brillianten Schreibens.

Zitat

Original von Sar-Sargoth
Allerdings vielen mir dann immer mehr Romane von ihm in die Hand, mit denen ich nicht sonderlich viel anfangen konnte, wie "Schlaflos", "The Stand" und "Shining" (Gerade von letzterem hatte ich mir aufgrund seiner Bekanntheit mehr erhofft, das Buch fand ich aber extrem zäh zu lesen und auch nicht besonders spannend.


Das ist eine Sichtweise, die ich in dieser 'kategorischen Verdammung' bislang noch nie gelesen habe. Als ich Shining etwa 15 Jahre später ein zweites Mal auf Deutsch las, musste ich mich zügeln, nur nicht zu schnell zu lesen, so köstlich, so exquisit waren die Schilderungen. Für mich gehört der Roman daher auch zu seinem absoluten Meisterwerk, ganz knapp gefolgt von Pet Sematary und Es (wenn nur dieses lächerlich missglückte Ende nicht wäre!).
Ich bleibe natürlich auch weiterhin ein King- Fan, doch es bleibt unübersehbar, dass er in den vergangegenen Jahren deutlich an Schwung und Qualität verloren hat. Der aktuell erschienene "Blaze" zeigt deutlich, was den 'guten, alten King' ausgemacht hat.
Ich hoffe einfach mal, dass vielleicht noch mal eine Wende in seinem Stil eintreten wird.

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Ginny

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11

Donnerstag, 9. August 2007, 20:28

Zitat

Original von arthur gordon
Die Augen des Drachen (ja, sogar den!)

:O Mit das Schönste, was ich von King gelesen habe, ach was, was ich überhaupt gelesen habe! Natürlich kein Horror und man muss Märchen mögen, aber dann finde ich es fantastisch.

Aber gut, dafür mochte ich Green Mile nicht. ;(
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12

Donnerstag, 9. August 2007, 20:42

Zitat

Original von Ginny

Zitat

Original von arthur gordon
Die Augen des Drachen (ja, sogar den!)

:O Mit das Schönste, was ich von King gelesen habe, ach was, was ich überhaupt gelesen habe! Natürlich kein Horror und man muss Märchen mögen, aber dann finde ich es fantastisch.

Aber gut, dafür mochte ich Green Mile nicht. ;(


Hihi! Deswegen habe ich ja gleich die Klammer hinzu gefügt, weil ich natürlich wusste, dass ich jetzt jemandem auf die Füße trete. Eigentlich mag ich Märchen sehr (ob klassisch oder modern), doch "der Hauch" hat mich leider nur gelangweilt. "Der Talisman" ist ja eigentlich auch ein Fantasy- Märchen, doch um wieviel spannender, packender, kreativer wird diese Geschichte erzählt! Für mich liegen dazwischen einfach Universen.
Aber vielleicht ist das auch ein Indiz für einen guten Schriftsteller, dass zuweilen sogar die Meinungen seiner Fans deutlich auseinander gehen. Wie man ja hier u. a. auch am Beispiel von Shining und The Green Mile sehen kann.

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Astrid

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13

Freitag, 10. August 2007, 09:42

@arthur gordon

Hast Du Dich nur verschrieben, oder verwechselst Du vielleicht zwei Bücher ?
Du hast ja von "der Hauch" geschrieben ...
Stephen King hat ja "Die Augen des Drachen" geschrieben, Peter Straub "Der Hauch des Drachen"
und "Der Hauch des Drachens" hat mir damals überhaupt nicht gefallen, denn er war sehr in die Länge gezogen und langweilig.
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14

Freitag, 10. August 2007, 18:44

Zitat

Original von Astrid
@arthur gordon

Hast Du Dich nur verschrieben, oder verwechselst Du vielleicht zwei Bücher ?
Du hast ja von "der Hauch" geschrieben ...
Stephen King hat ja "Die Augen des Drachen" geschrieben, Peter Straub "Der Hauch des Drachen"
und "Der Hauch des Drachens" hat mir damals überhaupt nicht gefallen, denn er war sehr in die Länge gezogen und langweilig.


Sorry. ja. War ein freudscher Verschreiber. Ich meinte natürlich "Die Augen des Drachen".
"Der Hauch des Drachens" von Peter Straub fand ich dagegen (du wirst es nicht glauben :D) einsame Spitze!

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wolf.traum

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15

Mittwoch, 19. März 2008, 19:09

LOVE

Ich habe zwar LOVE zu Ende gelesen, aber richtig gut fand' ich das Buch auch nicht mehr.
Die Verlage nehmen halt alles wo Stephen King auf dem Cover steht. Der kann doch schreiben was er will. Mit dem Namen lässt sich mittlerweile alles gut verkaufen.
Daher bin ich mal gespannt, was noch so von Holger Ucher kommen wird. "Das Haus am Elmpter Stadtrand" hat noch nicht ganz die Qualität und vor allen Dingen Länge eines Stephen King Romans, aber vielleicht entwickelt sich da was...

Zitat

Original von orlac666
Hallo,

ich habe alles (hoffe ich zumindest) von King gelesen. Er war immer ein Garant für gute Unterhaltung. Das letzte Buch (LOVE) war sein erstes welches ich nicht zuende gelesen habe. Manchmal befürchte ich Ihm sind die Ideen ausgegangen. Seine Bücher werden immer langatmiger, mal abgesehen von PULS, das fand ich wiederum richtig gut. Wollen wir mal hoffen das sein nächstes Buch mal wieder gut wird....

Solitaire

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16

Mittwoch, 19. März 2008, 23:30

in seinen (meiner Meinung nach) guten Geschichten wie z.B. "ES", "shining", "Christine" und viele Kurzgeschichten versteht es King das Interesse des Lesers für seine Figuren zu wecken. Man kann sich in ihr Denken und Fühlen hineinversetzten und nimmt Anteil an ihrem Schicksal, wird selbst zum Teil der Geschichte. Besonders intensiv habe ich das bei "ES" empfunden.
Deshalb wird das Buch immer einer meiner Favouriten bleiben.

"Love" dagegen ließ mich völlig kalt. Die Personen haben mich nur gelangweilt.

Alessa

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17

Mittwoch, 14. Mai 2008, 17:14

Die alten Romane von King fand ich allesamt gut. Der letzte Roman von ihm, der mich begeistert hatte, war "Das Bild der Rose Madder".

Momentan lese ich "Love" von ihm und denke: das kann nicht King sein. Bilde ich mir das nur ein oder versucht er tatsächlich seinen Schreibstil zu ändern. Ich finde da geschwurbelte Sätze und unterbrochene Sätze und sinnlose Sätze. Ich quäle mich gerade um Seite 230 herum und lege das Buch immer wieder weg und lese zwischendurch andere Romane. Ist ja sonst nicht zum aushalten.

Spooky

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18

Mittwoch, 14. Mai 2008, 18:02

Also ich bin schon seit einem Weilchen an seinem neuesten WAHN aka DUMA KEY dran und das gefällt mir bislang sehr, sehr gut!

Hauke

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19

Mittwoch, 14. Mai 2008, 18:03

Ich habe mit King immer so meine Probleme gehabt. Wenn ich jetzt so zurück blicke, war ich wohl nicht reif genug für einen solch dicken Wälzer wie "Es", der mir damals in der roten, großen Paperback-Ausgabe von der Nachbarin meiner Oma ausgeliehen wurde. Da war ich vielleicht 11 oder 12 und las John Sinclair. Und auch nicht viel später legte ich "Christine" und "Schlaflos" wieder aus den Händen, und das nach ein paar hundert Seiten. Ich weiß, Schande über mich.
Mittlerweile aber habe ich einige Bücher von ihm (vor allem ganz) gelesen und auch wenn ich seinen Schreibstil nicht wirklich überragend finde, so mag ich vor allem seine Figurenzeichnungen und die Struktur in seinen Romanen. Vor allem "Cujo" und "Dead Zone" haben es mir angetan, und nicht zu vergessen "Todesmarsch", welchen er unter Bachmann veröffentlicht hat. Den habe ich an einem einzigen Tag verschlungen. Eine große Sammlung von ihm besitze ich allerdings nicht... vielleicht zehn Bücher oder so.
Und, ich muss es sagen, es gibt Bücher von ihm, die ich niemals anrühren würde, weil mich das Thema nicht interessiert, wie "The Green Mile", "Augen des Drachen" oder, sorry, "The Stand". Ich hoffe, ich hab' mich jetzt mit dieser Aussage nicht ins Abseits befördert. ;(
"Just as our fears and terrors change with time, so too will the definition of horror, not just from age to age but from person to person." -HWA

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Düsterling

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20

Dienstag, 17. Juni 2008, 11:37

Hallo zusammen. Ich habe mit King nicht nur meinen ersten Horrorroman erlebt, sondern mein erstes Buch freiwillig ausgelesen.
Es handelte sich dabei um "FEUERKIND" oder "FIRESTARTER". Es hat mich einfach fasziniert, wie sehr man mit jemandem mitleben
kann, den man nicht kennt, bzw. den man sich selbst vorstellen muß, da ein Buch ja meist bilderfrei ist. Er hat mich seither immer
wieder mal begleitet und ich bin und bleibe ein Fan. Zu meinen Favourites zählen u.a. "Friedhof der Kuscheltiere", "Shining", "Cujo"
(durch seine unglaubliche Erzählstruktur), "Dolores", "Das Mädchen" und "Carrie". Mein absoluter, unumstrittener Liebling wird jedoch
immer "Christine" sein. Ich weiß selbst nicht woran es liegt, aber dieses Buch habe ich in einer Nacht gelesen und seither noch 3 mal.
King mag seine Schwächen haben und vielleicht über die Jahre auf seinen Lorbeeren ein wenig eingenickt sein, aber das ändert nichts
daran, dass er viele der besten Romane geschrieben hat, die jemals veröffentlicht wurden.

Und wer von ihm genug hat, dem kann ich echt nur seinen Sohnemann empfehlen. Der Gute hat einen beeindruckenden Roman herausgebracht.
JOE HILL nennt sich der Mann und sein Thriller "BLIND" gehört zum Besten, was ich in den letzten Jahren lesen durfte. Natürlich abgesehen
von "WIEN BLUTET". ;)

LLaP

Markus
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