Da ich mich irgendwie nicht entscheiden konnte, welche Story aus CREATURES ich als Nächstes lese, habe ich zum MIRAKEL gegriffen, und siehe da, gleich stieß auf Michael Siefener. Mit "Die Angst und die Stadt" ist dem Autor ein weiteres kleines Juwel aus dem mittlerweile so typischen Siefener-Universum gelungen. Irgendwie sind die kurzen Storys von ihm mit ihren weltfremden, von Alltagsängsten geplagten, kontaktscheuen Protagonisten, denen Widerwärtiges widerfährt, ja alle gleich, aber deswegen LIEBE ich sie!
PS: In diesem Fall finde ich Thomas Hoffmanns begleitende Illu mit ihren grotesken Figuren und den Regenschirmen ganz besonders stimmig!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe Voehl« (3. April 2008, 21:41)