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DarkDreamer

DD ... D²

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21

Samstag, 26. April 2008, 16:26

8) zu ende ...ein kurzweiliges Lesevergnügen!

Aber eines, welches mir ein paar absolut schöne Stunden beschert hat!!! Bachmanns manchmal doch sehr kalte, aber dafür umso genauere und quarzige Bilder herauf beschwörende Sprache hat mich schnell in die Geschichte gezogen und mich nicht mehr losgelassen. Genau diese Sprache, kalt und etwas distanziert zum Leser, passt umso besser zur Geschichte, zaubert sie doch die Atmosphäre, die die Geschichte so erschreckend real wirkend lässt, herauf! Langsam, aber dafür umso gnadenloser, hat sich das Grauen, das Quarz in meine Gehirnwindungen gebohrt, doch ich konnte ihm widerstehen :) Wirklich tolle Bilder, die Tobias da bietet.
Die Figuren ... mhmm, ja, abwechslungsreich waren sie, doch eine wirkliche Nähe konnte ich zu ihnen nicht aufbauen, zu schnell sprangen die einzelnen Szenen zwischen den Figuren hin und her. Und auf knappen 200 relativ groß beschriebenen Seiten waren es doch einige, sodass ich manches Mal überlegen musste, wer denn da gerade agiert. Ein wenig mehr Platz zur Entfaltung der Charaktere wäre wünschenswert gewesen!

Fazit: Ein Buch, welches ein absolut grandioses Szenario heraufbeschwört, das ich so noch nicht gelesen habe und wohl noch ein Weilchen nachwirken wird!
Gut!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DarkDreamer« (26. April 2008, 16:27)


Bachi

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22

Mittwoch, 30. April 2008, 20:15

@DarkDreamer: Es freut mich besonders, dass dir mein kleines Spiel so gut gefallen hat.

Was die Charaktere angeht: ja, sie sind etwas ... hm ... platt trifft es auch nicht recht ... nicht tief genug ... bewusst. Ich wollte mit den ein wenig klischeebehafteten Figuren dieses besondere Trash-Gefühl haben, das den Leser ein wenig an alte Pulp-Magazine erinnern soll/kann - sofern er sich darauf einlässt. Bei manchen Lesern funktioniert das leider nicht, wie ich nach einigen Reaktionen festgestellt habe; andere fanden es dafür umso besser, denn gerade deshalb haftet der Geschichte auch stets ein leicht ironischer Unterton mit an...

Carsten Kuhr hat das Buch zwischenzeitlich übrigens auch rezensiert: http://www.phantastik-news.de/modules.ph…content&id=2164

Torsten

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23

Dienstag, 13. Mai 2008, 20:39

Meine Rezi zu Tobias' Buch findet ihr >>hier<<.
http://torstenscheib.blogspot.com/

kaigrimm

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24

Mittwoch, 14. Mai 2008, 20:51

Ich lese es gerade. Mein Fazit folgt wahrscheinlich nächstes Wochenende.

Vorab die Frage nach dem realen Vorbild Westvorstadts/Sagunths:

Kornwestheim/Stuttgart?
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Bachi

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25

Donnerstag, 15. Mai 2008, 21:29

Sagunth

Dank dir, für die tolle Rezi, Torsten. Sehr schön, dass dir die Pulp-Protas gefallen haben.

@ Kai:

Kornwestheim kenne ich nicht, und in Stuttgart war ich nur einmal. Aber wenn es da so aussieht, wie ich mir mein Westvorstadt vorstelle, dann sollte ich dort unbedingt mal hin.

Westvorstadt gibt es wirklich, es ist ein Vorort von Fürth, wo ich zweieinhalb Jahre lang aus inspirativen Gründen gewohnt habe. Von Westvorstadt selbst habe ich mir lediglich den Namen entliehen, beim Schreiben hatte ich jedoch immer Fürth im Kopf.

Sagunth ist meine Heimatstadt: Erlangen. Ich kam einmal darauf, dass es einen saogenannten Illuminaten-Chiffre für Ortsnamen gibt. Wozu der auch immer gedient haben mag, weiß ich nicht. Letztlich sind da nur deutsche Städtenamen durch internationale Städte- oder Ländernamen ersetzt worden. Und Erlangen nannten die eben Sagunth. Mir gefiel der Name.

Seit dem haben immer wieder einige meiner Geschichten in Sagunth gespielt. Und Sagunth hat sich im Laufe der Jahre entwickelt und verändert. Ich glaube, es ist unmöglich eine Straßenkarte von meinem Sagunth anzufertigen, da mein Sagunth stets so gestaltet ist, dass es der Geschichte dienlich ist. Lediglich ein paar Kleinigkeiten bleiben konstant gleich (ein paar wenige Straßen, die Universität, solche Sachen eben, aber auch der eine oder andere Einwohner).

Meine neueste Sagunth-Story gibt es übrigens in der frisch erschienenen "Disturbania"-Anthologie. In meiner dortigen Geschichte "Hybris" geht es meiner "Heimatstadt" allerdings gar nicht so gut... :D

Marrak

Lord Gamma

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26

Donnerstag, 15. Mai 2008, 23:32

RE: Sagunth

Zitat

Original von Bachi
Sagunth ist meine Heimatstadt: Erlangen. Ich kam einmal darauf, dass es einen saogenannten Illuminaten-Chiffre für Ortsnamen gibt. Wozu der auch immer gedient haben mag, weiß ich nicht. Letztlich sind da nur deutsche Städtenamen durch internationale Städte- oder Ländernamen ersetzt worden.

"Deutsche" Städtenamen ist leider etwas zu hoch gestochen. Der Chiffre beinhaltet nur bayerische Städte und ein paar österreichische - warum und wozu auch immer. Aber na ja, Bayern ist eh ein Fall für sich ... :]

Gruß,
Michael (der zum Glück 4 Kilometer von Bayern entfernt geboren wurde. Glück gehabt ...)
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fictionmaster

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27

Freitag, 16. Mai 2008, 13:10

RE: Sagunth

Zitat

Original von Bachi Westvorstadt gibt es wirklich, es ist ein Vorort von Fürth, wo ich zweieinhalb Jahre lang aus inspirativen Gründen gewohnt habe. Von Westvorstadt selbst habe ich mir lediglich den Namen entliehen, beim Schreiben hatte ich jedoch immer Fürth im Kopf.


Was waren denn das für "inspirative Gründe"? Meine Inspirationen halten sich hier irgendwie in Grenzen... ;)

Dass deine Geschichte etwas trashig ist, hatte ich dir ja schon mal geschrieben. Die recht oberflächlichen Charaktere sind dementsprechend gewollt. Ein wenig mehr Tiefgang wäre trotzdem nicht ganz deplaziert gewesen. ;)

p.s. Gibt's was Neues aus Steinbach?
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Bachi

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28

Samstag, 17. Mai 2008, 10:20

@ Michael: Ja, Bayern ist ein sehr grenzwärtiges Bundesland. Aber wie sag ich immer: "I hob di do droum ja goanet gwelld!" (Was übersetzt so viel bedeutet, wie: Nein, meine Wahlstimme ging nicht an die CSU...). :)

...sollten nun entsprechende Politologen sich an dieser Stelle angegriffen fühlen, gleich vorweg: Ich lass mich eh auf keine politische Diskussion ein. Nicht in diesem Forum.

@ Sören: Ich finde Fürth unglaublich inspirierend, einfach vom Erscheinungsbild her. Ich mag diese ganzen Altbauten, die engen verwinkelten Gassen, die Pflastersteine, die windschiefen Dächer, etc.pp. Mich erinnert Fürth immer ein wenig an Prag, und auch dort sauge ich Inspiration in mich auf. Als ich in Fürth gewohnt habe, bin ich oft nächtelang spazieren gewesen, einfach nur um eine bestimmte Form kafkaesker Atmosphäre zu genießen.

Und was Steinbach angeht... Ich dachte, das heißt garnicht mehr Steinbach :D Naja, du kennst ja meine derzeitige Situation, und da gibt es momentan noch einiges zu klären, was nicht schön ist... Aber ich habe Steinbach stets im Hinterkopf. :]

fictionmaster

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29

Samstag, 17. Mai 2008, 10:33

Zitat

Original von Bachi
@ Sören: Ich finde Fürth unglaublich inspirierend, einfach vom Erscheinungsbild her. Ich mag diese ganzen Altbauten, die engen verwinkelten Gassen, die Pflastersteine, die windschiefen Dächer, etc.pp. Mich erinnert Fürth immer ein wenig an Prag, und auch dort sauge ich Inspiration in mich auf. Als ich in Fürth gewohnt habe, bin ich oft nächtelang spazieren gewesen, einfach nur um eine bestimmte Form kafkaesker Atmosphäre zu genießen.

Wenn ich nachts durch Fürth laufe, beschleicht mich auch immer ein unangenehmes Gefühl, aber das hat weniger mit verwinkelten Gassen und Altbauten zu tun. ;)

Aber ich will nicht widersprechen, dass es solche kafkaesken Gebiete durchaus gibt. In Nürnberg findest du die aber ebenso. Eigentlich überall, wenn man nur genügend danach sucht. Und wenn du weiter ins Hinterland fährst, glaubst du ziemlich bald, dich an einem Lovecraft-Ort widerzufinden... ;)

Zitat

Original von Bachi Und was Steinbach angeht... Ich dachte, das heißt garnicht mehr Steinbach :D Naja, du kennst ja meine derzeitige Situation, und da gibt es momentan noch einiges zu klären, was nicht schön ist... Aber ich habe Steinbach stets im Hinterkopf. :]

Kein Thema, klär deine anderen Sachen erst einmal in Ruhe, damit du danach den Kopf frei hast.
BTW: ob Steinbach noch Steinbach heißt, hatten wir ja noch immer nicht endgültig geklärt... vielleicht sollten wir für den Ort auch einen Illuminaten-Code verwenden... ;)
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kaigrimm

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30

Samstag, 17. Mai 2008, 14:47

Aha, da bin ich wohl auf das "West" in Westvorstadt reingefallen und hielt es für eine Anspielung. Aber okay, ich kenne weder Fürth (was ich vielleicht mal ändern sollte, denn was gibt es Schöneres als Kleinstädte mit gewisser lovecraftscher Atmosphäre) noch Erlangen, von daher vielleicht zu entschuldigen.....

Jetzt aber zum Buch:

Das Spiel der Ornamente zeichnet sich zunächst mal durch eine wirklich herrausragende und eigenständige Idee aus. Aus 2 Elementen (zum einen die dem Untergang geweihte verdorbene Kleinstadt, an Innsmouth erinnernd, zum anderen das typische Alien-Invasionsszenario wie "Die Körperfresser") zusammengebaut erblickt am Ende etwas ganz Eigenständiges das Licht der Welt.

Die Geschichte ist spannend, aufregend, leicht trashig, hat mit Komissar Marrak eine wunderbar kauzige Hauptperson, von der ich gerne mehr lesen würde und ist mit einigen recht expliziten Darstellungen gewürzt, z.B. der detailgetreusten Beschreibung eines Blow-Jobs, welche ich jemals lesen durfte.

Auf der anderen Seite meine ich jedoch, dass 50 - 100 Seiten mehr der Handlung und dem Spannungsaufbau gut getan hätten, zudem bleiben mit Ausnahme von Kommissar Marrak die Hauptcharaktere ziemlich klischeehaft und blaß.

Das apokalyptische Ende ist stark beschrieben, vorher gibt es jedoch einige Szenen, die mehr Fleisch auf den Knochen hätten vertragen können (beispielsweise die Katzen) und manchmal sind die Brüche zwischen den Kapiteln recht hart.

Insgesamt gibt es aus meiner Sicht dennoch ein gut mit kleinen Abstrichen für "Das Spiel der Ornamente".
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fictionmaster

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31

Samstag, 17. Mai 2008, 15:54

Zitat

Original von kaigrimm
Aha, da bin ich wohl auf das "West" in Westvorstadt reingefallen und hielt es für eine Anspielung. Aber okay, ich kenne weder Fürth (was ich vielleicht mal ändern sollte, denn was gibt es Schöneres als Kleinstädte mit gewisser lovecraftscher Atmosphäre) noch Erlangen, von daher vielleicht zu entschuldigen.....

Äh... Fürth ist mit seinen über 100.000 Einwohnern alles andere als eine Kleinstadt. Der Begriff Moloch kommt mir in den Sinn, aber diese Umschreibung ist wohl zu hart.
Auf jeden Fall ist es eine große Stadt, die in vielen Straßen nahtlos an das noch größere Nürnberg angrenzt, so dass man im Grunde genommen von einem riesigen Stadtkomplex sprechen kann. Noch sind die zwanzig Kilometer bis Erlangen nicht völlig bebaut, aber in hundert bis zweihundert Jahren ist das ganze Gebiet vermutlich nur noch eine einzige Mega-City.
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32

Freitag, 30. Mai 2008, 23:46

Ich habe gestern ebenfalls mit "Das Spiel der Ornamente" begonnen. Bisher amüsiere ich mich sehr gut, vor allem bei austretendem Fluorwasserstoff-Gas. Das die Quartz-Katzen da nicht sonderlich gut mit klar kommen, kann ich äußerst gut nachvollziehen :D. Seltsam nur, dass es sonst keinen besonders zu belästigen scheint (zumindest bisher)...
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33

Samstag, 31. Mai 2008, 10:22

So, ich bin fertig geworden. Als trashige Komödie verfügt das Buch über einigen Unterhaltungswert, auch wenn ich eine solche eigentlich nicht erwartet hatte. Aber der ein oder andere Brüller ist schon dabei :)... ob diese in der Form allerdings beabsichtigt waren, weiß ich nicht. Seltsam, dass in den bisherigen Rezensionen kein Wort darüber verloren wurde...

Zitat

Original von Kaigrimm
vorher gibt es jedoch einige Szenen, die mehr Fleisch auf den Knochen hätten vertragen können (beispielsweise die Katzen)


:) Schön, dass du gerade das erwähnst: Dies liegt am Fluorwasserstoff. Ich glaube jeder hier, der mal in Fluorwasserstoff-Gas geraten wäre, hätte nicht mehr allzu viel Fleisch auf den Knochen :).
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Bachi

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34

Sonntag, 15. Juni 2008, 03:33

Und da ich mich hier gerade alleine des Nächtens umtreibe, und mich durch neue Funktionen klicke, entdecke ich doch glatt, dass sich hier ja einiges getan hat. Danke für die Rückmeldungen.

Ja, das Buch ist trashig, und ja, die Brüller und Anspielungen sind gewollt. Inwieweit das mit dem Gas alles physikalisch/chemisch authentisch ist, mag ich mal selbst in Frage stellen. Gerade was diesen Punkt angeht, habe ich nur oberflächlich recherchiert. Tut der Sache aber keinen Abbruch, wie ich finde.

Ach ja, und wem der Kommissar gefallen hat, der darf sich freuen. Ich plotte bereits an einem weiteren Fall. Dauert aber noch etwas. Andere Projekte haben derzeit terminlich Vorrang :D

@ Kai: Solltest du mal in die Gegend kommen, melde dich bei mir. Vielleicht finden wir die Zeit, und ich zeige dir "mein lovecraftsches Fürth" *Cthulhu

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35

Sonntag, 15. Juni 2008, 09:56

Ok, wenn das so ist vielleicht eine kurze Erklärung was ich im Speziellen so amüsant fand: Fluorwasserstoff ist (meines Wissens nach) die härteste anorganische Säure, die existiert und die Einzige, mit der sich nicht nur Metalle gut lösen, sondern sogar Glas (welches ansonsten relativ säureresistent ist). Wahrscheinlich wären hier eher die FluorCHLORKOHLENwasserstoffe gemeint, die würden zumindest zum Einsatz bei Kühlsystemen gut passen (/Chemikerklugscheißermodus aus).
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Bachi

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36

Sonntag, 15. Juni 2008, 23:42

:) ok... das nächste mal wende ich mich bei chemischen Fragen an dich ... Friends

Siwa

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37

Samstag, 5. Juli 2008, 17:06

Ein echt abgefahrenes Buch, bei dem ich mich prächtig amüsiert habe D^1 .

Zitat

Ach ja, und wem der Kommissar gefallen hat, der darf sich freuen. Ich plotte bereits an einem weiteren Fall.
Cool

Bachi

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38

Dienstag, 10. März 2009, 10:05

Rückwirkende Inspiration

Manchmal kommt die Inspiration scheinbar zu spät.

Im "Spiel der Ornamente" wächst Quarzkristall unterirdisch, bis es schließlich den Ort völlig überwuchert. Es ist schon wieder eine ganze Weile her, da ich den Roman geschrieben habe. Damals entstanden die Beschreibungen des übersinnlichen Quarzbefalls ausschließlich in meinem Hirn.

Soeben entdeckte ich bei National Geographic eine Bilderreihe, von der man ausgehen könnte, dass sie mich zu dieser Idee inspiriert haben könnte... Hätte sie sicherlich auch, wenn ich sie 2005 bereits gesehen hätte; aber egal. Die Bilder sind wahrlich sehr beeindruckend:

http://ngm.nationalgeographic.com/2008/1…als-photography

Vergleicht man diese mit Timo Kümmels Coverartwork, so fallen gewisse Ähnlichkeiten durchaus auf, will ich meinen.

Marrak

Lord Gamma

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39

Dienstag, 10. März 2009, 11:02

Die Naica-Höhlen sind schon seit einigen Jahren bekannt und haben auch eine eigene HP: http://www.naica.com.mx/index1.htm

Ist allerdings kein Quarz, sondern Gips (Selenit), das ist ein enormer Unterschied.
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Bachi

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40

Dienstag, 10. März 2009, 16:51

Ist allerdings kein Quarz, sondern Gips (Selenit), das ist ein enormer Unterschied.

Mir gings diesbezüglich ja auch eher um die Optik dieser gigantischen Streben, Geflechte und Verbindungen. Die Bilder sind auf jeden Fall der Wahnsinn. Natur kann unglaublich sein.

Danke auf jeden Fall für den Link :D