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DarkWriter

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1

Montag, 7. Januar 2008, 19:48

Stephen King: Der Nebel

Am 17. Januar startet "Der Nebel" auch in den deutschen Kinos. Auf geisterspiegel.de ging heute ein Special online, bei dem es auch Freikarten zu gewinnen gibt ?(
2098 - Ich, Killerin :D
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stubs

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Montag, 7. Januar 2008, 23:37

Ich streich schon jeden Tag brav die Tage im Kalender ab. Da werde ich ja so was von im Kino sitzen. :O
Vermutlich hat Gott die Frau erschaffen, um den Mann klein zu kriegen. (Voltaire)

DarkWriter

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3

Dienstag, 8. Januar 2008, 00:04

Yepp, ich auch. Sobald es geht werde ich die Karten für meine Frau und ich reservieren. Das steht fest *TVTHREAD
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Running Wild

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Dienstag, 8. Januar 2008, 10:29

Auf den Film bin ich auch mächtig gespannt!
"Der Nebel" ist eines meiner absoluten King Faves!
Reality is lost - IKON

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Eldariel

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Dienstag, 8. Januar 2008, 13:03

Dito

Das ist mMn die beste Kurzgeschichte von King.

VG
Eldariel
"Viele die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben." Mithrandir

DarkWriter

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6

Freitag, 18. Januar 2008, 02:28

Es gibt gute Verfilmungen, es gibt schlechte Verfilmungen und es gibt “Der Nebel”. Um es gleich zu Anfang zu sagen - ich will “Der Nebel” begraben, nicht ihn preisen. Selten wurde ich von einem Film derart enttäuscht, selten wurde eine derart gute Story so schlecht umgesetzt wie in diesem Film. Man sollte jene, die das verbrochen haben, mit Schimpf und Schande aus Hollywood jagen und ihnen niemals wieder einen Job dort geben. Nicht einmal als Kabelträger.

Kennt man die Novelle nicht, bekommt einen netten, aber substanzlosen Horror-Film zu sehen, der bestensfalls als Direct-to-DVD veröffentlicht hätte werden können. Aber nein, man hat ja einen großen Namen und eine geniale Story, also macht man großes Kino … und versinkt dabei im Nebel des Billigen.
Schon die Auswahl der Schauspieler mutet seltsam an. So ist die Rolle des Brent Norton mit Andre Braugher völlig fehlbesetzt. In der Novelle ist er ein geschniegelter Anwalt mit Föhnwelle, ein Typ wie Jerry Orbach etwa. Im Film ist er schwarz, was noch kein Problem wäre, mit kurz geschorenen Haaren. Warum diese Änderung mag vielleicht der Regisseur wissen, sinnvoll ist das nicht.
Auch Billy Drayton, der Sohn des Hauptdarstellers, ist für die Rolle zu alt. Hier hätte man einen jüngeren Schauspieler gebraucht. Der Hauptdarsteller hebt sich fast einen Bruch, als er seinen “Sohn” auf den Arm nimmt.
Doch wären dies nur die einzigen Fehlgriffe …
Die Novelle von King lebt von ihrem Tiefgang, von ihrer Vielschichtigkeit und von den Charakteren. Sie lebt von dem Zwischenmenschlichen, das neben dem Grauen einen weiten Raum einnimmt. Doch dies war den Machern des Films wohl zu wenig. Eine atmosphärisch dichte Story umzusetzen war ihnen wohl zu riskant. Also übertrieben sie es bei der Action, sie übertrieben es bei den Gore-Effekten und sie übertrieben es bei dem Tempo. Damit raubten sie der Vorlage die Seele und machten den Film beliebig. Eine Erotik-Szene aus der Novelle wurde gestrichen, wohl aus typisch amerikanischer Bigotterie. Dafür zeigten sie lieber ein bisschen mehr Blut, Monster und Gekröse. Charakter wurden auf ein Minimum gestutzt, der Tiefgang mit chirurgischer Präzession entfernt.
Schlecht ist ebenfalls, dass der Film Erklärungen liefert, die King in seinem Text nicht gibt. Bis zum Ende der Novelle ist nicht klar, was eigentlich zu der Katastrophe führte. Wissenschaft? Die Strafe Gottes? Doch gerade diese Zweifel, die der Story Brisanz verleihen, wurden von den Machern des Films in einer künstlichen “Geständnis-Szene” aufgehoben, was den Film noch weiter abwertet. Alles klar, keine Fragen - Gehirn bitte abschalten, es wird ja alles erklärt.
Der Gipfel des Grauens - und das meine ich durchaus negativ - ist jedoch der Schluss. Um zusätzliche Daramatik einzubauen, handeln die Charaktere konträr dazu, wie sie angelegt und den Film über agiert haben. Die Logik bleibt hier tief im Nebel stecken, man sollte etwa fünf Minuten vor Ende des Films sein Hirn abschalten. Nur, damit die Zuschauer einmal Oh sagen dürfen, wurde der Film endgültig auf den Hund geritten. Das Ende der Novelle hinterlässt einen bedeutend tieferen Eindruck, lässt die Leser länger grübeln udn sorgt für eine abschließende Gänsehaut, die hier für einen kurzen, billigen Effekt verschenkt wurde.
Hinzu kommt, dass man dem Filmende - je nach Blickwinkel - eine religiöse Botschaft zusprechen kann. Etwas, das King in seiner Novelle nicht getan hat und das auch keinen Platz in der Story hat. Ich bin mir auch nicht sicher, ob diese Aussage gewollt war, doch sie kann sich durchaus aufdrängen.

Fazit: Ein leidlich guter Horror-Film, wäre er auf DVD ohne großes Aufsehen erschienen. Als Verfilmung der vielleicht besten Novelle von King ein Machwerk sondersgleichen. Nie wurde ich von einem Kinofilm derart enttäuscht, nie habe ich eine schrecklichere Verhunzung einer Vorlage erlebt. Möge der Film in den Nebeln des Vergessens versinken und niemals wieder auftauchen. Oder, um es prosaisch zu sagen - heilige Scheiße, was für ein Dreck.
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Sperre

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7

Freitag, 18. Januar 2008, 10:04

WOW!

Das nenne ich mal Kritik.
Aber, ohne den Film gesehen zu haben, die Kurzgeschichte kenne ich, glaub ich Dir!
Viele Bücher von King sind als Film schlecht umgesetzt worden.

Bin jetzt noch gespannter als vorher auf den Film.
Jedem Narren gefällt seine Kappe

stubs

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Freitag, 18. Januar 2008, 18:28

Ich, ich bin schockiert. :O

Sag mir, dass du ein extrem kritischer Mensch bist und einen ganz schlechten Tag hattest, als du den Film gesehen und die Kritik geschrieben hast.
Bittöööööööööö!!!! Und lüg mich ruhig an! :O
Vermutlich hat Gott die Frau erschaffen, um den Mann klein zu kriegen. (Voltaire)

DarkWriter

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9

Freitag, 18. Januar 2008, 19:35

Ich hatte einen schlechten Tag und bin extrem kritisch :] (das war jetzt die Lüge)
Normalerweise sehe ich bei Filmen das Gute. Ich schaue ja sogar Boll-Filme und kann ihnen in meiner Bewertung etwas abgewinnen. Aber dieser hier ... Sorry, wer die Story kennt, sollte sein Popcorn schnell essen - er braucht eine Brechtüte.

Grüße
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stubs

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10

Samstag, 19. Januar 2008, 09:08

Zitat

Original von DarkWriter
Ich hatte einen schlechten Tag und bin extrem kritisch :] (das war jetzt die Lüge)
Normalerweise sehe ich bei Filmen das Gute. Ich schaue ja sogar Boll-Filme und kann ihnen in meiner Bewertung etwas abgewinnen. Aber dieser hier ... Sorry, wer die Story kennt, sollte sein Popcorn schnell essen - er braucht eine Brechtüte.

Grüße


OK, Dark - das mit der Lügerei üben wir dann noch. Ne, nicht wirklich. Cool
Gut, dann futter ich halt im Eiltempo Popcorn und erbreche mich demutsvoll in die Tüte. Ich bin ne treue Seele was Onkel King anbelangt und "Der Nebel" hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen - werde tapfer das Pflichtprogramm absolvieren - hab ja noch bis Ende des Jahres Zeit, mich gegen den Angriff und die Verunglimpfung zu stärken. Das Ding ist für mich Pflichtprogramm.

Vielleicht wird's mit 1,5 Promille Standgas erträglicher? ?(
Vermutlich hat Gott die Frau erschaffen, um den Mann klein zu kriegen. (Voltaire)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stubs« (19. Januar 2008, 09:09)


Ginny

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Samstag, 19. Januar 2008, 16:02

Also, nach dem Verriss bin ich eigentlich noch gespannter. Ich kann kaum glauben, dass Frank Darabont, der mit "Die Verurteilten" einen Meilenstein geschaffen hat (nicht nur, was speziell King-Verfilmungen angeht), hier so daneben haut ...?! Der Film wird jedenfalls geguckt, entweder demnächst im Kino oder zur Not später auf Dvd. Ist er wirklich schlecht, wird halt mit Kuscheln derweil die Zeit vertrieben. :D :)
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12

Samstag, 19. Januar 2008, 16:57

Mir hat die Novelle schon nicht gefallen,wie so vieles von King und somit ist es für mich auch keine Überraschung das der Film so lala ist.
Da hebe ich mir den Kinobesuch doch lieber gleich für SAW 4 auf.

Grüsele
Lese zur Zeit: Terry Goodkind- Das Schwert der Wahrheit- 3. Teil- Die Günstlinge der Unterwelt

Ginny

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13

Samstag, 19. Januar 2008, 17:44

Die Vorlage mag ich sehr sehr gerne. Eine der ganz wenigen Geschichten, bei denen ich mit nem offenen Ende zufrieden bin. Dahcte mir allerdings schon, dass der Film das nicht beibehält und in die eine oder andere Richtung lenkt ... das ist dem Mainstream gemäßer.
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Rainer

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Sonntag, 20. Januar 2008, 10:52

Ganz kurz meine unerhebliche Meinung zum Film: Mittelmäßig und im Grunde das, was ich erwartet hatte.
Zunächst einmal muss ich voranstellen, dass "Der Nebel" eine meiner Lieblings-Kurzgeschichten überhaupt ist und man mich durchaus als "Fan" der Geschichte bezeichnen könnte. Ich besitze auch eine amerikanische Hörspiel-Version auf CD, die ich immer wieder gerne höre. Als der Name Darabont auftauchte, war ich erfreut. Doch mit dem ersten Trailer verschob sich meine Erwartungshaltung. Statt eines kleinen, feinen Meisterwerks, würde mich ein aufs Filmformat aufgeblasener "King-Film der Woche" (ich weiß leider nicht mehr, in welchem Buch über Stephen King ich dieses ironische Zitat aufgeschnappt habe) erwarten.
Und dem war auch so.
Von Beginn weg schreit der Film: "Ich will ins Fernsehen!"
Wie das so ist, funktioniert Kopfkino anders als die Leinwand-Adaption. Das fängt schon bei Norton an, der für mich ganz klar als schnöseliger, weißer Anwalt rüberkommt, vom Aussehen her Typ William Macy. Statt dessen präsentiert man uns einen bulligen Schwarzen, der eher wie ein Rausschmeißer wirkt.
Wirklich übel sind die "Monster", die teilweise nicht nur dürftig animiert sind, sondern zudem oft lächerlich wirken. Eigentlich sollten sie ja erschrecken, nicht amüsieren, oder?
Plotmäßig hält sich der Film nicht sklavisch, aber doch relativ eng an die Vorlage (wenn man etwa an "Der Rasenmähermann" denkt, der mit der Kurzgeschichte so viel zu tun hat wie Nina Hagen mit Bubblath), abgesehen vom Schluss, den ich - im Gegensatz zu wohl den meisten anderen - positiv überraschend fand. Diese Ironie (ich gehe nicht weiter darauf ein, um nicht zu spoilern) hebt die restlichen Minuten weit über das Mittelmäß des restlichen Filmes hinaus. Ehrlich: Selten habe ich einen besseren Filmabschluss gesehen!
Der Rest versinkt leider, wie schon erwähnt, im Mittelmaß und plätschert lustlos vor sich dahin. Was bei einem Horrorfilm besonders negativ auffällt, ist, dass keinerlei Spannung erzeugt wird. Allein der Abschnitt, wenn Norton und seine "Flat Earth"-Leute den Supermarkt verlassen, liest sich in der Geschichte extrem schaurig und sollte eigentlich der Höhepunkt des Filmes sein. Doch in diesem wird das ganze Potenzial völlig verschenkt. Ein paar Typen gehen nach draußen und laufen dem Monster in die Arme. Das Äquivalent zu "Wartet hier! Ich habe was auf dem Dachboden gehört ...".
Kurzum: Es mangelt dem Film nebst allem anderen an Atmosphäre. Was hätte man nicht alles daraus machen können! Stattdessen werden einfach die Nebelmaschinen angeworfen, ein paar Geräusche reingemixt, fertig.
Ich will den Film nicht ganz madig machen: Wer keine großen Erwartungen in ihn setzt, wird sicher nicht enttäuscht werden. Er reicht allemal für einen netten Filmabend, wenn man keine interessanten DVDs zu Hause hat und jener Titel, den man in der Videothek ausleihen wollte, vergriffen ist.
Als Fazit bleibt einer dieser ärgerlich durchschnittlichen Filme, den man absichtlich kastriert hat, statt sein Potenzial auch nur im Entferntesten auszureizen.
Oder: "Keine Ecken, keine Kanten - wird im Wühltisch landen."

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Bachi

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15

Sonntag, 20. Januar 2008, 11:16

okok - ihr habt mich überzeugt: ich werde mir den Film NICHT ansehen... zumindest nicht im Kino! :evil:

stubs

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16

Sonntag, 20. Januar 2008, 11:23

Cinedome Köln, da läuft er täglich 17:irgendwas, 20:00 und 23:00 Uhr - wenn ich es schaffe heute noch oder spätestens morgen.
Die Story fand ich hammermäßig - bin gespannt, dem Film sehe ich eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Vorischtshalber kauf ich mir aber eine riesen Portion Popcorn *murmelmurmel* - man weiß ja nie.
Dass der Film nun doch so flott in die deutschen Kinos Einzug gehalten hat, verunsichert mich. Bedeutet ja eigentlich, dass er in Amerika gefloppt haben muss - ich hab das Thema aber nicht weiter verfolgt.
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17

Sonntag, 20. Januar 2008, 15:09

Mmmh...weniger Tiefe, dafür mehr Action, Blut und Gekröse? Klingt nach einem der in der letzten Zeit sehr zahlreichen Horror-Filme, die ihren "Horror"-Effekt lediglich durch das Fließen von Blut und das exzessive Verstümmeln ziehen. Klingt also stark danach, als müsse ich den Film wirklich nicht sehen. Filme dieser Machart reizen mich überhaupt nicht (mehr), kennt man einen, kennt man alle.

Schade, dabei hatte ich mich gerade auf diesen Film gefreut. Warum man für einen derartigen Film überhaupt eine Vorlage von King braucht, weiß ich nicht so genau. Ob der Namens-Bonus die Lizenzkosten in so einem Fall aufwiegt? Naja, vielleicht riskiere ich auf DVD mal einen Blick...
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

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18

Sonntag, 20. Januar 2008, 21:19

Was haltet Ihr eigentlich von dem offenen Ende der Buchvorlage?
(Hab den Film immer noch nicht gesehen)

Eher gut oder eher schlecht?
Ich hab so meine Probleme mit einem "offenem" Ende.
Manchmal machen sie einfach wenig Sinn, meistens, so hab ich das Gefühl, hat der Autor
keine Ahnung wie er die Story nachher erklärt! Also hammerweise mysteriöse Sachen - und dann besser keinen Showdown. Mangels Erklärung!

Und gerade King bedient sich oft einer nicht abgeschlossenen Story.
Nicht falsch verstehen - manchmal passt das ja auch - wahrscheinlich Geschmackssache - aber oft......ich weiß ja nicht.

Die Kurzgeschichte fand ich auch sehr gut. Das Ende - siehe oben.
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Ginny

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19

Sonntag, 20. Januar 2008, 21:34

Zitat

Original von Sperre
Was haltet Ihr eigentlich von dem offenen Ende der Buchvorlage?
(Hab den Film immer noch nicht gesehen)

Eher gut oder eher schlecht?
Ich hab so meine Probleme mit einem "offenem" Ende.
Manchmal machen sie einfach wenig Sinn, meistens, so hab ich das Gefühl, hat der Autor
keine Ahnung wie er die Story nachher erklärt! Also hammerweise mysteriöse Sachen - und dann besser keinen Showdown. Mangels Erklärung!

Und gerade King bedient sich oft einer nicht abgeschlossenen Story.
Nicht falsch verstehen - manchmal passt das ja auch - wahrscheinlich Geschmackssache - aber oft......ich weiß ja nicht.

Die Kurzgeschichte fand ich auch sehr gut. Das Ende - siehe oben.

Wie ich schon schrieb, normalerweise mag ichs nicht, in diesem Fall schon. Weil mir keine bessere Alternative einfällt. Oft ist es so, dass ein Ende offen ist und ich eine Klärung in die eine oder andere Richtung besser fände, das kann ich bei "Der Nebel" nicht sagen". Mein anderes beliebtes Beispiel ist "Vom Winde verweht" von Margaret Mitchell. <gg> Auch ein recht offenes Ende, da smeiner Ansicht nach nicht gesteigert werden kann, es passt einfach. Offenes Ende heißt auch nicht unbedingt, dass es gar keinen Erklärungansatz oder keine Tendez gibt, das muss für mich schon vorhanden sein.
Shoot for the moon! Even if you miss, you'll land among the stars ...

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Dean Thorn

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Sonntag, 20. Januar 2008, 22:29

In der Regel mag ich offene Enden. Allein aus dem Grund, dass man als Leser somit noch viel Raum für eigene Interpretationen kriegt. Ein geschickter Autor sollte es ja auch bei solchen Enden schaffen, den Leser in eine gewisse Richtung zu drängen/weisen/locken.

An Kings "Nebel" kann ich mich nur noch in Grundzügen erinnern (liegt schon ewig zurück, dass ich die Geschichte gelesen hab...), aber das war definitiv eine der herausragenderen seiner Kurzgeschichten (neben Secret Window, Secret Garden, die für mich zu seinen besten Werken zählt).

Den Film werd ich mir definitiv nicht geben (mit Sicherheit nicht im Kino, höchstwahrscheinlich auch nicht als DVD). Spätestens nach "ES" bin ich bei King-Verfilmungen sehr heikel geworden.