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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 1. März 2008, 16:48

Gunter Arentzen »Die Wächter des Trayastrimsa«

Gunter Arentzen »Die Wächter des Trayastrimsa«
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

kaigrimm

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2

Samstag, 22. März 2008, 14:23

RE: Gunter Arentzen »Die Wächter des Trayastrimsa«

Diese Vietnamgeschichte ist nur vordergründig eine Kriegsgeschichte, beschert sie doch einem Aufklärungstrup US-Soldaten im Vietnamkrieg eine sehr unangenehme und blutige Begegnung mit sehr tatkräftigen südostasiatischen Mythengestalten.

Sehr gute und packende Splatterstory mit der Empfehlung, dass man da seine Nase raushalten sollte, wo sie nicht hingehört. Im Kontext des Vietnamkrieges fällt es nicht schwer, auch hier eine politische Botschaft zu vernehmen.

Gute Arbeit, Gunter!

Ich könnte mir zu dieser Grundidee übrigens auch gut eine Novelle im Stil von Dan Simmons fantastischen Kriegsnovellen vorstellen, womit ich die Qualität der Kurzgeschichte jedoch keinesfalls runterwürdigen möchte.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

DarkDreamer

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3

Freitag, 28. März 2008, 16:17

Sehr schön fand ich hier die Anspielung auf Betty Sue & Billy Bob aus Liberate Me! Das hat doch noch einmal tolle Erinnerungen geweckt :D
Ansonsten eine schaurig schöne Story, die einem wirklich geniale Bilder in den Kopf hämmert und einem gar keine andere Wahl lässt, als die Geschichte zu Ende zu lesen. Atmosphäre gelungen, sag ich nur!

DarkWriter

Meister

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4

Freitag, 28. März 2008, 16:29

Hallo ihr beiden,

vielen Dank für das Lob bisher. ?( Hat mich sehr gefreut.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
Hier bestellen!

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5

Samstag, 29. März 2008, 22:03

"Die Wächter des Trayastrimsa" hat mir (ähnlich wie Betty Sue & Billy Bob :D ) gut gefallen... besonders gut fand ich die sehr flüssige Lesbarkeit sowie die überraschende Wendung. Nach dem Anfang erwartete ich schon fast Kriegsgreuel innerhalb des Tempels, unmenschliche Waffenforschung oder ähnliches, das Auftauchen der Nagas hat da positiv überrascht.
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

Siwa

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6

Sonntag, 30. März 2008, 17:30

Sehr schöne Geschichte um ein Wesen der fernöstlichen Mythologie, von Beginn an spannend mit einem überraschenden Schluß, der die Nagas in einem anderen Licht erscheinen läßt.

Aeron

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7

Samstag, 12. April 2008, 14:19

zu erst einmal mag ich an der Story den sehr flüssigen Soldatenschreibstil, wobei ich das Gefühl hatte, dass da das Recherchewissen noch unbedingt gezeigt werden musste. Da wurde meiner Meinung nach zu oft der Soldatenslang genutzt.

Nun zur Story:
Die Einleitung in den einsatz und nach Vietnam ist gut gelungen. Er macht die Situation der Soldaten sehr gut deutlich.

Spoiler Spoiler

Die Beschreibung des Nebels und des Schattens in ihm ist noch recht gruselig.
Von da an rutscht die Geschichte meiner Meinung nach stark ab. Das liegt vor allem daran, dass das Monster sich zeigt und der Schrecken sich lüftet. Nur noch die Splatterszenen wissen dann noch zu überzeugen. Am meisten gestört hat mich dann aber noch, die Erklärung des Geschehens durch den Rookie. Das scheint mir unrealistisch. Ein sehr starker Zufall, dass der Junge so viel über die Nagas weiß.

Mammut

Der ErnstFall

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8

Samstag, 12. April 2008, 15:50

Mir geht es bei der Beurteilung der Geschichte ähnlich. Wobei die recht lange Einführung zum Krieg nicht zum Rest der Geschichte passt.

9

Montag, 28. April 2008, 14:55

Im Großen und Ganzen würde ich Aeron zustimmen. (Allerdings finde ich den Soldatenslang und die Einführung nicht störend oder lang sondern gut und flüssig lesbar.)

Die Geschichte gefällt mir bis da richtig gut, wo sich der/die/das Naga zeigt.

Spoiler Spoiler

Will, der das ganze erklärt wirkt doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen mit seinem Studium. Hätte man selbiges vorher in der Geschichte schon eingeführt und nicht erst in dieser Situation wäre das vielleicht zu vermeiden gewesen. Und auch die Lösung, nur zu erklären, dass man doch gar nicht zu den Devas wolle um dann frei gelassen zu werden kam mir ein wenig plump vor.


Insgesamt würde ich trotz des wirklich guten und sicheren Stils die Story wegen des imho recht schwachen Endes "nur" im guten Mittelfeld anordnen.
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka