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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 1. März 2008, 16:49

Linda Budinger »Schäferstündchen«

Linda Budinger »Schäferstündchen«
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

kaigrimm

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2

Mittwoch, 26. März 2008, 21:42

RE: Linda Budinger »Schäferstündchen«

Eine kurze, im Mittelalter angesiedelte Geschichte mit einer klaren Botschaft: Es tut weh, eine Frau zu vergewaltigen, die sich gerade in eine Werwölfin verwandelt. D^1

Wobei hier (und das Glossar gibt meinen Eindrücken, die ich direkt nach dem Lesen hatte, Recht) nicht der Werwolf im Mittelpunkt steht sondern der Schäfer und Vergewaltiger.

Das wirkliche Monster im moralischen Sinne ist hier nicht die körperliche Bestie sondern das Opfer, der Mensch. Sehr schönes Spiel mit den Erwartungen des Lesers, der am Ende wirklich überrascht wird und erwartete Rollenmuster ins Gegenteil verkehrt sieht. So entsteht statt Mitleid mit dem Opfer das Gefühl der Befriedigung über ein wenig Gerechtigkeit.

Starke Geschichte!
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

DarkDreamer

DD ... D²

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3

Sonntag, 30. März 2008, 15:38

Hat sich die Geschichte sehr gut angelesen, bin ich im Nachhinein enttäuscht. Ich kann mit dieser Story recht wenig anfangen - und das liegt nicht an den vertauschten Rollen des eigentlichen Monsters (was man übrigens sehr gut gemerkt hat!).

Siwa

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4

Mittwoch, 2. April 2008, 17:45

Ich fand die Geschichte wirklich klasse!!!
Für mich hat sich das (wie ich in meiner Überheblichkeit dachte) vorhersehbare Ende in etwas völlig anderes verwandelt, genauso wie der 'Held' in die grausame Kreatur und das Opfer in die Rächerin.

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Nyneian

Fortgeschrittener

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5

Mittwoch, 2. April 2008, 19:40

Mir hat die Story auch sehr gut gefallen. Das Setting kommt sehr gut rüber. Und mir gefällt auch gut, wie sich das grausige Geschehen in ganz leisen und ruhigen Tönen entwickelt, wie wir als Leser Stück für Stück die ganze Wahrheit erfahren, und wie der Täter schließlich zum Opfer seines eigenen Verbrechens wird. Er hat sein Ende selbst über sich gebracht - ganz klassisch in seiner poetischen Gerechtigkeit.

Liebe Grüße
Charlie
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
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6

Mittwoch, 2. April 2008, 20:48

O, so viele Lobesworte zu meiner Geschichte!

Freut mich, freut mich wirklich...

viele Grüße,

Linda
We like to think we live in daylight, but half the world is always dark; and fantasy, like poetry, speaks the language of the night. (Ursula K. LeGuin)

7

Dienstag, 29. April 2008, 13:53

Eine Geschichte die irgendwie an mir vorbeigetröpfelt ist. Nichts, das mir wirklich negativ aufgefallen wäre, nichts, was mit positiv aufgefallen wäre. Spannend habe ich sie allerdings nicht gefunden und auch Atmosphärisch habe ich sie eher als schwach empfunden.
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka