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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 1. März 2008, 16:51

Jan-Eike Hornauer »Die Schlachtung des Schnabeltiers«

Jan-Eike Hornauer »Die Schlachtung des Schnabeltiers«
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

kaigrimm

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2

Samstag, 29. März 2008, 13:03

RE: Jan-Eike Hornauer »Die Schlachtung des Schnabeltiers«

Eine psychologische Geschichte. Hauptperson Jörg ist ein unsicherer Mensch, der erkennbar Probleme im Umgang mit anderen und völlig überzogene Erwartungen an sich hat. Seine Probleme eskalieren als er es schafft, eine von ihm bewunderte Kollegin für sich zu interessieren. Nun, Jörg sieht zwar keine Gespenster, aber das was er sieht ist auch nicht sehr angenehm. Letztendlich führt ihn so seine eigene schwierige Persönlichkeit ins Verderben.

Das Schnabeltier hat mir richtig gut gefallen, die Geschichte ist psychologisch wunderbar schlüssig und das Ende schön böse. Besonders der letzte Satz ist irgendwie kultverdächtig.... :D
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

DarkDreamer

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3

Dienstag, 1. April 2008, 14:07

Nicht alles Bekannte muss man benutzen. Manchmal tut es auch eine Eigenkreation sehr gut! Ein Schnabeltier aus Plüsch treibt hier sein Unwesen, wobei ich es nicht unbedingt als Creature auffassen möchte. Dafür ist es einfach viel zu kuschelig! Doch genau darin liegt seine Wirkung. Der Niedlichkeitsfaktor im krassen Gegensatz zu seinen unpassenden Erscheinungen. Ich fand es herrlich die Story zu lesen. Davon könnte es ruhig mehr geben.

Edit: Jap, das Ende ist bitterböse. Brauchte ein paar Sekunden um mich von der doch sehr plötzlichen Wendung zu erholen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DarkDreamer« (1. April 2008, 14:09)


Siwa

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4

Samstag, 5. April 2008, 11:37

Definitiv bisher die witzigste Geschichte. Nicht nur, dass der selbstunsichere Protagonist von einem Kuscheltier verfolgt wird, es ist auch noch ein so ungewöhnliches wie ein Schnabeltier :O
Aber das Ende ist dann alles andere als harmlos.

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Mammut

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5

Montag, 7. April 2008, 21:19

Die Geschichte ist ja eigentlich kein Horror, aber bietet ein wirklich köstliches Garn und hat mich wirklich gut unterhalten. Sehr lesenswert!

6

Sonntag, 13. April 2008, 02:04

Das Lesen dieser Geschichte hat mir sehr viel Freude bereitet. Am Anfang war ich skeptisch und nicht besonders angetan, mit jeder Seite Anfangs, und dann gegen Ende der Geschichte mit fast jedem Satz verwandelte sich dieses Gefühl. Ich habe einen Mordsspaß an der Geschichte gehabt, einmal wegen dem Protagonisten bei dem es mir leicht viel mich in ihn hineinzuversetzen aber insbesondere wegen dieser herrlich grotesken Idee.
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka