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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 1. März 2008, 16:53

Sven Kössler »Das Haus der Ahnen«

Sven Kössler »Das Haus der Ahnen«
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

kaigrimm

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2

Sonntag, 30. März 2008, 14:29

RE: Sven Kössler »Das Haus der Ahnen«

Eine Spukhausgeschichte über ein Spukhaus, das eigentlich kein Spukhaus ist sondern.... okay, ich verstecke es ausnahmsweise

Spoiler Spoiler

eine als Haus getarnte gigantische fleischfressende Pflanze


Ich muss sagen... Wow, das Ding ist ein Hammer!

Sowohl inhaltlich (der Kniff, das Geschehen als Spukgeschichte zu tarnen um dann in eine andere Richtung zu gehen, das Untergangsszenario am Ende) als auch stilistisch (die direkte Ansprache des Ich-Erzählers an das Haus bringt ein wahnsinniges Tempo und eine große Nähe zum Geschehen) finde ich diese Geschichte nahezu brillant (auch ohne Admin ist Cheffe vom Modi Bonus :) :) ).


Neben dem Wunderbaum bisher mein Favorit. Und ja, erstaunlich, beide Storys haben irgendwie eine ähnliche Thematik.
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Christoph Marzi - Somnia

DarkDreamer

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3

Dienstag, 1. April 2008, 14:17

Besonders nett ist die Gestaltung im Buch. Auch eine Art Illustration :D

Aber zur Geschichte: Wer rechnet hier nicht mit einem Spukhaus? Von daher eine originelle Auflösung, die der Story einiges an Punkten bringt! Vom Konventionellen schwenkt das Geschehen in etwas völlig unerwartetes. Ich finds genial.

4

Dienstag, 1. April 2008, 23:11

Ich bin wirklich platt und ich freue mich sehr, dass euch die Story so gut gefallen hat!! Danke für das Feedback - das ist doch mal wirklich aufmunternd! ;)

Uiui, also das jemand meine Story zu einen seiner Favoriten zählt, hätte ich mir - nicht zuletzt in diesem starken Umfeld von Geschichten - nie träumen lassen. :e

Die Belastbarkeit meines Nachttisches wird ermittelt mit freundlicher Unterstützung von:

-


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kaigrimm

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5

Mittwoch, 2. April 2008, 19:20

Zitat

Original von Kayashi

Uiui, also das jemand meine Story zu einen seiner Favoriten zählt, hätte ich mir - nicht zuletzt in diesem starken Umfeld von Geschichten - nie träumen lassen. :e


Bei mir ist sie immer noch ganz vorne und ich habe nur noch die letzten beiden ausstehen....

Ich finde die Idee, was es mit dem Haus tatsächlich auf sich hat, einfach großartig. Da wäre ich vor der Auflösung am Ende bei aller Phantasie nicht drauf gekommen.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Nyneian

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6

Mittwoch, 2. April 2008, 19:34

Zitat

Original von kaigrimm
Ich finde die Idee, was es mit dem Haus tatsächlich auf sich hat, einfach großartig. Da wäre ich vor der Auflösung am Ende bei aller Phantasie nicht drauf gekommen.


Ich hatte da schon eine Ahnung, zum einen, weil es von Anfang an klar ist, dass mit dem Haus was nicht stimmt (Geister, Gespenster, egal was), und zum anderen habe ich vor anderthalb Jahren eine Story verfasst, die eine ähnliche Auflösung hatte ("Bloß Fassade", erschienen in "Burgturm im Nebel")... Aber sehen wir es einfach so: zwei Genies, ein Gedanke ;-)))) Kein Wunder also, dass mir die Story gefällt.

Sehr gut gefiel mir das Ambiente - endlich mal nicht ein Schloss in England, sondern im eisigen Island. Die Spielerei mit dem Layout finde ich ebenfalls sehr gelungen, und auch die Idee mit der direkten Anrede "Du". Na also, Stories in der zweiten Person können auch funktionieren. ;-)

Liebe Grüße
Charlie
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

Siwa

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7

Samstag, 5. April 2008, 12:06

Der direkte Stil war erfrischend und hat zusammen mit der 'Haus-Schrift' den eher klassischen Beginn der Geschichte gekonnt aufgelockert. Die Idee mit den Wurzelfäden mitten in der Nacht fand ich dann extrem beängstigend und die Wendung hin zur Venusmenschenfalle einfach genial.

8

Sonntag, 13. April 2008, 02:23

Ganz nach meinem Geschmack die Geschichte. Durch die direkte Ansprache an das "Haus"

Spoiler Spoiler

Dass es sich dabei nicht ium ein "bespuktes Haus" geisterhaus handelt, sondern eben um eine art Pflanze die ihre Wurzeln oder Äste ... ich fands als Idee genial weil es die Geschichte aus dem einheitsbrei von anderen Spukhausgeschichten deutlich heraushebt
am Anfang der Geschichte und am Ende wird sie herrlich rund, und der Mittelteil weiß durch guten bis sehr guten Stil und wirklich schönen Inhalt zu überzeugen. Mir fällt nichts ein, was ich negativ ankreiden könnte (und das hat bvei mir wirklich seltenheitswert :) )
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars Maria Maly« (20. April 2008, 22:23)


9

Sonntag, 20. April 2008, 22:13

Tolle Story, atmosphärisch dicht, mit einem schönen Clou am Ende. Hat Spaß gemacht, das zu lesen!