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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 1. März 2008, 16:53

Lars Maria Maly »Der Miasmamann«

Lars Maria Maly »Der Miasmamann«
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

2

Samstag, 1. März 2008, 18:04

Cool :)
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka


kaigrimm

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3

Montag, 24. März 2008, 13:58

Subtil war die Geschichte zuvor, hier wird es abgedreht, bizarr und eklig.

Ein nur mühsam als normaler Mensch getarnter Gastwirt benutzt die Gäste seines schäbigen Stundenhotels auf seine ganz eigene Weise für seine Ernährung.

Ich bin jedenfalls heilfroh, dass es noch keine Geruchsbücher gibt, sonst könnte Walter "Creatures" nur luftdicht eingeschweisst versenden.... :D

Der Miasmamann ist ein fieses kleines Ekelpaket, das Spaß zu lesen macht.

Lars, hattest Du beim Erschaffen der Titelfigur vielleicht zufällig den Begriff Ghoul im Hinterkopf?
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

rungholt

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4

Montag, 24. März 2008, 20:52

Zeichnung

Also, mir gefällt vor allen Dingen die Zeichnung zur Story sehr gut. Lars, gibt's demnächst in dieser Richtung noch mehr von dir zu sehen?

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5

Montag, 24. März 2008, 21:58

Huhus...
An Ghoule hatte ich beim erschaffen des Miasmamanns nicht gedacht. Die Grundidee (von der in der endgültigen Geschichte nichts mehr zu finden ist, die ich aber sicher noch einmal für eine andere Geschichte verwenden werde) kam beim durchblättern makaberer medizinischer Literatur.

Wie es in Zukunft mit Illustrationen ausschaut kann ich im Moment schwer sagen. Bei mir gehts im privaten, im beruflichen und gesundheitlich grade heftiger zur sache als mir lieb ist und bevor sich da nicht so einiges geklärt hat fällt es mir schwer weit genug zur Ruhe zu kommen um zu arbeiten. Wenn das (hoffentlich bald) überstanden ist, so hoffe ich aber, werde ich durchstarten. (Ich lasse im Moment so einige leute kläglich im Stich und schaffe es nicht, auch versprochene Arbeiten zu ende zu führen. Allen denen ich damit auf die Füße trete oder das in letzter Zeit getreten habe nehmen hoffentlich meine Entschuldigung an).
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars Maria Maly« (5. April 2008, 11:48)


Siwa

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6

Dienstag, 25. März 2008, 19:33

Dank des Hörspiels meine erste Geschichte aus dem Buch und ich find sie so richtig schön widerlich D^1! Klasse Idee mit gelungener Umsetzung, einem steigt förmlich das "Gammelfleisch" in die Nase!

DarkDreamer

DD ... D²

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7

Samstag, 29. März 2008, 17:27

Zitat

Original von kaigrimm
Ich bin jedenfalls heilfroh, dass es noch keine Geruchsbücher gibt, sonst könnte Walter "Creatures" nur luftdicht eingeschweisst versenden.... :D

Dem kann ich nur zustimmen! Der Gestank steigt einem förmlich in die Nase, wirklich gepackt hat mich die Geschichte jedoch nicht. Weder beim Lesen noch beim Hörspiel. Schade ...
Als Ekelstory funktioniert sie wunderbar, nur, wie gesagt, mir fehlt die Spannung, das, was einen zwingt weiter zu lesen. Vielleicht hatte ich aber auch einfach nur zu große Erwartungen hinein gesetzt. Ich weiß es nicht. Als Erstveröffentlichung aber dennoch gut gelungen!

8

Samstag, 29. März 2008, 18:12

Danke für deine ehrlichke Kritik DarkDreamer :]
Einen echten Spannungsbogen gibt es bei der Geschicht wohl tatsächlich nicht (und in dem Sinne ist es wahrscheinlich nicht einmal eine richtige Geschichte). Ich freue mich aber, dass mir die Armosphäre/das "heraufbeschwören" des Geruchs scheinbar doch einigermaßen gelungen ist.
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka


Mammut

Der ErnstFall

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9

Freitag, 4. April 2008, 17:23

Die Idee war etwas skurril, der Anfang der Geschichte ein wenig behäbig, aber nichtsdestotrotz bleibt sie im Gedächtnis haften.

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Aeron

Fortgeschrittener

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10

Sonntag, 13. April 2008, 14:12

Vom Schreibstil her hat mir die Story gefallen. Auch die Beschreibungen des Gestanks und des Miasmamanns sind sehr gelungen. Aber wie schon erwähnt ist es schade, dass es keinen Spannungsbogen gibt.
Ich hab mich auch gefragt, warum der Miasmamann dem Italiener alles erzählt hat.
Na ja, war aber eigentlichl nebensächlich.

Nyneian

Fortgeschrittener

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11

Mittwoch, 7. Mai 2008, 08:29

Mahlzeit!

Schön ekelig. Hat mir gut gefallen. Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Erstling, Lars!

Sicher, es ist eher eine Vignette bzw. eine Betrachtung denn eine Story, aber dafür gibt es ja auch berühmte Vorbilder. Und die Pointe am Schluss rundet den Text gut ab.

Die Illus gefällt mir sehr gut. Endlich mal das ganze Bild, und nicht nur der Ausschnitt im Avatar.

Zitat

Original von Aeron
Ich hab mich auch gefragt, warum der Miasmamann dem Italiener alles erzählt hat.
Na ja, war aber eigentlichl nebensächlich.


Tun sie das nicht immer?! ;-)

Liebe Grüße
Charlie
"Das Leben ist ein Albtraum in einem Albtraum."
http://www.charlotte-engmann.de

Jack Bauer

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12

Sonntag, 1. Juni 2008, 06:45

Hallo Lars!

Ich kann zwar nicht genau sagen warum, aber mir hat deine Geschichte sehr gut gefallen.
An einer interessanten Handlung kanns schlecht gelegen haben - denn die war ja kaum vorhanden, und was davon vorhanden war, war jetzt auch nicht sooo beeindruckend (also das Kaputthaun des Gasts und das Schleppen in den Keller).

Dafür fand ich deinen Stil sehr schön. Da ließ sich wirklich jeder Satz perfekt lesen, die Wortwahl war passend und du hast verdammt schöne Vergleiche mit eingebaut, die wirklich sitzen (was nicht gerade einfach ist) und die vorallem auch Stimmung erzeugen (was wirklich schwierig ist).

Auch das Setting gfand ich gut beschrieben und ich mochte diese heruntergegammelte Herberge einfach mit ihrer zwielichtigen Kundschaft einfach.
Auch die Kreatur war sehr interessant, weil es einfach mal was anderes war.
Also ihr Hauptmerkmal ist ja eigentlcih ein Makel - fand ich gut (gabs bei King doch auch, mit dem Typen und dem Bier, oder? Graue Masse, hieß die Story so?).

Das Monstrum ist ruhig geblieben, während der Gast ausgeflippt ist. Passt zu der behäbigen Gestalt. Also die Kreatur fand ich schlicht gut geschildert.
Eklig war's wirklich, obwohl du in der Schlusssequenz mit dem Kadaverberg im Keller ruhig noch ne Schippe hättest drauf legen können.
Ich bin alles andere, als ein Splatter-Fetischist, aber ein bisschen mehr Details hätten dem grausigen Szenario zum Schluss gut getan.

Schlecht fand ich eigentlich nur die Lovecraft Gedanken der Kreatur. Das macht sie mir zu menschlich; im Grunde ist es ja nur eine Fressmaschine (oder Riechmaschine), deren einziger Lebensinhalt aus der Beschaffung von Nahrung besteht. Da passt das nicht, dass es sich Gedanken über einen Schriftsteller und seine Mythenfiguren macht und Bezüge zu seinem Wesen daraus schließen will.

Ungelenk kam die bereits angesprochene Sache mit dem Ich-erzähl-meinem-Opfer-gerade-mal-meine-ganze-Lebensgeschichte. Kommt nicht sehr elegant daher, aber na gut, dass verkrafte ich gern. Hätte sich auch schwer anders machen lassen.

So: Das waren meine Gedanken zur geschichte. Ich hoffe du kannst daraus lesen, dass sie mir wirklcih gefallen hat und es als Lob auffassen. Hat auf jeden Fall Spass gemacht ...
This isn't over yet

13

Sonntag, 1. Juni 2008, 11:08

Danke euch, für die ausführliche Kritiken. :]
"Die graue Masse" kenne ich nicht.. kannst du mir sagen in welcher STorysammlung die enthalten ist?
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka


14

Sonntag, 1. Juni 2008, 11:38

Ich erinnere mich an eine Geschichte in den Books of Blood von Clive Barker, wo ein Mann biertrinkend in einem Sessel sitzt und sich physisch und psychisch verändert, vielleicht meint Jack diese Kurzgeschichte (oder cih irre mich jetzt auch, ist so lange her)?
Muss mal die guten alten Stücke wieder rauskramen. :]
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ShadowMan« (1. Juni 2008, 11:39)


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15

Sonntag, 1. Juni 2008, 12:05

Zitat

Original von ShadowMan
Ich erinnere mich an eine Geschichte in den Books of Blood von Clive Barker, wo ein Mann biertrinkend in einem Sessel sitzt und sich physisch und psychisch verändert, vielleicht meint Jack diese Kurzgeschichte (oder cih irre mich jetzt auch, ist so lange her)?
Muss mal die guten alten Stücke wieder rauskramen. :]


Nada. Der Titel "Graue Masse" stimmt. Es handelt sich aber um eine klassische KING- Story aus NACHTSCHICHT. Allerdings hat der Bärtige aus Maine hier auch nur wieder eine Variante von Arthur Machens "Die Geschichte vom weißen Pulver" verfasst.


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Die Gipfel meines MUST-READ- Gebirges haben momentan erobert:

Clive Barker: Mister B. Gone
Preston: Canyon
David Morrell: Level 9
Gordon Dahlquist: Die Glasbücher der Traumfresser
Kealan Patrick Burke (Ed.): Taverns Of The Dead
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http://www.arthur-gordon-wolf.de
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"Literatur ist die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu sagen."
Boris Pasternak