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Sonntag, 6. Juli 2008, 01:40

THE HAPPENING

M. Night Shayamalans neuer Streifen ist eigentlich eine kleine Variante von "I AM LEGEND": Von jetzt auf gleich beginnen in mehreren Städten an der amerikanischen Ostküste Menschen damit sich umzubringen. Glaubt man zuerst noch an ein Giftgasunglück oder einen terroristischen Anschlag, muss man sich schon bald einer weitaus erschreckenderen Erklärung stellen. Der Selbstmord- Virus schlägt an unzähligen Stellen gleichzeitig zu und verbreitet sich rasend schnell. Offenbar hat alles eine im wahrsten Sinne des Wortes 'natürliche' Erklärung. Eine sich stetig dezimierende Gruppe Überlebender versucht verzweifelt, dem unsichtbaren Feind zu entkommen.
Die Idee ist durchaus nicht schlecht und gerade die Unsichtbarkeit der Bedrohung (und daher auch der wohltuende Verzicht auf jegliche CGI -Tricks) hat durchaus ihren Reiz. Doch trotz einiger überzeugender Szenen gelingt es The Happening nicht, das Gefühl der Bedrohung über 90 Minuten aufrecht zu halten. Möglicherweise liegt es auch daran, dass die Handlung schauspielerisch wenig verlangt und dramaturgisch zu schwache Akzente gesetzt wurden.
Nach Filmen wie "Signs", "The Village" und zuletzt "Das Mädchen aus dem Wasser" zeigt Shayamalans Formkurve zwar wieder leicht nach oben, "The Sixth Sense" oder "Unbreakable" schweben - was die Qualität betrifft - allerdings in vollkommen anderen Sphären.


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Die Gipfel meines MUST-READ- Gebirges haben momentan erobert:

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Gordon Dahlquist: Die Glasbücher der Traumfresser
Kealan Patrick Burke (Ed.): Taverns Of The Dead
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Pimpelhuber

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2

Dienstag, 5. August 2008, 18:48

Ich finde, die Filme von M.Night Shynochwatt werden immer schlechter. Der Film hat mich von Anfang bis Ende überhaupt nicht gejuckt, aus den oben beschriebenen Gründen.
BUH!

Nina

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3

Montag, 12. Dezember 2011, 21:49

Ich habe den Film erst jetzt gesehen. Ich muss natürlich dazusagen, dass ich sehr viele Filme - wie auch diesen hier - die mich eben ein bisschen ansprechen, lange nach Erscheinen stark vergünstigt auf DVD kaufe (ich sehe das ähnlich zu einer Gebühr, wie sie für 2 Tage Videothek anfallen, dafür habe ich hier keinen Stress mit Fertigschauen und wenn der Film nicht übermäßig toll ist, kann ich jemandem noch eine Freude machen) und daher auch nicht die Ansprüche stelle, dass es der Megakracher sein muss.
Und hier muss ich sagen: Nun ja, die Sache mit der Erklärung für das Ganze war recht hanebüchern, aber so war ich ganz zufrieden. Von Handlung (die Leute ziehen auf der Flucht vor der großen Bedrohung durchs Land und versuchen, in kleinen Gruppen zu bleiben, um wenig Aufmerksamkeit zu erregen), der Grundstimmung und den Bildern her in etwa so wie beim typischen Zombiefilm. Auch so Einzelelemente zwischendurch, wie der paranoide Einsiedler mit der Schrotflinte, kommen hie und da immer wieder in derartigen Filmen vor. Oder die einsame Oma vom Lande mit ihrem dunklen Geheimnis. Dass die Leute nicht normale Menschen töten, sondern sich selbst, ist da eine etwas interessantere Variante.

juseta

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4

Dienstag, 3. Januar 2012, 12:17

Ich fand The Happening eigentlich ganz gut. Ich finde zwar diese "Die Natur schlägt zurück" Thematik nicht so spannend, aber dass eine Krankheit die Menschheit dahin raffen könnte halte ich noch für wahrscheinlicher als andere Katastrophenfilme... daher fand ich das schon mal gut und auch die Umsetzung war nett gemacht. Es war jetzt zwar nichts weltbewegendes, aber man kann ihn sich ruhig anschauen!

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fictionmaster

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5

Dienstag, 3. Januar 2012, 13:21

Es war jetzt zwar nichts weltbewegendes, aber man kann ihn sich ruhig anschauen!
Und genau das war/ist das Problem. Nach Großtaten wie "The sixth sense" und "Unbreakable" hatten die Leute einfach deutlich mehr erwartet... und nicht bekommen.
In Superior ging es um Popmusik und Liebeskummer,
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Nina

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6

Dienstag, 3. Januar 2012, 15:34

Es gibt auf jeden Fall einige stimmungsvolle Bilder für den Horrorfan. Also wo sie langfahren und die ganze Allee voller Gehenkter ist ... Das mit dem Löwenkäfig war auch ein steiler Ansatz, auch wenn die abgerissenen Arme arg unecht aussahen. (Also nicht die Arme selbst, sondern die Art, wie sie sich unter den Raubtierbissen einfach ausreißen haben lassen.)
Ich sag mal so: Es ist sicher kein Film für Fans von handlungsbetontem Horror. Mehr was eben für Zombiefans nur halt mal in einer anderen Variante.

7

Dienstag, 3. Januar 2012, 19:41

Naja, ich fand den Film ziemlich mies. Angefangen von den mehr als schlechten Darstellerleistungen hin zum durchwachsenen Drehbuch. Und für Zombiefans ist der Film in meinen Augen auch nix. Das sage ich als Zombiefan. :D

@Sören: Unbreakable? Der war doch auch arg daneben. Signs fand ich hingegen mehr als gut. In meinen Augen der beste Film, den dieser Regisseur mit dem unaussprechlichen / unschreibbaren Namen gedreht hat.
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8

Dienstag, 3. Januar 2012, 19:43

Ausnahmsweise bin ich mit Michael einer Meinung. Signs war der beste Film, dann 6th Sense, den Rest von ihm fand ich mau. Aber immerhin noch so, dass man es gucken kann.

9

Dienstag, 3. Januar 2012, 19:47

6th Sense ist ein Film, der beim ersten anschauen begeistert, jedoch beim 2. Mal völlig langweilig daherkommt, da alles auf diesen Schlusstwist aufgebaut ist, welcher einen richtig umhaut. Der Film verliert, wenn man den Twist kennt. Signs hingegen kommt ohne Twist aus und ist einer der wenigen Filme, welcher auch beim 2. und 3. Mal noch spannend anzuschauen ist. The Village wäre ein wirklich guter Film, wenn er ca. 60 Minuten kürzer und somit geraffter wäre. Das Mädchen aus dem Wasser ging dafür absolut nicht.

@Vincent: Was heißt denn hier "ausnahmsweise"? :)
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fictionmaster

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10

Dienstag, 3. Januar 2012, 22:15

6th Sense ist ein Film, der beim ersten anschauen begeistert, jedoch beim 2. Mal völlig langweilig daherkommt, da alles auf diesen Schlusstwist aufgebaut ist, welcher einen richtig umhaut. Der Film verliert, wenn man den Twist kennt.
Das ist der Nachteil an Filmen dieser Art. Ging mir bei "The Game" nicht anders. Nichtsdestotrotz sind es gute Filme.

"Signs" fand ich zwar recht gut, wird von "Unbreakable" aber um Längen geschlagen. :D
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11

Dienstag, 3. Januar 2012, 22:42

"Signs" fand ich zwar recht gut, wird von "Unbreakable" aber um Längen geschlagen. :D

Ich fand "Signs" aus dem einfachen Grund recht missglückt, da er nicht wenige unfreiwillig komische Passagen besitzt. Auch wenn die Kritik was 6th Sense betrifft stimmt, so ist und bleibt es ein sauguter Film. Ist doch z. B. bei ALIEN nicht anders - nie mehr werde ich den Schock erleben, wenn alle gemütlich beim Essen zusammmen sitzen, oder wenn Harry Dean Stanton mit "Kitty, Kitty, Kitty" durch die finster- feuchten Hallen der Nostromo läuft.Und doch ist es für mich einer DER kongenial meisterlichen SF-Horror- Streifen schlechthin.
Und "Unbreakable" ist für mich auf seine Art 6th Sense durchaus ebenbürtig. Doch seit dieser Zeit kam nur noch uninspiriertes 08/15- Zeugs von Herrn Shayamalan. Ein sehr früher 'Carpenter- Effekt' - der hatte zumindest schon eine Handvoll 'Klassiker' gedreht, bevor es dann steil bergab ging.

Belcampo

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12

Mittwoch, 4. Januar 2012, 17:33

Muss mich wohl mal als M. Night Shyamalan-Fan outen und gestehen, dass ich eigentlich alle seine Filme (Ok, Legende von Aang hab ich noch nicht gesehen) ganz gut fand. Ich will der geäußerten Kritik gar nicht widersprechen und kann auch nicht so genau sage was mich an seinen Filmen fasziniert, aber irgendwie haben die einfach was. Vielleicht, dass sie den typischen Hollywood-Look haben ohne jedoch wie ein typischer Hollywoodfilm zu funktionieren? Ich weiß es nicht, ist ja auch egal ich mag sie einfach und 'Sings' ist auch mein Favorit.

13

Mittwoch, 4. Januar 2012, 19:52


Ich fand "Signs" aus dem einfachen Grund recht missglückt, da er nicht wenige unfreiwillig komische Passagen besitzt.
Hm, gerade von solchen unfreiwillig komischen Passagen wimmelte es doch in Happening geradezu. Angefangen damit, wie die weibliche Hauptdarstellerin immer aus der Wäsche geguckt hat. Da ist Steven Seagal ein richtiger Charaktermime gegen. :)
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