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Kai Grimm

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Samstag, 6. Dezember 2008, 20:31

Robin Gates - Die Runland-Saga

Wie, noch kein Thread über diese Fantasy-Reihe des Otherworld-Verlags aus deutscher Feder? Jetzt aber, hier ist er.

Ich habe gerade Teil 1 (Sturm der Serephin) durch und würde zusammen gefasst sagen:

Ein guter, interessanter Beginn einer neuen High-Fantasy Reihe, die mit diesem Buch aber noch merklich am Anfang der Handlung steht. Empfehlen kann ich Sturm der Serephin allen, die mit High Fantasy nicht zwangsläufig viel Action, Schwertkämpfe und ähnliches erwarten. Hier steht eindeutig die Magie und die Mystik im Vordergrund. Otherworld liefert hier quasi den Gegenentwurf zu Stephan R. Bellems sehr actionlastigen Chroniken des Paldins. Als Kritikpunkt muss ich anmerken, dass die Handlung in Teil 1 streckenweise wirklich arg langsam vorankommt. Dafür gibt es jedoch eine sehr durchdachte Welt, eine Menge Mystik und keine 08/15 Fantasy-Handlung von der Stange! Das Ende ist sehr vielversprechend und da Teil 2 auch etwas kürzer geraten ist als Teil 1 habe ich wohl berechtigte Hoffnung, dass dann auch das Erzähltempo etwas anzieht.

Alles in allem bekommt Teil 1 meinerseits 7 von 10 Punkten.
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Christoph Marzi - Somnia

Van Wolffaust

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2

Samstag, 13. Dezember 2008, 20:08

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Kai Grimm

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Samstag, 30. Mai 2009, 20:06

Teil 2 - Feuer im Norden

Teil 2, Feuer im Norden, hat meine Bitte um eine deutliche Tempoverschärfung erhört. Hier passiert nun deutlich mehr als im noch etwas gemütlichen Vorgänger, wobei sich auch die ein oder andere nicht mehr ganz jugendkompatible Actionszene eingeschlichen hat, obwohl der Schwerpunkt doch immer noch auf der Magie liegt. Allerdings liest sich manche Passage über Schöpfungsgeschichten, Götterzwiste und magische Hintergründe doch etwas abgehoben. Zum Glück erdet Robin Gates die Geschichte mit den Erlebnissen seiner menschlichen und fast-menschlichen Hauptpersonen meist zum rechten Zeitpunkt wieder. Diese sind es dann auch, die das Interesse an der Geschichte am Leben halten.
Auf dem Buchrücken wird ein Vergleich mit George R.R. Martin angestrengt. Dieser geht allerdings völlig fehl, denn Das Lied von Eis & Feuer und die Runlandsaga sind 2 völlig verschiedene Stile der High Fantasy, die jeweils einen ganz anderen Ansatz verfolgen. Okay, beide Autoren scheuen sich nicht davor, ihre Hauptfiguren frühe Tode sterben zu lassen, aber das war es eigentlich schon. Die Runlandsaga erinnert mich viel mehr an Raymond Feists Midkemia-Romane. Hier könnte man schon eher einen Vergleich wagen.
Alles in allem sind wir mit "Feuer im Norden" tiefer drin in der Geschichte, sodass ich jetzt auf 7,5 von 10 Punkten erhöhe.
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Christoph Marzi - Somnia

Kai Grimm

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Montag, 13. Juni 2011, 16:18

Teil 3 - Wolfzeit

So, habe nun endlich auch den dritten und vorletzten Teil gelesen. High Fantasy mit großem "High" bietet uns der Autor erneut. Das geht so weit, dass ich zwischenzeitlich sogar das Gefühl hatte, mich schon beinahe im Bereich SF zu bewegen. Die Menschen und die gesamte Welt von Runland sind hier eigentlich nur ein (nicht das!) Spielfeld höherer Mächte. Ich merke dann doch, dass mir "geerdetere" Fantasy wie Eis & Feuer oder die Klingenromane deutlich mehr liegen. Dennoch hat die Lektüre Spaß gemacht, weil dem Roman jederzeit anzumerken ist, dass der Autor ein sehr durchdachtes Konzept verfolgt, bei aller teilzeitiger Abgehobenheit immer plausibel, dabei auch spannend und anspruchsvoll schreibt und die Charaktere, auch die von der "Gegenseite", nicht zu kurz kommen lässt. Okay, manchmal hätte dieser Band auch ein wenig Straffung vertragen können. Ich vergebe erneut 7,5 v. 10 Punkten. Und bin dann doch irgendwie gespannt, wie die Geschichte im vierten Band endet.....
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Christoph Marzi - Somnia