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Tod

Fortgeschrittener

  • »Tod« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 192

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1

Samstag, 28. März 2009, 19:06

Beutegier - Jack Ketchum

Nicht mehr lange... im Juni 2009 erscheint die Fortsetzung zu Beutezeit:



Die Rückkehr der Kannibalen
Vor elf Jahren wurde Sheriff George Peters Zeuge, wie eine Gruppe verwilderter Kannibalen über Touristen herfiel. Inzwischen ist Peters im Ruhestand, doch als an der Küste von Maine erneut Leichen von Urlaubern entdeckt werden, wird er zu den Ermittlungen hinzugezogen. Die Wilden sind zurück - die Jagd beginnt von Neuem.

Grüße

2

Samstag, 28. März 2009, 19:22

Lecker!
Wird für mich ein absoluter Pflichtkauf! Der Vorgänger war an Härte ja kaum zu überbieten. Mal schauen obs Ketchum wieder schafft Härte und Spannung so brillant über das ganze Buch aufrecht zu erhalten.
Was sagen die "Originalleser" dazu? Also zu Off Season?

mario81

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3

Sonntag, 29. März 2009, 00:02

Hm es kommt zwar nicht ganz an den Vorgänger heran, ist aber trotzdem ein hartes Stück Metzel Literatur ... aber bei Ketchum gabs bisher noch keinen Fehlgriff (ok mir fehlen noch einige Romane *g*) :D es freut mich trotzdem, dass Ketchum in hierzulande gelesen wird :cool:


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

HarryW

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4

Montag, 1. Juni 2009, 22:14

So, im Schnelldurchgang gelesen. Im Grossen und Ganzen bietet der Roman das, was 'Beutejagd' schon bot: Kannibalen in Maine
und eine Handvoll Menschen, die über sich hinauswachsen müssen. Irgendwie habe ich mir etwas mehr erhofft. Und
im Nachwort schreibt Ketchum dann auch, dass er das Buch vorwiegend wegen des Geldes geschrieben hat. Na ja ... das
hätte ich dann lieber nicht gewusst.

Letzten Endes bleibts eine blutige Achterbahnfahrt ohne Höhen und Tiefen. Wer von Ketchum noch nichts gelesen hat,
sollte sich als erstes 'Evil' besorgen.

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DamnNation

Knecht der Fantasie

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5

Montag, 20. Juli 2009, 10:34

Ich habe von Ketchum bis jetzt nur "Blutrot" gelesen, und da muss ich ehrlich sagen, dass der Roman etwas hinter meinen Erwartungen zurückblieb. Es ist ein solider Horrorroman, gut geschrieben, nach meinem Geschmack; aber nicht ganz das, was ich erwartet hätte.

Ich werde mir jetzt dann mal Beutezeit zu Gemüte führen - von Inhalt und Kritiken her wohl der Ketchum, der mich am meisten ansprechen wird.
Spannender, tiefgründiger Psycho-Horrorroman eines deutschen Jungautors:
"Das letzte Kopfgeld" von David Liese, Verlag Shaker Media

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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6

Sonntag, 13. September 2009, 17:11

Beutegier von Jack Ketchum

Die Fortsetzung von "Beutezeit" fängt zwar gewohnt Ketchum Brutal an, verflacht dann aber etwas.
Erst ab Seite 120 dreht der Autor die Spannungsschraube auf, und man fiebert dem Ende entgegen.
Dennoch eigentlich nichts Neues! Wieder wird im Stundenakt eine Geschichte erzählt, die Kapitel chronologisch
mit Zeit vermerkt. Und dies ist etwas das wohl Laymon von Ketchum abgeschaut, zwar gibt Laymon die
Zeit nicht so pedantisch an, aber es passiert auch bei ihm in einem gewissen Zeitrahmen!
Das Buch ist zum Schluss hin sehr spannend, aber das zu "gute" Ende gefiel mir eher nicht so.

Da passt es gut, das ich gestern Abend noch "The Cottage" gesehn habe!
Ein derber Splatter Spaß!

Edit: Beitrag für weitere Diskussionen in den Thread zum Buch kopiert. Kai
Reality is lost - IKON

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (14. September 2009, 20:54)


7

Sonntag, 4. September 2011, 12:56

Gestern zu Ende gelesen. Für mich ein absolut überflüssiger Roman. Eigentlich war nach dem Vorgänger schon alles zu diesem Thema gesagt. Das hätte man nicht nochmal aufwärmen müssen. Von da an werde ich mir Teil 3 kneifen.

Positiv ist jedoch, dass man im direkten Vergleich feststellt, wie sich Ketchums Schreibe im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat. Beutegier wirkte nicht mehr so plump.

Negativ war, dass einem die Charaktere vollkommen egal waren. Wer da hops geht und wer nicht, tangierte mich überhaupt nicht. Aus diesem Grunde fand ich den Roman auch nicht wirklich spannend. Okay zu lesen, aber nix was hängen bleibt. Brutalität macht noch lange keinen guten Roman aus, wie man hier wieder feststellen durfte.

Leider ist es wohl so, dass Heyne es den Deutschen Lesern auch schwer macht. Die bringen zuerst Ketchums Meistwerk Evil auf den Markt und daran muss sich der Autor in meinen Augen messen lassen. Und bislang hat Ketchum dieses Level nicht mehr erreichen können. Zumindest die Romane, welche ich von ihm gelesen habe, hinkten meilenweit hinter Evil hinterher.

Schulnote: 3-
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

Beiträge: 581

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8

Donnerstag, 22. Dezember 2011, 18:04

Sowohl Beutezeit wie auch Beutegier sind ja sehr ähnlich gestrickt und ich möchte mich Roystons Urteil anschließen, dass sich Ketchum den zweiten Teil hätte schenken können. Zumindest hätte er sich ein Szenario für die Kannibalen erdenken müssen, das sich von dem aus Teil 1 unterscheidet. Mh, man hat weitere Angehörige des Clans aufgespürt, sie in die Geschlossene verfrachtet und dort gelingt ihnen die Revolte;)?
Die erste Hälfte von Beutezeit hat mich mit der Figureneinführung - und beschreibung sehr stark an King erinnert. Auch, dass die Geschichte in Gottes gefährlichsten aller Bundesstaaten spielt, hat mich schmunzeln lassen;) Kommt Ketchum auch aus Maine oder ist das ne Art Hommage?
Die Sexszenen und das Gemetzel fand ich zwar auch heftig, aber nicht so übertrieben geschildert, dass es ins Lächerliche abgerutscht wäre. Vor allem ist mir hier auch der Schmerz angemessen beschrieben worden, anders als in so manchem Laymon-Werk, wo die schwersten Verletzungen manchmal die Auswirkungen von Kratzern haben.
Überhaupt stellt Ketchum für mich mit den beiden Beute-Roman Laymon weit in den Schatten. Ich hatte das Gefühl, das Ketchum als Auswärtsmannschaft in Laymons Stadion kommt und den Hausherren 5:0 schlägt;)
Obwohl, ist vielleicht unfair Ketchum gegenüber, ist Beutezeit doch zeitgleich mit dem ersten Laymon-Werk erschienen, oder?

Zurück zu Beutezeit. Ich mochte die Charaktere, fand sie glaubhaft geschildert. Kein Schwarz-Weiß, jeder hatte auch seine Schwächen, mal mehr mal weniger. Teilweise wurde Margie sogar als richtiges Miststück beschrieben, wenn sie das in Schockstarre verfallene Mädchen zurücklässt, beispielsweise. Aber alles ist nachvollziehbar, auch ihr Zorn auf das Mädchen und ihre Schuldgefühle deswegen.

Ich weiß nicht, ob es von Ketchum so schlau war, die Bücher auch aus Sicht der Kannibalen zu erzählen. Das nimmt vielleicht einiges an Schrecken. Das Unbekannte ist häufig halt doch angsteinflößender. Aber auch das hat er glaubwürdig gelöst.

Roystons Meinung, dass Ketchum in Beutezeit plump schreibt, kann ich mich nicht anschließen. Im Gegenteil, ich fand seine Schreibe sehr reif und habe auch keinen Unterschied in Beutegier feststellen können.

Für mich zwei unterhaltsame Romane, nicht mehr, nicht weniger. Teil 3 wird ein anderes Setting bieten (hat ihn einer eigentlich schon im Original gelesen?) und wohl mehr die psychologische Schiene fahren, als Teile 1 und 2, von daher hat er für mich durchaus seine Berichtigung. 7,5 v. 10 Punkten.