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Mammut

Der ErnstFall

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Sonntag, 12. April 2009, 18:12

Verbesserungsvorschläge

...für den Vincent Preis möchte ich hier sammeln. Was denkt ihr, kann man nächstes Jahr beim Vincent Preis verbessern? Welche Kategorien würdet ihr abschaffen bzw. zufügen? Der Ordner soll als Ideensammlung dienen und vielleicht auch zur Diskussion anregen.

Markus

P. M. C.

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2

Dienstag, 14. April 2009, 13:53

Ich glaube, dass dieser Thread bislang nicht genutzt wurde, Michael, liegt nicht daran, dass den Leuten der VP egal wäre, sondern eher daran, dass das Reglement nicht wirklich verbesserungswürdig ist.

Ich habe mir den Kopf zerbrochen und bin auf nur einen Punkt gestoßen, den man verbessern könnte:

Nächstes Jahr könnte es - wie ja auch schon die Rede davon war - eine Kategorie BESTER GRAPHIKER geben.

Grüße, Markus
SCHWARZDUNKEL
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Nina

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3

Donnerstag, 16. April 2009, 16:03

Ich würde das mit dem Vincent-Preis weniger insidermäßig für Nicht-Horrorforumuser auf der Homepage-Unterseite für den Vincent formulieren. Das mit der PM-Sache würde ich nur hier ins Forum schreiben, auf der Homepage bläht das die Erklärung nur unnötig auf. (Zumal auch für Mitglieder nichts verloren ist, immerhin ist es ja auch für uns nicht verboten, statt PM über Mail zu wählen.)

Die Kategorien finde ich in Ordnung so. Die wurden ja für die diesjährige Wahl ja erweitert. Der Vincent sollte sich weiterhin auf den deutschsprachigen Raum konzentrieren. Und zu speziell sollte es auch nicht werden, dagegen Kurzgeschichten, Anthologien, Romane usw. bewerten, kann im Grunde genommen jeder interessierte Leser. Eventuell könnte man noch das beste Romandebüt würdigen.

Mammut

Der ErnstFall

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4

Donnerstag, 23. April 2009, 20:23


Nächstes Jahr könnte es - wie ja auch schon die Rede davon war - eine Kategorie BESTER GRAPHIKER geben.

Grüße, Markus


Hallo Markus,

eigentlich finde ich die Anzahl der Kategorien eher zuviel als zuwenig. Schließlich soll der Preis nicht durch eine zu große Breite verwässert werden.
In der Vorrunde war leider die Grafikrubrik die mit dem wenigsten Zuspruch.
Was natürlich eine Möglichkeit wäre: Man könnte in den ungeraden Jahren den besten Autor küren, in den geraden den besten Grafiker.
Die beste Grafik des Jahres würde ich ungern streichen. Das wäre ja, wie wenn es die Kategorie Bester Roman oder Beste Kurzgeschichte nicht gäbe.

Die Kategorie Bester Verlag könnte man auch nur alle zwei Jahre vergeben.

Bis bald,
Michael

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Markus

P. M. C.

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5

Donnerstag, 23. April 2009, 21:29

Ich hatte auch nicht vorgeschlagen, die beste Graphik zu streichen. Die gehört imho ebenso zur Notwendigkeit wie die beste Kurzgeschichte oder der beste Roman.

Vielleicht sollte man aber die beste Graphik-Rubrik noch erweitern, nämlich nicht nur in Form von Titelbildern, sondern auch Illustrationen, die meines Erachtens nicht weniger wichtig wie Titelbilder sind, wenngleich man sie nicht sofort (nämlich auf der Frontpage) sieht. Gelegentlich sehe ich in Büchern oder Magazinen Illustrationen, die einfach großartig sind, und manchmal stammen sie von Leuten, die noch nie zuvor ein Titelbild produziert haben, weil Titelbilder generell in Farbe sind. Mit einer Erweiterung würde man solchen Talenten auch Tribut zollen.

Die Idee, im Turnus den besten Autor oder den besten Graphiker zu wählen, halte ich hingegen für eine großartige Idee!!! :friends:

Oder man streicht sowohl das eine, als auch das andere. Durch die Abstimmung mit der besten Graphik, der besten KG und dem besten Roman dürfte diese Entscheidung ja bereits gefallen sein und auf der Hand liegen, in welche Richtungen die Sympathien gehen ...

Grüße, Markus
SCHWARZDUNKEL
Düstere Geschichten - ELOY EDICTIONS

6

Freitag, 24. April 2009, 07:19

Ich plädiere auch für eine Begrenzung der Anzahl der Kategorien. Außerdem stimme ich lieber für ein Werk als für den Macher, bin also dafür, Kategorien wie "bester Autor" oder "bester Grafiker", die sich ja nicht unbedingt auf das Abstimmungsjahr allein beziehen (da wird doch immer auch das mit in Erwägung bezogen, was der/diejenige all die Jahre vorher fabriziert hat), wegzulassen. Man könnte fallweise einen Sonderpreis vergeben, wenn es tatsächlich angebracht ist, mal jemanden fürs Lebenswerk auszuzeichnen (damit würde ich allerdings warten, bis der Vincent Preis sich einen festen Platz unter den Preisen, die hierzulande vergeben werden, erkämpft hat).

Mammut

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7

Freitag, 24. April 2009, 18:16


Vielleicht sollte man aber die beste Graphik-Rubrik noch erweitern, nämlich nicht nur in Form von Titelbildern, sondern auch Illustrationen, die meines Erachtens nicht weniger wichtig wie Titelbilder sind, wenngleich man sie nicht sofort (nämlich auf der Frontpage) sieht. Gelegentlich sehe ich in Büchern oder Magazinen Illustrationen, die einfach großartig sind, und manchmal stammen sie von Leuten, die noch nie zuvor ein Titelbild produziert haben, weil Titelbilder generell in Farbe sind. Mit einer Erweiterung würde man solchen Talenten auch Tribut zollen.

Die Idee, im Turnus den besten Autor oder den besten Graphiker zu wählen, halte ich hingegen für eine großartige Idee!!! :friends:


Hallo Markus,

die Kategorie:
3. Beste Horror Grafik aus dem deutschsprachigen Raum

bezieht sich nicht nur auf Titelbilder, sondern auf Grafiken im Allgemeinen. Natürlich sind Illus da benachteiligt, aber ich denke, eine eigene Kategorie wäre etwas übertrieben. Für den Vincent 2008 wurden ebenfalls Illustrationen nominiert. Von den 19 nominierten Werken waren genau 2 Innenillus.

Bis bald,
Michael

Mammut

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8

Freitag, 24. April 2009, 21:00

Hier mal ein erster Entwurf für 2010:
Vincent Preis
Pressemitteilung / News
E-Mail: vincent (@ )defms.de


2010 wird zum dritten Mal die Wahl des Vincent Preis 2008
durchgeführt. Ziel ist es, die besten Beiträge des Genre Horrors mit
dem Erscheinungsjahr 2009 aufzuzeigen.

Hier eine Auswahl der in 2009 erschienenen Werke:
http://www.defms.de/horror2009.html

Die Nominierunsrunde endet am 28.2.2010. Die Endrunde läuft vom XXX zum XXX.
In jeder Kategorie dürfen drei Vorschläge gemacht werden (Gold= 3 Punkte, Silber = 2Punkte, Bronze = 1 Punkt)
Die jeweils 5 Bestplazierten kommen auf die Nominierungsliste. Bei Punktgleichheit verlängert sich die Nominierungsliste entsprechend.

Hier die Kategorien, die zur Wahl stehen:

1. Bester Horror Roman deutschsprachig
2. Beste Horror Kurzgeschichte deutschsprachig
3. Beste Horror Grafik aus dem deutschsprachigen Raum
4. Bester Grafiker deutschsprachig
5. Beste(s) deutschsprachige(s) Anthologie/Storysammlung/Magazin

Markus

P. M. C.

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9

Freitag, 24. April 2009, 22:14

Absolute Zustimmung, Michael, dass eine eigene Kategorie für Cover und eine für Illustrationen übertrieben wären, Michael!

Ich bin vom Irrtum ausgegangen, dass nur Titelbilder Berücksichtigung gefunden hätten, sorry dafür.

Deinen Vorschlag im 2. Post unterstütze ich voll und ganz! Ist imho einfach PERFEKT!!!

Grüße, Markus
SCHWARZDUNKEL
Düstere Geschichten - ELOY EDICTIONS

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10

Freitag, 24. April 2009, 22:56

Also, wenn man schon drum gebeten wird kritisier ich auch mal etwas rum:

Ein Problem bei der Kategorie beste Grafik im Vergleich mit bester Grafiker ist die Möglichkeit, dass man sich mit mehreren Werken selber Stimmen klaut, deswegen fände ich persönlich eine Würdigung des Jahresgesamtwerkes sinnvoller als die Bewertung von Einzelgrafiken.
In der Mondscheinnovelle z.B. sind 6 Innenillustrationen, die aber eine Einheit bilden und Stilistisch logischerweise recht dicht beiandanderliegen. Ich fände es blöd wenn die nun einzeln zur Wahl gestellt werden.
Eine "Zwischenlösung" wäre es, nicht die einzelne Grafik sondern gegebenenfalls ein Gestaltetes Werk zusammengefasst in die Wertung zu schicken. Das scheinst du bei deiner Liste für 2009 ja schon so gemacht haben weil die Mondscheinnovelle dort aufgeführt ist anstatt jede der Grafiken einzeln (wenn dem so ist und das so geplant ist müsste es aber auch entsprechend in den Regeln festgehalten werden). Dann tauch aber wieder ein "Problem" auf wenn mehrere Künstler an einem Buch gearbeitet haben, und wo man die grenzen setzt zwischen zusammengehörigen Grafiken und alleinstehenden usw. usf. etc
Alles in allem wirkt es halt so wie es ist noch nicht wirklich gut durchdacht imho.

Insgesamt gefällt mir das Bewertungssystem nicht so besonders, ich finde es unnötig aufgeblasen. Meiner Meinung nach wäre es schöner jeder wählt seinen Favouriten und damit hat es sich. Ein System wie du es vorschlägst und bisher genutzt hast wird nach meinem Empfinden erst sinnvoll wenn sich eine weitaus größere Menge an Wählern beteiligt. (Zudem bietet es leichter möglichkeiten, "legal" zu manipulieren).

Das Schandmaul hat gesprochen, Hau
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka

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Mammut

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11

Freitag, 24. April 2009, 23:14

Hallo Lars,

man kann natürlich bei allem unterschiedlicher Meinung sein, daher steht ja dem Ordner auch der Titel Verbesserungsvorschläge über.
Ich sehe die Kategorien "Beste Grafik" erstmal aus dem Sicht des Werkes. Ein solches bekommt ja nur dann seine vollkommen Würdigung, wenn es für sich steht. Ein Vergleich zu einer Geschichte: Markus K. Korbs "Grausame Städte" kann man auch als Gesamtwerk bezeichnen, die sich mehr oder minder ergänzen. Auch dort findet ein "Stimmenklau" statt. Das ist generell bei Kategorien, in denen ein Autor mehrfach benannt wird.
Dies ist natürlich bei der Grafik im besonderen gegeben. Daher bin ich ja auch - zumindest angedacht für 2010 - dem Vorschlag gefolgt, beide Kategorien zuzulassen.
Wie sagt man aber so schön: Einen Tod muss man sterben.
Und es soll ja die "Beste Grafik" gewählt werden, nicht die beste "Grafikserie". Auch ein Mehrteiler kann generell benachteiligt sein gegenüber einem Einzelroman in der entsprechenden Kategorie.
In meiner Liste will ich nur auf die Grafiken aufmerksam machen, ansonsten hat eine Zusammenfassung da nichts zu sagen.

Deine Bedenken bezüglich des Bewertungssystems ist mir nicht klar. Was meinst du beispielsweise mit "legal manipulieren"?

Generell sollte bedacht werden, ein Ablauf muss immer den potentiellen Kandidaten, aber auch dem potentiellen Abstimmer sowie der Objektivität geschuldet sein.

12

Freitag, 24. April 2009, 23:33

Ich muss Lars hinsichtlich des unnötig komplizierten Bewertungssystems unterstützen.
Ich wurde in die letzten Wochen mehr als einmal angesprochen, dass Personen, die nominieren wollten, dies aufgrund des Systems nicht gemacht haben.
Den meisten war es einfach zu kompliziert, sich mehrere Vorschläge aus den Fingern zu saugen und die wenigsten haben verstanden, dass sie ihr Voting gewichtet abgeben sollen.
Spätestens zu Beginn der Endrunde haben mir ebenfalls einige Leute den Vogel gezeigt, weil sie statt einem Favoritenvoting praktisch auch die jeweiligen Nominierungslisten gewichten und pro Kategorie unterschiedlich viele Stimmen abgeben könnten. Mir sind einige Personen bekannt, die aufgrund dessen nicht am Vincent teilnehmen.

Von Web-Votings ist man gewohnt, dass man in jeder Kategorie seinen einen Favoriten nennt und gut ist.
Meistens werden die Nominierungen gerade in einem Pulldown vorgebenen - man klickt seinen Favoriten an und schickt sein Voting ab.

Mag es bei der Nominierung nach Sinn machen, so finde ich diese gewichteten Mehrfachstimmen in der Endrunde unnötig. Es kostet einfach zuviel Zeit, sich teilweise pro Kategorie die jeweiligen Regeln durchzulesen.
Intuitiv Abstimmen ist praktisch nicht möglich.

Eine Verzerrung des Wettbewerbs halte ich dadurch ebenfalls für möglich!
Idealerweise vergibt man ja unterschiedlich gewichtete Stimmen für eine Kategorie, heisst z.B: 5 Punkte für den Favorit, 4 für den Zweitbesten, etc.
Es ist allerdings auch möglich, einfach zu sagen "Volle Punkte für xy und keine Punkte für den Rest".
Meiner Meinung nach verzerrt das den Wettbewerb, da eine Person eine bestimmte Nominierung je nach Kategorie mit einer Stimme bis zu 8 Punkten geben kann. Das steht dann in keiner Relation mehr finde ich.

Ich bin der Ansicht, wenn ich etwas gut finde, vergebe ich dafür eine Stimme und gut ist.

Wie seht ihr das?

Die Belastbarkeit meines Nachttisches wird ermittelt mit freundlicher Unterstützung von:

-


13

Freitag, 24. April 2009, 23:38

Danke Sven, das spart mir die Arbeit es selbst zu erklären :friends:
Genau so war es gemeint.
Und was die Grafiken angeht bleibe ich dabei, dass ich eine Wahl von Einzelbildern nicht sinnvoll finde, zumindest bei Innenillustrationen ist das nonsens. Vielleicht könnte man die Kategorie des besten Illustrators (Gesamtwerk) aufnehmen und die beste Grafik in bestes Cover (zu dem i.D.R. ja mehr gehört als nur das Bild ... ansprechende Typo z.B.) umwandeln wobei dann alle evtl beteiligten (oft macht die Typo ja leider der Verlag) geehrt werden.
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars Maria Maly« (24. April 2009, 23:44)


14

Freitag, 24. April 2009, 23:42

Ich bin der Ansicht, wenn ich etwas gut finde, vergebe ich dafür eine Stimme und gut ist.

Wie seht ihr das?
Ich kann den Vorschlag nur voll unterstützen!!!

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15

Samstag, 25. April 2009, 00:29


Von Web-Votings ist man gewohnt, dass man in jeder Kategorie seinen einen Favoriten nennt und gut ist.
Meistens werden die Nominierungen gerade in einem Pulldown vorgebenen - man klickt seinen Favoriten an und schickt sein Voting ab.

Kommt darauf an, was man für eine Wahl möchte. Für ein schnelles, zeitsparendes Voting stimme ich zu.

Möchte man ein differenzierteres, aussagekräftigeres Voting, bei dem auch die Plätze nach dem 1. noch deutlich voneinander abgegrenzt werden, hilft ein abgestuftes Punktesystem meines Erachtens. In der SF-Fraktion wird es beim Kurd Lasswitz Preis so gehandhabt - meines Wissens seit längerem, was darauf schließen lässt, dass es sich dort bewährt hat.

Beispiel:
In einer Kategorie sind 5 Werke (A, B, C, D, E) nominiert. Werk B sticht deutlich heraus und wird von der großen Mehrheit der Abstimmenden eindeutig als das Beste identifiziert.
Bei der Eine-Stimme-Variante kriegt es von den Abstimmenden jeweils die Stimme, die anderen Werke gehen leer aus. Der 1. Platz steht fest, die weiteren Platzierungen lassen sich nicht oder nur schwer bestimmen.
Bei einem abgestuften 5-4-3-2-1-Punktesystem ließen sich die weiteren Plätze eher bestimmen. Werk B kriegt von allen 5 Punkte und ist auch hier eindeutig vorne. Jetzt kann ich darüber hinaus aber sagen: Werk A erscheint mir als das zweitbeste, ich vergeb 3 Punkte, und Werk E ist auch noch ganz ordentlich, dem gebe ich 1 Punkt. Werk C und D halte ich nicht für preiswürdig, beide kriegen keinen Punkt. Wenn alle Abstimmenden so oder so ähnlich verfahren, lassen sich auch die Plätze 2 bis 5 noch auswerten. Das braucht natürlich etwas mehr Überlegung und mehr Zeit, aber wenn einem die Zeit zu schade ist, dann verliert die ganze Abstimmung irgendwo ihren Sinn.

Zitat

Mag es bei der Nominierung nach Sinn machen, so finde ich diese gewichteten Mehrfachstimmen in der Endrunde unnötig. Es kostet einfach zuviel Zeit, sich teilweise pro Kategorie die jeweiligen Regeln durchzulesen.
Intuitiv Abstimmen ist praktisch nicht möglich.

Eine intuitive, schnelle Abstimmung, möglichst noch mit ein paar wenigen Klicks - ich weiß nicht ... Das ermöglicht zwar ein schnelles, zeitsparendes Voting, aber hat das auch Gehalt, ist das aussagekräftig auch bei den weiteren Platzierungen? Wer sich nicht wenigstens ein paar Gedanken zu den einzelnen Werken macht, stimmt doch eher nach Gutdünken oder Sympathie ab, aber nicht unbedingt nach Qualität.

Zitat

Eine Verzerrung des Wettbewerbs halte ich dadurch ebenfalls für möglich!
Idealerweise vergibt man ja unterschiedlich gewichtete Stimmen für eine Kategorie, heisst z.B: 5 Punkte für den Favorit, 4 für den Zweitbesten, etc.
Es ist allerdings auch möglich, einfach zu sagen "Volle Punkte für xy und keine Punkte für den Rest".
Meiner Meinung nach verzerrt das den Wettbewerb, da eine Person eine bestimmte Nominierung je nach Kategorie mit einer Stimme bis zu 8 Punkten geben kann. Das steht dann in keiner Relation mehr finde ich.

Wieso verzerrt das denn den Wettbewerb? Wenn ich in dem oben genannten Beispiel Werk B für das eindeutig beste halte und die Werke C und D keinesfalls für preiswürdig, warum sollte ich B nicht 5 und C und D jeweils 0 Punkte geben?

Kommt halt darauf an, wie man die ganze Sache ausgestalten will. Zu kompliziert sollte die Wahl sicherlich nicht sein, aber die einfachste Variante, mal schnell mit einem Klick, halte ich auch nicht unbedingt für die Zielführendste.

16

Samstag, 25. April 2009, 00:39

Wieso verzerrt das denn den Wettbewerb? Wenn ich in dem oben genannten Beispiel Werk B für das eindeutig beste halte und die Werke C und D keinesfalls für preiswürdig, warum sollte ich B nicht 5 und C und D jeweils 0 Punkte geben?
Weil somit sehr wenige leute ein Werk mit wenig aufwand sehr schnell puschen können und ihre Stimmen dann sehr viel mehr Gewicht haben als die derer, die für mehrer Sachen abstimmen. Und das fällt umso mehr ins Gewicht je weniger Stimmen es insgesammt gibt. Bei Großen abstimmungen ist dieses System sicher genauer, bei kleinen führt es, da bin ich voll Svens Meinung zu verzerrungen und lädt zu dieser Art Manipulation förmlich ein.
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Franz Kafka


17

Samstag, 25. April 2009, 09:56

Weil somit sehr wenige leute ein Werk mit wenig aufwand sehr schnell puschen können und ihre Stimmen dann sehr viel mehr Gewicht haben als die derer, die für mehrer Sachen abstimmen. Und das fällt umso mehr ins Gewicht je weniger Stimmen es insgesammt gibt. Bei Großen abstimmungen ist dieses System sicher genauer, bei kleinen führt es, da bin ich voll Svens Meinung zu verzerrungen und lädt zu dieser Art Manipulation förmlich ein.

Hm, es hat natürlich alles ein Für und Wider. Wenn ein Teil bewusst nur 5 Punkte und für den Rest nichts vergibt, andere z. B. 5-4-2 Punkte vergeben, dann beeinflussen die, die nur 5 Punkte vergeben, um ein WerK zu "pushen", bei einer kleinen Zahl von Abstimmenden das Gesamtergebnis natürlich schon im negativen Sinn und wohl auch stärker als bei einem System mit nur einer Stimme - wobei auch da ein "Pushen" möglich ist, da bei einer kleinen Zahl von Teilnehmern halt 5 Leute mit ihrer einen Stimme auch schon den Ausschlag geben können.

Umgekehrt haben aber diejenigen, die fair abstimmen wollen (also möglichst objektiv, möglichst ohne Sympathiebonus - ganz objektiv wird es nie sein, weil der Geschmack eine wichtige Rolle spielt), bei einer differenzierten Wertung Möglichkeiten der Abstufung. Wenn ich zwei Werke für annähernd gleich gut halte, kann ich dem einen 5, dem anderen 4 Punkte geben. Wenn ich nur eine Stimme habe, muss ich einem alles, dem anderen nichts geben. Ich kann deine Bedenken einigermaßen nachvollziehen, würde aber persönlich lieber differenziert werten können.

Wenn man einen Modus mit nur einer Stimme wählt, müsste man beim Ergebnis mal sehen, ob sich auch die Plätze 2 - 5 sinnvoll auswerten lassen. Oder aber in jeder Kategorie vielleicht nur den 1. Platz benennen. Nur so eine Überlegung.

Mammut

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Samstag, 25. April 2009, 10:18

Hier mal ein erster Entwurf für 2010:
Vincent Preis
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2010 wird zum dritten Mal die Wahl des Vincent Preis 2008
durchgeführt. Ziel ist es, die besten Beiträge des Genre Horrors mit
dem Erscheinungsjahr 2009 aufzuzeigen.

Hier eine Auswahl der in 2009 erschienenen Werke:
http://www.defms.de/horror2009.html

Die Nominierunsrunde endet am 28.2.2010. Die Endrunde läuft vom XXX zum XXX.
In jeder Kategorie dürfen drei Vorschläge gemacht werden (Gold= 3 Punkte, Silber = 2Punkte, Bronze = 1 Punkt)
Die jeweils 5 Bestplazierten kommen auf die Nominierungsliste. Bei Punktgleichheit verlängert sich die Nominierungsliste entsprechend.

Hier die Kategorien, die zur Wahl stehen:

1. Bester Horror Roman deutschsprachig
2. Beste Horror Kurzgeschichte deutschsprachig
3. Beste Horror Grafik aus dem deutschsprachigen Raum
4. Bester Grafiker deutschsprachig
5. Beste(s) deutschsprachige(s) Anthologie/Storysammlung/Magazin


Ich hatte ja hier meine Vorschläge für 2010 gemacht. Da wäre eine Kategorie für die beste Grafik, eine für den besten Grafiker enthalten. Man sollte aber auch bedenken, das die Grafik die Kategorie war, die am wenigsten Stimmen erhielt.

Wegen des Bewertungssystem. Mir ist auch aufgefallen, das unterschiedliche Bewertungsregeln in unterschiedlichen Kategorien nachteilig sind. Eigentlich muss man nur die Regeln lesen, so schwer ist das nicht. Jeder kann auch nur für ein Werk in jeder Kategorie voten, das steht doch da.
Aber wie oben ersichtlich, habe ich dies vereinfacht. In jeder Kategorie können drei Werke nominiert werden. Und es werden in jeder Kategorie gleich viel nominiert. Auch im Bereich Kurzgeschichten, wenn dort auch sehr viele Werke zur Wahl stehen.

Über die Gewichtung kann ich euch leider nicht zustimmen. Kann ich nur eine Stimme abgeben, habe ich doch genau den Effekt, den ihr bekämpfen wollt. A motiviert B,C und D und hat dadurch einen hohen Stimmanteil. E dagegen findet auch F und G gut, stimmt also abgewichtet auf alle drei. Durch eine Mehrzahl an Abstimmende wie E bekommen die Werke, die auch auf Platz 2 oder 3 gestimmt werden, einen besseren Platz als bei einer Einstimmabgabe.
Du pushst also mit 3 Punkten nicht, sondern stützt eigentlich mit den 2 Punkten und 1 Punkten eine breitere Basis.

19

Samstag, 25. April 2009, 10:29

Durch eine Mehrzahl an Abstimmende wie E bekommen die Werke, die auch auf Platz 2 oder 3 gestimmt werden, einen besseren Platz als bei einer Einstimmabgabe.
Du pushst also mit 3 Punkten nicht, sondern stützt eigentlich mit den 2 Punkten und 1 Punkten eine breitere Basis.

Stimmt, das funktioniert aber nur, wenn möglichst viele oder gar alle differenziert abstimmen. Wenn eine "Push"-Fraktion sich abspricht und einem Werk 3 Punkte und anderen, vielleicht nach neutralen Gesichtspunkten etwa gleichwertigen Werken jeweils 0 Punkte gibt, dann bringt sie dieses eine Werk weit nach vorn, während die anderen bei 0 stehen bleiben. Wenn daneben faire Voter 3-2-1 Punkte vergeben, kriegt das gepushte Werk auch hier Punkte - wie auch die anderen Werke -, aber das gepushte bleibt insgesamt wahrscheinlich vorn und die anderen haben möglicherweise keine Chance mehr. Die Gefahr sehe ich schon. Trotzdem ist mir persönlich eine differenzierte Abstimmung lieber - denn wenn sich auf Dauer rausstellt, dass ein markanter Teil der Abstimmer sich abgesprochen hat, um ein Werk zu pushen, wird der Preis von neutralen Beobachtern ohnehin nicht ernst genommen.

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Samstag, 25. April 2009, 10:47

Hier mal die reale Abstimmungsverteilung:
1. Bester Horror Roman deutschsprachig 2,38 (von 3)
2. Beste Horror Kurzgeschichte deutschsprachig 3,47 (von 5)
3. Beste Horror Grafik aus dem deutschsprachigen Raum 2,5 (von3)
4. Bester Autor deutschsprachig 2,48 (von3)
5. Bester Verlag 2,16 (von 3)
6. Beste(s) deutschsprachige(s) Anthologie/Storysammlung/Magazin 2,03 (von 3)

Im Schnitt wurden also in der Kategorie Roman 2,38 Werke nominiert (maximal 3 wäre möglich gewesen). Diejeinigen, die sich in einer Kategorie nur auf ein Werk konzentriert hatten, haben unterschiedlich abgestimmt.
Bezogen auf die Nominierungsrunde fand kein pushen stand, sondern das Ergebnis wurde durch den Wahlmodus auf eine breitere Basis gestellt.
In den meisten Kategorien gab es für die ersten drei Plätze klare Favoriten. Ausnahme sind natürgemäß die Kurzgeschichten und Grafiken, dort ist die Anzahl der zur Wahl stehenden Werke allerdings am größten.