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ANUBIS

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41

Freitag, 13. August 2010, 16:56

Das Buch ist tatsächlich nicht die Offenbarung oder ein Pageturner, aber es gleich als Gurke zu bezeichnen...*lol*

Wer Jason kennt weiß das er Horror nicht bierernst nimmt und er völlig absichtlich gerne mit klischees spielt. Tatsächlich ist das fehlen eines "logischen" Plots wirklich starker Tobak im negativen Sinn. Andererseits, wieviel Glaubwürdigkeit erwartet man wenn es um einen "Großwildjäger" geht der sich auf mythologische Bestien spezialisiert hat?

Wie Andreas schon sagt......gutes Popcorn Kino in Buchformat ohne viel Anspruch. Gehirn ausschalten und durch. Oder wie Astrid schon erwähnt hat: ein junger Laymon*lol*

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

42

Freitag, 13. August 2010, 19:25

Naja, bei Laymon schwingt aber schon dessen eigene Art von Humor mit. Beim Käfig habe ich von freiwilligem Humor leider nix gemerkt. Aber Astrid zuliebe weise ich nochmal darauf hin, dass mir keine Rechtschreibfehler aufgefallen sind! :)
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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43

Sonntag, 15. August 2010, 12:33

Ich lese es erst seit heute, vorher ging es nicht. Zwar erst 40 Seiten gelesen, aber ich denke es geht hier wohl
in erster Linie um Monster, die losgelassen werden, da ist ein Plot nicht zwingend. Also sprich eine Katastrophe
bricht herein, und daraus resultiert dann die Handlung. Das ist jetzt von mir spekulativ, ich sinniere darüber nach,
was kommen könnte, und lass mich jetzt mal vom Inhalt überraschen.
Ich melde mich später wieder. Aber der Anfang ist nicht schlecht, die Großwildjäger die selbst zu Gejagten werden,
das wusste durchaus zu gefallen!
Reality is lost - IKON

44

Montag, 16. August 2010, 17:10

Ganz so extrem wie Roystons Urteil wird meines nicht ausfallen, aber der Hammer ist das Buch wirklich nicht. Das ganze Drumherum um Schwester Mary hat mich am meisten gestört, es passte meines Erachtens so gar nicht in diesen Schreibstil herein.
Von den ganzen Ungereimtheiten mal abgesehen ging es dann aber doch mit dem Lesefluss, aber über eine 3- kommt der Roman bei mir nicht hinaus. Aber man kann ja nicht immer aller Geschmack treffen.

Zum Ende muss ich sagen, gewundert hatte ich mich auch, das die neue Show von Teddy nicht aufflog.
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Grufteule

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45

Montag, 16. August 2010, 20:14

Die Gurke war ganz befriedeigend!. Den Anfang und das Ende des Buches fand ich ganz gut, dazwischen war alles so lala.. Kann man lesen, aber muss man nicht. Genervt hat mich die ganze Schwester Mary Sache und das ganze Familiending! Hat irgendwie nicht gepasst das Übersinnliche. Hätte gern mehr über die Monster erfahren, anstatt das Familiendrama und Co. Schade, hätt echt was gutes dabei raus kommen können.

Grufteule

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46

Montag, 16. August 2010, 20:15

upps!

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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47

Dienstag, 17. August 2010, 09:02

Mittlerweile gut die Hälfte gelesen, eigentlich nicht schlecht, da viele Anspielungen vorhanden sind. Ob das jetzt Namen sind,
oder die Fähigkeiten. Etwa Schwester Mary ist von Bradbury s Familie Cecy abgeschaut. Das mit den Namen ist klar.
Mich stören jetzt die Visionen von der Exnonne nicht, im Gegenteil es erzählt von der Vergangenheit des Monsterjägers.
Nur es sind zu "viele" Monster, zu viel Blut und Gewalt, bei Laymon wäre mir das egal, aber hier wirds halt unglaubwürdig!
Aber so schlecht ist es nicht, ein Monsterroman!
Reality is lost - IKON

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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48

Mittwoch, 18. August 2010, 09:28

Also mir hats doch gut gefallen. Was manche als störend empfanden, machte mir nichts aus. Die Schwester Mary gehört nun mal
zu dem Teddy Aspekt, und bietet einige gute Einblicke in die Welt des Monsterjägers. Und mal ehrlich, die ist ja selbst eine Art Freak,
und passt somit genau ins Buch. Man könnte auch einige der Monster durch Menschen oder Tiere ersetzen, und erhält so
einen Vergleich zum wahren Leben, das genau so brutal sein kann. Man muss sich schon die Anspielungen auf etliches erlesen,
und manchmal auch zwischen den Zeilen lesen, dann merkt man schon, das dies eigentlich ein guter Monsterroman ist.
Natürlich derart abgedreht, das manch einer, das vielleicht zu ernst nimmt, und nicht den Spaß dahinter sieht.
Mit der Familie wollte der Autor halt "normale" Akteure in dieser Monster Katastrophen Welt zeigen, und auch die sind
nachher nicht mehr die selben. Das Teddy mit seiner eigener Freakshow davonkommt, ist halt eine Homeage an
den Film "Freaks", bzw spielt der Excop nun Rache und Justiz auf seine Art.
Warum jetzt dieses Buch so schlecht weg kommt, verstehe ich nicht, es immer noch unterhaltsamer als das hochgelobte
"Fettsack" von Rex Miller. Wieso der Vergleich, einfach weil das Miller Buch ähnlich abgedreht ist!
Fazit: Ein guter Monsterroman, aber nicht das beste von Brannon!
Reality is lost - IKON

  • »Patrick Grieser« ist der Autor dieses Themas

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49

Sonntag, 22. August 2010, 21:28

Mittlerweile sind fast alle 300 Exemplare verkauft (ich habe vielleicht noch eine Handvoll Exemplare) - an dieser Stelle ein Dankeschön von Verlagsseite an alle Leser!!!

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Siwa

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50

Sonntag, 29. August 2010, 14:21

Mir hat das Buch gut gefallen (Note 3+). Das Setting im Tierpark war mal was anderes und auch die Charaktere waren, von der Familie abgesehen, ungewöhnlich. Insofern hat Schwester Mary für mich da gut reingepasst.
Etwas schwach fand ich dagegen die Erklärung für die Taten des Captain Jack. Wer nimmt schon seine Angetraute, die mir nicht den Eindruck einer toughen Großwildjägerin machte, mit auf einen Monsterjagdausflug in den Dschungel :P ?!?

ANUBIS

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51

Sonntag, 29. August 2010, 20:48

Zitat

Wer nimmt schon seine Angetraute, die mir nicht den Eindruck einer toughen Großwildjägerin machte, mit auf einen Monsterjagdausflug in den Dschungel :P ?!?

Nun im nachhinein wäre das keine schlechte Idee für meine jetzige Ex gewesen*lol*

Greetz
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Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Markus

P. M. C.

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52

Sonntag, 29. August 2010, 21:17

Mitnehmen, Werner?

Überm Dschungel aus dem Flugzeug werfen!!! :) :) :)
SCHWARZDUNKEL
Düstere Geschichten - ELOY EDICTIONS

53

Montag, 6. September 2010, 17:40

So, heute bin auch ich mit dem Buch fertig geworden. Nach einigen Meldungen hier hatte ich schon mit dem Schlimmsten gerechnet, was sich dann allerdings doch nicht ganz für mich bewahrheitete.

Zwei Hauptkritikpunkte sind mir besonders deutlich aufgefallen:

Zum einen ist mir Omaha als Bösewicht zu unglaubwürdig.

Spoiler Spoiler

Jemand, der seine nicht-wildnistaugliche Partnerin in den Dschungel mitnimmt und dort fressen läßt, will Rache (an wem eigentlich?). Deswegen quält und tötet er Monster und Menschen gleichermaßen und gerät dadurch selbst in Bedrängnis. Wie blöd kann man eigentlich sein? Das hat schon fast satirische Qualität, wenn die Addams Family noch einen entfernten Cousin benötigt, wäre das doch mal ein amüsanter Kandidat.


Der zweite Kritikpunkt für mich ist der Umfang des Buchs. Ungefähr das letzte Drittel habe ich nur noch im Schnelldurchgang gelesen, hier hätten einige sinnwahrende Kürzungen sehr gut getan. Aber es werden ähnliche Situationen mit mäßiger Spannung fast schon wiederholt und in geradezu epischem Umfang breitgewälzt. Bei mir konnte sich dadurch kein guter Lesefluss einstellen, ich mußte mich öfters dazu zwingen weiterzulesen.

Wäre an diesen beiden Punkten etwas gefeilt worden, wäre noch ein guter Durchschnitt zu erreichen gewesen.
...and the book club consists mainly of people who club me with books.