Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast, um »Horror Forum - Alles rund um Horror und Phantastik!« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

HarryW

Profi

  • »HarryW« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 482

Registrierungsdatum: 7. September 2005

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

1

Montag, 18. Mai 2009, 23:37

The Road

Einige hier haben 'The Road' von Cormac McCarthy ja gelesen. Interessant, dass im Oktober eine Verfilmung
anläuft. Viggo Mortensen und Charlize Theron spielen unter anderem mit, es scheint also ein recht gross
budgetiertes Projekt zu sein. Nach dem Oskar-Erfolg von 'No country for old men' dürfte das aber niemanden
wirklich verwundern.
Der erste Trailer macht mich auf jeden Fall recht neugierig auf die filmische Umsetzung des Buches.

Trailer:
http://www.getthebigpicture.net/blog/200…-mortensen.html

Bachi

Arkham-Sanatorium-Insasse

Beiträge: 869

Registrierungsdatum: 4. Juli 2005

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 20. Mai 2009, 06:15

Da ich das Buch nicht habe, aber einige andere hier im Forum davon begeistert zu sein scheinen, würde mich interessieren, inwieweit sich alleine der Trailer mit dem Buch "deckt". Ich meine gelesen zu haben, dass das Buch gar nicht so actionlastig sein soll - der Trailer lässt jedoch ein hochkarätiges Endzeit-Action-Spektakel erwarten.

Wie passt das zusammen?

Maell

Poltergeist

Beiträge: 53

Registrierungsdatum: 10. Mai 2007

Wohnort: Bad Salzuflen

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 20. Mai 2009, 07:17

Der Film soll wohl sehr nah am Buch und damit alles andere als eine Actionorgie sein. Für den Trailer hat man dann wohl die wenigen Actionmomente so zusammengeschnitten, dass der Film erheblich massenkompatibler wirkt, als er letztendlich ist. Das Studio scheint ja eh nicht recht zu wissen, was es mit dem Film anfangen soll, der liegt ja nun schon ewig auf Halde. Aber ob DAS nun die richtige Vermarktungsstrategie ist, wage ich mal zu bezweifeln.

4

Mittwoch, 20. Mai 2009, 07:21

Man darf nie den Fehler begehen, und eine 1:1- Umsetzung der Romanvorlage erwarten, denn diese Filme sind meist ihr Eintrittsgeld nicht wert. Der Trailer wirkt durch die Schnitt- Technik und Musik sehr rasant und Action lastig, doch alles, was dort angedeutet wird, geschieht auch im Buch....doch eben auf eine wesentlich ruhigere Weise. So wird z.B. nie klar, wie es genau zur Beinahe- Apokalypse kam. Das Buch lebt in erster Linie von den genialen Dialogen zwischen Vater und Sohn. Diese minimalistischen Prosastücke gehören für mich zum Besten, was ich jemals gelesen habe. Allein, wie es McCarthy gelingt, (tragische, unausweichliche)Dinge nicht auszusprechen, ist einfach grandios und unglaublich bewegend. "Die Straße" ist eine einzige Elegie, ein düsteres Gedicht mit Weltliteratur- Potential.
Der Film muss (und - wie er den Anschein erweckt - wird) durch die Präsenz seiner Akteure stehen und fallen - und hier war der erste Eindruck für mich sehr positiv. "The ROAD" ist für mich auf jeden Fall ein "must- see"!
---------------------------------------------------------------------
http://www.arthur-gordon-wolf.de
---------------------------------------------------------------------
"Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte."

Arthur Schopenhauer

Werbung

unregistriert

Werbung


HarryW

Profi

  • »HarryW« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 482

Registrierungsdatum: 7. September 2005

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 20. Mai 2009, 09:30

Im Buch ist es ja so, dass sich Vergangenheit und Gegenwart vermischen. Und oftmals hab ich das nicht mitbekommen,
da McCarthy im Roman keine Gliederung in Form von Kapiteln macht. So fliesst alles ineinander über, was eine durchaus
spannende, etwas entrückte Stimmung erzeugt. Ein Gefühl, das zweifellos auch in den Köpfen der Protagonisten
vorherrscht.
Ich könnte mir vorstellen, dass im Film eine weitaus klarere Chronologie besteht, um die Sache dem Zuschauer einfacher
zu machen. Aus dem Bildmaterial des Trailers lässt sich das aber nicht genau eruieren.

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

Beiträge: 4 136

Registrierungsdatum: 5. Mai 2004

Wohnort: Österreich

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 20. Mai 2009, 10:15

Da ich das Buch erst vor Kurzem gelesen habe, warte ich gespannt auf den Film!

Nein es gibt keine Kapitel im Buch, aber anhand von Absätzen kann man gut Trennlinien

ziehen, auch wenn man es nicht gleich schnallt! Das hat man gut gemerkt an der Kindheiterinnerung,

in der ein Schlangenest ausgehoben wurde und verbrannt! Oder die Szene mit der Mutter,

in der der Selbstmord besprochen wurde!

Es gibt im Buch durchaus Szenen, die als Action Darstellungen herhalten könnten!

Mal sehn, ob der Film einen Verleih findet, oder nur auf DVD erscheint!
Reality is lost - IKON

TANTALUS

unregistriert

7

Mittwoch, 20. Mai 2009, 10:48

Artikel zum Trailer (deutsch)

Erster Trailer zu "THE ROAD" mit "Viggo Mortensen"
Wir bringen einfach mal ein Artikel über den wohlgeborenen wichtigsten Film 2009 "THE ROAD". Es ist natürlich hoch gelobt, das er nicht von irgendetwas herausgebracht wird sondern: Cormac McCarthy's Buch das den Publitzerpreis gewann, und wer mag nicht Viggo Mortensen, ein Schauspieler der in den letzen 4 oder 5 Jahren eine Menge gezeigt hat das er stark im Kommen ist.
Jetzt haben wir den aller ersten Trailer von "THE ROAD", produziert von "John Hillcoat". Ich glaube sie versuchen die Post-Abovalyptische Reise ein wenig zu viel als ein Action geladenen Film zu verkaufen. Aber er lässt uns einen flüchtigen Blick auf die verwüstete Landschaft werfen und den Kampf ums überleben der restlichen Menschheit, Tag für Tag.
"THE ROAD" könnte einer der besten Filme des Jahres werden, nach dem was wir bis jetzt darüber wissen. Wie nahe er den Erwartungen kommt werden wir herausfinden am 16. October.
Kommentar:
Ich habe dieses Buch auch nicht gelesen und den Trailer eben zum ersten mal gesehen. Er erinnert mich ein wenig an" the day after"und "the day after tomorrow". Doch von den Szenen her scheint er wesentlich besser zu sein. Vor allem ist es ein interessantes Thema und verspricht eine Abwechslung zu dem meist klischehaften Genrekino.
Natürlich sind Buchverfilmungen zu meist entäuschender als die Buchvorlage selbst. Und doch sind es manchmal gute Produktionen, die man auch zum Teil ohne das Buch stehen lassen kann.
Ich dneke bis Oktober dürfen wir auf etwas großes gespannt sein. Aber die Zeit wird nicht lange, kommt ja auch zu vor noch "HARRY POTTER", zu mindest für die , welche ihn mögen? Hat ja auch ein bischen was von Mysterie. :cool:
Lets see
Tantalus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shadowman« (4. September 2011, 19:36)


HarryW

Profi

  • »HarryW« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 482

Registrierungsdatum: 7. September 2005

Wohnort: Schweiz

  • Nachricht senden

8

Sonntag, 4. September 2011, 18:02

Endlich habe ich mal die notwendige Ruhe gefunden, um mir diesen stillen Film anzugucken. Und erstaunlicherweise habe ich ein Problem damit, das mir noch nie - wirklich NIE - zuvor untergekommen ist: Der Film ist viel zu nahe an der Buchvorlage. Es ist wirklich vorbildlich, wie sehr es sich der Regisseur zu Herzen genommen hat, dem Roman in jeder Hinsicht gerecht zu werden. Er stellt die gleichen Fragen, betrachtet die Dinge in genau der Weise, wie ich mir das selbst alles vorgestellt habe. Daher kam schlicht und einfach ein wenig Langweile auf. Ich habe es gern, wenn andere Medien das selbe Thema, die selbe Story, eben anders angehen und verschiedene Seiten beleuchten. Das halte ich für viel interessanter.
Handwerklich ist 'The Road' phantastisch gemacht. Die Schauspieler sind allererste Sahne. Und die endzeitliche Welt ist wohl das beste, das ich in dieser Hinsicht jemals zuvor gesehen habe. Sind in vielen Endzeitfilmen eher zerstörte Städte zu sehen, spielt hier praktisch alles auf dem Land. Wie das dargestellt wird ... oh Mann oh Mann. Ein visuelles Gedicht. Anders kann ichs echt nicht beschreiben.

Fazit: Unbedingt mal anschauen. Aber der Film könnte besser funktionieren, wenn man den Roman nicht kennt.

Torsten

Profi

Beiträge: 1 116

Registrierungsdatum: 13. Juli 2003

Wohnort: Ludwigshafen am Rhein

Beruf: Groß- und Außenhandelskaufmann

  • Nachricht senden

9

Sonntag, 4. September 2011, 23:21

In fast allen Punkten muss ich dir zustimmen, Harry. "The Road" bringt die Post-Apokalypse visuell eindringlicher rüber als die meisten Filme dieser Art zuvor. Allerdings war ich froh, dass sich der Regisseur so eng an die Buchvorlage gehalten hat. Wahrscheinlich wusste er, dass jeder Versuch, den Film mit eigenen Ideen zu ergänzen, entweder a) im Fiasko enden oder b) die Intensität schlichtweg verwässern würde. Womit ich keinesfalls das unbestreitbare Talent des Regisseurs infrage stellen möchte; im Gegenteil. Ein amerikanischer Regisseur hätte aus der Vorlage sicherlich etwas gänzlich anderes und damit auch schlechteres gemacht. Doch wie bereits erwähnt ist John Hillcoat gottlob ein Australier, dessen bildgewaltigen Down under-Western The Proposition - Tödliches Angebot ich jedem nur ans Herz legen kann.
Hier gehe ich übrigens noch etwas genauer ins Detail: http://www.fantasyguide.de/11902.0.html
http://torstenscheib.blogspot.com/

Werbung

unregistriert

Werbung


Triton

Anfänger

Beiträge: 4

Registrierungsdatum: 12. April 2012

  • Nachricht senden

10

Samstag, 14. April 2012, 21:35

Also für mich persönlich ist dieser Film der beste Endzeitfilm. Hab noch keinen Film gesehen der selbst am Ende noch so unglaublich deprimierend ist :O
Keine Hoffnungn nix, man hat wirklich das Gefühl die Menschheit ist wirklich am Ende.
Ich habe die Buchvorlage nicht gelesen von daher weis ich nicht wie nahe der Film dieser Vorlage kommt.

Was mich ein bissl stört ist das es keinen Hinweis darauf gibt was denn überhaupt passiert ist.