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Mammut

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Mittwoch, 10. Juni 2009, 12:58

Alisha Bionda (Hrsg.)- Unter Dunklen Schwingen

10. Juni 2009 - Neu erschienene Anthologie im "Otherworld Verlag" unter der Herausgabe von Alisha Bionda.
Im Otherworld Verlag ist die von Alisha Bionda herausgegebene Anthologie Unter dunklen Schwingen erschienen.
Elmar Huber hat die Kurzgeschichtensammlung shon vor Druck für Sie gelesen und rezensiert.

UNTER DUNKLEN SCHWINGEN tragen einige der herausragendsten und talentiertesten Vertreter deutscher Phantastik düstere Novellen und Kurzgeschichten in Ihre Lesestube.

Christoph Hardebusch, Andreas Gruber, Uschi Zietsch, Barbara Büchner, Alisha Bionda, Tanya Carpenter & Mark Staats, Marc-Alastor E.-E., Mark Freier, Dominik Irtenkauf, Aino Laos und Arcana Moon zeigen auf eindrucksvolle Weise die Bandbreite des Genres - mit virtuosen Grafiken von Mark Freier versehen.

Die beiden längeren Novellen werden von Barbara Büchner und Marc-Alastor E.-E. bestritten und zeigen deutlich die Bandbreite dieser Anthologie - aber auch die weiteren Texte.



Das Buch ist erschienen und ich bin mal gespannt auf die Geschichten.

Kai Grimm

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2

Mittwoch, 10. Juni 2009, 13:49

Interessante Sache, aber bei amazon läuft es noch unter "vorbestellbar" (mit Erscheinungsmonat Mai...) und die neue Otherworld-Homepage ist nach wie vor nicht am Start....
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Mammut

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Mittwoch, 10. Juni 2009, 13:53

Ich habe das Buch auf jeden Fall heute erhalten.

Kai Grimm

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4

Mittwoch, 10. Juni 2009, 14:09

Ich habe das Buch auf jeden Fall heute erhalten.
Wo bestellt?
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Mammut

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Mittwoch, 10. Juni 2009, 16:20

Hm, ich bin auf der Rezensentenliste und bekomme die Horrorbücher automatisch zugeschickt. Vielleicht deswegen etwas früher.
Du könntest es bei Alisha direkt bestellen:
http://www.alisha-bionda.net/shop.php

Die Auftaktgeschichte von Andreas Gruber über einen Außenseiter ist sehr intensiv und ein mehr als gelungener Opener.

Felix W

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6

Mittwoch, 10. Juni 2009, 18:32

Ist das die vierte Anthologie von Alsiha Bionda, die dieses Jahr erschienen ist? ... Wer soll das denn alles lesen? Ich weiß gar nicht, bei welcher ich beginnen soll.
Mein Blog: |T|Ä|N|D|E|L|E|I|

Mammut

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7

Mittwoch, 10. Juni 2009, 21:05

Ja, es ist die dritte von vierte Anthologie in kurzer Zeit (ich glaube, die Dark Ladies sind aus dem März, die Schattenversuchungen aus dem Mai).

Kai Grimm

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Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:56

Ab heute ist das Buch über die österreichische Homepage des Otherworldverlags bestellbar. Ich habe gleich zugeschlagen. Tja, wann soll ich das alles lesen? Wenn es danach ginge, dürfte ich wohl ein halbes Jahrzehnt kein Buch mehr kaufen.... :P
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Uwe

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Freitag, 26. Juni 2009, 19:41

Das Buch ist heute via Amazon bei mir eingetroffen, schade eigentlich, da ich ansonsten nur über meinen örtlichen Buchhändler bestelle. Dem wollte ich aber das Hickhack, wo denn nun das Buch zu bestellen sei (siehe vorherige Statements) nicht zumuten. Ansonsten ist der äußere Eindruck sehr positiv - ein wenig erinnert mich die ganze Aufmachung an die selige Poe-Reihe bei Blitz (grandioses MArk freier Titelbild plus Illustrationen, dickes Papier - und auch manche der Autoren). Das Ganze macht auf jeden Fall richtig Lust, mit dem Schmökern anzufangen!

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Mammut

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Sonntag, 12. Juli 2009, 15:47

Mein Fazit:
Unter dunklen Schwingen bietet keine Konzeptanthologie, wie man aus der Werbung erwarten könnte. Stattdessen eine bunte Mischung, in der die Geschichte über einen verrückten Außenseiter von Andreas Gruber den Auftakt macht und direkt fesselt. Eine spannende Horrorstory. Uschi Zietsch dagegen bietet eine rupenleine Fantasygeschichte, die ebenfalls gefällt. Die anderen Geschichten bieten überwiegend romantisch verklärte Gruselstories, die eher für ein jugendlich- weibliches Publikum geschrieben sind. Mir sind sie zu seicht und so bleibt ein fader Geschmack zurück.

Etwas weniger Bandbreite hätte der Anthologie gutgetan. So bietet sich ein buntes Allerlei. Wer eine romantische Ader hat, dem dürfte es trotzdem gefallen.

Kai Grimm

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Samstag, 9. Januar 2010, 19:50

Andreas Grubers Eröffnungsstory ist wirklich klasse. Gelungener Psychohorror über eine Besessenheit und die daraus entstehenden Folgen. Mit Uschi Ziets Beitrag kann ich dagegen wenig anfangen. Da steht für meinen Geschmack die moralische Botschaft doch zu arg im Vordergrund. Mal schauen, wie es weitergeht.
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Siwa

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Sonntag, 10. Januar 2010, 10:24

Meinen Geschmack haben nur wenige Geschichten getroffen, da vieles in Richtung Fantasy/Mystik ging und mit die transportierten Botschaften zu aufdringlich waren. Dafür boten die Grafiken immerhin einen gelungenen Einstieg in die Stories :D .
Meine Favouriten waren die Beiträge von Andreas Gruber und Aino Laos.

Kai Grimm

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Sonntag, 10. Januar 2010, 14:32

Aina Laos´ Beitrag fand ich auch sehr gut. Die Geschichte hat eine originelle Idee, die gut und spannend umgesetzt ist. Eine Kurzgeschichte, die sehr schön auf die Auflösung am Ende hinarbeitet.
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Kai Grimm

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Montag, 11. Januar 2010, 21:08

Die nächsten beiden Beiträge von Marc-Alastor und Dominik Irtenkauf ähneln sich sehr. Beide spielen in der Vergangenheit, sind eher dem Genre Mystery/Fantasy als dem Horror zuzurechnen und sehr surreal. Eigentlich zu surreal für meinen Geschmack. Sprachlich haben es beide Autoren allerdings drauf. Das Ende von Dominik Irtenkaufs Geschichte kommt dann jedoch etwas arg abrupt daher....
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Kai Grimm

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Dienstag, 12. Januar 2010, 21:45

Die Story von Mark Freier über einen Mann, der als Kind von seiner Mutter an den Teufel verschachert wurde, gefällt mir wieder sehr gut. Richtig schön fieses Dingen, diese Geschichte. :D Der Beitrag von Christoph Hardebusch über 2 Vampire, die sich gegenseitig anbaggern mit dem Hintergedanken, den jeweils anderen leer zu trinken, nun ja, sagen wir es so: Originalitätspreise gibt es woanders.
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Kai Grimm

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Samstag, 16. Januar 2010, 14:30

Richtig klasse ist Barbara Büchners Novelle über die Blutgräfin. Die Autorin zaubert aus Versatzstücken von klassischer Gespenstergeschichte, Vampirmotiven und der Elisabeth Bathory Sage ein richtig schönes, altmodisches Schauermärchen. Stark!
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Kai Grimm

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Sonntag, 17. Januar 2010, 14:31

Und die letzten 3:

Mit den Beiträgen von Arcana Moon Alisha Bionda wurde ich nicht warm. Das mag daran liegen, dass mir übersinnliche Wesen, die im Handstreich das Schicksal der gesamten Welt entscheiden, einfach nicht liegen, und schon gar nicht, wenn dies in ein paar Seiten einer KG relativ spannungs- und überraschungsfrei dargeboten wird. Sehr stark finde ich hingegen die Geschichte des Autorenpaars Tanya Carpenter & Mark Staats, in welcher ein Vampir dazu verflucht ist, über die Jahrhunderte immer wieder seine Seelenpartnerin zu töten. Zum tragischen Ende macht dann ein faustischer Pakt mit dem Teufel die Sache nicht besser..... Ein Beweis dafür, dass es auch 2009 tatsächlich noch möglich war, eine originelle und fesselnde Vampirgeschichte zu veröffentlichen.

Gesamtfazit: "Unter dunklen Schwingen" ist eine Anthologie, in der mir grob gerechnet jede zweite Geschichte gut bis sehr gut gefiel. Insgesamt hätte die Anthologie ein wenig mehr Abwechslung in stilistischer und thematischer (warum schreibt jeder zweite Autor eine Vampirgeschichte?) Hinsicht vertragen können. Dass der Klappentext gerade mit der Bandbreite des Genres wirbt ist eindeutig Etikettenschwindel. Der Schwerpunkt liegt doch sehr klar auf düsterer Romantik mit Fantasyeinschlag. Dennoch bietet das Buch einige so gelungene Stories, dass ich es für mich mit 7 von 10 Punkten noch knapp im guten Bereich ansiedle.
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Christoph Marzi - Somnia

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Montag, 1. März 2010, 13:03

Bin gestern mit der Anthologie fertig geworden... wirklich zufrieden bin ich allerdings nicht. Gerade bei den zahlreichen bekannten Autoren hätte ich eigentlich mehr erhofft. Ein Großteil der Geschichten wirkte auf mich einfach nur nichtssagend, so als ob die jeweiligen Autoren gerade mal eben schnell nebenher eine Kurzgeschichte als Fingerübung geschrieben hätten. Finde ich eigentlich schade, da ich von vielen Autoren deutlich besseres gewohnt bin. Als Beispiel wäre da die Geschichte von Andreas Gruber (die ich hier völlig willkürlich herausgreife):

Spoiler Spoiler

Die Geschichte fängt sehr gut an mit der glaubwürdigen Darstellung eines seltsamen Außenseiters, der von einem gutmütigen alten Schulkameraden bei mehreren Gelegenheiten unterstützt wird. Allerdings wirkte das Ende auf mich zu aufgesetzt und zu gezuwungen: Warum ist der alte Schulkamerad, der anfangs mit beiden Beinen im Leben steht und einen recht vernünftigen Eindruck macht, am Ende genauso verückt wie der Außenseiter?


Mal sehen, vielleicht riskiere ich zu einem späteren Zeitpunkt einen zweiten Blick, diesmal ging die Anthologie insgesamt ziemlich an mir vorbei.
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

Kai Grimm

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Montag, 1. März 2010, 21:04

Spoiler Spoiler

Das Puzzle ist Schuld, denke ich. Ich finde, Andreas Gruber lenkt hier mit dem spleenigen Außenseiter bewusst auf eine falsche Fährte. Dass am Ende auch der mit beiden Beinen fest im Leben stehende Erzähler dem Puzzle-Wahn verfällt, zeigt mir, dass es am Puzzle selber liegt, nicht am Charakter des Außenseiters.
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Christoph Marzi - Somnia