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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »arthur gordon« (11. August 2009, 21:40)
Ein Vorwort von Clegg ist nicht vorhanden. Das Buch fängt quasi mit dem Prolog an. Davor auf einer Seite "Die Anrufung". Die vergißt man aber nach dem lesen sofort wieder.![]()
Und dann ist er auch noch in der Lage, weitere Vampyre zu schaffen, was natürlich außer Pythia (die Granate, die ihn zum Vampyr machte), kein anderer Vampyr schafft. Der Ideenreichtum ist ja hier wirklich zu beneiden!
Ganz im Ernst: Wäre das Buch nicht trotzdem nett zu lesen, wären hier zig Gründe für mich, das Buch zur Seite zu legen. Kein Klischee wird hier liegengelassen, sondern ordentlich in die Geschichte aufgenommen. Das hat man schon X-mal gelesen und wird durch die dreißigste Wiederholung nicht bessen. Schade. Da hätte ich bislang mehr erwartet. Merke selber mittlerweile auch, dass ich schon beginne, das Interesse an dem Roman zu verlieren.Benutzerinformationen überspringen
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) wie alle bisherigen Nebendarsteller. Und so macht sich eine 6köpfige Reisegruppe nach gängigem Fantasy-Klischee auf den Weg zu einer verschwundenen Stadt. Diese wird dann ohne Probleme sofort gefunden (!?!). Wenn man den Ort weiß wo die Stadt liegt, warum gilt sie dann als "verschwunden"? Der versteckte Eingang wird auch ohne einen einzigen Fehlgriff sofort ausfindig gemacht. Vor Ort gibt es dann ein kleines Rätsel. Und schließlich findet man den gesuchten Priester. Der ist erst total böse und gemein und glaubt kein Wort vom "Auserwählten", nur um dann einen Absatz weiter sofort ohne Begründung Aleric den "Auserwählten" zu nennen. Entweder hat hier die Übersetzerin einen gehörigen Bock geschossen, oder es ist einfach nur schlecht geschrieben. Viele Passagen im 2. Teil weisen Schwächen in Beschreibungen auf. So war z. B. bei der Erweckung des Priesters nicht genau klar, was die Bande da treibt. Das noch nichtmal im Vorfeld erwähnt wurde, dass der Kugelkopf der mit Silber gefüllten Glasröhre ein Loch hat, überlegt man schon etwas, warum die Bindfaden und Nadel zur Beseitigung des Problems nutzen wollen. Ähnlich wirr wie meine Beschreibung in den letzten 2 Sätzen ist auch der Roman an dieser Stelle
. Die Beweggründe der Hauptpersonen sind auch nicht wirklich klar. Warum muss man jetzt nochmal zur Stadt und den Priester wecken? Achja, egal!
Zitat
Dabei muss man dem Buch jedoch attestieren, dass es inzwischen sehr starke, sprachlich hervorragend geschilderte und bewegende Momente an den Leser bringt,
Der Priester wird mal eben beseitigt, die komplette Macht übernommen, sämtliche Vampyr-Kollegen zu Vampyren alter Art gewandelt. Dann flugs zurück zur Heimat der Sippe mit anschließendem kleinen Gemetzel. Darauf die Rückkehr nach Europa und das Vorfinden des heimatlichen Schlößchens des Barons in Flammen und die Geliebte von der Gegenseite übernommen. Anschließend das Aufwachen im Brunnenschacht und ein homoerotisches Gesauge beenden den Roman. Ach ja, eine lange Vision über die schicke Tochter des Barons hatte ich fast vergessen zu erwähnen. Das ganze geschah jetzt auf fast genau 40 Seiten. Respekt. Genau das hat den Roman selbst sehr oberflächlich wirken lassen. Vor allem in Teil 2 ist es mir wirklich übel aufgestoßen. Auch sprachlich wirkt Teil 2 eher "hingerotzt". Wie bereits gesagt kann das aber auch an der Übersetzung liegen.
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Dann habe ich das wohl tatsächlich wohl "überlesen". Wenn es so im Buch steht, nehme ich meinen Kritikpunkt diesbezüglich natürlich zurück.In einem Punkt betreffend Ewan scheinst Du allerdings oberflächlich gelesen zu haben, Royston Vasey: Es ist keinesfalls zufällig Ewan, den die Vampire aufgreifen. Es wird doch ganz klar herausgestellt, dass dieser seinem Freund Aleric heimlich zu der verlassenen Stadt gefolgt ist.
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Zitat
Anschließend das Aufwachen im Brunnenschacht und ein homoerotisches Gesauge beenden den Roman