Am Schluss bringt uns dann Andreas "Arthur Gordon" mit seiner rasanten und abgedrehten SF/Cyberpunk-Variante die dringend benötigte Abwechslung in diese Anthologie. "Die Dunwich-Pforte" ist höchst phantastisch und verschmilzt Genres, die auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen passen, sehr gekonnt zu einer packenden Geschichte. Tolle Idee, toll umgesetzt = Die beste Story des Bandes.
Der abschließende "Ein paar Seiter" mit höchst merkwürdigen und verdächtigen Anrufen aus Dunwich rundet das Ganze gelungen ab.
Insgesamt gebe ich der Antho 8 von 10 Punkten. Der Dunwich-Reiseführer enthält viel Gutes bis sehr Gutes und keine Totalausfälle. Allerdings zeigt die "Dunwich-Pforte", dass es noch besser hätte werden können, wenn mehr Autoren den Mut, die klassischen Pfade zu verlassen, aufgebracht hätten.