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Yuggoth

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  • »Yuggoth« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 15. Dezember 2009, 18:53

Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes



Autor: Christian Endres
Umfang: ca. 246 Seiten
ISBN: 978-3-941258-16-7
Preis: Normalausgabe 12,90 €/ Edition Atlantis 14,90 €

HC Ausgabe der EDITION ATLANTIS erst ab Januar 2010 erhältlich!!

Inhalt:

Sherlock Holmes ist die wohl bekannteste Persönlichkeit der Literaturgeschichte. Trotzdem hat uns sein Freund und Chronist Dr. Watson längst nicht alles erzählt, noch längst nicht jedes Abenteuer des Detektivs aus der Baker Street an die Nachwelt weitergegeben. Gerade wenn es um die übersinnlichen und fantastischen Fälle des Meisterdetektivs geht, hat uns der gute Watson einiges verschwiegen.
Was hat es mit dem Fall auf sich, als London beinahe im Regen ertrank? Was verbindet Holmes mit Kapitän Nemo und der Nautilus? Wer ist die treibende Kraft hinter dem Imperium der Zahnräder und seinen mörderischen Schergen? Was könnte ein Gott in London suchen? Wohin sind die Katzen der Stadt verschwunden? Waren Holmes und Watson tatsächlich in Oz und in Oberons Anderswelt? Was steckt wirklich hinter den Übergriffen einer Rattenhorde am Londoner Hafen? Die Auflösungen dieser und anderer Fälle warten in »Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes«.

DarkDreamer

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2

Samstag, 27. März 2010, 15:56

Londons verlorene Kinder
Eine einfache Vampirgeschichte, die relativ wenig Reiz ausübt. Mir fehlte der Spürsinn Sherlocks und die dazugehörige Atmosphäre. Die Wortgefechte zwischen Sherlock und Watson sind dafür aber sehr stimmig.
2 von 5 Punkten

Rigor Mortis
Ich liebe ja derartige Verbindungen, die etwas Altbekanntes in ein völlig anderes, aber auch bekanntest Setting setzen. Sherlock Holmes reist in das Land Oz, um den Tod oder besser gesagt die Leichenstarre des Holzfällers zu untersuchen. Eine phantastisch exzellente Verbindung, die mir sehr zusagt, aber leider noch immer nicht die echte Magie eines spannenden Textes entfalten kann.
4 von 5 Punkten

Ratten im Gemäuer
Diese Kurzgeschichte ist sowohl eine Hommage an den Rattenfänger von Hameln, aber auch an H.P. Lovecraft respektive Erich Zann. Eine faszinierende und sehr gut funktionierende Kombination. Auch die Länge hat der Geschichte sehr gut getan, konnte sie sich doch sehr schön entfalten und endlich eine Atmosphäre erzeugen, die mir bestens gefallen hat. Lediglich die Auflösung war etwas zu früh zu erraten. Hier hätte ich mir die absolute Überraschung gewünscht.
4 von 5 Punkten

Watson im Wunderland
Zwei Seiten – Eigentlich überflüssig. Andererseits ist es eine interessante Spielerei, die die Charaktere Holmes und Watson näher beleuchtet. Mit dem Bekenntnis, dass er Lewis Carroll kannte, fehlt auch die phantastische Note nicht.
3 von 5 Punkten

DarkDreamer

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3

Sonntag, 28. März 2010, 18:36

Das Geschenk der Freiheit
Eine durchaus gut erzählte Geschichte, die nach dem Vampir einmal mehr eine bekannte Gestalt beleuchtet, die ich jedoch nur als Spoiler verraten kann ;-)

Spoiler Spoiler

Das Einhorn

Leider fehlt mir hier abermals das ganz besondere Flair. Einfach kann die Geschichte von mir aus bleiben, aber das gewisse Etwas, das die Gestalt allein nicht bieten kann, besitzt sie leider nicht.
2,5 von 5 Punkten

Muse mit sieben Prozent
Gleich „Watson im Wunderland“ werden auch hier Holmes und Watson näher beleuchtet. In der Tat lesen sich diese Seiten aber sehr viel spannender, ist diese Kurz-Kurzgeschichte doch sehr skurril gehalten. Ein Schmunzeln über dieses verrückte Ermittler-Duo war mir am Ende gewiss.
4 von 5 Punkten

4

Sonntag, 28. März 2010, 22:33

Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe:

Eine Geschichtensammlung, die Sherlock Holmes und die Welt der Phantastik miteinander verbindet. So gibt es Anleihen beim Cthulhu-Mythos, Abraham Stoker, Baums "The wonderful Wizard of Oz", wir begegnen alten Bekannten wie Irene Adler, Wiggins und Lestrade und erleben Holmes gemeinsam mit Captain Nemo oder am Hofe Oberons. Diese und viele Anspielungen mehr erwarten den Leser. Endres, der erst 23 Jahre jung ist, hat das Verhältnis zwischen Holmes und Watson auf den Punkt gebracht. Als Kenner der Geschichten von Arthur Conan Doyle ist es so, als würde man zwei alten Bekannten erneut begegnen. Darf in keiner Holmessammlung fehlen!

4 - 4,5/5

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Albino

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5

Sonntag, 28. März 2010, 22:53

also mir gefällts viele lieb gewordene charakter in verbindung mit dem duett holmes / watson wieder zu lesen... :D



und ich werde mir die hc - ausgabe gönnen....wieder eine geliebte im regal lach

6

Sonntag, 28. März 2010, 22:55

Ja, das HC habe ich auch. Sieht gut aus. Die Paperbacks von Atlantis gefallen mir irgendwie nicht.

DarkDreamer

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7

Montag, 29. März 2010, 21:37

Bis auf ein paar kleine Ausrutscher, die wohl aber auch am persönliche Geschmack liegen können, gefallen mir die Geschichten bisher auch gut. Ein Highlight wird diese Kurzgeschichtensammlung aber wohl nicht werden, für eine überdurschnittlich gute Sammlung müsste es aber langen. Gespannt bin ich jedenfalls, was Endres sich noch für nette Ideen aus dem Ärmel schüttelt :D

Regenfall
Eine sehr nasse Geschichte, Regen wohin man schaut. Und ein überflutetes London, das ich mir bildlich bestens vorstellen konnte. Holmes neuer Fall fällt wortwörtlich ins Wasser. Eine große Pointe benötigt die Geschichte nicht – die übrigens auch nicht vorhanden ist -, es langt die sehr gut erzählte Geschichte an sich, um den Leser an ein neues Abenteuer voller verruchter Magie zu fesseln.
4 von 5 Punkten

DarkDreamer

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8

Dienstag, 30. März 2010, 20:00

Der Fall der verschwundenen Katzen
Eine düstere Geschichte, die Holmes und Watson in die Abwasserkanäle Londons zu ganz unangenehmen Gesellen führt. Toll erzählt, sehr schöne gruselige Atmosphäre. Hat mir verdammt gut gefallen!
4,5 von 5 Punkten

Pelz und Kokain
Einmal mehr bietet Endres einen extravaganten phantastischen Mix aus Detektiv-Geschichte und Fantasy. Oberon aus Shakespaeres „Sommernachtstraum“ sollte doch zumindest ein Begriff sein. Auf erstaunliche Weise schafft Endres es aber auch noch, ein grimm'sches Märchen mit in die Handlung ein zu flechten! Vorliegende Story hätte ein Highlight werden können, dafür aber war mir die Geschichte zu schnell erzählt. Ein Kritikpunkt, an dem leider viele Geschichten dieser Sammlung kranken.
4 von 5 Punkten

DarkDreamer

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9

Mittwoch, 31. März 2010, 21:33

Detektiv im Dutzend
Die Idee ist genial! Und auf ihre Art und Weise verdammt „gruselig“. Einmal mehr liegt eine zweiseitige Geschichte respektive eine Holmes-Watson-Charakter-Studie vor, die trotz ihrer Kürze bestens inszeniert ist.
3 von 5 Punkten

Schatten aus dem Meer
Eine ruhige Geschichte, die jedweder Rasanz in irgendeiner Form entbehrt – aber das ist nicht nötig. Einer der berühmtesten Kapitäne der Welt erbittet Holmes' und Watsons Hilfe. Wörter wie Atlantis und H. G. Wells' „Die Zeitmaschine“ fallen. Eine atmosphärisch phantastische Geschichte, deren Idee und Umsetzung mir gut gefallen haben. Lediglich mit dem Ende kann ich mich nicht ganz anfreunden. Ich mag es persönlich einfach nicht.
3 von 5 Punkten

Verschollen in den Weiden
Schräg. Eine Tiergeschichte ganz nach meinem Geschmack. Zum Ende hin driffteten meine Gedanken zwar schon in die richtige Richtung, aber die Pointe kam dann doch überraschend. Herrlich skurril. Es lebe Mr. Toad!
4 von 5 Punkten

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DarkDreamer

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Donnerstag, 1. April 2010, 20:28

Stille Brunnen sind tief
Holmes und Watson werden nach Rom gebeten, um einen bizarren Mordfall zu lösen. Sie stoßen dabei auf einen wahrlich bizarren Mörder, dem kein Tier noch Mensch auf irgendeine Weise entspricht. „Stille Brunnen sind tief“ ist eine nette Geschichte, aber auch nicht mehr.
3 von 5 Punkten

Der Schrecken der Mancha
Zwei Seiten Sinnlosigkeit. Die abermalige Beleuchtung von Holmes und Watson ist zwar mit grandiosen Bildern erzählt, dennoch kann ich dem nichts abgewinnen.
2 von 5 Punkten

Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes
Es ist die längste Erzählung dieser Sammlung und eine der besten! Endres beschwört die Magie des Prager Golems herauf und erschafft eine magisch-düstere Atmosphäre voller Spannung, die mich regelrecht an die Seiten gefesselt hat. Vermischt mit dem Kalkül Holmes ist es eine äußerst gelungene Verbindung.
4,5 von 5 Sternen

DarkDreamer

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11

Freitag, 2. April 2010, 21:42

Eisige Verlockung
Warum verschwinden im Atlantik immer wieder Schiffe? Holmes und Watson wagen sich in die wogende See zwischen die Eisschollen, um das Mysterium zu ergründen. Dabei stoßen sie auf ein sehr schönes, aber umso gefährlicheres Wesen. Seemänner lassen sich doch so gerne umgarnen *g* Leider hat mich die Geschichte persönlich einfach nicht angesprochen.
2,5 von 5 Sternen

Der Rabe
Hier erging es mir ähnlich, wie bei der vorangegangenen Geschichte. Gut erzählt ist sie, da kann ich absolut nichts gegen sagen. Auch die dahinter stehende Idee ist nett. Nur ich kann herzlich wenig mit der Geschichte anfangen. Sie spricht mich nicht an ...
2,8 von 5 Sternen

Nemesis
Eine letzte Holmes-Watson-Charakter-Studie bzw. in diesem Fall vornehmlich eine Beleuchtung des Charakters Holmes. Nette Idee, gute Umsetzung, aber mir bietet der verliebte Holmes nichts.
2,5 von 5 Sternen

Der Fluch
Ich nehme hier nichts vorweg, wenn ich sage, dass dies eine Werwolfgeschichte ist. Der Name Mr. Lopescu ist doch etwas auffällig, als dass es anders sein könnte. Die Hintergründe hingegen sind dann doch etwas unerwartet. Eine solide Geschichte, die es Spaß macht zu lesen.
3 von 5 Sternen

Abschied aus London
Watson zieht den Schlussstrich und verabschiedet sich. Damit bekommt die Kurzgeschichtensammlung ein rundes Ende.

Fazit
Die Beleuchtung der Charaktere von Holmes und Watson, woran dem Autor auch sehr gelegen war, wie er im Nachwort schreibt, steht im Vordergrund. Das merkt man, das spiegelt sich in den Geschichten wieder – und ich finde, das ist eine große Stärke dieses Romans. Christian Endres ist eine gelungene Kurzgeschichtensammlung gelungen, die ich jedem Sherlock Holmes- und Phantastik-Leser empfehlen möchte. Die entfallenen Szenen sind zudem eine nette Dreingabe!

Gesamtnote: 3,5 Punkte

12

Freitag, 2. April 2010, 21:53

Pöh, "Der Rabe" war einer meiner Favoriten! ;-)

Mammut

Der ErnstFall

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13

Mittwoch, 9. November 2011, 22:00

Hier noch eine News zum Band:
http://vincent-preis.blogspot.com/2011/1…-2012.html#more

Herzlichen Glückwunsch!

14

Donnerstag, 10. November 2011, 13:14

Jup. Hat er gut gemacht, der Bub!