Richard Matheson: "Der letzte Tag" - eines meiner allerersten "West-SF-Bücher", die je gelesen habe, damals ausgeliehen in der Deutschen Bibliothek in Leipzig. Ja, so was gabs...
Inzwischen hatte ich so gut wie völlig vergessen, was darin stand. Nun also habe ich das Büchlein erstanden und erneut gelesen. Bin nach wie vor von Matheson begeistert!
In diesem, als auch in dem bereits hie erwähnten
"Der dritte Planet" (meine Leseliste, genau vor 1 Jahr, Mai 2009) fiel mir auf, dass sein hervorstechendes Thema das Verhältnis von Kindern zu ihren Eltern war. Dabei sind die Rollen (gut, böse; dominant, unterwürfig; progressiv...) unterschiedlich verteilt. Auf alle Fälle nimmt er das Thema "Generations-Konflikt" sehr wörtlich.
8 / 10 Punkte
Brian Keene: "Totes Meer" - klassisch anmutender Zombie-Reißer. Der Held ist ein schwuler, schwarzer. arbeitsloser Mann. Irgendwie kommt er so rüber, als hätte er nichts zu verlieren. Aber er hängt an seinem Leben. Leider sind die Umstände nicht so, dass es ihm leicht gemacht wird, es zu erhalten...
Zuerst sind die Ratten zombifiziert, dann die Menschen, Hunde, Katzen... Eine zusammengewürfelte Truppe rettet sich auf einem Schiff auf das Meer. Leider werden die Fische und Wale (wow, ein Zombie-Wal!) auch von "Hamelns Rache" infiziert; zum Schluss gar die Vögel. Das erinnerte dann schon an die konsequente Art in "Das Reich der Siqqusim"...
Für die volle Punktzahl leider zu durchschnittlich.
7 / 10 Punkte
...und dann: 3 x BATMAN -Comics
Sam Kieth: "Batman / Lobo" - rasantes Haudrauf-Comic mit "beschwingten" Bildern, nimmt den Dunklen Ritter nicht ganz so ernst. Herrlich!!!
9 / 10 Punkte
"Batman" - Klassiker der Comic-Literatur, ausgewählt vom F.A.Z.-Feuilleton - was hier durch
Dietmar Dath vertreten wurde, der das Vorwort verfasste. Ansonsten ein Querschnitt durch 70 Jahre Batman. - Nun ja, ich komme mit dem Taschenbuchformat der wohl ursprünglichen Alben-formatierten Blätter nicht klar: Sprich: ist zu klein, zu blöd zu lesen... Aber ist schon toll zu sehen,wie sich die Gestalt des Dunklen Ritters wandelte.
5 / 10 Punkte
"Batman Taschenbuch" Nr. 16 aus dem Bastei-Verlag, 1982, schöne Stories aus dem Leben der vermeintlichen Superhelden, Batman, Robin und Batwoman. Machte Spaß, aber das moderne Bild von B. gefällt mir besser.
6 / 10 Punkte
index.php?page=Attachment&attachmentID=1281 index.php?page=Attachment&attachmentID=1283 index.php?page=Attachment&attachmentID=1282
Jens Lossau & Jens Schumacher: "Der Schädeltypograph. Der Gutenberg-Krimi"
4 CDs, Societäts-Verlag, 2003, szenische Lesung mit den Autoren, Klaus Dinstühler, Nicole Horbach, Pamela Stenzhorn.
Hmm, war etwas enttäuscht... Ist eine nette Idee: Da werden 23-jährige Leute erschlagen mittels der gutenberg'schen Typen. DAs Ganze spielt in der Gegenwart; insofern ist der Untertitel etwas irreführend, obwohl Gutenberg mittelbar doch was damit zu tun hat (nicht nur seine Buchstaben). Ermittler sind so was wie die deutsche Akte-X-Abt. des LKA (oder BKA?), eine SK 66, ermitteln, wenn es mysteriös wird.
Am Ende ist da gar nichts mysteriös.
Die Auflösung fand ich einfach nicht gut.
Die Figuren waren teilweise recht originell und amüsant. Die Lesenden - wohl eher keine Profis (???) - haben sich doch mächtig ins Zeug gelegt, und mitunter ihren Figuren wunderbare stimmlich differenziere Charaktere verpasst. Das war nicht übel. Aber insgesamt eher mau; sowohl Plot als auch kriminalistische Spannung.
5 / 10 Punkte