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Ernst Wurdack

Fürst der Finsternis

  • »Ernst Wurdack« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 6. Februar 2010, 11:45

Kirstyn McDermott, Australische Horror Autorin - wer kennt sie?

Hat hier im Forum schon mal irgendjemand Kurzgeschichten oder Novellen von dieser australischen Autorin gelesen?
Sie hat in den letzten Jahren ja einige Preise eingeheimst, ist bei uns aber weitgehend unbekannt.
  • Winner: 2008 Aurealis Award
  • Winner: 2008 Ditmar Award
  • Winner: 2008 Chronos Award
  • Honourable Mention: Year’s Best Horror
  • Honourable Mention: Year’s Best Science Fiction and Fantasy
Da ich bei meinen Recherchen über Boothby auf die recht aktive australische Horror/Dark Fantasy-Szene aufmerksam geworden bin, würde ich gerne ein paar Meinungen zu ihrer Schreibe hören.
Boothby ist sicher nicht der letzte Australier, von dem ich ein Buch bringen werde. :]

2

Samstag, 6. Februar 2010, 12:59

Hat hier im Forum schon mal irgendjemand Kurzgeschichten oder Novellen von dieser australischen Autorin gelesen?
Bisher ist mir die Autorin noch nicht untergekommen, auch namentlich nicht, aber vermutlich gibt's bisher noch keine oder nur wenige Übersetzungen ihrer Werke ins Deutsche, oder? Auf ihrer Homepage schaut sie ja richtig verrucht aus. :devil:

Ernst Wurdack

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3

Sonntag, 7. Februar 2010, 09:37


vermutlich gibt's bisher noch keine oder nur wenige Übersetzungen ihrer Werke ins Deutsche, oder? Auf ihrer Homepage schaut sie ja richtig verrucht aus. :devil:
Ich kenne bisher keine Übersetzungen, obwohl sie Vice-president der Australian Horror Writers Association ist. Und wenn man sich Magazine von Down Under schicken läßt, kostet das Porto bald mehr als das Magazin. Die Aussies machen einige schicke Horrormagazine, obohl auch sie nur Auflagen von 100-200 haben.
Wenigstens gibt's bei Voodo Press demnächst was von David I Russell, einem Engländer, der nun in Australien lebt.

4

Sonntag, 7. Februar 2010, 10:02

Ich kenne die Autorin zwar nicht, aber wenn sich da ein deutscher Verlag erbarmen würde, etwas zu veröffentlichen, würde ich dankbar einen Blick riskieren :D .
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

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5

Sonntag, 7. Februar 2010, 10:47

Hab ebenfalls noch nichts von der Dame gelesen, was auch nicht verwundert, wenn sie bis jetzt noch niemand übersetzt hat. Für die Originale ist mein Schulenglisch nicht ausreichend, als obin ich auf gnädige deutsche Verlage angewiesen, die die ausländischen Autoren in meiner Muttersprache herausbringen ;)

Ernst Wurdack

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6

Montag, 8. Februar 2010, 07:36

Mit Gnade und Erbarmen hat das nichts zu tun. :)
Ich weiß nicht, ob sich genügend Leute für australische Horrorautoren interessieren, sodass sich wenigstens eine Kleinauflage tragen würde. Z.B. einen Storyband mit mehreren Autoren - zum Reinschnuppern sozusagen. Die Übersetzung ist nicht das Problem.

HarryW

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7

Montag, 8. Februar 2010, 16:54

Wenn ich so nachdenke, fällt mir kein australischer Autor ein, von dem ich ein Buch gelesen habe. Von daher würde mich
eine Veröffentlichung von Kirstyn McDermott schon interessieren.

mario81

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8

Montag, 8. Februar 2010, 18:26

zwei nennenswerte Autoren von Down Under: Steve Gerlach und Brett McBean (dessen Roman The Mother dieses Jahr noch bei Festa erscheint). Zum Einstieg in die Australo-Horror Gemeinschaft kann ich auch die Anthologie Festive Fear empfehlen http://www.tasmaniacpublications.com/FestiveFear1.htm ...


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

Kai Grimm

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9

Montag, 8. Februar 2010, 20:53

Ich sehe jetzt bei aller Fantasie keinen Grund dafür, warum sich ein Debut eines Autors aus Australien auf Grund seiner Herkunft besser oder schlechter verkaufen sollte als ein Debut eines Autors aus den USA, England, Österreich oder Timbuktu. Wenn ich das Buch interessant finde, ist es doch egal, ob der Autor in Sydney oder Liverpool lebt. Sooo exotisch ist Australien (okay, mit Ausnahme der lokalen Fauna) doch nun auch wieder nicht....
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

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Freddi

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10

Montag, 8. Februar 2010, 21:20

Wenn ich so nachdenke, fällt mir kein australischer Autor ein..
Es existiert eine Anthologie: "Australische Erzählungen" Hrsg : E. Schnack.
Für die phantastische Literatur interessant ist die Erzählung " Stummelhand " von Barbara Baynton . Zondergeld Seite 28 .
H.P.Lovecraft: ,,Was echte dämonische Ausstrahlung und Ideenreichtum anbelangt , wird C.A .Smith von keinem lebenden oder toten Schriftsteller übertroffen . " :O

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spooky« (8. Februar 2010, 22:46)


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11

Mittwoch, 10. Februar 2010, 13:46

Ich vertrete die gleiche Meinung wie Kai : Ich denke nicht, dass sich australische Autoren großartig von anderen angloamerikanischen unterscheiden. Und da wir im deutschsprachigen Raum mit ihnen aufwachsen dürfte der Exoticfaktor bei gleich Null liegen.
Also, es wäre großartig Perlen aus der australischen Literatur als Übersetzung zu bekommen. Aber beim Kauf würde mich allein die Qualität reizen und die Tatsache, dass es Autoren sind, die mir bisher unbekannt sind.

Anders sehe das bei mir übrigens bei Autoren aus den ehemaligen Ostblockstaaten aus. Oder aus anderen Kulturen wie z.B. Asien (okay da kennen wir Westler einen Haufen Phantastik-Filme, aber bei Literatur ist mir nur der Ring-Autor bekannt).

Bachi

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12

Mittwoch, 10. Februar 2010, 14:08

Wenn wir hier schon beim Thema Übersetzungen sind, bzw. Phantastik aus Ländern aus denen kaum was übersetzt wird: Mich würden die französischen Phantasten brennend interessieren. Ich bin ein großer Fan französischer phantastischer Filme (z.B. "Delicatessen"). Herausragender finde ich aber die phantastisch-surrealen Comics der Franzosen, etwa die Reihe um "Die Geheimnisvollen Städte" von Schuiten und Peeters. Jedes mal denke ich mir: "wenn es sowas mal in Buchform geben würde, wäre das genialst!"

Aber auch hier mag es mal dahingestellt sein, ob der phantastische Ideenreichtum länderspezifische Unterschiede voraussetzt... Vermutlich nicht. Ergo muss die Frage erlaubt sein, was australische Horrorautoren gegebenenfalls anders machen, als deutsche oder französische oder amerikanische. Wahrscheinlich wohl am ehesten die Welt, in der die Handlung angesetzt ist. Ein Australier kann eine Horrorgeschichte die bei den Aborigines spielt sicherlich authentischer in Szene setzen, als ein angloamerikanischer Autor. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass nicht jede Geschichte eines Australiers in Down-Under spielt.

Ein Versuch wäre es vielleicht wirklich wert, Ernst. Gerade wenn du bereits mit dem Gedanken spielst, etwas von dieser Autorin zu veröffentlichen, oder eine Anthologie australischer Autoren herauszugeben. Warum nicht? Abnehmer (wenn auch in kleiner Auflage) findet das Buch sicherlich.

Ernst Wurdack

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Mittwoch, 10. Februar 2010, 14:41

Ich hatte eigentlich nicht gefragt, ob sie sich von anderen angloamerikanischen Autoren unterscheiden oder ob sie besonders exotisch sind. Ich bin aber natürlich auch nicht böse, wenn solche Dinge in die Diskussion einfließen. :lieb
Diese Punkte taugen m.E. nicht besonders als Ansatz für eine Entscheidung, ob man einen Autor bringt oder nicht bringt. Debüt ist auch nicht gleich Debüt. Einem Erstling eines amerikanischen Autors, der in seiner Heimat bekannt ist, wird immer deutlich mehr Intersse entgegengebracht als einem deutschen Erstlings- oder sogar Zweitwerk. Egal ob in einem kleinen oder großen Verlag. Da greift dann auch schon mal das Argument 'Qualität' nicht so recht. Leider.
Aber ich glaube, diese Diskussion führt zu weit weg vom eigentlichen Thema.
Ich wollte einfach nur wissen, ob jemand die Autorin und evtl. andere australische Autoren kennt. Und für die 'sachdienlichen' Hinweise, die bisher gegeben wurden, bin ich sehr dankbar!

@Bachi:
Französiche Phantastische Filme mag ich auch sehr. Da stehen eine ganze Reihe in meinem Regal. Da ist Dreck noch dreckig, nicht hochglanzgestylter Dreck wie in Hollywoodproduktionen. Dante 01 und L áuberge rouge hab ich mir kürzlich reingezogen. Bei französicher Literatur tue ich mich schwer, mein Französich ist nicht gut genug, um Texte wirklich beurteilen zu können. Ich kann sie relativ flüssig lesen, aber das wars dann auch schon. Mit Englisch sieht das anders aus, ich habe viele Jahre für eine amerikanische Firma gearbeitet, das Lesen, Beurteilen und Übersetzen macht mir hier keine Probleme.
Noch leichter ist es natürlich bei deutschsprachigen Autoren. :D Ich hatte ja mal geschrieben, dass in der Horror&Phantastikreihe mindestens die Hälfte deutsche Autoren sein werden. Wenn mir da künftig (nachdem ich die 32 Bände der Mark Brandis Serie herausgebracht habe, es ist einen Wahnsinns- Arbeit kann ich dir sagen) gute und vor allem spannende Romane angeboten werden, bin ich froh darüber.
Aber jetzt bin ich schon wieder abgeschweift. Verdammt.

Bachi

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14

Mittwoch, 10. Februar 2010, 22:23

mein Französich ist nicht gut genug

ähm... ich spreche kein einziges Wort dieser - angeblich schönsten Sprache der Welt... Gerade deshalb kenne ich ja auch nichts davon. Und Übersetzungen findet man kaum - und wenn, dann ist es nicht wirklich phantastisch... Dabei soll die französische SF-Szene riesig sein, hab ich mal irgendwo gelesen.
Wenn mir da künftig (nachdem ich die 32 Bände der Mark Brandis Serie herausgebracht habe, es ist einen Wahnsinns- Arbeit kann ich dir sagen) gute und vor allem spannende Romane angeboten werden, bin ich froh darüber.
,,, wenn es (dank weltlicher Verpflichtungen) nicht immer so lange dauern würde, diese Dinger zu schreiben :D
Verdammt

dito :)

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Ernst Wurdack

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15

Freitag, 12. Februar 2010, 07:45

Dabei soll die französische SF-Szene riesig sein, hab ich mal irgendwo gelesen.
Stimmt. Hast du wahrscheinlich bei einem Eschbach Interviw gelesen.
,,, wenn es (dank weltlicher Verpflichtungen) nicht immer so lange dauern würde, diese Dinger zu schreiben :D
Sieh es mal positiv: Da du kein Berufs(viel)schreiber bist, hast du keinen Zeitdruck. Du kannst dir Zeit lassen und dich in aller Ruhe um deinen Roman und die Figuren und die Handlung kümmern. Das hat doch was.