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Zitat
Kahlschlag
von Joe R. Lansdale
(Sunset and Sawdust | Alfred A. Knopf 2004)
Osttexas in den 30er Jahren: In Camp Rapture ist die Sägemühle der Familie Jones der größte Arbeitgeber. Pete, einziger Sohn der Familie und Constable des kleinen Orts, prügelt und vergewaltigt regelmäßig seine Frau Sunset, bis diese ihn eines Tages in Notwehr erschießt.
Ganz Camp Rapture steht Kopf, als Petes Mutter sich nicht nur auf Sunsets Seite schlägt, sondern auch noch dafür sorgt, dass ihre Schwiegertochter der neue Constable des Ortes wird. Als wäre diese Kröte nicht schon schwer genug zu schlucken, nimmt Sunset ihre neue Aufgabe auch noch außerordentlich ernst. Ihre Untersuchung eines rätselhaften
Doppelmords reißt sie in einen gefährlichen Strudel aus Gier, Korruption und brutaler Gewalt.
Deutsche Erstausgabe
Herausgegeben von Richard Betzenbichler
Ins Deutsche übertragen von Katrin Mrugalla
Klappenbroschur | ca. 360 Seiten | ca. € 16,90
Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Herbst 2010
Egal. Der Lansdale wird blind gekauft. Außerdem ist das TB vielleicht so schön illustriert wie sein genialer Roman "Sturmwarnung" Wir werden sehen und lesen!!Jupp, ist leider recht teuer.![]()
hast Du? Glücklicher! Ich muss immer Dschungel-Camp gucken . . .Ich freu mich schon auf heute Abend, wenn ich wieder Zeit zum lesen habe.
. Ich würde ja gerne mal was von Lansdale lesen, eben weil man nur gutes von ihm hört. Allerdings reizt mich das Setting nicht im geringsten. Schon als Kind fand ich Tom Sawyer und Huckleberry Finn total doof. Es ist eine Epoche oder eher literarische Welt, die mich einfach nicht begeistern kann, ohne genau sagen zu können, warum.
Auf jeden Fall!Tatsächlich! Ein großartiger Roman! ... Unbedingte Empfehlung!!!
Der Vergleich zu Tom Sawyer und Huckleberry Finn wird auf dem Backcover von "Die Wälder am Fluss" auch angestellt. So ganz passt das aber nicht, wie Pogopuschel und Martin Cell auch schon angemerkt haben. Ich persönlich würde "Kahlschlag" und "Die Wälder am Fluss" eher mit Robert R. McCammons "Unschuld und Unheil" vergleichen, oder meinetwegen mit Kings "The Green Mile", sowohl von der Schreibe als auch von der Atmosphäre her. Es sind Geschichten, wie man sie sich zu einer anderen Zeit auf dem Schaukelstuhl auf der Veranda erzählt hat - von der Art, dass einem als Zuhörer der Mund offen stehen bleibt und man sich, wenn man zwischendurch mal auf die Uhr schaut, wundert, dass schon wieder ein paar Stunden vorbei sind. Der Buchdruck wurde unter anderem erfunden, damit solche Geschichten auf Papier verewigt werden können.Ich würde ja gerne mal was von Lansdale lesen, eben weil man nur gutes von ihm hört. Allerdings reizt mich das Setting nicht im geringsten. Schon als Kind fand ich Tom Sawyer und Huckleberry Finn total doof. Es ist eine Epoche oder eher literarische Welt, die mich einfach nicht begeistern kann, ohne genau sagen zu können, warum.
golkonda, hannes, kahlschlag, lansdale, riffel, shayol, Shayol Verlag