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1

Dienstag, 13. April 2010, 19:57

Jack Ketchum - Die Schwestern

Habe eben gerade auf der Verlagshomepage folgenden Eintrag gefunden:
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Zitat

Im Sommer: Jack Ketchum bei Atlantis

Im Sommer erscheint bei Atlantis die Novelle “Die Schwestern” (”The Crossings”) von Jack Ketchum. Sie erscheint als Paperback und als Hardcover in der Edition Atlantis. Neben der Novelle gibt es ein Vorwort vom Autor und ein Nachwort von Christian Endres. Das Cover stammt von Timo Kümmel.

Der Titel ist noch nicht im Shop gelistet, dem Barsortiment aber bereits gemeldet. Alle Infos folgen im Laufe der kommenden Wochen. Ausführlichere Infos hat Christian Endres bereits in seinem Blog verraten, hier.
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Hat schon jemand das Original gelesen?
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mario81

Profi

Beiträge: 1 437

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2

Dienstag, 13. April 2010, 21:28

wie geil *g* ist einer der wenigen Ketchum's die mir noch fehlen!!


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

DarkDreamer

DD ... D²

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3

Dienstag, 13. April 2010, 22:10

Joa, in einem Interview, das ich kürzlich mit Guido Latz für Legimus führte, kündigte er diese Novelle von Ketchum schon an! :D Ich denke, mit "Die Schwestern" werde ich mir meinen ersten Ketchum gönnen.

4

Donnerstag, 15. April 2010, 15:55

Das Buch ist mittlerweile im Shop des Verlages als vorbestellbar gelistet, in den beiden verfügbaren Versionen. ( JA, Spooky, ich habe die der Edition Atlantis bestellt). :)
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5

Donnerstag, 15. April 2010, 16:11

RE: Jack Ketchum - Die Schwestern

Habe eben gerade auf der Verlagshomepage folgenden Eintrag gefunden:
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Zitat

Im Sommer: Jack Ketchum bei Atlantis

Im Sommer erscheint bei Atlantis die Novelle “Die Schwestern” (”The Crossings”) von Jack Ketchum. Sie erscheint als Paperback und als Hardcover in der Edition Atlantis. Neben der Novelle gibt es ein Vorwort vom Autor und ein Nachwort von Christian Endres. Das Cover stammt von Timo Kümmel.

Der Titel ist noch nicht im Shop gelistet, dem Barsortiment aber bereits gemeldet. Alle Infos folgen im Laufe der kommenden Wochen. Ausführlichere Infos hat Christian Endres bereits in seinem Blog verraten, hier.
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Hat schon jemand das Original gelesen?
Na, wenn das kein Grund ist, das Buch aus den Tiefen meines SUB- Gebirges hervor zu holen. Ist zudem ein recht dünnes Bändchen. :-)

MichaelP

Fortgeschrittener

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6

Donnerstag, 15. April 2010, 16:18

wird wohl ein pflichtkauf werden :)
Voodoo Press
Der Phantastik Verlag

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7

Donnerstag, 30. September 2010, 18:27

Das Buch soll laut aktuellen Newsletter im Oktober erscheinen. :]

Hier noch das Cover:
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Uwe

Horror-Autor

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8

Sonntag, 5. Dezember 2010, 16:29

Ein Buch wie ein Schlachtfeld - in Cinemascope und Slowmotion, zumindest, was den klassichen Showdown angeht - und dass, obwohl die eigentliche Novelle gerade mal 75 Seiten stark ist. Clint Estwood stand ebenfalls Pate in puncto der Dialoge, die an Kargheit nicht zu überbieten sind. Dafür wird der Leser mit Beschreibungen geradezu poetischen Ausmaßes belohnt. Kostprobe: "Marias Gesicht verschwand in einer leuchten roten Blume aus Blut und Knochen." Ein Satz fürs Poesiealbum - und jetzt schon gekupfert :-)

Übrigens mein erstes Buch von Jack Ketchum. Auch wenn ich nach den ersten Seiten nichts Großes erwartete, hat es mich letztlich überzeugt. Eine Mischung aus Clint Eastwood-Western und From Dusk till Dawn. Außerdem schreibt Ketchum weit intelligenter als Richard Laymon.

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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9

Montag, 6. Dezember 2010, 09:55

Ich hab es auch schon gelesen, auch wenn es das Kürzestete ist, so hat es mir doch am Besten gefallen.
Western trifft auf Ketchum, einfach grandios!!!
Reality is lost - IKON

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HarryW

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10

Samstag, 25. Dezember 2010, 12:34

Eigentlich wollte ich heute morgen ja nur schnell mal reinlesen, bin dann aber hängen geblieben und hab's durchgelesen. Kurz und gut: einfach phantastisch! "Evil" und "Die Schwestern" stellen für mich eindeutig die literarischen Höhepunkt von Ketchums Schaffen dar (zumindest von den bisher ins Deutsche übersetzten Büchern). Da ist wirklich nichts falsch oder langweilig an dem Buch. Sprachlich ist es sehr gut und zum gewählten Setting passend. Die Charaktere (wirklich alle, sogar die Schurken) sind unglaublich interessant und lebendig. Und letzten Endes ist auch die eigentliche Geschichte - so simpel der Plot ist - einfach nur toll. Hätte Ketchum einen Roman aus der gleichen Story gemacht, wärs was anderesa, aber als Novelle funktioniert die Sache perfekt.

Atlantis ... bringt bitte mehr Bücher von solch herausragender Qualität!!! Hat nicht Joe R. Lansdale zu Beginn seiner Karriere auch zwei Western-Horror-Romane geschrieben, die bis heute nicht übersetzt wurden? Das wär doch was.

Meine Bewertung: das seltene 10 von 10 Punkten :) .

11

Freitag, 28. Januar 2011, 16:46

Hab es nun auch durch und kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen: Großartig, eindrucksvoll.
So nebenbei beschäftigt mich ein klein wenig die Frage, was das nun für'n Genre ist: Eventuell Horror Western? So bezeichnet es der Autor selbst, der Nachwortautor, kein Geringerer als Christian Enders, besteht auf der Bezeichnung Weird Western. Nun ja, ich denke, Horror passt besser. Oder auch nicht, denn es ist vom Sujet her ein Western, der teilweise recht gewaltsam gestaltet ist. Unheimlich wirkt das Ganze auf mich nicht, und wenn man unter Horror die explizite Beschreibung von Gewaltszenen versteht, na gut, dann ist das eben Horror...
Phantastische Grüße
Thomas

Meine Grafiken im Netz:
www.fksfl.de/phantastische-ansichten/index.html

...und auf xarto.de

Uwe

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12

Freitag, 28. Januar 2011, 17:22

So nebenbei beschäftigt mich ein klein wenig die Frage, was das nun für'n Genre ist: Eventuell Horror Western?


Das Genre nennt man Cowpunk, und Landsdale hat es miterfunden. Damals, kurz nachdem der Splatterpunk-Begriff in aller Munde war, kam der Begriff auf. Insofern wäre es grandios, wenn Atlantis auch die frühen Landsdale-Novellen veröffentlichen würde.

Übrigens: In Deutschland war Cowpunk damals schon ein alter Hut: Horror- und Gruselwestern gab es schon in den frühen Siebziger Jahren auf dem Höhepunkt der Heftromanwelle. Hab ich mich gegruselt! :evil:


Noch ein übrigens: Hier werden irgendwo alte NACHTSCHATTEN-Ausgaben verschenkt: Dieses Fanzine war der Wegbegleiter der damaligen Splatter- und Cowpunk-Ära, und man wird nirgendwo fundiertere Rezensionen und Kolumnen über den damaligen deutschen und internationalen Horrormarkt finden als in NACHTSCHATTEN!

13

Freitag, 28. Januar 2011, 17:41


Noch ein übrigens: Hier werden irgendwo alte NACHTSCHATTEN-Ausgaben verschenkt: Dieses Fanzine war der Wegbegleiter der damaligen Splatter- und Cowpunk-Ära, und man wird nirgendwo fundiertere Rezensionen und Kolumnen über den damaligen deutschen und internationalen Horrormarkt finden als in NACHTSCHATTEN!
Sind leider schon weg, Uwe. Aber da hat sich jemand mächtig drüber gefreut, glaube ich.
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Uwe

Horror-Autor

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14

Freitag, 28. Januar 2011, 20:20


Noch ein übrigens: Hier werden irgendwo alte NACHTSCHATTEN-Ausgaben verschenkt: Dieses Fanzine war der Wegbegleiter der damaligen Splatter- und Cowpunk-Ära, und man wird nirgendwo fundiertere Rezensionen und Kolumnen über den damaligen deutschen und internationalen Horrormarkt finden als in NACHTSCHATTEN!
Sind leider schon weg, Uwe. Aber da hat sich jemand mächtig drüber gefreut, glaube ich.


Kann ich mir vorstellen. Bei mir stehen sämtliche NACHTSCHATTEN-Ausgaben als eines der wengien Fanzines gebunden im Schrank ...

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HarryW

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15

Samstag, 29. Januar 2011, 09:12

So viele Kühe wie es bei uns hier in der Schweiz gibt, könnte der Cowpunk auch hier angesiedelt sein. Aber dann wärs wohl eher Alpenpunk. Wenn ich mir das so überlege ... hmm ... Kanibalen und böse Jungs in den Bergen, da liesse sich so einiges schreiben ;) .

Und ja, auch ich hoffe sehnlichst, dass nach all den Jahren irgendjemand die alten Lansdale Horror-Western ausgräbt und endlich mal übersetzt.

16

Samstag, 29. Januar 2011, 11:32

Auf die Lansdale Western waere ich auch scharf! Wenn man von den Covern dieser Buecher ausgeht, vermute ich allerdings doch irgendwie was ganz anderes als "Die Schwestern"! Ich koennte mir da eher ein Naehe zu so verruecktem Garn wie "Drive Inn" vorstellen... oder? Kennt denn jemand diese Beucher auf Amerikanisch?

Cowpunk? Wow! Diese Bezeichnung ist mir bis dato noch nicht begegnet. Fuer NACHTSCHATTEN bin als Ossi leider sozusagen zu jung (als Horrorfan), das duerfte doch eher in den 80ern erschienen sein, oder?
Wenn man nach dem Stichwort Cowpunk sucht im Netz, findet man ja vor allem Musikalisches. Wie das klingt, kann ich mir durchaus vorstellen. Fuer Literatur wird es eher weniger verwendet, koennte man den Eindruck gewinnen. Aber man findet was, dank Eurer Tipps und Hinweise. - Nur mal so nebenbei: Lohnt es sich in die Grusel-Weatern einen Blick zu werfen? Gibt es vllt. auch jenseits der Heftromane im Deutschen was empfehlenswertes? Wenn es da damals in Dt. so was wie eine Welle gab?
Phantastische Grüße
Thomas

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HarryW

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17

Samstag, 29. Januar 2011, 11:52

Was irgendwie auch Cowpunk ist (allerdings ohne Horror und Kanibalen, was die Frage aufwirft, ob es trotzdem noch Cowpunk genannt werden darf), ist ein Kurzgeschichtensammlung von Robert E. Howard. Das Ding heisst "Schüsse am Bear Creek" (Heyne) und ist so etwas wie Conan im Wilden Westen. Kann ich nur wärmstens empfehlen.

18

Samstag, 29. Januar 2011, 12:00

Auf die Lansdale Western waere ich auch scharf! Wenn man von den Covern dieser Buecher ausgeht, vermute ich allerdings doch irgendwie was ganz anderes als "Die Schwestern"! Ich koennte mir da eher ein Naehe zu so verruecktem Garn wie "Drive Inn" vorstellen... oder? Kennt denn jemand diese Beucher auf Amerikanisch?

Ich habe "Dead in the West", "The Magic Wagon" und "Blood Dance" gelesen. Richtig vergleichbar mit "The Crossings" sind eigentlich alle drei Bücher nicht. "Dead in the West" ist eher typisch abgedrehter Hardcore- Lansdale mit durchgeknallten Zombies und Lynchmobs. "The Magic Wagon" spielt wie "Dead in the West" in der Ortschaft Mud Creek und ist ein Abenteuer- Western im Stil von Twain + Co - natürlich mit der typischen Prise Lansdale. Fast eine Western- Variante seines genialen "The Bottoms".
"Blood Dance" dagegen habe ich als sehr straighten Western in Erinnerung. Hardboiled aber ohne große übernatürliche 'special effects'. Und super gut geschrieben. (Ganz anders als z.B. sein 'Zeppelins West", das so abgedreht war, dass ich es nach 20 Seiten weggelegt habe.)

Reger

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19

Samstag, 29. Januar 2011, 12:18

Den Begriff "Cowpunk" kenne ich nur aus der Musik. So bezeichnet man Punkbands mit Country- und Westerneinflüssen, wie z.B. The Waltons oder Nine Pound Hammer

The Waltons
http://www.youtube.com/watch?v=DsXYwlT1y80&feature=related

Nine Pound Hammer
http://www.youtube.com/watch?v=fcN7_2JPQwk
Texas chainsaw massacre
They took my baby away from me

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Uwe

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20

Samstag, 29. Januar 2011, 18:41

Auf die Lansdale Western waere ich auch scharf! Wenn man von den Covern dieser Buecher ausgeht, vermute ich allerdings doch irgendwie was ganz anderes als "Die Schwestern"! Ich koennte mir da eher ein Naehe zu so verruecktem Garn wie "Drive Inn" vorstellen... oder? Kennt denn jemand diese Beucher auf Amerikanisch?

Cowpunk? Wow! Diese Bezeichnung ist mir bis dato noch nicht begegnet. Fuer NACHTSCHATTEN bin als Ossi leider sozusagen zu jung (als Horrorfan), das duerfte doch eher in den 80ern erschienen sein, oder?
Wenn man nach dem Stichwort Cowpunk sucht im Netz, findet man ja vor allem Musikalisches. Wie das klingt, kann ich mir durchaus vorstellen. Fuer Literatur wird es eher weniger verwendet, koennte man den Eindruck gewinnen. Aber man findet was, dank Eurer Tipps und Hinweise. - Nur mal so nebenbei: Lohnt es sich in die Grusel-Weatern einen Blick zu werfen? Gibt es vllt. auch jenseits der Heftromane im Deutschen was empfehlenswertes? Wenn es da damals in Dt. so was wie eine Welle gab?


Nein, ich kenne die frühen Landsdale-Bücher auch nicht, aber die firmierten unter Cowpunk, eindeutig. Ebenso wie die von Landsdale mit Pat Lo Brutto herausgegebene Anthologie Razord Saddles (Dark Harvest). Ich zitiere hier mal aus der NACHTSCHATTEN-Kolumne meines alten Kumpels Frank Duwald: "Cowpunk! ... RAZORD SADDLES ... ist wohl die verrückteste Anthologie der letzten Jahre/Jahrhunderte. Verbindendes Element ist der Western. Wohlgemerkt verbindend. Denn was hier an schrägen, bizarren und urkomischen Geschichten (die wirklich alle etwas mit dem amerikanischen Western zu tun haben ... ehrlich!) geboten wird, geht auf keine Kuhhaut ..."

Ja, du merkst schon, ich war und bin ein echter NACHTSCHATTEN-Fan (erschien ca. Mitte bis Ende der Achtziger Jahre). Als Zeichner wirst du begeistert sein, wenn du einen Blick hineinwirfst. Das Niveau war mit Leuten wie Torsten Wolber, Frans Stummer und Torsten Wolber bis heute unerreicht.

Was die Gruselwestern im Heftroman betrifft, so sind die nicht wirklich empfehlenswert - eher aus Nostalgiegründen. Wirklich lesenswert waren die ca. ersten 50 Bände der Vampir-Horror-Roman-Heftreihe und die Dämonenkiller-Serie (diese Wertung ist natürlich ganz subjektiv).