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Ja, du merkst schon, ich war und bin ein echter NACHTSCHATTEN-Fan (erschien ca. Mitte bis Ende der Achtziger Jahre). Als Zeichner wirst du begeistert sein, wenn du einen Blick hineinwirfst. Das Niveau war mit Leuten wie Torsten Wolber, Frans Stummer und Torsten Wolber bis heute unerreicht.
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Jetzt machst du mir ja den Mund wässrig. Jetzt muss ich glatt mal sehen, wie man da ran kommt! Wie ich hier nun mitbekam, hat ja Shadowman gerade zugeschlagen! Gratulation!
Wenn ich das, was ich nun über Cowpunk gelesen und erfahren habe mit "Die Schwestern" vergleiche, wage ich zu behaupten, dass dieses Etikett eher nicht auf das Buch passt.
Die Story ist ja nicht verrückt, eher tragisch. Die Horrorelemente werden ja nicht wirklich ausgebaut. Das mit dem alten Indianerglauben könnte sogar für meinen Geschmack mehr Bedeutung haben, das kommt im Grunde zu kurz.
Und wo ist der "Punk"? Bei anderen pahntastischen Punk-Spielarten frage ich mich das allerdings auch mitunter. Beim Cyberpunk konnte ich das noch nachvollziehen, da dort die Protags gesellschaftliche Außenseiter sind, die sich mit dem Establishment anlegen. Beim Steampunk fand ich das schon nicht mehr so; da sind die Helden meist ja (was ich zumindest kenne) exponierte Personen (in "Die kalte Braut" sind es bekannte Dichter etwa).
Und in "Die Schwestern" haben wir zwar Outlaws, aber das ist ja auch typisch für viele Westen.
Ich finde, wenn schon Schublade, dann gehört das Buch auch mehr zum Southern Gothic; wie schon erwähnt, ich fand mich durchaus an "Die Abendröte im Westen" von Cormac McCarthy erinnert.