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21

Samstag, 29. Januar 2011, 21:20

Kommt es hin, Uwe, dass es nur 10 Ausgaben der "Tales" gab?
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22

Sonntag, 30. Januar 2011, 18:14

...

Ja, du merkst schon, ich war und bin ein echter NACHTSCHATTEN-Fan (erschien ca. Mitte bis Ende der Achtziger Jahre). Als Zeichner wirst du begeistert sein, wenn du einen Blick hineinwirfst. Das Niveau war mit Leuten wie Torsten Wolber, Frans Stummer und Torsten Wolber bis heute unerreicht.

...


Jetzt machst du mir ja den Mund wässrig. Jetzt muss ich glatt mal sehen, wie man da ran kommt! Wie ich hier nun mitbekam, hat ja Shadowman gerade zugeschlagen! Gratulation!

Wenn ich das, was ich nun über Cowpunk gelesen und erfahren habe mit "Die Schwestern" vergleiche, wage ich zu behaupten, dass dieses Etikett eher nicht auf das Buch passt.
Die Story ist ja nicht verrückt, eher tragisch. Die Horrorelemente werden ja nicht wirklich ausgebaut. Das mit dem alten Indianerglauben könnte sogar für meinen Geschmack mehr Bedeutung haben, das kommt im Grunde zu kurz.
Und wo ist der "Punk"? Bei anderen pahntastischen Punk-Spielarten frage ich mich das allerdings auch mitunter. Beim Cyberpunk konnte ich das noch nachvollziehen, da dort die Protags gesellschaftliche Außenseiter sind, die sich mit dem Establishment anlegen. Beim Steampunk fand ich das schon nicht mehr so; da sind die Helden meist ja (was ich zumindest kenne) exponierte Personen (in "Die kalte Braut" sind es bekannte Dichter etwa).
Und in "Die Schwestern" haben wir zwar Outlaws, aber das ist ja auch typisch für viele Westen.
Ich finde, wenn schon Schublade, dann gehört das Buch auch mehr zum Southern Gothic; wie schon erwähnt, ich fand mich durchaus an "Die Abendröte im Westen" von Cormac McCarthy erinnert.
Phantastische Grüße
Thomas

Meine Grafiken im Netz:
www.fksfl.de/phantastische-ansichten/index.html

...und auf xarto.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »T.H.« (12. März 2011, 17:48)


23

Sonntag, 13. Februar 2011, 09:25

Nachdem ich "Die Schwestern" gestern angefangen habe, habe ich das Buch ebenfalls gleich an einem Tag durchgelesen. Ich fand das Buch sehr gut geschrieben, vom Grad der Verstörung, die es auslöst, fand ich es ähnlich wie "Evil". Irgendwie macht das Buch tatsächlich Lust auf mehr... ich hätte ebenfalls Lust auf eine weitere Kombination von Horror und Western. Ketchum empfiehlt ja beispielsweise "Montana Gothic" von Dirck Van Sickkle...kennt das hier zufälligerweise jemand bzw. weiß jemand, ob das noch erhältlich ist? Die Horror-Western von Joe Lansdale würde ich ebenfalls gerne auf deutsch lesen, dessen Schreibstil mag ich in letzter Zeit auch sehr gerne. Vielleicht findet sich ja nach dem positiven Echo hier ein deutscher Verlag...
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

24

Samstag, 12. März 2011, 14:15

Ging ja flott zu lesen, waren aber auch nicht wirklich viele Seiten. Hat mir gut gefallen. Wie ein typischer Ketchum halt. Allerdings: mit Evil ist diese Novelle überhaupt nicht zu vergleichen. Die emotionale Tiefe von Evil (und auch Blutrot) erreichte Die Schwestern nicht mal annähernd. Klar, auch hier gab es einige schmerzhafte Szenen, jedoch war Evil schon ein anderes Level und bleibt somit das beste Werk, welches ich von Ketchum gelesen habe. Somit bleibt Die Schwestern ein weiterer "typischer" Jack Ketchum.

Schulnote: 3+
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

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Der Suchende

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25

Sonntag, 3. Juli 2011, 14:29

July 2011

JACK KETCHUM "Die Schwestern"

Als mir das Buch geliefert wurde, wollte ich nur mal eben reinlesen ... und hatte es dann in zwei Tagen durch. Vom Erzählstil her ist das Buch ein typischer Ketchum. Nachdenklich, melancholisch und manchmal grausam. Die Charktere hat man schnell lieb gewonnen und leidet mit, wenn sie sterben. Die atmosphärischen Beschreibungen sind genial und vermitteln dem Leser, mitten im Geschehen im Wilden Westen zu stecken. In den Foren hier habe ich gelesen, dass man dieses Genre `Cowpunk´ nennt. Stellenweise wurde ich an die seltsame Stimmung von "From Dust till dawn" erinnert.

Mit rund 80 Seiten eine Novelle, aber dennoch fesselnd. Vielleicht hätte ein Roman das Thema unnötig strapaziert. Deshalb fand ich die Länge des Buches als angenehm.

Wer Ketchum von "Evil" oder "Rot" her mag, sollte hier zugreifen.

Bewertung: 8 / 10

Edit: Aus HPL-Fans Leseliste hier hinein kopiert. Kai
Wir sind gefangen zwischen zwei Ängsten; der Angst zu sterben und der Angst zu leben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (4. Juli 2011, 12:14)


Mammut

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26

Donnerstag, 14. Juli 2011, 19:35

Eine Danksagung von Jack Ketchum an alle, die dafür gesorgt haben, dass er den Vincent Preis gewann:
http://vincent-preis.blogspot.com/2011/0…g-von-jack.html

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27

Donnerstag, 25. August 2011, 02:43

Tolles Buch! Schön knapp, schön trocken was Stil und Handlung angeht. Eastwood trifft auf 'From Dusk till Dawn' ist echt ein passender Vergleich;)
Es hätten ruhig noch ein paar Rituale der Schwestern mehr sein können und die Herz-raus-reiß-Szene fand ich etwas übertrieben (ebenso wie Harts Finale), aber das ist Jammern auf hohem Niveau!

Ketchum kommt in seinem Interview übrigens verdammt sympathisch rüber. Schön zu lesen, dass er der Meinung ist, seine Bücher würden eine Moral vermitteln, und welche klaren Worte er findet.